DE90255C - - Google Patents

Info

Publication number
DE90255C
DE90255C DENDAT90255D DE90255DA DE90255C DE 90255 C DE90255 C DE 90255C DE NDAT90255 D DENDAT90255 D DE NDAT90255D DE 90255D A DE90255D A DE 90255DA DE 90255 C DE90255 C DE 90255C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
coin
slide
shaft
opening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT90255D
Other languages
English (en)
Publication of DE90255C publication Critical patent/DE90255C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F15/00Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
    • G07F15/04Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity in which the quantity mechanism is set forward automatically by the insertion of a coin

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42r Instrumente.
LUDWIG HAAS in MAINZ. Selbstverkäufer für Gas u. dgl.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. April 1896 ab.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung gehört zu der Klasse von Gasverkäufern, bei denen das Triebwerk eines Schiebers durch das Einpressen einer Münze in den Verkäufer bewegt und die Gaseintrittsöffnung freigelegt und dann durch Einwirkung des Zählwerkes wieder geschlossen wird.
Die Vorrichtung besteht aus zwei sich auf gemeinsamer Achse drehenden, durchbrochenen, auf einander liegenden Schiebern, welche die Gaseintrittsöffnung verschliefsen, so lange die Durchbrechungen sich nicht decken. Der eine dieser Schieber wird von der eingeschobenen Münze aus, der andere vom Zählwerk aus getrieben. Der Antrieb durch die Münze bringt die Durchbrechungen durch Drehung des einen Schiebers zur Deckung, der langsam nachlaufende, durch das Zählwerk getriebene zweite Schieber schliefst später die Oeffnung wieder.
Die in den Einwurf / (Fig. 1 und 2)- eingesteckte Münze gelangt in den Schlitz eines horizontal bewegbaren Schiebers e. Letzterer ruht unterhalb des gezahnten Rades d auf einem am Gehäuse des Gasmessers angebrachten rechteckigen Rahmen/ und ragt mit seinem einen Ende seitlich aufsen hervor. Das Geldstück wird von den beiden Gleitschienen g und h (Fig. 4) am Umfange gehalten und so vorläufig am Durchfallen gehindert. Geldstücke von kleinerem Durchmesser fallen nutzlos unmittelbar in die Kasse.
Das Ventil (Fig. 3) besteht aus dem runden Gehäuse und den beiden cylindrischen, auf einander liegenden Schiebtellern α und b (Fig. 3, 6 und 7), die mittelst einer Feder fest gegen den im Gehäuse befindlichen Sitz angedrückt werden. Der Teller α ist mit der Welle i fest verbunden, ebenso der Teller b mit der hohlen Welle k. Der Abschlufs des Ventilgehäuses, welches mit der hinteren Fläche in den schon erwähnten Uhrkasten eingelöthet und mit dem Ausgange des Gasmessers verbunden ist, erfolgt vorn durch eine Stopfbüchse über der Welle k, während der Abschlufs zwischen der hohlen und der massiven Welle i und k durch die dicht auf einander geschliffenen Flächen der beiden Schiebteller bewerkstelligt wird.
Mit der Welle i ist ferner das gezahnte Rad d, welches behufs Platzersparnifs kastenförmig gebaut ist, fest verbunden.
Auf der hohlen Welle k ist ein Zahnrad m befestigt, welches unter Benutzung eines Zwischenrades mit einem auf der Einerwelle des Zählwerkes sitzenden Zahnrad in Eingriff steht. Ferner befindet sich am äufseren Ende der Welle k eine Platte c (Fig. 3 und 5), auf der eine Theilung von ο bis 9 angebracht ist.
Damit die Theilung von vorn abzulesen ist, ist das davor liegende Rad d durchbrochen und mit einem Zeiger versehen.'
Der Schiebteller α (Fig. 6) enthält eine radiale Durchgangsöffnung, die in der Anfangsstellung durch den gleichgeformten, aber etwas gröfseren Theil des darüberliegenden Tellers b (Fig. 7) bedeckt ist. Es kann in dieser Lage somit kein Gas. in die Leitung gelangen.
Die Wirkungsweise des Verkäufers ist fol-. gende.
Wird der Schieber e mittelst des Handgriffes nach links bewegt, so stöfst das im Schlitze befindliche Geldstück innerhalb der am Schieber
angebrachten Längsnuth gegen einen Zahn des Rades d und dreht dieses so lange, bis das Geldstück die Aussparung der beiden Gleitschienen g und h (Fig. 4) erreicht hat und in die Kasse fällt.
Gleichzeitig mit dieser Drehung erfolgte aber auch eine Bewegung des Schiebtellers α nach rechts, so dafs durch Freilegen der radialen Oeffnung der Gasmesser in Thätigkeit treten kann. Bei Gasentnahme wird nun der Schiebteller b durch das Zählwerk des Gasmessers getrieben und nimmt nach und nach seine alte Lage auf dem Schiebteller α wieder ein, wodurch die Oeffnung wieder geschlossen wird.
Dem Einwurf weiterer Geldstücke bis zur zulässigen Grenze —· in diesem Falle 9 — steht zu keiner Zeit ein Hindernifs im Wege und die Anzahl der Geldstücke, somit, auch die vorausbezahlte Gasmenge lassen sich auf der Theilung ablesen.
Der Abschlufs des Ventils erfolgt allmälig und macht sich vor Schlufs durch kleineres Brennen der Flamme bemerkbar.
Um ein Rückwärtsdrehen des Schiebtellers a und auch eine Ueberdrehung nach Einwurf der zulässigen Anzahl Geldstücke zu verhindern, ist an dem gezahnten Rade d ein Zapfen angebracht, der gegen ein an der festen, mit der Theilung versehenen Scheibe befindliches Widerlager zu beiden Seiten anstöfst.
Um ferner eine Drehung des gezahnten Rades d, die während des Ganges des Gasmessers durch Reibung der beiden Schiebteller hervorgerufen werden könnte, zu verhindern, ist seitlich ein Sprunggesperre 5 (Fig. 1) angebracht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Selbstverkäufer für Gas und dergl., gekennzeichnet durch zwei auf einander liegende durchbrochene Schiebteller vor der Zuflufsöffnung, von denen der eine durch Einschieben der Münze zur Deckung seiner Durchbrechung mit der des zweiten Schiebers gedreht und der andere durch den Gang des Zählwerkes nachgedreht wird, bis die Durchbrechungen aufser Deckung gelangen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT90255D Active DE90255C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE90255C true DE90255C (de)

Family

ID=361997

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT90255D Active DE90255C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE90255C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE90255C (de)
DE274024C (de)
DE386088C (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen Ausloesung photographischer Verschluesse
DE46780C (de) Sicherheitsvorrichtung für Schlösser
DE576311C (de) Uhrschlagwerk mit Selbstregelung
DE27883C (de) Kontrol-ScHofs
DE338462C (de) Muenzenschloss
DE272018C (de)
DE106569C (de)
DE115090C (de)
AT116780B (de) Münzenausgeber mit Anzeigevorrichtung.
DE91792C (de)
DE570316C (de) Selbstkassierender Kalender
AT19844B (de) Sparbüchse.
DE411127C (de) Kontrollvorrichtung fuer Schubfaecher, Tueren usw. zur Feststellung unberechtigten OEffnens mittels versteckt eingebauten Zaehlwerkes
DE262602C (de)
DE566083C (de) Zusatzeinrichtung fuer Selbstanschluss-Fernsprechapparate
DE175358A (de)
DE95572C (de)
DE2242091C3 (de) Vorrichtung zum Einstellen einer Parkuhr
DE599214C (de) Kontrollvorrichtung fuer den Gasverkauf nach Pauschaltarif
DE310458C (de)
DE89709C (de)
DE109173C (de)
DE593656C (de) Mechanisch oder elektrisch angetriebene Uhr mit mehreren an das Triebwerk anschaltbaren Schlagwerken