DE263695C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE263695C DE263695C DENDAT263695D DE263695DA DE263695C DE 263695 C DE263695 C DE 263695C DE NDAT263695 D DENDAT263695 D DE NDAT263695D DE 263695D A DE263695D A DE 263695DA DE 263695 C DE263695 C DE 263695C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rotor
- stator
- phase
- coils
- currents
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 9
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 3
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 10
- 241000189705 Dunedin group Species 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 238000009795 derivation Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/04—Asynchronous induction motors for single phase current
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Synchronous Machinery (AREA)
Description
KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2\d. GRUPPE
. RUDOLF GOLDSCHMIDT in BERLIN.
(Generator oder Netz) abzulenken.
Zusatz zum Patent 254350.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. März 1912 ab. Längste Dauer: 22.Mai 1926.
In dem Hauptpatent 254350 ist ein Verfahren beschrieben, um den durch die Reaktion
eines Einphasenrotors im Stator erzeugten Strömen den Weg in das Netz oder den Generator abzuschneiden und diesen Strömen
einen besonderen Pfad zu öffnen. Indem man Widerstände und Anlasser in diesen Pfad
einschaltet, kann man solche Motoren anlassen und ihre Tourenzahl regulieren, gerade so, als
wenn bei einem gewöhnlichen Induktionsmotor, mit Schleifringanker Widerstände in den Rotorkreis
eingeschaltet werden.
In dem Hauptpatent ist nur von der bekannten Art von einphasigen Rotoren, nämlieh
den »einachsigen«, die Rede gewesen. In dem Zusatzpatent 254637 ist ein Verfahren
beschrieben, um die Verwendung zweier Maschinen zu vermeiden. In der vorliegenden
Erfindung wird derselbe Zweck verfolgt.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Rotorform, die man als einphasigmehrachsig
bezeichnen kann, und die bei der Schaffung eines besonderen Pfades für die Reaktionsströme gewisse Vorteile bietet. Die
Wirkung des gewöhnlichen einphasig-einachsigen Rotors beruht darauf, daß sich die gegenseitige
Induktion zwischen Stator und Rotorwicklung bei der Rotation periodisch ändert.
In Fig. ι ist schematisch ein zweipoliger, einphasig-einachsiger Motor dargestellt worden,
und zwar zeigt Fig. ia die Stellung der maximalen gegenseitigen Induktion zwischen Rotor
und Stator, Fig. ib die Lage der minimalen gegenseitigen Induktion zwischen den beiden
Motorteilen.
Ist φ die Zahl der Pole, f die Periodenzahl
pro Sekunde und ns die Leerlauftourenzahl, so ergibt sich für eine Maschine nach
Fig. ι:
ns =
Zieht man in Betracht, daß die ganze Wirkung des Motors mit einachsig-einphasigem
Rotor darauf beruht, daß sich die gegenseitige Induktion zwischen Stator- und Rotorspulen
ändert, so kann man sagen, daß die sekundliche Umdrehungszahl proportional der Frequenz
und umgekehrt proportional der Zahl der Induktionsänderungen pro Umdrehung ist.
Denkt man sich (Fig. 2) die Zahl der Rotorspulen beispielsweise auf 7 erhöht, so sinkt
damit die Umdrehungszahl im Verhältnis von
In Fig. 3 ist schematisch ein Motor mit vierpoligem Stator gezeichnet, in welchem ein
*) Frühere Zusatzpatente: 254636 u. 254637.
fünfachsig-einphasiger Kurzschlußrotor rotiert.
Bei 50 Perioden ist die minutliche Tourenzahl dieses vierpoligen Motors bei Leerlauf — 600.
Um den am Eingang dieser Beschreibung bezeichneten Vorteil der bequemen Ableitung
der Reaktionsströme herbeizuführen, muß man die Zahl der Rotorachsen so wählen, daß
einige Statorspulen mit den Rotorspulen in maximaler gegenseitiger Induktion sich befinden,
während andere Statorspulen mit der Rotorwicklung gar nicht verkettet sind. Das
ist in Fig. 3 der Fall; denn bei der Spule S1
ist die gegenseitige Induktion mit dem Rotor ein Maximum, bei S2 ein Minimum. Durch
strichpunktierte Linien ist der Verlauf der Kraftlinien, die von S2 ausgehen, eingezeichnet,
und man erkennt, daß sie keine Rotorwindungen umschließen. Nach einer Drehung um
36 ° sind die Verhältnisse gerade umgekehrt.
Ganz ähnlich, wie dies schon im Hauptpatent 254350 mit Bezug auf die Spulen des Doppelmotors
geschildert worden ist, kann man den Reaktionsströmen einen besonderen Weg über Widerstände und Regulatoren verschaffen.
In Fig. 3 ist die Anordnung mit Drosselspule gewählt. Aber auch ein Anlassen durch
Transformator oder durch Brückenschaltung kann hier ohne weiteres Anwendung finden.
Die einfachste Form eines mehrachsigen Einphasenankers erzielt man, wenn man (Fig. 4) bei einem gewöhnlichen Käfig-Kurzschlußanker mehrere Gruppen von Stäben beseitigt. Die Gruppenzahl muß der Achsenzahl entsprechen. In Fig. 3 ist für die Rotorspulen mit der größten Teilung diese Form gewählt worden. Für die übrigen Spulen ist es zweckmäßig, lauter einzelne, in sich kurzgeschlossene Windungen anzuordnen, da sonst leicht Ausgleichströme zwischen benachbarten Stäben entstehen können. Unbedingt erforderlich wäre es jedoch in Fig. 3 nicht gewesen, alle nicht zur Kurzschlußwicklung gehörigen Stäbe zu Einzelspulen zu verbinden. Schließt man die gesamten, nicht zur Kurschlußwicklung gehörigen Stäbe auf beiden Seiten des Rotors durch Kurzschlußringe kurz, so verbessert sich die Verkettung mit dem Stator, d. h. die maximale gegenseitige Induktion. Dagegen wird das Minimum der gegenseitigen Induktion mit der Rotorwicklung etwas verschlechtert, da bei dieser Relativstellung immer einige Ausgleichströme zwischen benachbarten Stäben entstehen.
Die einfachste Form eines mehrachsigen Einphasenankers erzielt man, wenn man (Fig. 4) bei einem gewöhnlichen Käfig-Kurzschlußanker mehrere Gruppen von Stäben beseitigt. Die Gruppenzahl muß der Achsenzahl entsprechen. In Fig. 3 ist für die Rotorspulen mit der größten Teilung diese Form gewählt worden. Für die übrigen Spulen ist es zweckmäßig, lauter einzelne, in sich kurzgeschlossene Windungen anzuordnen, da sonst leicht Ausgleichströme zwischen benachbarten Stäben entstehen können. Unbedingt erforderlich wäre es jedoch in Fig. 3 nicht gewesen, alle nicht zur Kurzschlußwicklung gehörigen Stäbe zu Einzelspulen zu verbinden. Schließt man die gesamten, nicht zur Kurschlußwicklung gehörigen Stäbe auf beiden Seiten des Rotors durch Kurzschlußringe kurz, so verbessert sich die Verkettung mit dem Stator, d. h. die maximale gegenseitige Induktion. Dagegen wird das Minimum der gegenseitigen Induktion mit der Rotorwicklung etwas verschlechtert, da bei dieser Relativstellung immer einige Ausgleichströme zwischen benachbarten Stäben entstehen.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Verfahren nach Patent 254350, um bei Wechselstrom-Asynchronmaschinen mit ein- ■ phasigem Rotor die Ströme, welche durch Rückwirkung des Rotors auf den Stator entstehen, ganz oder zum größten Teil von der Wechselstromquelle (Generator oder Netz) abzulenken, wobei zur Vermeidung von Doppelrotoren mehrere Rotorwicklungen auf einem Rotor angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotorwicklungen zu einer einzigen regelmäßigen Wicklung vereinigt werden, deren Achsenzahl verschieden ist von der Polzahl des Stators.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE263695C true DE263695C (de) |
Family
ID=521073
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT263695D Active DE263695C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE263695C (de) |
-
0
- DE DENDAT263695D patent/DE263695C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3107654C2 (de) | Teilwicklungsschaltung zum Anfahren eines Drehstrommotors | |
| DE263695C (de) | ||
| DE571048C (de) | Synchroner Einankerumformer zur Umformung von Ein- oder Mehrphasenstrom einer Frequenz in solchen anderer Frequenz | |
| DE636833C (de) | Einphaseninduktionsmotor mit magnetischem Nebenschluss an den Statorpolen | |
| DE192050C (de) | ||
| DE280513C (de) | ||
| DE579889C (de) | Synchronmotor | |
| DE331708C (de) | Ruhender, aus magnetisch gesteuerten Quecksilberdampf-Gleichrichter- oder Sperrzellen bestehender Umformer | |
| DE74684C (de) | Wechselstromtreibmaschine mit Kurzschlufsvorrichtung | |
| DE241905C (de) | ||
| DE145384C (de) | ||
| DE594372C (de) | Anlassverfahren fuer mit Drehstrommaschinen erregte Asynchronmaschinen | |
| DE250727C (de) | ||
| DE692970C (de) | Anordnung zum spannungslosen Schalten der elektrischen Maschinen eines elektrischen Antriebes mit einem oder mehreren Wechselstrommotoren und parallel arbeitenden Synchrongeneratoren unter Aufrechterhalten des synchronen Laufes der Generatoren | |
| DE593678C (de) | Staendererregte Drehstrom-Kommutatormaschine mit Kompensationswicklung | |
| DE654343C (de) | Einankerfrequenzumformer | |
| AT46301B (de) | Einrichtung zum Anlassen und Kompensieren von synchronen Wechselstrommaschinen. | |
| DE187647C (de) | ||
| DE252877C (de) | ||
| DE478041C (de) | Schaltanordnung zur gleichmaessigen Lastverteilung auf mechanisch gekuppelte Asynchronmotoren | |
| DE237147C (de) | ||
| DE461748C (de) | Verfahren zur Drehzahlregelung eines mit umschaltbarem Zwischentransformator ausgeruesteten Drehstrom-Reihenschluss-Kollektormotors | |
| DE1638951C (de) | Einankerfrequenzumformer | |
| DE193140C (de) | ||
| AT82741B (de) | Synchronmaschine. |