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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Anpassen des Auswurfmechanismus an unterschiedliche
Ausmasse des Verkaufsgutes bei einem Warenverkaufsautomaten, aus dem die in Schächten angeordneten, satt aneinandergereihten und auf einem Träger aufliegenden Warenpackungen mittels eines auf dem Träger gleitenden, verstoss-und rückziehbaren Schiebers durch eine schlitzartige Auswurföffnung ausstossbar sind, wobei nach jedemmaligem Rückziehen des Schiebers eine Warenpackung aus dem zugehörigen Schacht auf den Träger in eine zum Ausstoss vorgesehene Lage nachrückt.
Eine bekannte Zigarettenpackungs-Verkaufsvorrichtung weist einen Auswerferblock auf, der so bewegbar ist, dass er aufeinanderfolgend jeweils die unterste Packung einer Säule von Packungen auswirft, die in einem
Magazin flach übereinander angeordnet sind. Der Auswerferblock ist dabei im wesentlichen gleich dick wie die einzelnen auszuwerfenden Packungen und normalerweise flach am untersten Ende des Magazins angeordnet, wobei seine obere, tragende Ebene mit der Unterseite der untersten Packung der Packungssäule in Berührung steht.
Beim Auswerfen dieser untersten Packung wird der Auswerferblock durch eine Stosselanordnung so zurückgezogen, dass die unterste Packung an einen Ort fällt, der sich vor dieser Packung befindet, worauf dann die Packung, sobald der Auswerfer vorgeschoben wird, vor dem Auswerfer durch einen Austragsgang oder-schlitz gestossen wird.
Es sind auch schon Einrichtungen vorgeschlagen worden, bei denen das Verkaufsmagazin in Länge und
Breite den Warenpackungen angepasst werden kann, so dass auch dünnere Packungen als üblich vom Schieber ausgestossen werden können, ohne mehr als eine Packung mitzunehmen.
Da vielfach der Wunsch besteht, Verkaufsvorrichtungen nicht nur in Länge und Breite, sondern auch in der
Dicke der jeweiligen Warenpackung anzupassen, ist die Aufgabe zu lösen, mit einer zusätzlichen Einrichtung bekannter Vorrichtungen so auszubilden, dass der Auswurfschlitz auch in seiner Dicke der auszuwerfenden
Warenpackung entspricht, wobei ein solcher Zusatzteil nicht nur einfach ausgebildet, sondern auch leicht am
Auswerferblock zu befestigen sein soll.
Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass zum Anpassen an unterschiedlich starke Warenpackungen ein vor der Stirnfläche des Schiebers anordenbarer Einsatz Verwendung findet, der eine Auflage für aus einem
Magazin nachrückende Warenpackungen bildet, wobei die diese Auflage bildende obere Begrenzung des Einsatzes in einer Höhe über dem Träger verläuft, die gleich ist der Differenz zwischen der stärksten in den Automaten einsetzbaren Warenpackung und der jeweils eingesetzten Warenpackung dünneren Ausmasses.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, die Einrichtung so auszubilden, dass das die horizontal übereinanderliegenden Warenpackungen beinhaltende Magazin, wie an sich bekannt, im wesentlichen vertikal und die Auflage im wesentlichen horizontal unterhalb des Magazins verläuft, wobei die unterste
Warenpackung beim Zurückziehen des Schiebers auf die Auflage fällt und von der Stirnfläche des Schiebers beim
Verschieben zu einer Auswurföffnung gestossen wird.
Eine bevorzugte Ausführung sieht vor, dass am Magazin oberhalb der Auswurföffnung eine Platte angeordnet ist, deren über Ebene der oberen Begrenzung des Einsatzes liegendes Unterende die Breite des
Schlitzes der Auswurföffnung bestimmt.
Erfindungsgemäss kann auch vorgesehen werden, dass der Einsatz aus hochkant auf dem Träger stehenden
Federblättern besteht, deren Enden zu einem fortlaufenden ziehharmonikaartigen Federzug miteinander fest verbunden sind und das eine Ende dieses Federzuges am Schieber und das andere Ende an einem Arm des Trägers unterhalb der Auswurföffnung befestigt ist, wobei die Oberkanten des Federzuges bei rückgezogenem Schieber die Auflage für die unterste Warenpackung bilden und die Federblätter beim Ausstossen der Warenpackung durch den Schieber flach aneinander liegen.
Der Einsatz kann aber auch aus waagrecht verlaufenden Stangen bestehen, die sich unter dem Magazin erstrecken und auf denen der Schieber verschieblich gelagert ist, wobei bei rückgezogenem Schieber seine den Stapel der Warenpackungen abstützende Platte unter diesem Stapel weggleitet und eine Warenpackung zum Nachrücken auf die Stangen des Einsatzes freigibt, die beim Verschieben des Schiebers durch die Auswurföffnung ausstossbar ist.
Mit dem erfindungsgemässen Zusatzteil für den Auswerfermechanismus einer Artikelverkaufsmaschine lässt sich die Maschine an den Verkauf, also die Aufgabe, dünner Artikel anpassen.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen : Fig. l eine schematische, teilweise im Aufriss gezeigte und teilweise geschnittene Ansicht eines Teiles einer Zigarettenverkaufsmaschine, bei der der erfindungsgemässe Adaptor verwendet wird, Fig. 2 eine senkrechte Schnittansicht längs der Linie 2-2 in Fig. l, die eine Ausführungsform des Adaptorzusatzteiles zeigt, der in die Maschine eingebaut ist, wobei sich der Auswerfer in seiner anfänglichen Säulenabstützstellung befindet, Fig. 3 eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht, die jedoch den Auswerfer in zurückgezogener Lage zeigt, wobei die Füllvorrichtung die Säule trägt, Fig.
4 eine ähnliche Ansicht, die jedoch den Auswerfer in seiner Vorwärtsbewegungsstellung zeigt, wobei die Säule teilweise von dem Auswerfer und dem gerade austretenden Artikel getragen bzw. abgestützt wird, Fig. 5 eine waagrechte Schnittansicht längs der Linie 5-5 in Fig. 2, Fig. 6 eine waagrechte Schnittansicht längs der Linie 6-6 in Fig. 4, Fig. 6a eine senkrechte
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Querschnittsansicht längs der Linie 6a-6a in Fig. 6, Fig. 6b eine der Fig. 6a ähnliche Ansicht, die jedoch einen andern Umriss der oberen Kante der Füllvorrichtung zeigt, Fig. 7 eine senkrechte Schnittansicht längs der Linie 7-7 in Fig. 2, die eine einstellbare Anschlagplatte zeigt, die zu dem Austragsschlitz gehört, Fig.
8 eine schematische Ansicht der Füllvorrichtung in der Stellung, die sie einnimmt, wenn der Auswerfer das äusserste Ende seiner Vorwärtsbewegung erreicht, also ganz ausgefahren ist, Fig. 9 eine waagrechte Schnittansicht einer andern Ausführungsform der Füllvorrichtung, die zu dem Auswerfer gehort, und Fig. 10 eine senkrechte Schnittansicht längs der Linie 10-10 in Fig. 9.
In Fig. 1 ist ganz allgemein eine Zigarettenpackungs-Verkaufsmaschine des Typs gezeigt, an dem der Erfindungsvorschlag verwirklicht ist. Es versteht sich jedoch, dass das Anwendungsgebiet der Erfindung nicht
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weist eine Reihe Magazine auf, die Seite an Seite angeordnet und so gebaut sind, dass sie Artikelsäulen aufnehmen können, beispielsweise Zigarettenpackungen, die ausgegeben werden sollen. Bei dem gezeigten Beispiel werden drei Magazine--11, 12 und 13--verwendet. Ihrem ursprünglichen Zweck und ihrer Konstruktion entsprechend gibt die Maschine aus den entsprechenden Magazinen Zigarettenpackungen ab. Diese Packungen sind in den Magazinen--11 und 13--schematisch mit--P--bezeichnet.
In gewissen Fällen ist es jedoch erwünscht, die Maschine so anzupassen, dass aus einigen ausgewählten oder aus allen Magazinen auch dünnere Artikel oder Packungen abgegeben werden können. Bei dem dargestellten Beispiel wird zu diesem Zweck ein neuartiger Zusatzteil verwendet, der zu dem Magazin--12--gehört und dazu dient, dünnere Artikel oder Packungen--T--aus dem Magazin auszugeben.
Die Maschine ist so gebaut, dass sie einen Ejektor-oder Auswerferblock--15--aufweist, der am unteren Ende jedes Magazins hin- und herbeweglich angebracht ist und sich mit Hilfe eines Stössels--16--, mit dem er starr verbunden ist, in eine Rückziehstellung bewegen lässt. Gewöhnlich gehört zu dem Stössel eine hier nicht gezeigte Feder, die dazu dient, den Stössel während seines Auswerfhubes in seine anfängliche Säulentraglage vorzuschieben. Wie ersichtlich, weist jedes der Magazine einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt auf, um die flachen, rechteckigen Packungen aufzunehmen. Ein senkrechter Schlitz ist an der Vorderseite jedes Magazins zwischen entgegengesetzten, nach innen gerichteten Rückhalteflanschen--14--vorgesehen, die verhindern, dass sich die gestapelten Artikel nach vorne aus dem Magazin herausbewegen.
Der Auswerferblock--15--besitzt im wesentlichen die gleiche Dicke wie die auszuteilenden Packungen. Er ist so gelagert, dass er durch den Stössel
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in der Platte befindlichen Führungsschlitz --19-- hineinerstreckt (Fig. 5). Die Unterseite des Auswerferblockes --15-- gleitet auf dieser ebenen Oberfläche, während sich seine Oberseite --20-- in der anfänglichen oder normalen Lage des Auswerferblockes (Fig. 2) unter der Unterseite der untersten in dem Magazin befindlichen Packung, mit der sie zusammenarbeitet, befindet und diese Unterseite abstützt.
Während seiner Hin- und Herbewegung oder des Auswerfhubes wird der Block-15-so lange zurückgezogen, bis ein sich nach hinten erstreckender Anschlag --21-- auf dem Block mit einem hochstehenden hinteren Anschlagflansch--22-auf der Platte-17- (Fig. 3) in Berührung kommt. Der Block --15-- weist selbstverständlich eine Breite auf, die es ihm ermöglicht, sich zwischen den gegenüberliegenden Flanschen --14-- durch den Schlitz hindurchzubewegen.
In der zurückgezogenen Stellung des Auswerferblockes --15-- kann die unterste Packung im Magazin frei vor dem Block herabfallen, so dass der Block bei seinem Rückführungshub die Packung bzw. den Artikel durch den Austragsschlitz--23--auf der Vorderseite des Magazins unmittelbar über der Platte --17-hindurchstösst.
Bei der ursprünglichen Konstruktion der Maschine würde die Packung, die sich vor dem Auswerferblock 15befindet, nach unten auf die Oberseite oder die Auswerferebene der Platte--17--fallen. Wenn jedoch, wie erfindungsgemäss vorgeschlagen, die Maschine mit dem Zusatzteil --30-- ausgestattet wird, so wird dadurch eine Füllvorrichtung geschaffen, die etwas von dem Platz oder Raum ausfüllt, der sonst von der herabgefallenen Packung eingenommen würde. Wenn der Auswerferblock --15-- zurückgezogen wird, dann bewegt sich diese Füllvorrichtung unter die unterste Packung, um mit deren Unterseite in Berührung zu treten und die Packung in einer bestimmten Höhe über der Auswerferebene abzustützen, wobei diese Ebene der Oberseite der Platte--17--entspricht.
Die Dicke oder senkrechte Abmessung dieser Füllvorrichtung vergrössert um die Dicke der dünneren Packung--T--ist gleich der Dicke der dickeren Packung--P--, die auch der Dicke des Auswerferblockes --15-- entspricht. Diese Füllvorrichtung plaziert die Oberseite --20-- des Auswerferblockes sowie die Oberseite der herabgefallenen Packung--T-- (Fig. 4) in seiner gemeinsamen Ebene.
Demzufolge wird die von der Füllvorrichtung getragene Packung--T--dann, wenn der Auswerferblock - vorwärtsbewegt wird, durch den Austragsschlitz-23-hindurchgeschoben, und während dieser Bewegung arbeiten die Oberseite der Packung-T-und die Oberseite --20-- des Auswerferblockes - zusammen, um die nächst darüberliegende Packung-T-in der Säule oder dem Magazin abzustützen. Wenn schliesslich die Packung-T-von der sie tragenden oder abstützenden Füllvorrichtung - 30-herabfällt, dann wird die zurückbleibende unterste Packung-T-im Magazin vollständig von der Oberseite des Auswerferblockes --15-- getragen.
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Die tragende Füllvorrichtung --30-- kann verschiedenartig geformt sein, wobei zwei dieser Formen in den Zeichnungen dargestellt sind. Bei dem in den Fig. l bis 8 gezeigten Ausführungsbeispiel weist die Füllvorrichtung --30-- eine akkordeonartige Feder --31-- auf, die hochkant gestellt ist. Diese Feder besteht aus mehreren Federblättern --32--, die, wie Fig. 6 zeigt, abwechselnd an den entgegengesetzten Enden miteinander verbunden sind, beispielsweise durch eine Schweissverbindung --33-.
Daraus ergibt sich eine Federanordnung, die sich wie ein Akkordeon aus dem in Fig. 8 gezeigten zusammengefalteten Zustand, in dem alle Federblätter flach liegen und miteinander in Berührung stehen, in den ausgedehnten Zustand von Fig. 6 auffalten lässt, in dem die benachbarten Federblätter gespreizt und V-förmig angeordnet sind. Eines der äussersten Federblätter ist an seinem Ende--34--an dem inneren Rand des Auswerferblockes--IS-- befestigt. Das andere äusserste Federblatt steht an dem entgegengesetzten Ende--35--mit einem aufrechten Stützarm-36-in Verbindung.
Dieser Stützarm lässt sich durch nach innen gekehrte Nasen mittels Schrauben --37-- an dem Rand der Platte--17-neben dem Austragsschlitz-23-befestigen. Die Oberkante des aufrechten Teiles dieses Stützarmes--36--liegt etwa unterhalb der Oberkante --38-- der Feder --31--, wie den Fig. 2 bis 4 entnommen werden kann.
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Oberfläche der Platte--17--ausgedehnt wird. Demzufolge fällt dann, wenn sich die Seite--20--unter der untersten Packung--T--im Magazin wegbewegt, diese Packung so weit herunter, bis sie auf der Oberkante - -38-- der ausgedehnten Feder -31- zur Auflage kommt, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist. Wenn dann der
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--38- derFig. 4 zu sehen ist.
Gleichzeitig wird die Feder--31--zusammengefaltet, so dass ihre Blätter abgeflacht werden und in enge Berührung treten, wie aus Fig. 2 ersichtlich. Zu diesem Zeitpunkt stehen die Federblätter hochkant
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denmöglich gehalten wird, werden die Federblätter --32-- vorzugsweise aus sehr dünnem Federstahl gefertigt.
Da der Austragsschlitz-23-an den üblichen Maschinen so ausgelegt ist, dass er sich für die Abgabe dickerer Packungen eignet, muss er mit einer Anschlagplatte--40--versehen werden, die mit Hilfe von Schlitz-und Schraubenverbindungen--41-an der benachbarten Wand des Magazins --12-- so montiert wird, dass sie senkrecht verstellt werden kann (Fig. 7). Zur Änderung der senkrechten Abmessung des Schlitzes wird diese Platte (40) in Abhängigkeit von ihrer Lage über dem Schlitz --23-- ausreichend so verstellt, dass sie den Durchgang der Packung--T--verhindert, unter der der Auswerferblock--15--sich während des
Auswurfhubes bewegt.
Bei dem soeben beschriebenen Beispiel sind die Oberkanten--38-der Federblätter-32- quergerichtet, so dass sie die flache Unterseite der Packung--T--in der richtigen Weise tragen. Zylindrische Packungen-C--, wie sie in Fig. 6b angedeutet sind, könnten jedoch ebenfalls von einer Maschine ausgegeben werden, die mit dem neuartigen Füllvorrichtungszusatzteil ausgestattet ist. In einem solchen Fall würde die Feder --31a-- dann Federblätter --32a-- mit V-förmigen, zur Mitte zulaufenden Oberkanten --38a-- aufweisen. Diese Kanten würden die zylindrische Packung--C--in Querrichtung mitten auf den Federblättern plazieren, wenn sich die Feder entfaltet oder zusammenfaltet.
In den Fig. 9 und 10 ist eine andere Ausführungsform der Füllvorrichtung dargestellt, mit der sich die Differenz in der Dicke von auszuwerfenden Artikeln kompensieren lässt, die im Vergleich zu den Artikeln, für die die Maschine ausgelegt ist, dünner sind. In diesem Fall werden zwei parallele Stäbe-45-verwendet, die in einer gewählten Ebene über der Ebene der Auswerferplatte--17a--liegen. Das eine Ende jeder dieser Stäbe ist bei--46--an dem einen Rand der Platte--17a--mit dem hochstehenden Flansch--22a--fest verbunden. Das andere Ende jedes Stabes ist bei--47-an dem hochstehenden Stützarm-36a-befestigt, der an dem andern Rand der Platte--17a--angebracht ist.
In diesem Fall ist der Auswerferblock --15a-- auf den beiden Stäben-45-gleitend gelagert, die als Führungselemente dienen, welche durch parallele Bohrungen laufen, die sich durch den Block hindurcherstrecken. Wie im obigen Fall, so lässt sich auch hier der Auswerferblock mit Hilfe der Stösselstange --16a-- und, falls gewünscht, der zugehörigen, hier nicht dargestellten Federvorrichtung hin- und herbewegen.
Man erkennt, dass bei dieser Anordnung dann, wenn der Block --15a-- aus der in den Fig. 9 und 10 gezeigten Lage herausgezogen wird, die unterste Packung--T--im Magazin--12a--auf die freiliegenden Teile der Stäbe--45--herabfällt, so dass die Packung in der gewünschten Ebene zwecks Auswurf gehalten wird. Wenn dann der Block --15a-- vorwärtsbewegt wird, wird die Packung von den Stäben herunter und durch den Austragsschlitz--23a--hindurchgeschoben. Die Höhenlage der Stäbe-45--ist so gewählt, dass sie als Auflager für die auszuwerfende Packung dienen, so dass ihre Oberseite mit der Oberseite --20a-- des Auswerferblockes in einer gemeinsamen Ebene liegt.
Aus dem obigen ergibt sich, dass die geschaffenen Füllvorrichtungen einen Teil des Raumes ausfüllen, der von der dickeren Packung eingenommen würde. Sie heben die Auswurfebene der Packung um eine senkrechte
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Strecke an, die gleich der Differenz der Dicke zwischen der auszuwerfenden Packung und der Packung ist, für die die Maschine ausgelegt war. Dies führt dazu, dass die Oberseite der dünneren, auszuwerfenden Packung in einer gemeinsamen Ebene mit der Oberseite des Auswerferblockes zu liegen kommt. Demzufolge arbeitet der
Auswerfer bei dünneren Artikeln genauso wie bei den dickeren.
Es leuchtet ferner ein, dass die hier beschriebene Füllvorrichtung auch in Verbindung mit dem Auswerfer derjenigen Maschinen benutzbar ist, die bereits allgemein verwendet werden, ohne dass dabei irgendwelche wesentlichen Änderungen vorgenommen werden müssen. Bei der ersten dargestellten Ausführungsform müssen dazu nur der zusätzliche Stützarm --36-- und die Feder --31-- eingebaut werden. Bei der zweiten
Ausführungsform müssen der Stützarm-36-und die Stäbe-45-sowie Bohrungen im Block-20a- eingebaut werden. In jedem Fall wird auf einer höheren Ebene ein Auflager zur Abstützung des auszuwerfenden
Artikels geschaffen. Für verschiedene Dicken auszuwerfender Packungen können unterschiedliche Zubehörteile dieser Art vorgesehen werden.
Die Zubehörteile lassen sich schnell anbringen und zwecks Austausches wieder entfernen.
Somit wird erfindungsgemäss eine einfache Vorrichtung zur Anpassung der gewöhnlich verwendeten
Artikelabgabe- oder Auswerfmaschinen an das Abgeben oder Auswerfen dünnerer Artikel als denjenigen geschaffen, für die die Maschinen ursprünglich gebaut waren.
Der oben beschriebene Zubehörteil wird bei einer Maschine verwendet, die ein Magazin mit einem
Austrittsende aufweist, in Richtung dessen die in der Maschine befindlichen Artikel gefördert werden. In dem
Magazin liegen die Artikel Fläche an Fläche und berühren einander. Der vorderste Artikel an dem äussersten Ende des Magazins wird in Richtung auf eine Auswurfebene oder erste Ebene gefördert, die von einem Träger gebildet wird, der sich über das Auswurfende des Magazins erstreckt und auf der der vordere Artikel entlanggleiten kann, wobei seine Vorderseite mit dem Träger in Berührung steht.
Das Auswerfen des vorderen Artikels geschieht mit Hilfe eines Auswerfers, der auf dem Träger hin- und herbeweglich gelagert ist, so dass er aus einer Lage, in der eine den Artikel berührende Fläche des Auswerfers, die sich in einer zweiten Ebene befindet, welche mit Abstand von der ersten oder Auswurfebene getrennt ist, die vordere Fläche des vorderen Artikels im Magazin berührt, in eine zurückgezogene Lage bewegbar ist, in der der vordere Artikel in eine Position verlagert werden kann, die sich vor dem Auswerfer befindet. In dieser Position wird der Artikel durch darauffolgendes Vorwärtsbewegen des Auswerfers ausgestossen, wodurch ausserdem die Fläche des Auswerfers dazu gebracht wird, mit dem nächsten Artikel im Magazin in Berührung zu treten.
Der Zubehörteil weist eine Füllvorrichtung auf, die so beschaffen und angebracht ist, dass dann, wenn sich der Auswerfer in seine zurückgezogene Lage bewegt, ein anderer Artikelberührungsanschlag gebildet wird, der mit der vorderen Fläche des vorderen Artikels in Berührung tritt und diesen Artikel vor dem Auswerfer anordnet. Dieser andere Artikelberührungsanschlag befindet sich in einer bestimmten Ebene, welche zwischen der Auswurfebene liegt, die von dem Träger gebildet wird, und der Artikelberührungsebene oder Fläche des Auswerfers.
Die Füllvorrichtung ist mit ihrem Artikelberührungsanschlag mit Abstand ausserhalb der Auswurfebene des Trägers angeordnet, wobei dieser Abstand im wesentlichen der Dickendifferenz zwischen dem dünneren zu verkaufenden Artikel mit dem Zubehörteil und demjenigen Artikel entspricht, bei dessen Verkauf die Maschine gebaut worden ist.
Aus dem obigen ergibt sich, dass die Artikelverkaufsmaschine nicht nur mit senkrecht angeordneten Magazinen, sondern auch mit waagrecht angeordneten Magazinen arbeiten kann, wobei die auszuwerfenden, also zur verkaufenden Artikel, beispielsweise Zigarettenpackungen, im letzteren Fall von einer Feder oder einer andern Krafterzeugungseinrichtung in Richtung auf den Auswerfer bewegt werden und nicht, wie im ersteren Fall, bei vertikaler Magazinanordnung, durch ihr eigenes Gewicht.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Anpassen des Auswurfmechanismus an unterschiedliche Ausmasse des Verkaufsgutes bei einem Warenverkaufsautomaten, aus dem die in Schächten angeordneten, satt aneinandergereihten und auf einem Träger aufliegenden Warenpackungen mittels eines auf dem Träger gleitenden, vorstoss- und rückziehbaren Schiebers durch eine schlitzartige Auswurföffnung ausstossbar sind, wobei nach jedesmaligem Rückziehen des Schiebers eine Warenpackung aus dem zugehörigen Schacht auf den Träger in eine zum Ausstoss vorgesehene
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Warenpackungen ein vor der Stirnfläche des Schiebers (15,15a) anordenbarer Einsatz (30,45) Verwendung findet, der eine Auflage (38,45) für aus einem Magazin (11,12, 13) nachrückende Warenpackungen (T) bildet, wobei die diese Auflage bildende obere Begrenzung des Einsatzes (30,45)
in einer Höhe über dem Träger (17,17a) verläuft, die gleich ist der Differenz zwischen der stärksten in den Automaten einsetzbaren Warenpackung und der jeweils eingesetzten Warenpackung dünneren Ausmasses.
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