DE2052229B2 - Münzeinwurfschlitz fur Selbstverkäufer, insbesondere Münzfernsprecher - Google Patents

Münzeinwurfschlitz fur Selbstverkäufer, insbesondere Münzfernsprecher

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DE2052229B2
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Hermann 8000 Muenchen Kreim
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F1/00Coin inlet arrangements; Coins specially adapted to operate coin-freed mechanisms
    • G07F1/04Coin chutes
    • G07F1/046Coin chutes with means for dealing with jamming, e.g. by bent wires

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Description

Die Erfindung betrifft einen kalibrierten Münzein- 3*> wurfschlitz, dessen Schlitzpartie tiefer ausgeführt ist, für Selbstverkäufer, insbesondere Münzfernsprecher.
Es ist bekannt, die Münzeinwurfschlitze an Selbstverkäufern bereits zu einer Vorprüfung für die einzuwerfenden Münzen an Apparaten auszunützen, die für jede Münzsorte einen getrennten Einwurf haben, so daß bezüglich Durchmesser und Dicke zu große Münzen nicht eingeworfen werden können. Selbstverkäufer mit gemeinsamen Einwurfschlitz für alle verwendbaren Münzen können nur die größte für den Apparatetyp zügelassene Münze in dieser bequemen Weise prüfen.
Die zu diesem Zweck verwendeten Münzeinwurfplatten werden vorzugsweise aus dünnem Material, z. B. Blech von 2 mm Stärke, gefertigt. In einen kalibrierten Einwurfschlitz, der in einer solchen Platte vorgesehen ist, können aber auch verbogene bzw. deformierte Münzen eingeführt werden, die in ihrer gesamt wirksam werdenden Dicke die Breite des Einwurfschlitzes beachtlich übersteigen, wie aus der F i g. 1 zu ersehen ist. In dieser Figur ist ein Einwurfschlitz schematisch im Schnitt dargestellt, dessen Tiefe mit t und dessen Breite mit b bezeichnet ist. Die Gesamtdicke d einer verbogenen Münze M übersteigt wesentlich die Breite des Einwurfschlitzes b. Wenn eine solche deformierte Münze aber in die sich an den Einwurfschlitz anschließenden Prüfkanäle kommt, verursacht sie Verstopfungen und Verklemmungen in der Münzlaufbahn, die unter Umständen den Ausfall des Selbstverkäufers bis zur Beseitigung der Störung zur Folge haben.
Zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten hat man be- *° reits die Schlitzpartie tiefer ausgeführt, wie es die F i g. 2 zeigt. Mit einer derartigen Ausgestaltung des Münzeinwurfschlitzes ist gesichert, daß keine Münze oder münzähnliche Platte durch die tiefe öffnung hindurchgeführt werden kann, die in ihrer Gesamtdicke stärker ist als der Schlitz. Wie aus der F i g. 2 ebenfalls zu ersehen ist, entsteht zwischen Münze und Schlitz ein Klemmwinkel α. so daß eine in diesen tiefen Schlitz eingeführte verbogene Münze nicht mehr ohne Werkreue zu entfernen ist. Auch diese Ausführung hat demnach einen Ausfall des Apparates zur Folge, wenn verbogene bzw. deformierte Münzen in den Einwurfschlitz geschoben wurden. ... ...
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen Mitteln den eingangs beschriebenen Münzeinwurfschlitz an Selbstverkäufern, insbesondere Münzfernsprechern, mit einfachen Mitteln so zu gestalten. daß das Einschieben von verbogenen bzw. deformierten Münzen verhindert und Verklemmungen weitgehenst vermieden werden. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Seitenflächen des Einwurfschlitzes mit einem Profil versehen sind, das quer zur Einwurfrichtung der Münzen verläuft. Auf diese Weise wird ein Münzeinwurfschlitz erreicht, durch den eine glatte Münze einwandfrei hindurchgeht, während gebogene Münzen am Profil anstoßen, so daß das Einschieben und Verklemmen verhindert wird.
Nach einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung ist als Profil eine sägezahnartige Ausbildung der Seitenflächen, wobei die Spitzen der Zähne in Münzeinwurfrichuing verlaufen, besonders vorteilhaft. Eine verbogene Münze stößt bei dieser Ausführung im Einwurfschlitz sehr bald mit ihrer Vorderkante auf einen Zahn, der das Weilertransportieren der Münze in Einwurfrichtung verhindert. Die Münze hat sich hingegen bei dieser Schlitzausbildung noch nicht verklemmt, so daß sie leicht wieder zurückgezogen werden kann.
Um das Einführen glatter Münzen nicht zu erschweren werden nach einer Weiterbildung der Erfindung die vorderen Partien der Seitenflächen des Einwurfschlitzes unmittelbar hinter der Einwurfplatte ohne Profil ausgeführt. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Münzen in dem Teilstück des Einwurfschlitzes, dessen Seitenflächen ohne Profil parallel verlaufen, erst eine bestimmte Führung erhalten und, wenn es sich um glatte Exemplare handelt, den weiteren Weg im Schlitz passieren können, ohne an einen Zahn anzustoßen.
Die Erfindung wird an Hand der F i g. 3 bis 6 erläutert. Es zeigt
F i g. 3 einen Ausschnitt von einer Einwurfplatte in der Draufsicht,
F i g. 4 einen Schnitt A B durch die F i g. 3,
F i g. 5 einen Schnitt CD durch die F i g. 3 und
Fig.6 eine Vergrößerung des kreisförmigen Ausschnittes aus der F i g. 5.
In der in der F i g. 3 dargestellten Einwurfplatte 1 ist in der Mitte ein kalibrierter Münzeinwurfschlitz 2 vorgesehen. An der Rückseite der Einwurfplatte ist ein Block 3 befestigt, der die Weiterführung des Münzeinwurfschlitzes umschließt. Dieser Block besteht vorzugsweise aus zwei Teilen, deren gegenüberliegende Seitenflächen 4, 5 an der dem Schlitz zugewandten Seite mit einem Profil versehen sind. Aus der F i g. 4 ist zu erkennen, daß der Münzeinwurfschlitz in Richtung des Apparateinnern geneigt verläuft.
Die F i g. 5 macht deutlich, daß die Seitenflächen des Münzeinwurfschlitzes 4, 5 sägezahnartig ausgebildet sind. Die den Einwurfschlitz umschließenden Zahnbakken 6, 7 sind vorzugsweise miteinander verschraubt. Der durch einen Kreis markierte Abschnitt ist in der F i g. 6 noch einmal vergrößert dargestellt. In dieser Figur ist die vordere Partie der Seitenflächen, die unmittelbar hinter der Einwurfplatte liegt, ohne Profil ausgebildet und mit L bezeichnet. Aus dieser Darstellung geht auch hervor, daß der Münzeinwurfschlitz zwischen den Zahnbacken 6 und 7 etwas breiter ist als in
der Einwurfplatte 1. Die F i g. 6 macht darüber hinaus deutlich, daß eine verbogene Münze an einen Zahn stößt, der das Weiterschieben und Verklemmen verhindert.
Es ist möglich, die Begrenzung des MünzeiYiwurfschlitzes nach unten und oben du· eh gesonderte Distanzstücke 8, 9 zu erzielen, so daß der Block 3 dann aus 4 Teilen besteht. Da auf diese Weise unabhängig von der Ausbildung des Blockes 3 ein in beiden Richtungen kalibrierter Schlitz entsteht, ist dadurch die Möglichkeit gegeben, den kalibrierten Schlitz 2 in der Einwurfplatte 1 entfallen zu lassen. Diese Ausbildung einer kalibrierten Münzeinwurföffnung hätte weiter den Vorteil, daß durch Auswechseln der Distanzstücke 8, 9 die Schlitzöffnung an verschiedene Münzgrcßen anpaßbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Kalibrierter Münzeinwurfschlitz, dessen Schlitzpartie tiefer ausgeführt ist, für Selbstverkäufer, insbesondere Münzfernsprecher, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen (4, 5) des Einwurfschlitzes (2) mit einem Profil versehen sind, das quer zur Einwurfrichtung der Münzen (M) verläuft.
2. Münzeinwurfschlitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen (4. 5) sägezahnartig ausgebildet sind und die Spitzen der Zähne in Münzeinwurfrichtung verlaufen (F i g. 5 und
6). '5
3. Münzeinwurfschlitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vordere Partie (1) der Seitenflächen (4,5) des Einwurfschlitzes (2) unmittelbar hinter der Einwurfplatte (1) ohne Profil ausgeführt
ist (F ig. 6). »
4. Münzeinwurfschlitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen (4,5) durch 2 Distanzstücke (8, 9) getrennt sind, die gleichzeitig als Kalibrierung für den Münzdurchmesser und die Münzdicke auswertbar sind. *5
DE19702052229 1970-10-23 1970-10-23 MUnzeinwurfschlitz für Selbstverkäufer, insbesondere Münzfernsprecher Expired DE2052229C3 (de)

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DE2052229A1 DE2052229A1 (de) 1972-06-08
DE2052229B2 true DE2052229B2 (de) 1975-12-04
DE2052229C3 DE2052229C3 (de) 1978-09-28

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GB2088108B (en) * 1980-11-26 1984-09-12 Plessey Co The Ltd Coin operated equipment
DE3419533A1 (de) * 1984-05-25 1985-11-28 Standard Elektrik Lorenz Ag, 7000 Stuttgart Muenzeinwurf fuer muenzfernsprechgeraete

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DE2052229C3 (de) 1978-09-28
DE2052229A1 (de) 1972-06-08

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