DE2052229C3 - MUnzeinwurfschlitz für Selbstverkäufer, insbesondere Münzfernsprecher - Google Patents
MUnzeinwurfschlitz für Selbstverkäufer, insbesondere MünzfernsprecherInfo
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-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F1/00—Coin inlet arrangements; Coins specially adapted to operate coin-freed mechanisms
- G07F1/04—Coin chutes
- G07F1/046—Coin chutes with means for dealing with jamming, e.g. by bent wires
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Description
30
Die Erfindung betrifft einen kalibrierten Münzeinwurfschlitz, dessen Schlitzpartie tief ausgeführt ist, für
Selbstverkäufer, insbesondere Münzfernsprecher.
Es ist bekannt, die Münzeinwurfschlitze an Selbstverkäufern bereits zu einer Vorprüfung für die einzuwerfenden
Münzen an Apparaten auszunützen, die für jede Münzsorte einen getrennten Einwurf haben, so daß
bezüglich Durchmesser und Dicke zu große Münzen nicht eingeworfen werden können. Selbstverkäufer mit
gemeinsamem Einwurfschlitz für alle verwendbaren Münzen können nur die größte für den Apparatetyp
zugelassene Münze in dieser bequemen Weise prüfen.
Die zu diesem Zweck verwendeten Münzwurfplatten
werden vorzugsweise aus dünnem Material, z. B. Blech von 2 mm Stärke, gefertigt In einen kalibrierten
Einwurfschlitz, der in einer solchen Platte vorgesehen ist können aber auch verbogene bzw. deformierte
Münzen eingeführt werden, die in ihrer gesamt wirksam werdenden Dicke die Breite des Einwurfschlitzes
beachtlich übersteigen, wie aus der Fig. 1 zu ersehen so
ist. In dieser Figur ist ein Einwurfschlitz schematisch im Schnitt dargestellt, dessen Tiefe mit t und dessen Breite
mit b bezeichnet ist. Die Gesamtdicke d einer verbogenen Münze M kann die Breite b des
Einwurfschlitzes wesentlich übersteigen. Wenn eine solche deformierte Münze aber in die sich an den
Einwurfschlitz anschließenden Prüfkanäle kommt, verursacht sie Verstopfungen und Verklemmungen in der
Münzlaufbahn, die unter Umständen den Ausfall des Selbstverkäufers bis zur Beseitigung der Störung zur
Folge haben.
Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten hat man bereits die Schlitzpartie tief ausgeführt, wie es die F i g. 2
zeigt. Mit einer derartigen Ausgestaltung des Münzeinwurfschlitzes ist gesichert, daß keine Münze oder
münzähnliche Platte durch die tiefe öffnung hindurchgeführt werden kann, die in ihrer Gesamtdicke stärker
ist als der Schlitz breit. Wie aus der F i g. 2 ebenfalls zu ersehen ist entsteht zwischen Münze und Schlitz ein
Klemmwinkel «, so daß eine in diesen tiefen Schlitz
eingeführte verbogene Münze nicht mehr ohne Werkzeug zu entfernen ist Auch diese Ausführung hat
demnach einen Ausfall des Apparates zur Folge, wenn verbogene bzw. deformierte Münzen in den Einwurfschlitz
geschoben werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Einwurfschlitz an Selbstverkäufern, insbesondere
Münzfernsprechern, mit einfachen Mitteln so zu gestalten, daß das Einschieben von verbogenen bzw.
deformierten Münzen verhindlert und Verklemmungen weitgehend vermieden werden.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Seitenflächen des Einwurfschlitzes mit einem Profil
versehen sind, das quer zur Einwurfrichtung der Münzen verläuft Auf diese Weise wird ein Münzeinwurfschlitz
erreicht, durch den eine glatte Münze einwandfrei hindurchgeht, während gebogene Münzen
am Profil anstoßen, so daß das Einschieben und Verklemmen verhindert wird.
Nach einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung ist als Profil eine sägezahnartige Ausbildung der
Seitenflächen, wobei die Spitzen der Zähne entgegen der Münzeinwurfrichtung verlaufen, besonders vorteilhaft
Eine verbogene Münze stößt bei dieser Ausführung im Einwurfschlitz sehr bald mit ihrer Vorderkante auf
einen Zahn, der das Weitertraiisportieren der Münze in
Einwurfrichtung verhindert Die Münze hat sich hingegen bei dieser Schlitzausbildung noch nicht
verklemmt, so daß sie leicht wieder zurückgezogen werden kann.
Um das Einführen glatter Münzen nicht zu erschweren,
werden nach einer Weiterbildung der Erfindung die unmittelbar hinter der Einwurfplatte liegenden Partien
der Seitenflächen des Einwurfschlitzes ohne Profil ausgeführt Auf diese Weise wird erreicht, daß die
Münzen in dem Teilstück des Einwurfschlitzes, dessen Seitenflächen ohne Profil parallel verlaufen, erst eine
bestimmte Führung erhalten und, wenn es sich um glatte
Exemplare handelt, den weiteren Weg im Schlitz passieren können, ohne an einen Zahn anzustoßen.
Die Erfindung wird anhand der F i g. 3 bis 6 erläutert Es zeigt
Fig.3 einen Ausschnitt von einer Einwurfplatte in
der Draufsicht,
Fig.6 eine Vergrößerung des kreisförmigen Ausschnittes
aus der F i g. 5.
In der in der F i g 5 dargestellten Einwurfplatte 1 ist in der Mitte ein kalibrierter Münzeinwurfschlitz 2
vorgesehen. An der Rückseite der Einwurfplatte ist ein Block 3 befestigt, der die Weiterführung des Münzeinwurfschlitzes
umschließt Dieser Block besteht vorzugsweise aus zwei Teilen, deren gegenüberliegende
Seitenflächen 4,5 an der dem Schlitz zugewandten Seite mit einem Profil versehen sind. Aus der F i g. 4 ist zu
erkennen, daß der Münzeinwurfschlitz in Richtung des Apparateinnern geneigt verläuft.
Die F i g. 5 macht deutlich, daß die Seitenflächen 4,5
des Münzeinwurfschlitzes sägezahnartig ausgebildet sind. Die den Einwurfschlitz umschließenden Zahnbakken
6,7 sind vorzugsweise miteinander verschraubt Der
durch einen Kreis markierte Abschnitt ist in der F i g. 6 noch einmal vergrößert dargestellt. In dieser Figur sind
die unmittelbar hinter der Einwurfplatte liegenden Partien der Seitenflächen ohne Profil ausgebildet und
mit L bezeichnet Aus dieser Darstellung geht auch hervor, daß der Münzeinwurfschlitz 2 zwischen den
Zahnbacken 6 und 7 etwas breiter ist als in der Einwurfplatte 1. Die Fig.6 macht darüber hinaus
deutlich, daß eine verbogene Münze M an einen Zahn
stößt, der das Weiterschieben und Verklemmen verhindert
Es ist möglich, die Begrenzung des Münzeinwurfschlitzes
nach unten und oben durch gesonderte Distanzstficke 8,9(Fi g. 3) zu erzielen, so daß der Block
3 dann aus 4 Teilen besteht Da auf diese Weise unabhängig von der Ausbildung des Blockes 3 ein in
beiden Richtungen kalibrierter Schlitz entsteht, ist dadurch die Möglichkeit gegeben, den kalibrierten
Schlitz 2 in der Einwurfplatte 1 entfallen zu lassen. Diese Ausbildung eines kalibrierten Münzeinwurfschlitzes hat
weiter den Vorteil, daß durch Auswechseln der Distanzstücke 8, 9 die Schlitzöffnung an verschiedene
Münzgrößen anpaßbar ist
Claims (4)
1. Kalibrierter MUnzeinwurfschlitz, dessen Schlitzpartie
tief ausgeführt ist, für Selbstverkäufer, insbesondere Münzfernsprecher, dadurch gekennzeichnet,
daß die Seitenflächen (4,5) des Einwurfschlitzes (2) mit einem Profil versehen sind,
das quer zur Einwurfrichtung der Münzen (M) verläuft
2. Münzeinwurfschlitz nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen (4, 5)
sägezahnartig ausgebildet sind und die Spitzen der Zähne entgegen der Münzeinwurfrichtung verlaufen
(F ig. 5 und 6).
3. Münzeinwurfschlitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unmittelbar hinter der
Einwurfplatte (1) liegenden Partien der Seitenflächen (4, 5) des Einwurfschlitzes ohne Profil
ausgeführt sind (F ig. 6). M
4. MUnzeinwurfschlitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen (4,5) durch 2
Distanzstücke (8,9) getrennt sind, die gleichzeitig als Kalibrierung für den Münzdurchmesser und die
Münzdicke dienen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702052229 DE2052229C3 (de) | 1970-10-23 | 1970-10-23 | MUnzeinwurfschlitz für Selbstverkäufer, insbesondere Münzfernsprecher |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702052229 DE2052229C3 (de) | 1970-10-23 | 1970-10-23 | MUnzeinwurfschlitz für Selbstverkäufer, insbesondere Münzfernsprecher |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2052229A1 DE2052229A1 (de) | 1972-06-08 |
| DE2052229B2 DE2052229B2 (de) | 1975-12-04 |
| DE2052229C3 true DE2052229C3 (de) | 1978-09-28 |
Family
ID=5786014
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702052229 Expired DE2052229C3 (de) | 1970-10-23 | 1970-10-23 | MUnzeinwurfschlitz für Selbstverkäufer, insbesondere Münzfernsprecher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2052229C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3419533A1 (de) * | 1984-05-25 | 1985-11-28 | Standard Elektrik Lorenz Ag, 7000 Stuttgart | Muenzeinwurf fuer muenzfernsprechgeraete |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2088108B (en) * | 1980-11-26 | 1984-09-12 | Plessey Co The Ltd | Coin operated equipment |
-
1970
- 1970-10-23 DE DE19702052229 patent/DE2052229C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3419533A1 (de) * | 1984-05-25 | 1985-11-28 | Standard Elektrik Lorenz Ag, 7000 Stuttgart | Muenzeinwurf fuer muenzfernsprechgeraete |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2052229B2 (de) | 1975-12-04 |
| DE2052229A1 (de) | 1972-06-08 |
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