DE415944C - Hoerapparat fuer Schwerhoerige - Google Patents

Hoerapparat fuer Schwerhoerige

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DE415944C
DE415944C DEG58311D DEG0058311D DE415944C DE 415944 C DE415944 C DE 415944C DE G58311 D DEG58311 D DE G58311D DE G0058311 D DEG0058311 D DE G0058311D DE 415944 C DE415944 C DE 415944C
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WILHELM GRAMSCH
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    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
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    • H04R25/65Housing parts, e.g. shells, tips or moulds, or their manufacture
    • H04R25/652Ear tips; Ear moulds
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    • H04R25/60Mounting or interconnection of hearing aid parts, e.g. inside tips, housings or to ossicles
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Description

Der Erfindungsgegenstand betrifft einen Hörapparat für Schwerhörige, bei dem Mikrophon, Telephon und Batterie zu einem Apparat vereinigt sind.
Derartige Hörapparate sind an sich bekannt. Bei dem Erfindungsgegenstand handelt es sich aber um eine Bauart, deren Einzelteile so kleine Abmessungen aufweisen, daß der Apparat nach Einführung des durch
ίο die Batterie gebildeten Ohreinsatzes in den Gehörgang in der Ohrmuschel getragen werden kann, ohne daß es hierzu besonderer Tragbügel bedarf. Der Schwerhörige wird mithin bei seiner Beschäftigung wenig durch den Apparat behindert und kann ihn außerdem fast unbemerkt benutzen.
Zum Schutz gegen Verlieren bei etwaigem Lösen aus dem Gehörgang kann der Apparat mittels eines kurzen, dünnen Seiden-
ao schnürchens und einer Klammer am Ohrläppchen befestigt werden.
Mikrophon, Telephon und Batterie sind jedes für sich ausgebildet und gestatten so eine Auswechselung. Eine Hülse verbindet sie zu einem Stück und dient zugleich als Schutz für Mikrophon und Telephon.
Beim Mikrophon ist mit Rücksicht auf die geringen Abmessungen zwecks Unterbringung des Apparates in der Ohrmuschel in einigen Teilen von der gebräuchlichen Art abgewichen worden; das Telephon ist nach Art der gebräuchlichen Apparate gebaut.
Auf der Zeichnung sind die einzelnen Teile des Apparates stärk vergrößert dargestellt, sie zeigt einen senkrechten Schnitt durch den aus Mikrophon, Telephon und Batterie bestehenden, in einem Stück vereinigten Apparat.
Das Mikrophon besteht aus dem Gehäuse ι aus Zelluloid oder Leichtmetall, der Membran 2 aus gespaltenem Glimmer, dem mit aufgelöstem Zelluloid oder Schellack daran befestigten Kohlenwiderstand 3, gebildet aus zwei durchbohrten Röllchen aus Retortenkohle, zwischen welche ein Isolierring 4 gekittet ist, dem Abdeckplättchen 5 und dem Kohlengrieß 6. An jedem der beiden Kohlenröllchen ist in feinen Rillen je ein Sternzuführungsdraht 7 und 8 mit blankem Drahtende befestigt. Die Membran wird durch den Spannreifen 9 auf dem Gehäuse 1 festgehalten. An der Seitenwand des Gehäuses 1 ist eine Kontaktfeder 10 befestigt, die die leitende Verbindung zwischen dem Draht 8 und dem Leitungsmetallstreifen 11 herstellt. 5* Am Boden des Gehäuses 1 ist die Kontaktplatte 12 und an dieser die Spiralkontaktfeder 13 befestigt zur Herstellung der Strom-
leitung mit dem Telephon durch dessen Kontaktplatte 14.
Das Telephon besteht aus dem Gehäuse 15 aus Zelluloid oder Leichtmetall, dem hufeisenförmigen Magneten 16, den Polen 17, den Drahtwicklungen 18 und der Membran 20 aus Glimmer oder gespaltener Fischblase mit Überzug aus feinsten Eisenfeilspänen. Die Membran 20 wird durch den Spannreifen 21 auf dem Gehäuse 15 festgehalten bzw. gespannt. Am Rande des Gehäuses 15 ist eine Kontaktfeder 22 befestigt, welche die Leitungsverbindung zwischen dem Draht 19 und dem Leitungsmetallstreifen 23 herstellt. Am Boden des Gehäuses 15 ist die Kontaktplatte 14 befestigt, welche die Verbindung des andern Endes der Drahtwicklungen des Elektromagneten mit dem Mikrophon herstellt. Mikrophon und Telephon werden in dem Schutz- und Verbindungsgehäuse 24 untergebracht, in dem die Leitungsmetallstreifen 11 und 23 angebracht sind, welche an ihren unteren, in dem eingeengten Teil des Gehäuses 24 verlaufenden Enden in die Kontaktfedern 25 bzw. 26 auslaufen.
In das Gehäuse 24 ist am verengten Teil eine metallene Gewindemuffe 27 mit einer Kontaktfeder 28 befestigt, in welche die Batterie eingeschraubt wird. Das Gehäuse 24 wird über dem Mikrophon durch den nach oben gewölbten und durchlochten Schutzdeckel 28 abgeschlossen.
Die Batterie wird gebildet durch zylinderförmig ineinander angeordnete Elektroden aus dünnem, durchlochtem Kupferblech 30, 31 und dünnem Zinkblech 32. Zwischen beide ist ein ebenso geformter Elektrolyt 33 eingefügt. Der Wulst 34 aus Gummi oder Zelluloid soll den festen Sitz im Gehörgang sichern und der Wulst 35 aus Zinkdraht die Einführung des Schraubenteiles am Zinkpol 32 in das Muttergewinde 27 begrenzen. Der am Kupferpol 30 angelötete federnde und gebogene Messingdraht 36 stellt die Leitungsverbindung mit der flachen Kontaktfeder 25 her.
Die Erregung der Elektroden geschieht durch Eintauchen in leicht mit Essig versetztem Wasser. Ein solches Element gibt eine Stromstärke von 0,8 bis 1,0 Volt. Die Batterie kann durch Einführung eines zweiten, gleichartigen Elementes in das erste und Zwischenlagerung einer dünnen Zelluloidisolierhülse sowie entsprechende Verbindungsschaltung um das Doppelte verstärkt werden. Eine weitere Verstärkung der Batterie ist noch möglich, indem über die Schutzhülse 24 bzw. den Schutzdeckel 28 des Mikrophons und Telephons Kupfer- und Zinkblechringe mit zwischengelagerten Elektrolyten geschoben : und leitend mit der erstgenannten Batterie verbunden werden. Ebenso können die Schutzhülse 24 und der Schutzdeckel 28 selbst aus dünnem Kupfer- und Zinkblech mit zwischen-. gelagertem Elektrolyten hergestellt werden : und als Element dienen. So entstehende Elemente dienen als Zusatzelemente.
Zwischen Batterie und Telephon ist an dem konischen Teil der Schutz- und Verbindungshülse 24 eine Schaltvorrichtung 2>7 angebracht, damit die Batterie bei Nichtbenutzung des Apparates nicht unnötig abgenutzt wird, sich vielmehr ausschaltet, wenn der Apparat aus dem Ohr genommen ist, sich aber auch selbsttätig einschaltet, sobald er wieder fest im Ohr sitzt.
Die Wirkungsweise des Hörapparates im Ohr ist folgende:
Die Schallwellen dringen durch den durchlochten Schutzdeckel 28, treffen auf die Membran 2 des Mikrophons und erzeugen im Widerstand 3, 4, 5, 6 Erschütterungen. Der den Widerstand durchfließende Batteriestrom überträgt diese Erschütterungen in Form von Stromstärkeschwankungen auf die Umwindungen 18 des Magneten, dessen Pole 17 die Membran 20 des Telephons dann in die gleichen Schwingungen versetzen, wie sie die Schallwellen auf die Membran 2 des Mikrophons ausübten. Die so übermittelten go Schallwellen werden durch das von der inneren Batterieelektrode 30 gebildete Schallrohr 38 in den Gehörgang geleitet.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Hörapparat für Schwerhörige, bei welchem Mikrophon, Telephon und Batterie in einem Apparat vereinigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen ιοσ Bestandteile so klein gehalten und derart zusammengebaut sind, daß der Apparat mit seinem die Batterie enthaltenden Ende in den Gehör gang eingeführt werden kann und auf diese Weise selbsttätig festgehalten wird.
2. Hörapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Batterie, deren Elektroden zylinderförmig ineinander angeordnet sind, unter Zwischenschaltung eines ebenfalls zylinderförmigen Elektrolyten, gleichzeitig als Ohreinsatz dient, so daß die vom Telephon ausgehenden Schallwellen durch den durch die innere Elektrode gebildeten Hohlzylinder in den 11g Gehörgang geleitet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEG58311D 1923-01-19 1923-01-19 Hoerapparat fuer Schwerhoerige Expired DE415944C (de)

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