DE414499C - Elektrische Maschine zur Abgabe einphasiger Wechselstroeme aus zwei getrennten Ankerwicklungen - Google Patents

Elektrische Maschine zur Abgabe einphasiger Wechselstroeme aus zwei getrennten Ankerwicklungen

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DE414499C
DE414499C DES62502D DES0062502D DE414499C DE 414499 C DE414499 C DE 414499C DE S62502 D DES62502 D DE S62502D DE S0062502 D DES0062502 D DE S0062502D DE 414499 C DE414499 C DE 414499C
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alternating currents
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K47/00Dynamo-electric converters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

  • Elektrische Maschine zur Abgabe einphasiger Wechselströme aus zwei getrennten Ankerwicklungen. Liegen zwei Stromkreise an derselben Kraftquelle, so wirkt jede Schwankung der Belastung in dem einen Kreis auf den anderen zurück. Besonders störend ist dies bei kleinen Maschinen, bei denen die -Drehzahl von Schwankungen der Belastung stark abhängig ist. Man hat schon auf verschiedene Art versucht, diesen Nachteil zu vermeiden. Ein Weg war beispielsweise der, mit Hilfe eines Zusatztransformators von dem einen Stromkreis aus in dem- anderen eine Spannung zu induzieren, die den in dem letzteren Kreis durch die Belastung der Maschine mit dem ersten Stromkreis hervorgerufenen Spannungsabfall aufheben sollte. Indessen machte die Justierung dieses Zusatztransformators Schwierigkeiten, so daß die Lösung der Aufgabe keine vollkommene war.
  • Die Erfindung benutzt zum Ausgleich der Spannungsschwankungen des einen Stromkreises bei Belastung des anderen, aus derselben Maschine gespeisten, ebenfalls die induktive Wirkung des zweiten Stromkreises auf den ersten, aber in einer Weise, die erstens eine leichte Einstellung zum praktisch vollkommenen Ausgleich. der Spannungsschwankungen ermöglicht und zweitens einen zusätzlichen Transformator überflüssig macht. Der Induktionsvorgang wird in den Anker der Maschine verlegt, an die beide Stromkreise angeschlossen sind.
  • Die Abbildung zeigt als Ausführungsbeispiel der Erfindung die Schaltung eines Gleichstromumformers für medizinische Zwecke mit voneinander getrennten Ankerwicklungen, dem drei verschiedene Ströme entnommen werden, nämlich erstens Gleichstrom für therapeutische Zwecke, zweitens Strom für Kaustik, drittens Strom für Endoskopie. Der Kaustikkreis liegt am Stromwender der Motorseite, der Endoskopiekreis an dem der Generatorseite. Hierbei ist vor allem wesentlich, daß die Spannung im Endoskopiekreis und damit die Beleuchtungsstärke konstant bleibt.
  • - i ist ein zweipoliger Umformer, der an den Leitungen 2 eines Gleichstromnetzes liegt. 3 und q. sind die Stromwender an der Motoruni Generatorwicklung. 5 sind die Klemmen zum Therapiekreis, 6 die an zwei Gegenlainellen des Stromwenders 3 liegenden Schleifringe, denen der durch den Transformator 7 auf niedere Spannung gebrachte Strom des Kauters 8 entnommen wird, 9 sind zwei in gleicher Weise mit dem Stromwender q. verbundene Schleifringe, denen über den Transformator zo der Strom für das Endoskopielämpchen i i entnommen wird. Die Größe der von dem einen Stromkreis im anderen induzierten Spannung hängt ab von der Lage der Stromwenderlamellen, an die die Schleifringpaare 6 und 9 angeschlossen sind. Liegen die beiden Lamellenpaare in der gleichen Ebene, so ist die Induktion am stärksten; liegen sie um go° gegeneinander versetzt, so -ist die Induktion -Null. Erfindungsgemäß läßt sich nun für das Lamellenpaar, an das der eine Stromkreis angeschlossen ist, z. B. der Kauterkreis, ein, Lamellenpaar am anderen Stromwender finden, bei dem die induktive Wirkung auf den anderen Kreis, den Endoskopiekreis, so stark ist, daß der durch die Belastung der Maschine mit dem Kauterstrom hervorgerufene Abfall der Drehzahl und damit der Spannung im Endoskopiekreis durch die Induktion von seiten des Kauterstromes gerade aufgehoben wird. Es ergibt sich dabei, daß das gleiche Lamellenpaar zum Anschluß denSchleifringe für den Endoskopiekreis, bei dein ein Ausgleich der Spannung für eine bestimmte Stromstärke des Kauters erfolgt, auch bei allen anderen Stromstärken des Kauters den gewünschten Ausgleich hervorruft. Ein Wechsel der Anschlüsse für andere Stromstärken des Kauters ist daher nicht nötig, sobald einmal für eine beliebige Stromstärke im Kauter das richtige Lamellenpaar für den Anschluß des Endoskopiekreises ermittelt ist. Die Schaltung, die hier an einer besonderen praktischen Anwendung erläutert wurde, ist in allen Fällen anwendbar, wo es sich darum handelt, die Spannung eines Gleich- oder Wechselstromkreises von der Belastung eines zweiten, der an der gleichen Maschine liegt und Wechselstrom führt, unabhängig zu machen:

Claims (3)

  1. PATENT-ATI SPRt)cIiE: i. Elektrische Maschine zur Abgabe einphasiger Wechselströme aus zwei getrennten Ankerwicklungen, dadurch gekennzeichnet, daß -die Anzapfpunkte der beiden Wicklungen für die zugehörigen Schleifringe derart gegeneinander versetzt sind, daß ein in der einen Wicklung fließender Belastungsstrom in der anderen Ankerwicklung eine zusätzliche, den Spannungsabfall bei Drehzahlverringerung ausgleichende Spannung induziert.
  2. 2. Elektrische ,Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an die beiden Ankerwicklungen außer den Schleifringen je ein Stromwender angeschlossen ist zwecks gleichzeitiger Verwendung der Maschine als Gleichstrom-Gleichstrom-Umformer.
  3. 3. Gleichstrom-Gleichstrom-Umformer nach Anspruch 2 für ärztliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß ein Endoskopiekreis an das mit der Ankerwicklung der Generatorseite verbundene Schleifr ingpaar und ein Kaustikkreis an dasjenige auf der Motorseite angeschlossen -ist.
DES62502D 1923-03-22 1923-03-22 Elektrische Maschine zur Abgabe einphasiger Wechselstroeme aus zwei getrennten Ankerwicklungen Expired DE414499C (de)

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