AT237945B - Ausgabemechanismus für Münzen u. dgl. - Google Patents

Ausgabemechanismus für Münzen u. dgl.

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AT237945B
AT237945B AT42563A AT42563A AT237945B AT 237945 B AT237945 B AT 237945B AT 42563 A AT42563 A AT 42563A AT 42563 A AT42563 A AT 42563A AT 237945 B AT237945 B AT 237945B
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Fisher & Ludlow Ltd
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  Ausgabemechanismus für Münzen u. dgl. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Ausgabemechanismus für Münzen u. dgl., insbesondere zum   Herausgeben von Wechselgeld,   die aus einer Grundplatte mit Öffnungen zum Durchtritt der Münzen, einer
Anzahl von unter Bildung eines Schlitzes im Abstand über der Grundplatte angeordneten Behältern für die Münzen und einem ebenfalls mit Öffnungen zur Aufnahme der Münzen versehenen Ausgabeorgan besteht, das im Schlitz zwischen den Behältern und der Grundplatte verschiebbar ist, wobei die Öffnungen des Ausgabeorgans in einer Stellung desselben aus den Behältern, die an ihren der Grundplatte zugekehrten Unterseiten offen sind, Münzen aufnehmen und diese nach Verschiebung des Ausgabeorgans in eine zweite Stellung über die Öffnungen in der Grundplatte transportieren, durch welche sie ausgegeben werden. 



   Ausgabemechanismen dieser Art dienen beispielsweise zum Ausgeben von Münzen im Zuge einer automatischen Warenausgabe oder zum Wechseln grösserer Münzeinheiten in kleinere. Die Münzausgabe kann dabei auf verschiedene Weise eingeleitet werden, etwa durch Einwurf einer Münze oder mehrerer Münzen, oder durch die Ausgabe von Waren, die ihrerseits durch Einwurf von Münzen ausgelpst wird. 



  Ausserdem können mit derartigen Mechanismen nicht nur metallische Geldstücke ausgegeben werden, sondern auch Geldeswert darstellende Scheiben oder Plättchen, wie sie etwa in Spielkasinos verwendet werden. 



     Es ist bereits ein Ausgabemechanismus der genannten   Art bekannt, mit welchem durch jeden Ausgabevorgang eine der Anzahl der vorgesehenen Behälter entsprechende Anzahl von Münzen mit einem vorherbestimmten Summenwert ausgegeben werden kann. Die verwendeten Münzen müssen dabei aber alle un-   gefähr die gleiche Dicke   aufweisen, da sich sonst das Ausgabeorgan bei der Ausgabe verklemmt. Ein weiterer Nachteil besteht bei dieser bekannten Ausführung darin, dass für jede auszugebende Münze ein eigener Behälter vorgesehen sein muss, wodurch es z. B. umständlich ist, mehrere gleichartige Münzen durch denselben Ausgabevorgang auszugeben. 



   Die Erfindung bezweckt nun eine Verbesserung der bekannten   Ausführung und   besteht darin, dass die Tiefen der Öffnungen sowohl der Grundplatte als auch des Ausgabeorgans in Achsrichtung derart abgestuft sind, dass den Behältern für die Münzen Öffnungen des Ausgabeorgans mit verschiedener Tiefe zugeordnet sind, so dass durch denselben Ausgabevorgang aus benachbarten Behältern eine verschiedene Anzahl von Münzen oder verschiedenartige Münzen, insbesondere mit verschiedener Dicke, entnommen werden können. Durch die abgestufte Ausbildung sowohl der Grundplatte als auch des Ausgabeorgans wird die Ausgabe von Münzen mit einem bestimmten Summenwert weitgehend vereinfacht und die Gefahr einer Verklemmung vermieden, weil beispielsweise eine Münze aus einem Behälter und eine erheblich dickere Münze aus dem benachbarten Behälter entnommen werden kann.

   Ausserdem können z. B. bei der Ausgabe von drei Münzen mit gleichem Wert als Wechselgeld zwei Münzen aus einem Behälter und die dritte Münze aus dem benachbarten Behälter ausgegeben werden, so dass eine grosse Variation in der Anzahl der ausgegebenen Münzen und im insgesamt ausgegebenen Summenwert möglich ist. Der erfindungsgemässe Ausgabemechanismus kann daher in einer einzigen Bauart vielfältig verwendet werden. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, wobei Fig. l eine Ansicht von oben und Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie   II-II   in Fig. 1 des erfindungsgemässen Ausgabemechanismus zeigt. 



   Mit 10 ist das Gehäuse des Ausgabemechanismus bezeichnet, das etwa 160 mm lang ist und eine Reihe rohrförmiger Behälter 11-14 von kreisrundem Querschnitt aufweist, die zur Aufnahme der Münzen dienen und drei verschiedene Querschnittsdimensionen aufweisen, die den auszugebenden Münzsorten 

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 entsprechen. Das Gehäuse 10 ist mittels eines Strangpressverfahrens hergestellt und besteht vorzugsweise aus Aluminium oder einer seiner Legierungen. Zwischen angrenzenden   Münzbehältem   befinden sich Verbindungsstege 15, während seitliche Rippen 16 und flanschartige Fortsätze 17 dem ganzen Gebilde eine im wesentlichen gerad-prismatische Form verleihen.

   Die rohrförmigen Behälter sind einseitig offen, so dass der Zugang zu darin befindlichen Münzen frei ist, ohne dass das Gehäuse gestürzt zu werden braucht und es sind versteifende Teile 18 an den Rändern der Öffnungen vorgesehen. Das ganze Gebilde ist mit Bolzen 52 am Gestell der eigentlichen Maschine befestigt. 



   Eine Grundplatte 19 ist mittels Bolzen am Gehäuse 10 befestigt,   u. zw.   unter Belassung eines schlitzförmigen Zwischenraumes zwischen dieser Grundplatte und dem Ende der Behälter, wobei dieser Schlitz durch an den Teilen 16-18 vorgesehene Vorsprünge bestimmt ist. Die Grundplatte 19 ist mit vier kreisrunden Öffnungen 20-23 versehen, deren Durchmesser etwas grösser ist als der Durchmesser der Behälterbohrungen. Die Achsen dieser Öffnungen liegen zwar in der gleichen linearen Anordnung wie die Achsen der Bohrungen der Behälter, jedoch ihnen gegenüber seitlich verschoben.

   Die Öffnungen 20-23 in der Grundplatte 19 sind von den Behälterenden in Längsrichtung des Gehäuses 10 um einen Abstand entfernt, der geringer ist als die halbe Entfernung zweier benachbarter Behälter, wobei die Abstände der Öffnungen untereinander den Abständen der Behälter entsprechen. 



   Ein Ausgabeorgan 24 ist im zwischen der Grundplatte 19 und den Enden der Behälter 11-14 vorgesehenen Schlitz gleitbar gelagert, so dass es parallel zur Reihe der Behälter verschoben werden kann, wobei an beiden Längskanten dieses Organs Rippen angebracht sind, welche mit entsprechenden Führungen im Gehäuse 10 zusammenwirken. Das Ausgabeorgan 24 ist ebenfalls mit vier Öffnungen 26-29 versehen, die etwas grösser als die Rohrquerschnitte der Behälter 11-14 aber kleiner als die Öffnungen 20-23 der Grundplatte 19 sind, während jedoch ihre gegenseitigen Abstände mit den Abständen der Behälter und der Öffnungen 20-23 übereinstimmen. 



   Ein Ende des Ausgabeorgans 24 ragt über das Gehäuse 10 vor und besitzt dort ein durchgehendes Loch 30 zur Aufnahme eines Stiftes, der mit dem Betätigungsmechanismus der Maschine (der nicht Gegenstand der Erfindung ist) in Verbindung steht. Beispielsweise wird dieser Stift von einem handbetätigten Element gesteuert. 



   Das Ausgabeorgan 24 ist ausgehend von mit dem Loch 30 versehenen Ende mit in Stufen abnehmender Dicke ausgebildet. Diese mit 31 und 32 bezeichneten Stufen sind so angeordnet, dass sich die erste Stufe 31 zwischen der ersten und zweiten Öffnung 26,27 und die zweite Stufe 32 zwischen den Öffnungen 28, 29 befindet. Die Grundplatte 19 ist in ähnlicher Weise gestuft, u. zw. befindet sich die erste Stufe 33 im Bereiche der Öffnung 21 der Grundplatte und die zweite Stufe 34 im Bereiche der Öffnung 23 derselben. 



  Durch diese Stufen ist die Bewegungsfreiheit des Ausgabeorgans 24 in der Weise begrenzt, dass es, gesehen von dem Ende, an dem sich das Loch 30 befindet, nur soweit in den Schlitz eingeführt werden kann, bis sich die Stufen 31,32 und 33,34 treffen. Kurz bevor diese Lage erreicht wird, fluchten die Öffnungen 26-29 des Ausgabeorgans 24 mit den Enden der rohrförmigen Behälter 11-14. 



   Die Anordnung ist nun so getroffen, dass von den auszugebenden Münzsorten jene, die die geringste Dicke besitzen, in den Behälter 14 eingelegt sind, so dass das dünnste Ende des Ausgabeorgans 24 die unterste Münze oder, falls gleichzeitig mehrere davon ausgegeben werden sollen, die entsprechenden untersten davon erfasst, wobei die Stärke dieses dünnsten Endes des Ausgabeorgans etwas grösser bemessen ist, als die Dicke der besagten Münze bzw. Münzen. Die beiden mittleren Behälter 12,13 beherbergen die nächstdickeren Münzen. Beispielsweise enthält der Behälter 14 Zweigroschenstücke,   während die   Behälter 12 und 13 Zehngroschenstücke aufnehmen.

   Dabei ist auch an dieser Stelle die Dicke des Ausgabeorgans etwas grösser als die Münzdicke (also des   Zehngroschenstückes)   und die Länge dieses Stufenteils des Ausgabeorgans entspricht der Ausdehnung des Bereiches, den diese beiden Behälter 12 und 13 einnehmen. Der Behälter 11 ist beispielsweise zur Aufnahme von Einschillingmünzen bestimmt und entsprechend ist dort die Dicke des Ausgabeorgans etwas grösser als die Dicke dieser Münze. 



   Bei der in der Zeichnung ersichtlichen Lage fluchten die Öffnungen 26-29 des Ausgabeorgans 24 weder mit den Öffnungen 20-23 der Grundplatte 19 noch mit den Behältern 11-14. Durch Verschieben des   Ausgabeorgans24kann jedoch eine   Lage erzielt werden, in der dessen Öffnungen mit den Behältern fluchten, wobei dann aus jedem Behälter die entsprechende Anzahl von Münzen in die zugeordneten Öffnungen des Ausgabeorgans fallen können und sich an der Grundplatte 19 an den zwischen deren Öffnungen befindlichen Teilen   abstützen.   Bewegt man sodann das Ausgabeorgan 24 weiter, so bewirkt dies zunächst nur, dass die in den Öffnungen befindlichen Münzen parallel zu den Öffnungen der Behälter verschoben werden. 



  Schliesslich wird aber eine Lage erreicht, in der die Öffnungen des Ausgabeorgans mit den Öffnungen der Grundplatte fluchten. In dieser Lage fallen   die Münzen   aus dem Ausgabeorgan heraus in einen entsprechend 

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 angeordneten (nicht gezeichneten) Aufnahmebehälter. 



     Eine Variante des Erfindungsgegenstand es sieht vor, dass das Gehäuse   mit den Münzbehältern umkehrbar ist und verschiedene Ausgabeorgane an seinen Enden aufweist, so dass bei seiner Umkehrung eine verschiedene Anzahl oder Typen von Münzen oder Plättchen ausgeliefert werden. 



   Im vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel ist ein Mechanismus zur Ausgabe mehrerer bestimmter Münzsorten dargestellt. Selbstverständlich kann jede beliebige Kombination von Münzsorten vorgesehen werden, wie es auch möglich ist, aus jedem Behälter mehr als eine Münze gleichzeitig auszugeben, wenn nur das Ausgabeorgan und die Grundplatte entsprechend angepasst sind. 



     Wahlweise können die Behälter auch aus   Blech gepresst werden,   u. zw.   einzeln oder auch als geschlossene Einheit. Vorzuziehen ist jedoch die Herstellung durch Strangpressen, weil dies herstellungsmässig einfacher ist und sich eine Feinbearbeitung nur auf die Endflächen der Behälter bzw. des Gehäuses beschränken kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Ausgabemechanismus für Münzen u. dgl., insbesondere zum Herausgeben von Wechselgeld, bestehend aus einer Grundplatte mit Öffnungen zum Durchtritt der Münzen, einer Anzahl von unter Bildung eines Schlitzes im Abstand über der Grundplatte angeordneten Behältern für die Münzen und einem ebenfalls mit Öffnungen zur Aufnahme der Münzen versehenen Ausgabeorgan, das im Schlitz zwischen den Behältern und der Grundplatte verschiebbar ist, wobei die Öffnungen des Ausgabeorgans in einer Stellung desselben aus den Behältern, die an ihren der Grundplatte zugekehrten Unterseiten offen sind.
    Münzen aufnehmen und diese nach Verschiebung des Ausgabeorgans in eine zweite Stellung über die Öffnungen in der Grundplatte transportieren, durch welche sie ausgegeben werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefen der Öffnungen (20-23 bzw. 26-29) sowohl der Grundplatte (19) als auch des Ausgabeorgans (24) in Achsrichtung derart abgestuft sind, dass den Behältern (11-14) für die Münzen Öffnungen (26-29) des Ausgabeorgans mit verschiedener Tiefe zugeordnet sind, so dass durch denselben Ausgabevorgang aus benachbarten Behältern eine verschiedene Anzahl von Münzen oder verschiedenartige Münzen, insbesondere mit verschiedener Dicke, entnommen werden können.
AT42563A 1963-01-18 1963-01-18 Ausgabemechanismus für Münzen u. dgl. AT237945B (de)

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