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Femsprechhanda. pparat.
Diese Erfindung bezieht sich auf Fernsprechhandapparate und bezweckt das Vermeiden der in derartigen Apparaten befindlichen Heulungstendenz und ausserdem die Verbesserung mit Rücksicht auf die Bequemlichkeit des Montierens und die Zugänglichkeit der Teile.
Gemäss den allgemeinen Zügen dieser Erfindung vermeidet man gewisse Resonanzwirkungen, die beim Gebrauch des Apparates dazu geneigt sind, Heulen hervorzurufen, indem man zwischen dem Griffe des Apparates und den Instrumenten Kupplungen einschaltet, die bei nach dem Erzeugen von Heulen strebenden Frequenzen nicht resonant sind.
In der bevorzugten Form dieser Erfindung enthält der Träger des Empfängers drei getrennte Erhöhungen von verhähltI1ismässig geringem Flächeninhalt, die dazu geeignet sind, Schrauben oder ähnliche Befestigungsmittel aufzunehmen, während der Sender direkt in den Griff festgeschraubt wird.
Dadurch vermeidet man grosse und unregelmässige Kontaktflächen und gleichzeitig erzielt man eine feste Verbindung des Senders und des Empfängers mit dem Griffe. Die Leiter werden im Griffe eingebettet und die Verbindung wird mit dem Empfänger hergestellt durch in den Tragansätzen eingebetete Metallansätze und durch die zum Tragen des Empfängers bestimmten Schrauben, urd mit dem Sender : durch eine auch für den Sender als Träger dienende, eingeschraubte Büchse.
Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar. Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des Handapparates, teilweise im Schnitt, und zeigt in welcher Weise die Instrumente von dem Griffe getragen werden. Fig. 2 und 3 veranschaulichen alternative Verlegungen der Leiter für den Handapparat.
Fig. 4 ist eine Vorderansicht unter Entfernung der Instrumente. Fig. 5 und 6 sind Rückansichten des Empfängers bzw. des Senders.
Auf einem, vorzugsweise aus einer plastischen Phenolmasse bestehenden Griffe 7, der eine Eigenschwingung von nicht mehr als 1000 Perioden besitzt, wird an einem Ende ein Empfänger 5 und am entgegengesetzten Ende ein Sender 6 getragen. Die zur Herstellung der elektrischen Verbindungen mit dem Empfänger bestimmten Leiter werden im Griffe eingebettet. Wie ersichtlich aus der Zeichnung, enden diese Leiter 8, 9, 10 am Empfängerteil des Griffes in einzelnen Einsätzen 11. Am Senderteil endet der Leiter 9 in einer grossen Büchse 12, die auch als Träger für den Sender 6 dient. Die Leiter 8 und 10 enden in Einsätzen 23 und 24, die als Anschlussklemmen für eine Schnur 28 dienen. Die Einsätze liegen vorzugsweise auf gleicher Ebene oder etwas unter der Fläche 19.
Die Büchse 12 liegt vorzugsweise auf gleicher Ebene oder auch etwas unterhalb der ringförmigen Fläche 29, die eine Auflagefläche für das Sendergehäuse 16 bildet.
Der Empfänger besteht unter anderem, aus einer geeigneten magnetischen Vorrichtung M, die im Gehäuse 21 durch irgendein zweckmässiges Befestigungsmittel, z. B. Schrauben 27 montiert ist. Zusammenwirkend mit der magnetischen Vorrichtung. M ist die übliche Membran 38, die wie gewöhnlich zwischen einer Lappe 39 und dem Gehäuse 21 eingeklemmt ist. Das Empfängergehäuse 21 besteht vorzugsweise aus einer plastischen Phenolmasse, dessen Sockel und Wandungen verhältnismässig stark sind, um einen festen Aufbau zu erzielen, der keine Resonanz unter 1800 Perioden pro Sekunde hat. Der Gebäusesockel 21 kann mit drei Erhöhungen versehen werden, die genau auf der Fläche 19 des Griffes 7 aufliegen.
Konzentrisch mit den Erhöhungen 43 werden Löcher im Gehäuse angeordnet, durch die die Montierschrauben. 22 in die Einsätze eingreifen, um den Empfänger am Griffe zu befestigen. Indem man
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die Kontaktfläche wesentlich auf drei Punkte beschränkt, erzielt man eine feste und beinahe vollkommene Verbindung, die unter 1800 Perioden pro Sekunde nicht resonant is. Es leuchtet ein, dass die Erhöhungen auch am Griffe angebracht oder besondere kleine Zwischenscheiben verwendet werden können.
Der Sender enthält eine Mikrophonkapsel 30, die durch irgendein geeignetes Mittel in einem mit starken Wandungen versehenen Gefässe getragen wird. Eine Feder 37 drückt die Kapsel 30 an die Membran 32. In einer ringförmigen Vertiefung im Rande des Gefässes 31 und darin festgehalten durch einen Spaltring 35 befinden sich Zwischenscheiben 33 (vorzugsweise aus Isoliermaterial) und 34 (aus Metall). Die Zwischenscheiben 33 und 34 bilden eine Auflagefläche für die Membran 32, welche durch den Druck, den die Feder 37 auf dem Kapselkopf ausübt, darauf festgehalten wird. Das Gefäss 31 wird durch ein ringförmiges Gehäuse 16, vorzugsweise aus einer plastischen Phenolmasse, umgeben.
Das Gefäss 31 sowie das Gehäuse 16 sind vorzugsweise massiv und nicht resonant bei Frequenzen unter 1800 Perioden pro Sekunde. Das Gefäss setzt sich fort in einen mit Schraubenwindungen versehenen Flansch 36, der in die Büchse 12 eingreift, um den Sender am Griffe 7 zu befestigen und das Gehäuse. 26 sicher zwischen die Flächen 29 und 14 zu klemmen. Man vermeidet dadurch grosse, flache Kontaktflächen und erhält dadurch eine Verbindung, die bei Frequenzen unter 1800 Perioden pro Sekunde nicht resonant ist. Ein Sendermundstück 40 wird vermittels radialer Schrauben 41 befestigt, die in die Gewindelöcher des im Gehäuse 16 befindlichen Einsatzes 17 eingreifen.
Das Mundstüek 40 ist mit in der Längsrichtung laufenden offenen Nuten versehen, die zur Aufnahme der Köpfe der Iontiersehrauben X versenht sind, damit das Mundstück ohne Entfernen der Schrauben abgenommen werden kann. Die leitenden Verbindungen mit dem Sender werden durch die Büchse 12 und eine an der Klemme 13 angeschlossene Feder 18 hergestellt. Der Griff kann mit Ausnehmungen 44 und 45 versehen werden, die zurAufnahme der auf dem Sender bzw. auf dem Empfänger befindliehen Ansätze 46 und 47 dienen, um das Inliniebringen der Instrumente zu ermöglichen.
. PATENTANSPRÜCHE :
1. Fernsprechhandapparat, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfänger auf dem Griffe an drei Befestigungspunkten gesichert ist, um einen Aufbau zu erzielen, der keine Resonanz unter 1800 Perioden besitzt.