DE665682C - Selbstkassierer mit aufklappbarem Muenzpruefer - Google Patents

Selbstkassierer mit aufklappbarem Muenzpruefer

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DE665682C
DE665682C DEK135839D DEK0135839D DE665682C DE 665682 C DE665682 C DE 665682C DE K135839 D DEK135839 D DE K135839D DE K0135839 D DEK0135839 D DE K0135839D DE 665682 C DE665682 C DE 665682C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F9/00Details other than those peculiar to special kinds or types of apparatus
    • G07F9/04Means for returning surplus or unused coins

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Description

  • Selbstkassierer mit aufklappbarem Münzprüfer Die Erfindung bezieht sich auf Selbstkassierer mit aufklappbarem Münzprüfer und sich an diesen anschließender Stapeltasche für mehrere Münzen, welch letztere mit dem aufklappbaren Teil des Münzprüfers derart in Verbindung steht, daß eine an der Stapeltasche vorhandene Geldrückgabeöffnung beim Aufklappen des Münzprüfers frei wird, so daß die in der Stapeltasche gestapelten Münzen durch diese öffrnung zum Geldrückgabeschlitz des Selbstkassierers gelangen können.
  • Bei den bekannten Selbstkassierern dieser Art ist die Stapeltasche ortsfest angebracht und weist eine Öffnung auf, die durch den einen Arm eines vom aufklappbaren Teil des Münzprüfers ;gesteuerten doppelarmigen Hebels bei geschlossenem Münzprüfer verschlossen gehalten. und bei aufgeklapptem Münzprüfer freigegeben wird. Diese Anordnung, hat den Nachteil, daß. sie die Möglichkeit bietet, die in der Stapeltasche gestapelten. Münzen nach dem Einwurf der letzten in den zur Kasse führenden Münzkanal gelangenden Münze zurückzuerhalten, wenn man in dem Augenblick, in. welchem diese letzte Münze über die in der Stapeltasche gestapelten Münzen hinwegläuft, den Münzprüfer aufklappt und damit die von der Stapeltäsche zum Geldrückgabeschlitz führende öffnung freigibt. Dann gelangen nämlich die in der Stapeltasche befindlichen. Münzen zum Geldrückgabeschlitz, während :die zuletzt eingeworfene Münze ungestört zur Kasse fällt und die Ausgabe der gewünschten Ware herbeiführt, die aber auf diese Weise nur zum Teil bezahlt wird.
  • Die Beraubungsmöglichkeit des Selbstkassierers ist nun gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Stapeltasche bzw. bei Längsteilung derselben, ihre schwenkbare Hälfte mit dem beweglichen Teil des Münzprüfers starr, d. h. ohne Zwischenschaltung von Hebeln. . d91., verbunden ist -und so jede Schwenkbewegung des letzteren mitmacht.
  • Da bei dieser Anordnung :also eine Geldrückgabe nur erzielt werden kann, wenn die Stapeltasche selbst aus ihrer gegebenen Lage, in welcher sie mit der Kasse bzw. mit der Auslösevorrichtung des Selbstkassierers in Verbindung steht, entfernt wird, kann es hier nicht vorkommen, daß ein Teil der in der Tasche befindlichen. Münzen zur Kasse gelangt und ein anderer Teil dieser Münzen zum Geldrückgabeschlitz, vielmehr werden zwangsläufig sämtliche Münzen entweder zur Kasse oder zum Geldrückgabeschlitz geleitet, so daß nur voll bezahlte Waren zur Ausgabe kommen können.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindungi einer Ausführungsform schematisch dag,, stellt, und zwar zeigt "` Abb. i Ansicht und Schnitt einer Münzenprüfvorrichtung mit Münzenstapelvorrichtung von der Seite gesehen, Abb.2 Schnitt durch die Stapelvorrichtung im Ruhezustand von hinten gesehen, Abb.3 dieselbe Stapelvorrichtung in der Geldrückgabestellung.
  • Die Münzlaufbahn des aus dem festen Teil i und dem beweglichen Teil 2 bestehenden Münzprüfers geht an ihrem Ende in die mit denn Teil 2 fest verbundene Stapelvorrichtung 3 über. Diese besteht aus einem in die Münzlaufbahn einfedernden Auslösehebel ¢ sowie .aus dem die Stapelröhre 3 abriegelnden. Stapelhebel 5. Der Hebe15 hat eine nach unten zeigende Fahne 6 ,und ist mit dem Hebel 4. fest verbunden. Die Heb e14 und 5 sind bei 7 und 8 drehbar gelagert. Die Stapeltasche 3 hat eine Austrittsöffnung 9 und einen Geldrückgabeschlitz io. Dem Schlitz io gegenüber in gleicher Höhe wie dieser befindet sich auf der dicht an die Münzstapelung 3 heranreichenden Seitenwand des Falschgeldtrichters 12 eine Münzenhaltekante i i und seitlich unmittelbar daneben eine Öffnung 13. Während die Öffnung 13 beliebig größer als der Schlitz i o sein kann, darf die Kante i i, welche sich in der Höhe ungefähr auf Mitte von 1 o befindet, nur so breit sein, daß beim geringsten Münzprüferöffnen der Schlitz io nicht mehr von. i i abgesperrt wind, sondern nunmehr unverriegelt vor der Öffnung 13 steht. Die Funktion ist folgende: Bei einem Packungspreis von mehreren Münzen, angenommen zwei Stück, rollt die erste Münze 14 durch den Prüfkanal hindurch, drückt dabei den Auslösehebe14 zur Seite, welcher nach Passieren derselben wieder h:ereinfedert, und fällt auf den Stapelhebel 5, wo sie dann, gegen die Kante i i laufend, zur Ruhe kommt. Der Abstand zwischen 4 und 5 ist so groß, daß 4 nach Passieren ürdnungsgemäß einfallen kann, bevor die Münze 14 bei 5 ankommt (11/2 :<Münzendurchmesser). Die zweite Münze 15 drückt ebenfalls den . Auslösehebel4 aus dem Münzenweg zur Seite Hinaus, und da sich zwangsläufig hierbei auch Ar Stapelhebel 5 hinausschiebt, fällt 1,4 in nie iüit .i 6 bezeichnete Stelle nach unten und hält ,mit Hilfe der Fahne 6 den. Hebel 5 so lange offen, bis 15 .an ihm vorbeigefallen ist, d. h. die Länge der Fahne 6 entspricht der Länge von 11/2 Münzendurchmesser. Beide Münzen 1-4 und 16 laufen, nun zur Münzenauslösung, werden aber vorher, wenn es notwendig ist, durch eine bekannte LJberlauftasche so voneinander getrennt, daß die Münze 14 in die Auslösung und 15 in die Kasse mündet.
  • Ist der Fall eingetreten, da,ß die zweite Münze 15 als nicht richtig befunden wird und bei 17 :aus dem Münzprüfer herauskommt, so braucht der Einwerfende nur den Münzprüfer zu öffnen, d. h. .das bewegliche Teil a abzuklappen. Damit verliert die Münze 14 ihren Halt. an der Kante i i und fällt durch den Schlitz io sowie durch die Öffnung 13 auf eine Aussparung i 3a der Wandung des Falschgeldtrichters i2, ,auf der sie, wie bei 18angedeutet, in den Falschgeldtrichter läuft, an dessen Ende sie wieder entnommen werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbstkassierer mit aufklappbarem Münzprüfer, mit dem die sich anschließende Stapeltasche für mehrere Münzen derart in Verbindung steht, daß eine an der letzteren vorhanden Z,urückgabeöffnung beim Aufklappen des Münzprüfers frei wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Stapeltasche bzw. bei Längsteilung derselben ihre schwenkbare Hälfte mit dem beweglichen Teil des Münzprüfers starr, cl. h. ohne Zwischenschaltung von Hebeln,o. dgl., verbunden. ist ;und so jede Schwenkbewegung des letzteren mitmacht.
  2. 2. Selbstkassierer nach Anspruch i mit ungeteilter Stapeltasche, .dadurch gekennzeichnet, daß beim Verschwenken der ungeteilten Stapeltasche letztere von einer die Münzen zurückhaltenden Haltekante frei kommt.
DEK135839D 1934-11-08 1934-11-08 Selbstkassierer mit aufklappbarem Muenzpruefer Expired DE665682C (de)

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