DE145384C - - Google Patents
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- DE145384C DE145384C DENDAT145384D DE145384DA DE145384C DE 145384 C DE145384 C DE 145384C DE NDAT145384 D DENDAT145384 D DE NDAT145384D DE 145384D A DE145384D A DE 145384DA DE 145384 C DE145384 C DE 145384C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K13/00—Structural associations of current collectors with motors or generators, e.g. brush mounting plates or connections to windings; Disposition of current collectors in motors or generators; Arrangements for improving commutation
- H02K13/14—Circuit arrangements for improvement of commutation, e.g. by use of unidirectionally conductive elements
-
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
- JV* 145384 KLASSE 21 ^.
Um elektrische Ströme funkenlos zu kommutieren, müssen die von den Bürsten kurzgeschlossenen Spulen in einem derartigen
magnetischen Felde sich befinden, daß eine E. M. K. induziert wird, welche die Kommutation
des Stromes entweder unterstützt oder derselben wenigstens nicht entgegenwirkt. Das Feld muß immer sehr schwach
- sein, damit zwischen benachbarten Lamellen
ίο in der Kommutierungszone nicht zu große
Spannungen entstehen. Diese Bedingung hat zur Folge, daß die Kommutatoren bis jetzt
iast nur bei Gleichstrommaschinen Anwendung gefunden haben. Wechselströme von höherer
Spannung zu kommutieren ist bis jetzt noch nicht gelungen, woran viele Probleme der
modernen Elektrotechnik gescheitert sind.
Im folgenden soll eine Anordnung zur Kommutierung von Gleich- und Wechselströmen
beschrieben werden, die dazu dienen kann, Ströme größerer Spannung von einem Kommutator abzunehmen.
Diese Kommutierungsanordnung besteht
..·· darin, daß zwischen der Wicklung, aus weleher
der Strom zu entnehmen ist, und dem Kommutator, sowie zwischen den einzelnen Kommutatorlamellen elektrische Leiter mit
veränderlicher Reaktanz eingeschaltet sind. Die Reaktanz der Verbindungsdrähte soll in
dem Augenblick, in welchem die Lamelle sich unter der Bürste befindet, klein sein und sonst
so groß wie möglich.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnungen zeigt das Schaltungsschema einer zweipoligen Ankerwicklung
S, die durch die Drähte C und V mit dem Kommutator K verbunden ist. In
dieser Ankerwicklung S kann ein Wechselstrom von beliebiger Periodenzahl in irgend
einer Weise induziert werden. Sind die Windungen der Ankerwicklung gleichmäßig mit den Lamellen des Kommutators K verbunden,
so wird das Potential der einzelnen Lamellen als Funktion des Kommutatorumfanges
nach einer Sinuskurve verlaufen,, und diese Potentialkurve wird mit derselben Geschwindigkeit
wie das Drehfeld des in der Ankerwicklung induzierten Stromes auf dem Umfange des Kommutators fortschreiten.
Läßt man drei Bürsten B1 .B2 und B3 sich
relativ zum Kommutator bewegen, so ist leicht einzusehen, daß denselben ein Dreiphasenstrom
entnommen werden kann. Dieser Strom erhält eine Periodenzahl gleich der Differenz oder Summe der Periodenzahlen des
in der Ankerwicklung induzierten Wechselstromes und der Tourenzahl der Bürsten pro
Sekunde relativ zum Kommutator. Es folgt hieraus, daß Spulen der Ankerwicklung, in
denen große E. M. Ke. induziert werden, durch die Bürsten kurzgeschlossen werden. Es bedarf
deswegen einer besonderen Kommutierungsanordnung, um einen Strom von dem Kommutator funkenfrei abnehmen zu können.
Dies geschieht in der Weise, daß die in Fig. 1 radial gezeichneten Verbindungsdrähte V variable
Reaktanzen erhalten; ferner werden zwi- , sehen die Lamellen des Kommutators auch
Drähte C mit variabler Reaktanz geschaltet. In dem Augenblick, in welchem die Lamelle
sich unter der Bürste befindet, sollen die Reaktanzen der Drähte V und C klein sein, damit
erstens keine große Spannungsdifferenz
zwischen zwei von derselben Bürste berührten Lamellen entstehen kann, und damit zweitens
kein großer Spannungsabfall in den Zuleitungen zum Kommutator auftreten kann. In allen anderen Stellungen der Lamelle soll
die Reaktanz der Drähte C möglichst groß sein, da sonst ein zu großer Stromverlust
durch diese Verbindungen entsteht. Um eine funkenfreie Kommutierung zu erhalten, ist es
ίο nötig, daß die Selbstinduktion der Verbindungsdrähte V in der Nähe der Kommutierungszone
den darin fließenden Strömen ungefähr umgekehrt proportional ist, damit (LJ)
d~dT
d~dT
des kurzgeschlossenen Stromkreises
möglichst klein wird. Hieraus folgt, daß die Verbindungsdrähte V vor und nach der Kommutierungszone
eine kleine Reaktanz haben müssen, ganz wie die Drähte C.
Durch die Bürsten B1, B2 und B3 (Fig. i),
die um I2O° voneinander entfernt sind, kann ein Dreiphasenstrom der Ankerwicklung S zugeführt
oder entnommen werden je nach dem Zweck, dem der Anker dient.
Fig. 2 gibt ein Beispiel für die praktische Anordnung der Verbindungsdrähte V zwischen
Ankerwicklung und Kommutator und der Verbindungsdrähte C zwischen den einzelnen Kommutatorlamellen. S ist wieder die auf
den lamellierten Ankerkern K gewickelte Ankerwicklung. Der auf diese induzierend
wirkende Hauptkraftfluß schließt sich durch das Joch /, das entweder mit dem Kern K
fest verbunden oder von demselben getrennt sein kann. Auf einen zweiten mit K fest
verbundenen Eisenkern K1 sind die Verbindungsdrähte
V und C gewickelt. Die gewünschte Änderung der Reaktanz der Wicklungen
V und C ist durch die Anbringung der mit den Bürsten fest verbundenen Polstücke
P1 und P2 erreicht. Die Pollücke befindet
sich gegenüber den Windungen V und C, welche zu den jeweils von der Bürste B
berührten Kommutatorlamellen gehören. Vor und hinter jeder Kommutierungszone, wo sich
die von den Windungen erzeugten Kraftflüsse durch die Polstücke schließen können, haben
die Windungen eine große Reaktanz, während in der Kommutierungszone selbst, wo sich
der Kraftfluß nicht durch Eisen schließen kann, die Reaktanz klein ist. Zur weiteren Verkleinerung
der Reaktanz in der Kommutierungszone kann auch, wie in Fig. 2 angenommen, über der Pollücke ein aus kurz geschlossenen
Stäben bestehender Amortiseur A angebracht werden. In Fig. 2 ist ferner gezeigt,
wie man durch Abzweigung von den Lamellenverbindungen C die Zahl der Lamellen vergrößern kann, ohne die Zahl der
Zuleitungen V zu der Ankerwicklung zu vergrößern.
Die gewünschte Änderung der Reaktanz der Windungen könnte auch dadurch erreicht
werden, daß man die von denselben erzeugten Kraftflüsse . sich in einem stark gesättigten
Eisen schließen ließe; denn in diesem Falle ist bekanntlich annähernd die Reaktanz mit
dem Strome umgekehrt proportional.
Diese Kommutierungsvorrichtung kann ausgedehnte Anwendung finden, wie z. B. bei
Einrichtungen zur Umformung von Mehrphasenstrom auf andere Periodenzahl, zur Umformung in Gleichstrom, zur sogenannten
Kompoundierung von Wechselstromgeneratoren und zur Aufhebung der Phasenver-Schiebung
bei asynchronen Motoren. Diese Anwendungen sollen im folgenden kurz beschrieben werden.
Denken wir uns in Fig. 1 der Ankerwicklung S elektrische Energie in Form eines
Mehrphasen- oder Einphasenstromes, durch elektromagnetische Induktion oder durch direkte
Einführung des Stromes, zugeführt, so kann man von den Bürsten B1, B2, B3 einen
Dreiphasenstrom beliebiger Periodenzahl abnehmen, der zur Speisung des Dreiphasennetzes
L1, L2, L3 dient. Ändert man die Geschwindigkeit
der Bürsten, so ändert sich die Periodenzahl des abgenommenen Stromes. Man hat somit in dieser Einrichtung ein
Mittel zur Umformung eines Stromes gegebener Perioden- und Phasenzahl in einen solchen von anderer Perioden- und Phasenzahl.
In Fig. 3 ist das zweipolige Schaltungsschema eines nach diesem System gebauten
Dreiphasengleichstromumformers dargestellt. Die Primärwicklung P sowie die Sekundärwicklung
S1 mit dem Kommutator rotieren in diesem Falle synchron mit dem Primärstrom.
Die dem Umformer entnommene Gleichstromspannung kann durch einen Mittelleiter geteilt
werden. Dieser Mittelleiter ist mit einem Bürstenpaar verbunden, das um etwa '/4 Periode
der Potentialkurve des Kommutators gegenüber den Bürsten der äußeren Leiter verschoben ist. Die Gleichstromspannung kann
durch Verschiebung der Bürsten der äußeren Leiter geregelt werden, oder indem die Primärwicklung
des Umformers nach Art der Wicklung eines Autotransformators regulierbar
gemacht wird. In Fig. 3 sind mit G/ Glühlampen und mit M ein Gleichstrommotor
bezeichnet.
Wird der Primärwicklung P des Umformers in Fig. 3 kein Dreiphasenstrom, sondern nur
ein Einphasenstrom zugeführt, so wird man bei synchroner Geschwindigkeit des Kommutators
einen pulsierenden Gleichstrom aus zwei um eine Polteilung voneinander entfernten
Bürsten entnehmen können.
Der eben beschriebene Periodenumformer kann auch als kompoundierte oder nicht korn-
poundierte Erregermaschine für Wechselstromgeneratoren dienen. In der Fig. 4 ist
die Schaltung eines derartig kompoundierten Wechselstromgenerators dargestellt. D 'ist die
Armaturwicklung eines Drehstromgenerators, F die Feldwicklung desselben, die von dem
Periodenumformer gespeist wird. Diese Feldwicklung ist in der Figur als Dreiphasenwicklung
gezeichnet, kann aber auch als Gleichstromwicklung ausgeführt werden, in welchem Fall der Generator körperliche Pole
erhalten karin. Auf die Primärwicklung des Periodenumformers läßt man eine mit der
Belastung sich ändernde Spannung einwirken, die man erhält, indem man die Klemmenspannung
des Drehstromgenerators mittels des Kompoundtransformators C T um einen von
dem Strome desselben abhängigen Betrag erhöht. P ist die Primärwicklung und S die
\ Sekundärwicklung des Periodenumformers. Weil die Bürsten an dem Kommutator umlaufend
und an derselben Welle wie die Feldwicklung F angebracht gedacht sind, so
fallen in diesem Falle die Schleifringe weg.
Anstatt wie in Fig. 4 einen besonderen Kompoundtransformator zur Erhöhung der Erregerspannung
zu verwenden, kann man auch den Kompoundtransformator mit dem Periodenumformer kombinieren, indem man auf dem
letzteren eine zweite von dem Belastungsstrom durchflossene Primärwicklung anbringt.
Die sogenannten Kommutatormotoren für Ein- oder Mehrphasenwechselstrom (Hauptschluß-,
Nebenschluß- und Repulsionsmotoren) haben den Nachteil, daß stets ein starkes Feuern an den Kommutatoren derselben auftritt.
Um dies zu vermeiden, kann auch hier bei diesen Maschinen die beschriebene Kommutierungsvorrichtung
in Anwendung gebracht werden. Fig. 5 zeigt das Schaltungsschema eines solchen Einphasen-Hauptschlußmotors,
Fig. 5 a dasjenige eines Nebenschluß- und Fig. 6 dasjenige eines Repulsionsmotors.
Bei allen diesen kann man sich die FeIdwicklung F mit den Bürsten ruhend denken,
während die Armaturwicklungen A mit den Verbindungsdrähten V und C rotieren.
Es ist von A. Heyland vorgeschlagen worden, um die Phasenverschiebung in den
asynchronen Motoren zu beseitigen, die Sekundärwicklung derselben mit den Lamellen
eines Kommutators und benachbarte Lamellen dieses Kommutators durch induktionsfreie
Leiter von kleinem Ohm'sehen Widerstand miteinander zu verbinden. Dadurch wird aber
die Sekundärwicklung in sich kurzgeschlossen, und solche Motoren können, wenn sie für
größere Leistungen gebaut sind, nicht unter Belastung angehen. Um nun sowohl die
Phasenverschiebung der Asynchronmaschinen zu beseitigen, als auch das Anlaufen derselben
unter Belastung (eine der wertvollsten Eigenschaften der Asynchronmotoren) zu erreichen,
kann man die oben beschriebene Kommutierungsvorrichtung auch hier anwenden, wie die Fig. 7 zeigt. P bedeutet die primäre Dreiphasenwicklung,
S die Sekundärwicklung der Asynchronmaschine und V und C die Verbindungsdrähte
mit veränderlicher Reaktanz zwischen der Sekundärwicklung und dem Kornmutator K. Beim Anlassen besitzen die Verbindungsdrähte
C eine so große Reaktanz, daß das Drehmoment durch diese fast gar nicht beeinträchtigt wird.
Claims (3)
- Pate nt-Ansprüche:ι . Kommutator für Wechselströme, dadurch gekennzeichnet, daß nicht nur zwischen der Wicklung, welcher der Strom zugeführt oder entnommen werden soll, und dem Kommutator, sondern auch zwischen den einzelnen Kommutatorlamellen Verbindungsdrähte veränderlicher Reaktanz eingeschaltet sind, zum Zweck, bei Wechselstromkommutatormotoren sowie bei Maschinen zur Umformung der Periodenzahl oder der Stromart die Funkenbildung zu vermeiden.
- 2. Ausführungsform der Kommutierungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung der Reaktanz der Verbindungsdrähte durch Änderung des magnetischen Widerstandes des mit den Verbindungsdrähten verketteten magnetischen Kreises erzielt wird.
- 3. Ausführungsform der Kommutierungsvorrichtung zur Umformung elektrischer Ströme nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß bei Wechselstromgeneratoren, welche mit einem kommutierten Teile des Hauptstromes erregt werden, der zwischen den Klemmen des Mehrphasengenerators und des Erregerumformers eingeschaltete Kompoundtransformator mit dem Erregerumformer zusammen gebaut wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB8893/20A GB145384A (en) | 1920-03-26 | 1920-03-26 | Device for automatically cutting off or reducing the supply of gas to gas-heated cooking-vessels |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE145384C true DE145384C (de) |
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ID=9861316
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT145384D Active DE145384C (de) | 1920-03-26 | ||
| DE1919338575D Expired DE338575C (de) | 1920-03-26 | 1919-03-18 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Loeschen oder Daempfen der Flamme bei Gaskochapparaten |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919338575D Expired DE338575C (de) | 1920-03-26 | 1919-03-18 | Vorrichtung zum selbsttaetigen Loeschen oder Daempfen der Flamme bei Gaskochapparaten |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE338575C (de) |
| GB (1) | GB145384A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767753C (de) * | 1939-04-27 | 1953-04-27 | Siemens Schuckertwerke A G | Verfahren zum Anlassen bzw. Bremsen von Gleichstromhauptmotoren, insbesondere fuer Bahnantrieb |
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0
- DE DENDAT145384D patent/DE145384C/de active Active
-
1919
- 1919-03-18 DE DE1919338575D patent/DE338575C/de not_active Expired
-
1920
- 1920-03-26 GB GB8893/20A patent/GB145384A/en not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE767753C (de) * | 1939-04-27 | 1953-04-27 | Siemens Schuckertwerke A G | Verfahren zum Anlassen bzw. Bremsen von Gleichstromhauptmotoren, insbesondere fuer Bahnantrieb |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB145384A (en) | 1920-07-02 |
| DE338575C (de) | 1921-06-21 |
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