DE31364C - Billetzange mit selbstthätiger Registrirung- der Anzahl und des Werthes der verausgabten Billets - Google Patents

Billetzange mit selbstthätiger Registrirung- der Anzahl und des Werthes der verausgabten Billets

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DE31364C
DE31364C DENDAT31364D DE31364DA DE31364C DE 31364 C DE31364 C DE 31364C DE NDAT31364 D DENDAT31364 D DE NDAT31364D DE 31364D A DE31364D A DE 31364DA DE 31364 C DE31364 C DE 31364C
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DE
Germany
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ticket
lever
tongs
stamp
value
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT31364D
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English (en)
Original Assignee
J. BARTLETT in London
Publication of DE31364C publication Critical patent/DE31364C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K5/00Plier-like tools for stamping, or stamping and delivering, tickets or the like
    • B41K5/02Plier-like tools for stamping, or stamping and delivering, tickets or the like with means for varying the image stamped
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K5/00Plier-like tools for stamping, or stamping and delivering, tickets or the like
    • B41K5/04Plier-like tools for stamping, or stamping and delivering, tickets or the like with devices for collecting counterfoils, or with other means for recording stamping operations
    • B41K5/06Plier-like tools for stamping, or stamping and delivering, tickets or the like with devices for collecting counterfoils, or with other means for recording stamping operations for recording on separate tape

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  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 17. September 1884 ab.
Zum Zwecke, das Einsammeln des Fahrgeldes, z. B. in Omnibussen und Pferdebahnen u. s. w., oder sonstige Zahlungen zu controliren, verwende ich verschiedene Arten von Billets, von denen jedes mit einer Nummer bezeichnet ist, die der geleisteten Zahlung entspricht; so hat man z. B. ein Packet Billets a 10 Pfennig, ein anderes ä 20, ein drittes a 30 Pfennig u. s. w. Jedes Billet hat aufser dem Fahrpreisvermerk ein Loch, und zwar für jede Billetsorte an einer anderen Stelle.
Wird das Fahrgeld für ein solches Billet einkassirt, so steckt der Schaffner dasselbe in den Schlitz oder die Oeffhung des in Rede stehenden Apparates und bewirkt durch eine Handhabe das Anschlägen einer Glocke, zugleich aber auch das Eindrücken eines Typensatzes oder eines Stempels in das Billet. Unter dem Billet liegt an der Stelle, wo es gestempelt wird, ein Papierstreifen, der durch jede Bewegung des Hebels des Apparates um ein gewisses Mafs vorgeschoben wird. Obwohl alle Stempel oder Typen, die seitlich von einander angeordnet sind, auf das Billet geprefst werden, kommt doch nur gerade der Satz oder Stempel zur Erscheinung, welcher dem Loch in dem Billet gegenüberliegt, und bedruckt oder bestempelt den darunter liegenden Papierstreifen.
Dieser Streifen wird daher in den auch seitlich von einander unterschiedenen Vermerken ein Mittel bieten, die nach und nach gesammelten Fahrgelder zu controliren. Es ist vorzuziehen, bei jedem Billet mehrere Durchlochungen herzustellen, die gegen die Kanten des Billets symmetrisch liegen, so dafs eine der Durchlochungen den Typen oder dem Stempel gegenüberliegen mufs, gleichgültig, in welcher Lage sich das eingeführte Billet befindet.
Anstatt der Durchlochungen kann das Billet auch an den betreffenden Stellen Flecke oder Linien von übertragbarer Tinte oder Farbe haben, so dafs, wenn die Stempel etc. auf das Billet wirken, nur derjenige von ihnen auf dem Papierstreifen einen Vermerk anbringen wird, der an der Stelle aufdrückt, wo die farbigen Stellen sind.
Die beiliegende Zeichnung stellt die Construction des Controlapparates dar, welcher sich vorzugsweise für diese Zwecke eignet.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht,
Fig. 2 einen Grundrifs,
Fig. 3 eine Ansicht der unteren Seite des Stempel- oder Druckhebels.
Fig. 4 ist ein Längsschnitt.
Fig. 5 und 6 sind zwei entgegengesetzte Ansichten des aus dem Gehäuse herausgenommenen Mechanismus.
Fig. 7 ist ein Durchschnitt durch denselben.
Fig. 8 und 9 sind gesonderte Details.
Fig. 10, 11 und 12 sind Ansichten von Billets, welche bei diesem Apparat angewendet werden, und
Fig. 13 ist der registrirende Papierstreifen.
Der Hebel A, welcher um den Stift S am Gehäuse B drehbar ist, trägt drei oder mehr Stempel oder Typen b b b, die mit 1, 2, 3 etc. bezeichnet sind und mit ihren oberen Enden gegen drei oder mehr Federn α anliegen, so
dafs sie etwas nachgeben können, wenn sie von dem Hebel nach unten gedrückt werden. Diese Stempel oder Typen treten beim Herabdrücken durch ein Loch in einer Führungsplatte R auf dem Gehäuse und wirken auf den sich bewegenden Papierstreifen T, um entweder die eine oder andere der Ziffern i, 2, 3 aufzudrücken.
Die Billets U sind bezw. mit 10, 20 und 30 Pfennige u. s. w. oder einer anderen Werthangabe versehen und haben auf jeder Seite, aber in verschiedenen Entfernungen von den Enden Löcher V, die, wenn das Billet unter die Führungsplatte, Fig. 2, geschoben ist, demjenigen Stempel oder der Type gegenüberliegen, dessen Ziffer mit der auf dem Billet übereinstimmt, so dafs, wenn die Stempel oder die Typen herabgedrückt werden, die entsprechende durch das Loch tritt und seine Ziffer auf den Papierstreifen T eindrückt oder aufdruckt, während die anderen beiden durch das Billet selbst daran gehindert werden.
Werden also eine ganze Anzahl Billets verschiedenen Werthes nach einander eingeführt, so wird eine entsprechende Reihenfolge von Ziffern auf dem sich bewegenden Papierstreifen T, wie in Fig. 13 angedeutet, angebracht werden, so dafs diese Streifen schliefslich ein genaues Verzeichnifs der Anzahl und des Werthes der verausgabten Billets darstellt.
Der Papierstreifen ist auf einer Spule G aufgewickelt, die in einem Rahmen V, Fig. 7, gelagert ist, der lose in dem Gehäuse B angeordnet ist. Dasselbe ist um das Scharnier 5 drehbar und kann deshalb zur Einführung und Entfernung der Spule geöffnet werden.
Von der Spule G wird der Papierstreifen über den Block W geführt, auf welchen das Eindrücken des Stempels erfolgt; von dort geht der Streifen durch die Klemmen EE' und über einen Führungsstift X nach einer zweiten Spule G', auf welche er aufgewickelt wird. Auf die Spule G wirkt, um Reibung zu erzeugen, der Druck einer Feder, Fig. 7, und eine gewisse Länge wird von derselben ab- und nach jedem Herabdrücken des Stempelhebels durch folgende Anordnung auf die Spule G' aufgewickelt.
Auf der einen Seite des Rahmens V ist ein Hebel D drehbar angeordnet, dessen eines Ende durch eine Stange C mit dem die Stempel tragenden Hebel verbunden ist, während sein anderes Ende mit einem auf der Achse der Spule G' drehbar angeordneten Winkelhebel D' in Verbindung gebracht ist. Auf dieser Achse ist auch die Klemmvorrichtung EE1, Fig. 8 und 9, drehbar angeordnet. Dieselbe besteht aus dem Winkel E, innerhalb welches ein zweiter Winkel E' angeordnet ist, der sich um den Stift F des ersteren drehen kann und auf der einen Seite eine Gabel P Q hat, in welche das Ende des Hebels D' greift. Wird also der Hebel A nach dem Niederdrücken wieder durch die Feder in die Handhabe' gehoben, so bewegt er die Hebel D und D', um die Klemmen EE' aus der in Fig. 5 und 9 gezeigten Lage in die Lage Fig. 4 zu bringen. Zugleich bewegt der Hebel D' beim Drücken gegen das Glied Q. der Gabel von E' den Winkel E' von der in Fig. 9 gezeigten offenen Stellung in die durch die Fig. 4 und 5 dargestellte geschlossene, wodurch die Klemme den Papierstreifen festklemmt und ihn durch die nach unten gerichtete Bewegung von der Spule G wegzieht.
Beim Niedergang des Hebels A veranlafst die umgekehrte Bewegung der Hebel DD', dafs sich die Klemmen wieder heben, und sobald D' gegen das Glied P der Gabel drückt, liegt E' während dieser Bewegung in der durch Fig. 9 gezeigten offenen Lage, in welcher folglich die Klemme über den Papierstreifen frei zurückgleiten kann.
Auf der anderen Seite des Rahmens V ist ein anderer Hebel H drehbar angeordnet, der eine schlitzartige Oeffnung hat, in welcher ein Stift J gleitet, und an dem Ende dieses Hebels H ist ein Zahnbogen J angeordnet. Dieser Hebel ist auch mit der Stange C verbunden, die wiederum mit den Stangen C des Hebels A in Verbindung steht, so dafs beim Niederdrücken des letzteren der Zahnbogen J des Hebels H, der mit einem Zahnrad K auf der Spule G' in Eingriff steht, eine Drehung derselben veranlafst und dadurch die vorher von der Spule G durch die Klemme abgewickelte Länge Papierstreifen aufwickelt. Hebt sich der Hebel A, so zieht die Stange C, an welcher H befestigt ist, dadurch, dafs sie sich gegen die excentrisch gekrümmte Oberfläche des Rahmens legt, den Hebel H langsam zurück, damit er aufser Eingriff mit dem Zahnrad K ist, während die Bewegung nach oben stattfindet.
Um das Oeffnen des Gehäuses zu gestatten, wird die Stange C, welche die Hebel D und H mit dem Stempelhebel A verbindet,, aus zwei Theilen hergestellt, die durch den Schnepper M zusammengehalten werden, der zugleich die geschlossene Lage des ganzen Gehäuses sichert und selbst durch ein Siegel, eine Plombe oder ein Schlöfschen verschliefsbar eingerichtet ist. Wird der Schnepper Af geöffnet, so können sich die beiden Theile von C trennen und der Hebel A kann zusammen mit dem oberen Theil des Gehäuses gehoben werden. Hierauf kann man den Rahmen mit den Spulen herausnehmen und den Papierstreifen mit den verzeichneten Fahrgeldern von der Spule G' abstreifen.
Der Stempelhebel A ist so mit einer Glocke Y in Verbindung gebracht, dafs nur, wenn der Hebel genügend herabgedrückt ist, um die Stempelung auf dem Papierstreifen anzubringen,
die Glocke zum Tönen gebracht wird. Auf diese Weise wird bei Beobachtung des Glockensignals eine stets gute Wirkung des Apparates gesichert.

Claims (1)

  1. ;, Patent-Anspruch:
    Eine Billetzange, bei welcher je nach dem Werthe des stets in gleicher Lage eingelegten Billets das Zeichen des einen oder des anderen Coupirstempels mittelst einer der Stempellage entsprechenden Oeffnung oder abfärbenden Stelle des Billets auf einen darunter liegenden Papierstreifen abgedruckt wird, der beim Oeffnen der Zange mittelst eines Hebels (D) und einer Klemmvorrichtung (E E') quer gegen die Stempel verschoben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT31364D Billetzange mit selbstthätiger Registrirung- der Anzahl und des Werthes der verausgabten Billets Expired - Lifetime DE31364C (de)

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