DE2655040C3 - Munzenausgabegerat - Google Patents
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Description
Aus der DE-PS 1 03 786 ist bereits ein Münzenausgabegerät bekannt, bei dem die Münzenkanäle zur
Horizontalen geneigt angeordnet sind und in welchem sich die einzelnen Münzen der Münzsäu!e in Hochkantlage
befinden, so daß beim Ausstoßen der jeweils untersten bzw. vordersten Münze nicht die durch das
Gewicht der gesamten Säule verursachte Reibungskraft überwunden zu werden braucht Der jeder Münzsäule
zugeordnete Halte- und Ausstoßmechanismus bei diesem bekannten Gerät ist jedoch relativ kompliziert
aufgebaut und besteht aus einer Vielzahl bewegbarer Teile.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde,
ohne Verminderung der Funktionssicherheit den Halte-
und Ausstoßmechanismus zu vereinfachen bzw. die
ίο Anzahl der erforderlichen beweglichen Teile zu
vermindern.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 definierte Erfindung gelöst Zweckmäßige Ausgestaltungen
der Erfindung ergeben sich aus den Unteranis sprächen.
Die erfindungsgenäße Lösung weist den Vorteil auf, daß die Funktion des Halte- und Ausstoßmechanismus
in einem einzigen beweglichen Teil vereinigt ist
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird im folgenden ein Ausfülirungsbeispiel derselben anhand
der Zeichnungen näher beschrieben. In diesen zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansichjt eines Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Münzenausgabegerätes, aus welcher ein innerhalb der Abdeckung
vorgesehenes Fenster ersichtlich ist, durch welches die Bedienungsperson den jeweiligen Füllstand der einzelnen
Münzvorratskanäle überblicken kann;
F i g. 2 eine Draufsicht auf das Münzausgabegerät bei
entfernter Abdeckhaube, so daß die Lage der einzelnen Münzkanäle sowie die Münzausgabeschuten innerhalb
des Gerätegehäuses ersichtlich sind;
F i g. 3 eine Schnittansicht längs der Linien 3-3 der F i g. 2, so daß sich eine Vorderansicht des Münzmagazins
und der Betätigungsglieder in ihrer Ruhestellung und in ihrer betätigten Stellung ergibt;
F i g. 4 eine Schnittansicht des in F i g. 1 dargestellten
Münzausgabegerätes längs der Linien 4-4 der F i g. 2, so daß sich eine Seitenansicht des Münzenausgabegerätes
ergibt, aus welcher die Winkellage des Münzmagazins ersichtlich ist;
F i g. 5 eine vergrößerte Draufsicht längs der Schnittlinie 5-5 der Fig.3, aus welcher die Lage der
Rückzugfedern für die Betätigungsglieder ersichtlich ist; und
F i g. 6 eine vergrößerte Draufsicht auf den in F i g. 2 mit A bezeichneten Bereich, aus welcher die Betätigungsglieder
und die Führungsplatten ersichtlich sind.
Das in F i g. 1 dargestellte erfindungsgemäße Münzenausgabegerät
ist allgemein mit dem Bezugszeichen 20 versehen. Dieses Münzenausgabegerät 20 (siehe auch
F i g. 2) besitzt ein Gehäuse 22, welches aus einer Vorderwand 24, zwei einander gegenüberliegenden
Seitenwänden 26 und 27, einer Rückwand 28 und aus einer Bodenplatte 30 (siehe auch F i g. 3) besteht. An der
Rückwand 28 ist beispielsweise mittels eines Scharniers 34 (Fig.4) eine Abdeckhaube 32 (Fig. 1) schwenkbar
befestigt, in welchem ein Fenster 36 ausgebildet ist, um die innerhalb des Gehäuses 22 befindlichen Münzen
sichtbar zu machen. An der Außenseite der Seitenwand 26 des Münzenausgabegeräts 20 ist eine Münzschale 40
mittels geeigneter Befestigungsglieder, beispielsweise einer Schraube 38, befestigt. Die Münzschale ist mit
einer Schute 42 versehen, welche sich durch eine in der Seitenwand 26 vorgesehene öffnung 44 in das Innere
des Gehäuses 22 erstreckt.
Wie am besten aus den F i g. 2, 3 und 4 ersichtlich ist, befindet sich in dem Gehäuse 22 ein Münzenmagazin,
welches allgemein mit dem Bezugszeichen 46 versehen
ist und aus einer vorderen Platte 48 und einer rückwärtigen Trägerplatte 50 besteht, zwischen denen
nebeneinander und in bestimmten Abständen voneinander mehrere Münzenkanäle 52 angeordnet sind. Die
Münzenkanäle 52 und die Vorderplatte 48 sowie die Rückplatte 50 bilden somit das Münzennugazin 46,
weiches aus einem einzigen Stück bestehen oder aus mehreren Einzelteilen zusammengesetzt sein kann.
Besteht das Magazin aus Kunststoff, dann kann es beispielsweise durch ein Spritzgußverfahren hergestellt
werden.
Wie insbesondere aus F i g. 2 ersichtlich ist, sind alle
Münzenkanäle 52 durch die Vorderplatte 48 miteinander verbunden. Das Magazin 46 ist in dem Gehäuse
vorzugsweise in der WeJse befestigt, daß die einander
entgegengesetzten Enden der Vorderplatte 48 in zwei U-förmige Halteglieder 54 eingeschoben sind, welche
an den Seitenwänden 26 und 27 mittels Schrauben 56 Gder anderen geeigneten Befestigungsmitteln befestigt
sind. Die einander entgegengesetzten Enden der hinteren Platte 50 des Magazins sind mit Scl.litzen 58
(F i g. 3) versehen, in weiche an der Rückwand 28 des
Gehäuses 22 angebrachte Stifte 60 eingreifen, um das Magazin 46 innerhalb des Gehäuses festzuhalten. Durch
diese Art der Befestigung kann das Magazin 46 auf einfache Weise in das Gehäuse 22 eingesetzt werden,
indem die hintere Platte 50 des Magazins auf die Stifte 60 und die vordere Platte 48 desselben in die
Halteglieder 54 geschoben werden.
In dem in den F i g. 2 und 3 dargestellten Münzenmagazin
46 sind fünf Münzkanäle 52 vorgesehen, die jeweils unterschiedliche Breite bzw. unterschiedlichen
Durchmesser aufweisen, wie dies zur Aufnahme unterschiedlicher Münzenarten erforderlich ist. Selbstverständlich
kann jede beliebige Anzahl von Münzkanä- r> len in Abhängigkeit von dem jeweiligen Anwendungszweck vorgesehen werden. Ein Vorteil dieser Art des
Magazinaufbaues besteht darin, daß in Abhängigkeit von dem jeweils gegebenen Anwendungsfall verschiedene
Magazine 46 mit unterschiedlicher Anzahl von 4i> Münzkanälen 52 bzw. unterschiedlicher Anordnung der
einzelnen Münzwerte in ein und dasselbe Gehäuse eingesetzt werden kön ien.
Wie aus F i g. 4 ersichtlich ist, sind die Münzkanäle 52 des Magazins 46 nach Einsetzen desselben in das
Gehäuse 22 in einem spitzen Winkel zur Grundplatte 30 bzw. einer anderen horizontalen Ebene geneigt
angeordnet. Diese Winkellage der Münzkanäle des Magazins wird gewählt, um zu bewirken, daß die in
jedem Kanal 52 hintereinander jeweils auf ihrer Schmalseite stehend angeordneten Münzen 62 unter der
Einwirkung der Schwerkraft sich frei nach unten bewegen können, während andererseits zur Ausgabe
der jeweils untersten Münze nur eine sehr geringe Kraft erforderlich ist. In jedem Münzkanal ist ein Gewicht 64
vorgesehen, welches so geformt ist, daß die Münzen jeweils in ihrer Hochkantlage innerhalb des Münzkanais
gehalten werden, und dessen Masse so gewählt ist, daß auch bei fast entleertem Münzkanal auf die jeweils
unterste Münze noch eine genügend hohe Bewegungskraft ausgeübt wird. Sind die Münzkanäle 52 beispielsweise
in einem Winkel von etwa 15° zu einer horizontalen Ebene angeordnet, wie das bei dem in
F i g. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel der Fall ist, dann übt ein Gewicht 64, welches einem Gewicht von 10
Münzen entspricht, eine genügend große Kraft auf die unterste Münze aus, um die Abwärtsbewegung derselben
entlang des entsprechenden Münzkanals sicherzustellen.
An dem unteren Ende des Münzkanals 52 ist ein Münzenbetätigungsglied 66 in Form eines Arms
angeordnet Wie insbesondere aus den Fig.3 und 6 ersichtlich ist ist das Betätigungsglied 66 zwischen dem
unteren offenen Ende des zugeordneten Münzkanals 52 und einer Führungsplatte 106 angeordnet deren
Funktion im folgenden noch näher beschrieben wird. Der obere Teil des durch einen Arm gebildeten
Betätigungsgliedes 66 erstreckt sich so weit, nach oben, daß er über die Mittellinie der jeweils untersten Münze
dieses Münzkanals 52 hinausragt so daß dieser Arm die Münze bewegen kann. An dem Betätigungsglied 66 ist
ein Halteteil 68 vorgesehen, welches sich in horizontaler Richtung längs der Unterkante der öffnung des
Münzkanals 52 erstreckt und an seinem freien Ende als Anschlag 70 ausgebildet ist. Die Länge des Halteteils 68
jedes Betätigungsgliedes 66 hängt von dem Durchmesser der jeweils durch dieses Betätigungsglied auszugebenden
Münzen ab, obwohl auch eine einzige Länge zur Ausgabe verschiedener Münzarten angepaßt sein kann.
Das Halteteil 68 befindet sich normalerweise neben der öffnung des zugeordneten Münzkanals 52, so daß die
jeweils unterste Münze dieses Münzkanals durch das Gewicht des Münzstapels 62 und/oder das Gewicht 64
innerhalb des Kanals in eine Stellung gebracht wird, in der sie durch das Halteteil 68 des Betätigungsarms 66
gehalten wird. Der Anschlag 70 des Halteteils 68 verhindert, daß diese Münze von dem Halteteil wegrollt,
wenn sich das Betätigungsglied 66 in seiner in F i g. 3 dai gestellten Normalstellung befindet.
Wie aus den F i g. 3 und 5 ersichtlich ist, ist jedes der Betätigungsglieder 66 schwenkbar auf einem Stift 72
gelagert, welcher in einem nach oben gebogenen Arm 74 eines Befestigungsgliedes 75 befestigt ist, welches
wiederum an der Bodenplatte 30 des Gehäuses 22 mittels Schrauben 76 oder dergleichen befestigt ist. Auf
jedes Betätigungsglied 66 wirkt eine Feder 78 ein, welche zwischen einem Befestigungsglied 80 und dem
Betätigungsglied 66 gespannt ist. Das Befestigungsglied 80 ist ebenfalls an der Bodenplatte 30 des Gehäuses 22
mittels geeigneter Befestigungselemente, beispielsweise mittels Schrauben 82, befestigt. An dem Trägerglied 80
ist ein Elektromagnet 84 befestigt, welcher mit einer an dem links benachbarten Betätigungsglied 66 angeordneten
Ankerplatte 86 zusammenarbeitet. Wird der Elektromagnet 84 entgegen der Wirkung der Feder 78
erregt, dann wird das Betätigungsglied 66 im Uhrzeigersinn verschwenkt. Aus Fig.3 ist ersichtlich, daß das
Bewegungsausmaß des Betätigungsgliedes 66 durch die Lage des Elektromagneten 84 in bezug auf die
Ankerplatte bestimmt wird. Die Anordnung der Elektromagnete und der zugeordneten Betätigungsglieder
ist, wie aus F i g. 3 ersichtlich, so getroffen, daß das jeweils äußerste linke Befestigungsglied 80a nur zur
Befestigung einer Feder 78 und das äußerste rechte Befestigungsglied SOb nur zur Befestigung eines
Elektromagneten 84 dient. Wie am besten aus F i g. 2 ersichtlich ist, sind die Trägerglieder 80,80a, SOb und die
Elektromagnete 84 mit den zugehörigen Betätigungsgliedern 66 versetzt zueinander an der Grundplatte 30
des Gehäuses 22 befestigt, so daß die einzelnen Betätigungsglieder 66 bei ihrer Ausstoßbewegung nicht
mit benachbarten Münzkanälen 52 kollidieren. Wie später noch im einzelnen beschrieben, wird durch die
durch Erregen des Elektromagneten 84 bewirkte Verschwenkung des Betätigungsgliedes im Uhrzeigersinn
die von dem Halteteil 68 gehaltene Münze 62 in
eine Ausgabestellung gestoßen oder auf andere Weise bewegt, von wo sie von dem Halteteil in eine
Münzschute rollt.
Nach dem Entregen des Elektromagneten 84, was normalerweise nach Beendigung einer Münzausgabeoperation
erfolgt, bewegt die Feder 78 das Betäügiingsglied
66 im Gegenuhrzeigersinn zurück, bis diese Bewegung durch einen an der Führungsplatte 106
(Fig.3 und 6) befestigten Anschlag 88 begrenzt wird.
Wie bereits im vorangehenden erwähnt, ist neben jedem Münzkanal 52 eine Führungsplatte 106 angeordnet,
deren Funktion später noch näher beschrieben wird. Der Anschlag 88 begrenzt die Rückwärtsbewegung des
Betätigungsgliedes 66 in seiner aus F i g. 3 ersichtlichen Normal· oder Münzer.haltesteüung.
An zwei voneinander beabstandeten und mittels Schrauben 91 an der Vorderplatte 24 des Gehäuses 22
befestigten Stiften 90 (Fig. 2, 3 und 4) ist eine Münzschute befestigt, welche allgemein mit dem
Bezugszeichen 100 versehen ist und an der Vorderseite des Münzmagazins 46 entlang läuft. Die Schute 100
besteht aus einer vorderen Wand 102 und aus einem Bodenteil 104, welches in einem solchen Winkel zur
Gehäusegrundplatte 30 geneigt ist, daß eine mit ihrem Rand auf diesen Bodenteil 104 gelangende Münze in
Richtung der Münzschaie 40 (Fig.3) rollt. Wie insbesondere aus F i g. 2 ersichtlich ist, besitzt die innere
Kante des Bodenteils 104 eine Vielzahl abgestufter Teile zur Anpassung an die jeweiligen Betätigungsglieder 66,
wobei eine Ausstoßbewegung dieser Betätigungsglieder möglich sein muß, andererseits eine von den Betätigungsgliedern
abgegebene Münze in jedem Falle einen Teil der Bodenplatte 104 vorfinden muß. Wie bereits
erwähnt, ist jedem Betätigungsglied 66 bzw. jedem Münzenkanal 52 eine nach oben stehende Führungsplatte
106 zugeordnet, welche an dem Bodenteil 104 der Münzschute 100 befestigt ist, beispielsweise durch
Löten. Schweißen oder djrch einstückiges Gießen derselben. Wie aus den Fig.2, 3 und 6 ersichtlich ist,
erstreckt sich jede Führungsplatte 106 in vertikaler Richtung und Hegt an der Endkante des zugeordneten
Münzkanals an und erstreckt sich in Münzauslaufrichtur.g über den nächsten Münzkanal hinaus. In dieser
Anordnung liegt die Führungsplatte 106 neben dem Betätigungsglied 66 des nächsten Münzkanals 52 und
wirkt mit der Führungsplatte 106 dieses nächsten Münzkanals zusammen, um eine Schutenanordnung zu
bilden, durch welche die Münze des nächsten Münzkanals geführt wird, wenn das Betätigungsglied 66 diese
nächsten Münzkanals betätigt wird. Außerdem bildet die Führungsplatte 106 eine Begrenzungsfläche für die
jeweils unterste Münze des nächsten Münzkanals, wenn sich das Betätigungsglied 66 in seiner Normalstellung
befindet. Da die Führungsplatte 106 senkrecht verläuft, liegen die Münzen 62 innerhalb des Münzenkanals 52
(siehe Fig.4) jeweils auf ihren Kanten auf. Wie aus
F i g. 3 ersichtlich ist, erstreckt sich jede Führungsplatte 106 unmittelbar über das zugeordnete Betätigungsglied
66 hinaus und erreicht eine Höhe, welche den Stapel von Münzen 62 in dem zugeordneten Münzkanal 52 hält.
Die Münzenschute 100 enthält ferner einen hinteren Wandteil 108, welcher sich vom letzten Münzkanal 52
ίο nach rechts erstreckt, wie dies aus F i g. 2 ersichtlich ist.
Dieser Wandteil 108 endet zusammen mit dem vorderen
Wandteil 102 in einem Flanschteil HO, welches an der öffnung 44 der Seitenwand 26 des Gehäuses 22
angeordnet ist und mit dem Schutenteil 42 der
Ij Münzschale 40 in Verbindung steht. Wenn somit
Münzen infolge der Schwerkraft durch die Schute 100 nach unten rollen, gelangen sie in die Münzschale 40.
Zur Inbetriebnahme des Münzenausgabegerätes werden zunächst die Münzkanäle 52 mit Münzen gefüllt,
:n indem die Abdeckhaube 32 zurückgeschwenkt wird und
die Münzen in die entsprechenden Kanäle eingelegt werden, und zwar zusammen mit dem entsprechenden
Gewicht 64, so daß die Münzen innerhalb der Münzkanäle in ihrer aufrechten Stellung bleiben. Durch
Erregen eines beliebigen der Elektromagnete 84 wird das entsprechende Betätigungsglied 66 im Uhrzeigersinn
verschwenkt, und zwar dadurch, daß die Ankerplatte 86 vom Elektromagneten 84 angezogen wird. Durch
diese Schwenkbewegung des Betätigungsgliedes wird
jo auch das an ihm befestigte Halteteil 68 aus seiner
horizontalen Normallage, in welcher es die jeweils unterste Münze hält, in eine geneigte Münzenausgabelage
gebracht, in welcher die auf ihm befindliche Münze über das normalerweise als Anschlag dienende Endteil
wegrollt und in die Münzschute 100 gelangt, von wo sie in die Münzschaie 40 rollt. In Fig.3 ist das äyßerste
rechte Betätigungsglied 66 durch strichpunktierte Linien als in dieser seiner betätigten Stellung befindlich
dargestellt. Wenn sich das Betätigungsglied 66 im
-to Uhrzeigersinn in seine betätigte Stellung bewegt, dann
bewegt sich der obere Teil desselben in eine Stellung, ir weicher er die Abwärtsbewegung der nächsten Münze
62 innerhalb des Münzkanals 52 verhindert. Wie bereit: im vorangehenden erwähnt, wird nach der Entregung
des Elektromagneten 84 das Betätigungsglied 66 durch die Feder 78 im Gegenuhrzeigersinn zurückgezogen, bi;
seine Rückbewegung durch den Anschlag 88 begrenz wird. Zu diesem Zeitpunkt kann sich die nächste Münze
innerhalb des Münzkanals 52 auf das Halteteil 68 de!
so Betätigungsgliedes 66 und in Anlage mit der Führungs
platte 106 bewegen. In dieser Stellung ist die Münzf bereit, bei der nächsten Erregung des Elektromagneter
84 ausgegeben zu werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Münzenausgabegerät mit zumindest einem geneigt angeordneten Münzenkanal zur Aufnahme
einer Münzensäule, mit einer an dem Entnahmeende des Münzenkanals angeordneten Halte- und Ausgabevorrichtung,
welche die jeweils vorderste Münze der Münzensäule an ihrem Rand zu halten bzw. in
eine Münzschute auszustoßen vermag, mit einer Betätigungsvorrichtung zum selektiven Bewegen
der Halte- und Ausgabevorrichtung aus einer Ruhestellung in eine Ausgabestellung und mit einer
Platte, die auf der dem Entnahmeende des Münzenkanals gegenüberliegenden Seite der Halte-
und Ausgabevorrichtung parallel zu den Münzen verlaufend so angeordnet ist, daß ein Hinausrutschen
der Münzen über die Halte- und Betätigungsvorrichtung verhindert wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Halte- und Ausgabevorrichtung (66, 68) durch einen einzigen schwenkbar gelagerten und in der Ruhestellung annähernd
senkrecht nach oben ragenden und die vorderste Münze tangierenden Arm (66) gebildet wird, an
welchem ein in der Ruhestellung annähernd horizontal verlaufender, die vorderste Münze
unterstützender Halteteil (68) ausgebildet ist, und daß der Arm (66) in der Arbeitsstellung so weit
verschwenkt wird, daß die vorderste Münze aus dem Bereich der Münzsäule geschoben und über den
nunmehr geneigten Halteteil (68) abrollen kann, das Nachrutschen der nächsten Münze in dieser Stellung
jedoch verhindert wird.
2. Münzenausgabegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Halteteil (68) einen
Anschlag (70) aufweist, um eine Münze auf dem Halteteil festzuhalten, wenn sich die Halte- und
Ausgabevorrichtung (66,68) in ihrer Normalstellung befindet.
3. Münzenausgabegerät nach den Ansprüchen 1 oder 2, gekennzeichnet durch mehrere zur Aufnahme
von Münzen unterschiedlichen Wertes ausgebildete Münzkanäle (52), deren Länge in Richtung des
Ausgabeendes der genannten Münzschute (100) abnimmt, und daß die jeweils einem Münzkanal (52)
zugeordnete Platte (106) die Platte (106) des in Ausgaberichtung benachbarten Münzkanals überlappt.
4. Münzenausgabegerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
genannte Betätigungsvorrichtung (78, 80, 84) eine Feder (78) enthält, durch welche die Halte- und
Ausgabevorrichtung (66, 68) normalerweise in der die Münze haltenden Ruhestellung vorgespannt
wird, und daß die genannte Betätigungsvorrichtung ferner einen Elektromagneten (84) enthält, welcher
auf die Halte- und Ausgabevorrichtung (66, 68) einwirkt, um diese entgegen der Spannung der Feder
(78) in die Arbeitsstellung zu bewegen.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| EF | Willingness to grant licences | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |