DE418952C - Einrichtung zur selbsttaetigen Wiederinbetriebnahme eines elektrischen Motors nach voruebergehender Unterbrechung der Spannung - Google Patents

Einrichtung zur selbsttaetigen Wiederinbetriebnahme eines elektrischen Motors nach voruebergehender Unterbrechung der Spannung

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DE418952C
DE418952C DES66180D DES0066180D DE418952C DE 418952 C DE418952 C DE 418952C DE S66180 D DES66180 D DE S66180D DE S0066180 D DES0066180 D DE S0066180D DE 418952 C DE418952 C DE 418952C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/16Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/26Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual polyphase induction motor
    • H02P1/34Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual polyphase induction motor by progressive reduction of impedance in secondary circuit
    • H02P1/36Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual polyphase induction motor by progressive reduction of impedance in secondary circuit the impedance being a liquid resistance

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Description

(S 66180
In vielen elektrischen Netzen, besonders solchen für Überlandversorgung und Bahnbetrieb, treten häufiger Kurzschlüsse auf, die durch das Auslösen eines Strombegrenzungsschalters mehr oder minder große Netzteile vorübergehend, und zwar meist nur für sehr kurze Zeit, spannungslos machen. Die an die Netzteile angeschlossenen Motoren werden hierbei aus Sicherheitsgründen abgeschaltet und müssen dann später, wenn die Spannung wiederkehrt, aufs neue angelassen werden. Bis sie wieder in Betrieb sind, ist meist erheblich mehr Zeit verstrichen, als die eigentliche Störung, das Ausbleiben der Spannung, gedauert hatte.
Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß durch eine derartige Anlaßeinrichtung vermieden, die nach Kurzschließen der Anlaßwiderstände einen dem selbsttätigen Anlasser parallel liegenden Kurzschlußschalter schließt und den Anlasser selbst wieder in eine Bereitschaftsstellung zurückführt, in der beispielsweise die Schleifringe über die Widerstände miteinander verbunden sind. Bleibt dann die Spannung aus irgendwelchen Gründen weg, so wird durch den Nullspannungsschalter der Kurzschlußschalter herausgenommen, und sofort, wenn die Spannung zurückkehrt, kann der Hauptschalter wieder eingelegt und mit dem allmählichen Kurzschließen der Widerstände begonnen werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand eines Schaltbildes dargestellt. Der Asynchronmotor j wird dort aus einem Einphasennetz gespeist ! sowie über einen Flüssigkeitswiderstand an- : gelassen und dient zum Antrieb eines Gleich-Stromerzeugers; das Anlassen geschieht unter Verwendung einer über eine Drosselspule gespeisten Hilfswicklung (Hilfsphase), deren : Speisung in besonderer Weise gesteuert wird. : ι ist der Motor mit den Ständerwicklungen 2, 3. Die Wicklung 2 wird über die Leitungen 4, 5 und den Hauptschalter 9 aus den Netzleitungen 6, 7 gespeist. Die Wicklung 3 ] liegt mit der einen Klemme an Leitung 4. Sie kann mittels der Relaiskontakte 10 über die Drosselspule 11 an die Leitung 5 angeschlossen werden. Von den Schleifringen des ι Ankers führen die Leitungen 12, 13, 14 ein- : mal zu den Tauchkontakten 15, 16, 17 des zum Anlassen dienenden Flüssigkeitswiderstandes und ferner zu dem Kurzschlußschalter 18.
Der Motor 1 treibt einen Gleichstromerzeuger 19 an, an dessen Klemmen über die Leitungen 20, 21 ein Vorschaltwiderstand 22, ! eine Relaisspule 23 und die Relaiskontakte 24 ; in Hintereinanderschaltung liegen. Der Kern des Relais 23 trägt die Kontaktpaare 25, 26. Von diesen liegt 25 in Reihe mit dem Vorschaltwiderstand 27 und den Relaiskon-
takten 24 parallel. Die Relaiskontakte 26 liegen in Reihe mit der Relaisspule 28 und mit je einem Hilfskontakt am Schalter 9 und Schalter 18, so daß die Spule 28 nur gespeist werden kann, wenn der Schalter 9 geschlossen und der Schalter 18 geöffnet ist.
Zur Steuerung der Schalterg und 18 dienen die Motoren 29, 30, zu der der Platten 15, 16,17 des Flüssigkeitsanlassers der Motor 31. Die Wirkungsweise ist folgende:
Zum Anlassen des Motors 1 wird der Schaltmotor 29 angestellt, der den Schalter 9 schließt. Hierbei wird durch einen Hilfskontakt die Relaisspule 28 unter Strom gesetzt, da sich der Schalter 18 noch in der Ausschaltstellung befindet und infolgedessen der zweite Hilfskontakt gleichfalls geschlossen ist. Die Relaisspule 28 zieht daher ihren Kern an und schließt die Kontaktpaare 10 und 24. Nun durchfließt ein Strom aus der Leitung 6 über Schalter 9 und Leitung 4 die Wicklung 2 und kehrt über Leitung 5 und Schalter 9 zur Leitung 7 zurück. Ferner fließt ein Strom aus Leitung 4 über Wick-Iung3, Drosselspulen, Relaiskontakte 10 und Leitung 5 zur Leitung 7. Der Ständer wird daher zweiphasig gespeist.
Die Läuferströme durchfließen dann die Leitungen 12, 13, 14, die Tauchkontakte 15, 16, 17 und die Widerstandsflüssigkeit. Mit dem Einlegen des Hauptschalters 9 ist gleichzeitig durch einen Hilfskontakt der Schaltmotor 31 an Spannung gelegt worden. Er läuft an, die Kontakte 15, 16, 17 werden allmählich tiefer in die Flüssigkeitsgefäße eingesenkt, bis in ihrer tiefsten Lage wiederum durch Hilfskontakte der Schaltmotor 30 gespeist und Schalter 18 geschlossen wird. Hilfskontakte am Schalter 18 unterbrechen dann den Einschaltstrom und schließen den Ausschaltstrom des Motors 31, und die Tauchkontakte 15, 16, 17 kehren in die Anfangslage zurück, in der sie nur um einen geringen Betrag in die Widerstandsflüssigkeit hineinragen.
Während des Anlaufens des Motors I ist mit zunehmender Drehzahl auch eine gewisse Gleichstromspannung an den Klemmen der Maschine 19 aufgetreten. Es fließt dann ein Steuerstrom aus der Maschine 19 über Leitung 21, Vorschaltwiderstand 22, Relaisspule 23, Relaiskontakte 24 und Leitung 20 zurück zur Maschine 19. Nun ist der Vorschaltwiderstand 22 so eingestellt, daß bei einer bestimmten Spannung der Maschine 19 die Relaisspule 23 ihren Kern anhebt. Hierdurch wird einmal der bisherige Strom weg über die Relaiskontakte 24 in einen solchen über die Relaiskontakte2S und den Vorschaltwiderstand 27 abgeändert. Der die Spule 23 durchfließende Steuerstrom wird hierdurch so weit geschwächt, daß er gerade noch zum Festhalten des zugehörigen Kernes in der angehobenen Lage ausreicht. Anderseits sind in der angehobenen Lage des Kernes der Spule 23 die Relaiskontakte 26 unterbrochen. Infolgedessen wird die Spule 28 stromlos, ihr Kern fällt herab, die Relaiskontakte 10 werden unterbrochen und die Drosselspule sowie die Wicklung 3 abgeschaltet, so daß der Motor 1 als reiner Einphasenmotor weiterläuft.
Tritt ein Kurzschluß auf, so öffnen Nullspannungsspulen die Schalter 9 und 18. Dauert die Stramunterbrechung so lange, daß der Motor 1 einen erheblichen Tourenabfall inzwischen erlitten hat, so geschieht das Wiedereinschalten in der bereits angegebenen Weise.
Ist anderseits die Stromunterbrechung nur kurz und hat der Motor noch eine erhebliehe Drehzahl, so ändert sich in der Speisung der Relaisspulen 23 und 28 vorläufig nichts. Die Anlaßwiderstände werden dann ausgeschaltet, ohne daß die Wicklung 3 in Tätigkeit tritt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Einrichtung zur selbsttätigen Wiederinbetriebnahme eines elektrischen Motors nach vorübergehender Unterbrechung der Spannung, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Anlaßvorrichtung nach Kurzschließen der Anlaßwiderstände einen dem selbsttätigen Anlasser parallel liegenden Kurzschlußschalter schließt und der Anlasser selbst wieder in eine Bereitschaftsstellung zurückgeführt wird, in der z. B. die Schleifringe über die Widerstände miteinander verbunden sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1 für einen einphasigen Asynchronmotor, der einen Stromerzeuger antreibt, wobei die Hilfswicklung des Motors beim Anlassen über eine Drosselspule o. dgl. gespeist wird, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Relais (23), welches den Stromkreis der Hilfswicklung unterbricht, wenn an den Klemmen des Stromerzeugers eine bestimmte Spannung erreicht ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DES66180D 1924-06-01 1924-06-01 Einrichtung zur selbsttaetigen Wiederinbetriebnahme eines elektrischen Motors nach voruebergehender Unterbrechung der Spannung Expired DE418952C (de)

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