DE259199C - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R13/00—Transducers having an acoustic diaphragm of magnetisable material directly co-acting with electromagnet
- H04R13/02—Telephone receivers
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- Diaphragms For Electromechanical Transducers (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezweckt, die Lautwirkung eines Fernsprechers so zu erhöhen, daß der telephonische
Empfänger nicht vom Benutzer ans Ohr gehalten zu werden braucht, sondern die
Sprache auf größere Entfernungen vernehmlich macht; dabei können sämtliche Teile kleiner
und einfacher ausgeführt werden, wodurch eine wesentliche Verbilligung in der Herstellung
erzielt wird.
ίο Zu diesem Zweck werden für die vorliegende
Erfindung die Erscheinungen der sogenannten sprechenden Spulen nutzbar gemacht. Diese
an sich bekannten sprechenden Spulen haben aber nur eine geringe Wirksamkeit, so daß sie
bisher eine allgemeine praktische Anwendung nicht gefunden haben. Die Erfindung besteht
nun darin, daß die Wirkung der sprechenden Spulen durch eine radioaktive Wirkung erhöht
wird, und zwar auf Grund der durch Versuche festgestellten Tatsache, daß die radioaktiven
Wirkungen durch die vom Geber (Mikrophon) kommenden, in ihrer Stärke wechselnden elektrischen
Ströme ausgelöst werden. Danach erfolgt die Lautwiedergabe durch radioaktive Wirkungen, wobei die elektrischen Ströme nur
eine vermittelnde Tätigkeit entfalten.
Die durch die elektrischen Ströme ausgelösten radioaktiven Wirkungen erzeugen ein Strahlungsfeld,
das sich in gleicher Weise verändert wie die der Spule zugeführte Stromstärke, nur
daß die Intensität der radioaktiven Wirkung eine größere ist als die der elektrischen Ströme.
Wird in dem Strahlungsfeld in gleicher oder ähnlicher Weise wie beim gewöhnlichen Fern-Sprecher
eine Membran angeordnet, so wird durch das veränderliche Strahlungsfeld die Membran radioaktiv beeinflußt, d. h. sie wird
selbst durch Induktion radioaktiv und gibt ihrerseits Ionen und Elektronen frei, die nach
außen gesandt werden, wobei, wie die Erfahrung zeigt, wieder Töne erzeugt werden. Die Membran
dient also als ein Verstärker, der einerseits mechanisch durch seine Schwingungen auf das
ihn umgebende Mittel wirkt und andererseits auch selbst in seinen physikalischen Eigenschäften
verändert wird. Im letzteren Falle ist die Erzeugung der Töne nicht den molekularen
Erschütterungen, sondern dem Wechsel im Auftreten intraatomischer Energien in der
Spule zuzuschreiben, und sie wird durch die hervorgerufene induzierte Radioaktivität der
Membran wesentlich verstärkt. Hierbei spielt die Stärke der Membran keine Rolle, denn auch
verhältnismäßig dicke Membranen geben eine gute Lautwirkung.
Die Radioaktivität wohnt zwar allen Körpern inne, läßt sich jedoch für den vorliegenden Fall
an einer Spule noch durch Anwendung besonderer radioaktiver Mittel erhöhen. So kann
z. B. der die Spule bildende Draht mit einem Überzug von radioaktiven Stoffen, beispielsweise
Halogenen, versehen sein.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Fig. 1 in Draufsicht und in
Fig. 2 in einem Schnitt nach A-B der Fig. 1 dargestellt.
Der dargestellte Fernsprecher besteht aus einem Leiter α in Form einer Spule mit so viel
Wicldungen, als zur Erreichung der gewünschten Stromstärke und des Widerstandes erforderlich
sind. Vor der Spule liegt eine Membran b, die in Tätigkeit gesetzt wird, sobald ein die Spule
durchfließender Strom das Strahlungsfeld erregt. Die Spule ist in einer runden Muschel d mit
parabolisch gekrümmter Bodenfläche angeordnet, welche für die Resonanz der Schallwellen
günstig ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Fernsprecher, gekennzeichnet durch Verwendung radioaktiver Substanzen in Verbindung mit dem Stromleiter der Spule, so daß der erzeugte Ton durch radioaktive Wirkungen verstärkt wird, die durch elektrische Ströme ausgelöst werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE432560X | 1910-08-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE259199C true DE259199C (de) |
Family
ID=32513499
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT259199D Active DE259199C (de) | 1910-08-30 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE259199C (de) |
| FR (1) | FR432560A (de) |
| GB (1) | GB191117027A (de) |
-
0
- DE DENDAT259199D patent/DE259199C/de active Active
-
1911
- 1911-07-25 GB GB191117027D patent/GB191117027A/en not_active Expired
- 1911-07-25 FR FR432560A patent/FR432560A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB191117027A (en) | 1912-07-25 |
| FR432560A (fr) | 1911-12-09 |
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