DE41587C - Geldkasse mit selbstthätiger Zahl- und Verschlufsvorrichtung - Google Patents
Geldkasse mit selbstthätiger Zahl- und VerschlufsvorrichtungInfo
- Publication number
- DE41587C DE41587C DENDAT41587D DE41587DC DE41587C DE 41587 C DE41587 C DE 41587C DE NDAT41587 D DENDAT41587 D DE NDAT41587D DE 41587D C DE41587D C DE 41587DC DE 41587 C DE41587 C DE 41587C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- locking device
- cash register
- automatic payment
- slot
- tubes
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07D—HANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
- G07D1/00—Coin dispensers
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 19. Februar 1887 ab.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Kasse hat in ihrem Aeufsern die Form und
das Aussehen einer einfachen Cassete, die aus Eisen oder anderem dauerhaften Material verfertigt
ist. Sie nimmt das Geld in einer Weise auf, dafs man die einzelnen Münzsorten in
beliebiger Anzahl herausholen kann, ohne genöthigt zu sein, die Kasse vorher zu öffnen;
gleichzeitig ist dieselbe mit einem automatischen Sicherheitsschlofs versehen.
Die verschiedenen Geldsorten werden in ihrer Gröfse entsprechenden Röhren in der
Weise aufgespeichert, wie dies bei ähnlichen Kassen der Fall ist; durch einen von aufsen
beweglichen Drückermechanismus kann dann das zu unterst in jeder Röhre liegende Geldstück
hinausgeprefst werden.
Auf der Zeichnung stellt Fig. 1 die Vorderansicht der Cassette dar. Fig. 2 ist dieselbe
Ansicht mit weggenommener Vorderwand, um die Aufstellung der Röhren zu zeigen. Fig. 3
ist der Grundrifs, welcher die Disposition der Drücker nebst ihren Schaufeln zeigt, Fig. 4
ein Querschnitt durch eine Röhre, Fig. 5 eine Ansicht von hinten und Fig. 6 der Verschlufsmechanismus.
Wie Fig. ι zeigt, ist die Vorderwand A der
Kasse unten mit einem Schlitz S S versehen, durch welchen die auszuzahlenden Münzen
passiren. Die Röhren RR haben, wie Fig. 2 und 3 zeigen, je nach der Gröfse der aufzunehmenden
Münzsorte verschiedene Durchmesser. Den Fufs der Röhren bilden viereckige Stege cc, unter denen die Schaufeln
oder Geldschieber hin-- und herbewegt werden können, welche an ihrem Ende ebenfalls eine
den verschiedenen Münzsorten entsprechende Form und Ausschnitt haben. Die Röhren sind
ebenfalls zum Hin- und Herbewegen eingerichtet und sind mit den Schiebern durch
ein Metallband H verbunden, welches über einen Dorn oder eine Walze J läuft.
Das unterste der in der Röhre befindlichen Geldstücke ruht auf dem Schieber D. Durch
einen Druck auf den Drücker F wird die Röhre R in die in Fig. 4 punktirt angegebene
Lage gerückt, wobei dieselbe oben durch die Drückerstange E im Steg G und unten durch
die an c befestigten Führungsrollen / geführt wird. Während die Röhre nach rechts rückt,
gleitet der Schieber D, auf der Bahn gg geführt, so weit nach links, bis das unterste
Stück Geld vor derselben zu liegen kommt. Alsdann läfst man den Drücker los und das
betreffende Geldstück wird, während die Röhre R durch Feder K in die ursprüngliche
Lage zurückgebracht wird, durch den nach rechts zurückschnellenden Schieber D zum
Schlitz S S hinausgedrückt. Die Oeffnung X wird alsdann durch die Klappe oder Thür L
geschlossen.
Um zu verhindern, dafs Geldstücke durch den Schlitz S S entwendet werden können,
ist ein automatischer Verschlufs desselben vorgesehen. Zwei Stifte MM1, welche in Führungen
NN1 laufen, sind zu beiden Seiten des Schlitzes SS quer durch die Cassette gelegt. An jedem Stift ist ein kleiner Querstab
t befestigt, der in der Gleitschiene s geführt ist Dieser Querstab ist mit dem Stift u
verbunden, welcher in dem Gehäuse ν durch
eine Spiralfeder w nach rechts in Richtung des
Pfeiles gedrückt wird. Unterhalb der Stifte MM1 liegen flache Hebel hh\ welche um
den Punkt χ drehbar sind. Ein schmaler Metallstreifen y, welcher mit den Enden dieser
Hebel fest verbunden ist, verschliefst den Schlitz S seiner ganzen Länge nach. Oeffnet
man nun die Klappe L, so wird der Stift u und mit ihm der Stift M durch die Feder w
nach rechts geschnellt. Dabei drückt der Querstab t gegen das aufwärts gebogene Ende des
Hebels h. Dieser dreht sich um den Punkt x, der Blechstreifen y wird gehoben und der
Schlitz S geöffnet. Sobald alsdann die Klappe L geschlossen wird, schieben sich die
Stifte MM1 wieder nach links, drücken den
Hebel in die alte Lage zurück, und der Schlitz S wird wieder geschlossen.
Man kann diese Kassen in allen beliebigen Gröfsen ausführen; auch kann der innerhalb
derselben freibleibende Raum nach Belieben ausgenutzt werden, je nachdem es die Umstände
wünschenswerth erscheinen lassen.
Claims (2)
1. Die Anordnung der durch den Drücker F und die Spiralfeder K beweglichen Röhren
R "zur Aufnahme der Münzen in Verbindung mit den sich vermittelst des
Metallbandes H entgegengesetzt bewegenden Schiebern D zum Zweck des Hinausschiebens
der einzelnen Münzen.
2. Die automatische Verschlufsvorrichtung des Schlitzes S S durch den durch die Hebel
h h1, die Stifte MM1, Spiralfedern w und
Schieber t bethätigten Blechstreifen y.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE41587C true DE41587C (de) |
Family
ID=317056
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT41587D Expired - Lifetime DE41587C (de) | Geldkasse mit selbstthätiger Zahl- und Verschlufsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE41587C (de) |
-
0
- DE DENDAT41587D patent/DE41587C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE41587C (de) | Geldkasse mit selbstthätiger Zahl- und Verschlufsvorrichtung | |
| DE629623C (de) | Auswahlselbstverkaeufer | |
| DE2908403C2 (de) | Kassiereinrichtung | |
| AT347158B (de) | Ausgabevorrichtung fuer zigaretten | |
| DE486619C (de) | Selbstverkaeufer mit Einrichtungen zu unentgeltlichen Sonderleistungen | |
| DE133932C (de) | ||
| DE63148C (de) | Vorrichtung zur gleichzeitigen Ausgabe von gleichwerthigen Münzen aus mehreren Behältern | |
| DE262602C (de) | ||
| DE175225C (de) | ||
| DE111363C (de) | ||
| DE106569C (de) | ||
| DE176889C (de) | ||
| DE54568C (de) | Selbsttätiger Kartenverkäufer mit Tagesstempel | |
| DE49534C (de) | Selbsteinkassirender Zahlenangeber | |
| DE665682C (de) | Selbstkassierer mit aufklappbarem Muenzpruefer | |
| DE220231C (de) | ||
| DE86531C (de) | ||
| DE55935C (de) | Vorrichtung zum Vermerken von Geldbeträgen und dgl | |
| DE808234C (de) | Buchungsplatte fuer Durchschreibebuchhaltung | |
| DE40703C (de) | Vorrichtung zur Aufnahme und Sichtbarmachung von schriftlichen Mittheilungen | |
| DE10746C (de) | Neuerungen an registrirenden Sicherheitsschlössern | |
| DE299884C (de) | ||
| DE50459C (de) | Anzeige-Vorrichtung für Kassen | |
| AT237945B (de) | Ausgabemechanismus für Münzen u. dgl. | |
| DE90255C (de) |