DE473253C - Kaskadenumformer zur Umformung von Wechselstrom in Gleichstrom mit entgegen dem Sinn des Drehfeldes umlaufendem, mit einem Synchronmotor unmittelbar gekuppeltem Laeufer - Google Patents

Kaskadenumformer zur Umformung von Wechselstrom in Gleichstrom mit entgegen dem Sinn des Drehfeldes umlaufendem, mit einem Synchronmotor unmittelbar gekuppeltem Laeufer

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DE473253C
DE473253C DEF51186D DEF0051186D DE473253C DE 473253 C DE473253 C DE 473253C DE F51186 D DEF51186 D DE F51186D DE F0051186 D DEF0051186 D DE F0051186D DE 473253 C DE473253 C DE 473253C
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synchronous motor
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direct current
cascade converter
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Forges et Ateliers de Constructions Electriques de Jeumont SA
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K47/00Dynamo-electric converters
    • H02K47/02AC/DC converters or vice versa
    • H02K47/06Cascade converters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

  • Kaskadenumformer zur Umformung von Wechselstrom in Gleichstrom mit entgegen dem Sinn des Drehfeldes umlaufendem, mit einem Synchronmotor unmittelbar gekuppeltem Läufer Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kaskadenumformer zur Umformung von Wechselstrom in Gleichstrom mit entgegen dem Sinn des Drehfeldes umlaufendem Läufer.
  • Sie bezweckt die Verwendung eines Ankers mit einer einzigen Wicklung. Kaskadenumformer mit dem Drehsinn des Drehfeldes entgegen umlaufendem Läufer erforderten bisher zwei Anker, damit für den Läufer das dem Drehfeld entgegenwirkende Drehmoment aufgebracht werden kann.
  • Es ist auch bekannt, durch die Größe des Unterschiedes der Polzahlen des Gleichstrom-und Wechselstromteils des Kaskadenumformers das Verhältnis der auf den Gleichstromteil übertragenen elektrischen Energie zu der mechanischen Energie zu beeinflussen. Da jedoch für jeden Teil der Maschine ein besonderer Anker vorhanden ist, wird diese Verschiedenheit der Polzahl durch die Verschiedenheit der Wicklungen erreicht.
  • Nun ist es aus der deutschen Patentschrift 148 361 bekannt, Kommutatormaschinen mit von der Polzahl der Maschine verschiedenem Wicklungsschritt auszuführen, um dem Feld des Ankers eine andere Umdrehungszahl zu geben, als der Anker selbst hat. Die Erfindung benutzt einen solchen Komtnutatoranker und besteht darin, daß bei einem Kaskadenumformer zur Umformung von Wechselstrom in Gleichstrom mit dem Sinn des Drehfeldes entgegen umlaufendem, mit einem Synchronmotor unmittelbar gekuppelten Läufer der Läufer eine einzige Wicklung besitzt und jeder aus der Wicklung herausgeführte Anschlußdraht mit mindestens zwei gleichmäßig verteilten Lamellen des Kommutators bei einem Bürstenabstand von 18o elektrischen Graden geteilt durch die Anzahl der angeschlossenen Lamellen verbun= den ist.
  • Zum Unterschied von den bekannten Ausführungen hat also die Maschine nach der vorliegenden Erfindung nur einen Anker, dessen Wicklung dem Wechselstrom- und Gleichstromteil gemeinsam angehört, indem die verschiedene Polzahl, welche die Herabsetzung der Drehzahl und der erforderlichen mechanischen Leistung bezweckt, nur durch das genannte Mittel der Verbindung eines jeden aus der Wicklung herausgeführten Anschlußdrahtes mit mindestens zwei Lamellen des Kommutators erzielt wird. Da dann kein Maschinenteil mehr vorhanden ist, der die notwendige mechanische Leistung aufbringt, erfordert der Kaskadenumformer nach der vorliegenden Erfindung zum Antrieb eine Synchronmaschine, die mit der geeigneten Drehzahl läuft und die zudem so erregt wird, daß sie außer ihrem eigenen auch noch die wattlosen Ströme des Umformers liefert.
  • Da die verschiedene Polzahl derselben Wicklung jedoch die Feldverzerrung bewirkt, sieht die Erfindung noch eine Hilfswicklung auf dem Läufer vor, die diese Verzerrung kompensiert.
  • Durch diese Anordnung wird also dem Netz kein wattloser Strom mehr entnommen, und die mechanische Leistung für das Aggregat wird unmittelbar ohne Verluste durch Zwischenübertragung dem Netz selbst entnommen. Da der Blindstrom von der Leistung des Umformers abhängt, sieht die Erfindung schließlich noch eine vom Gleichstrom durchflossene Verbundwicklung der Synchronerregermaschine vor.
  • Die leichte Spannungsregelung der bekannten Kaskadenumformer ist auch beim Erfindungsgegenstand vorhanden. Sie wird durch Änderung des Leistungsfaktors und Einschaltung einer Selbstinduktion erzielt. Bei dem Kaskadenumformer üblicher Bauart kann der Asynchronmotor als Selbstinduktion verwendet werden. Hier muß man den Speisetransformator verwenden, wenn man keine Regelungsinduktion einschalten will.
  • Die Abbildungen stellen ein Schaltschema für einen Umformer nach der Erfindung dar. Die Wicklungen S des Ständers der Induktionsmaschine sind unmittelbar an das Netz angeschlossen. Der Läufer R der Induktionsmaschine ist unmittelbar mit dein Kommutator verbunden, welcher die Besonderheit aufweist, daß die Anschlußdrähte der Lamellen an die Ankerleiter mit mindestens zwei Lamellen verbunden sind, so daß man an dem Kommutator eine Polzahl2 p, erhält, welche verschieden von der Polzahl 2 pa der Wicklung ist; die Drehzahl - wird um so kleiner, je größer p, gewählt.
  • Auch das mechanische Drehmoment der Maschine wird um so kleiner, je größer p, gewählt wird, und zwar wird das dieser Leistung entsprechende Drehmoment durch einen Synchronmotor geliefert, dessen Ständer s vom Netz unmittelbar gespeist wird und dessen Läufer r durch Gleichstrom von einer Erregermaschine E erregt wird. Die Polzahl des Synchronmotors muß gleich 2 (papa) sein, idam@t die Synchrongeschwindigkeit gleich der für die Gruppe angenommenen Geschwindigkeit n ist.
  • Der Synchronmotor wird so groß vorgesehen, daß er auch dem Umformer den erforderlichen wattlosen Strom liefern kann. Da dieser von der Belastung des Umformers abhängt, erhält die Erregermaschine für die Synchronmaschine noch eine Erregerwicklung, die von dem vom Umformer gelieferten Gleichstrom durchflossen wird.
  • Das Anlassen dieser Maschine kann vermittels eines Hilfssynchronmotors erfolgen, der unmittelbar an das Netz über eine Drosselspule angeschlossen werden kann.
  • Es sei noch bemerkt, daB die beiden Ständer;S und; s parallel am Netz liegen. Infol edessen diese Anordnung das erzielte technische Ergebnis in der Verminderung der Kosten der Maschine und in der Verbesserung des Wirkungsgrades, denn die Wechselstromleistung wird durch eine einzige Stufe in Gleichstromleistung umgewandelt, und außerdem kann die Hauptmaschine, durch welche diese Umformung erfolgt, mit Polen hergestellt werden.
  • In einer derartigen Maschine ist nun das vom Gleichstrom im Läufer R herstammende Feld von dreieckiger Form, wenn der Wicklungsschritt auf dem Anker gleich dem Polschritt ist, oder von trap@ezförmäger Form, wenn ein verkürzter Schritt benutzt wird. Dieses Feld kann nicht durch das sinusförmige Feld des Ständers allein werden. Dann würde also die Kompensation ungenügend sein.
  • Gemäß der Erfindung wird nun ein Mittel angegeben, durch das in dem Läufer ein sinusförmiges Feld hergestellt wird. Dieses Mittel besteht darin, daß der Läufer mit zwei mit der Hauptwicklung polzahlgleichen versehen ist, die zur Unterdrükkung der Harmonischen dienen. Diese Wicklungen bestehen aus je zwei parallel geschalteben Spulen, und zwar besitzt die .eine, Q11, (Abb. 2) z. B. einen ganzen Schritt - , die andere einen verkürzten Schritt, derart, daB der Winkel dieses Schrittes gleich ist. Man erkennt sofort, daB in einem sinusförmigen Feld die in einer Windung der ersten Spule induzierte Spannung doppelt so groß ist als die in einer Windung der zweiten Spule induzierte Spannung, denn diese Spannungen zu JedeWindung der ersten Spule A kann somit parallel mit zwei in Reihe liegenden Windungen der zweiten Spule AZ geschaltet werden, und wenn diese Spulen eine gemeinschaftliche Achse haben, ist kein Ausgleichstrom in den beiden Wicklungen vorhanden, solange das Feld sinusförmig bleibt. Ist das aber nicht der Fall, so fließt ein Strom in beiden Wicklungen, der das sinusförmige Feld wieder herstellt. Diese Maßnahme läßt sich auch bei stark verschiedenen Polzahlen anwenden, wenn nur die Anzahl der Windungen der verschiedenen Hilfswicklungen so groß gemacht wird, daß bei sinusförmiger Erregung die in den Hilfswicklungen induzierte elektromotorische Kraft gleich groß ist.
  • Es ist gleichgültig, ob die einzelnen Spulenpaare der Hilfswicklungen in Reihe liegen oder voneinander elektrisch getrennt sind. Wenn die Hauptwicklung die eine Hilfswicklung ersetzt, liegen die Spulen der anderen Hilfswicklung in Reihe.
  • In Abb.3 ist ein schematischer Schnitt durch den Anker des Umformers dargestellt. Auf diesem Schnitt sind die verschiedenen in der Nut übereinandergelagerten Spulen der Wicklungen A, AZ und B veranschaulicht. B bedeutet die Hauptwicklung, die durch die Anschlußdrähte C mit dem Kommutator verbunden ist. A, und AZ entsprechen der Abb. 2. Die Leiter C bilden einen Mordeyschen Verbinder, der gestattet, eine gewünschte Polzahl am Kommutator vorzusehen, die verschieden von der Polzahl des Läufers R ist.
  • Wird die Hilfswicklung A, mit demselben Schritt ausgeführt wie die Hauptwicklung B, so übernimmt sie zweckmäßig die Rolle der Wicklung A, so daß diese fortgelassen werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE'. i. Kaskadenumformer zur Umformung von Wechselstrom in Gleichstrom mit entgegen dem Sinn des Drehfeldes umlaufendem, mit einem Synchronmotor unmittelbar gekuppeltem Läufer, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer eine einzige Wicklung besitzt und jeder aus der Wicklung herausgeführte Anschlußdraht mit mindestens zwei gleichmäßig verteilten Lamellen des Kommutators bei einem Bürstenabstand von i 8o elektrischen Graden geteilt durch die Anzahl der angeschlossenen Lamellen verbunden ist.
  2. 2. Kaskadenumformer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Läufer zwei spulenweise parallel geschaltete, mit der Hauptwicklung polzahlgleiche Hilfswicklungen von verschiedenem Wicklungsschritt angeordnet sind, deren Spulen so viel hintereinandergeschaltete Windungen besitzen, daß bei Erregung durch ein sinusförmiges Feld die in den Hilfswicklungen induzierten Spannungen gleich groß sind.
  3. 3. Kaskadenumformer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Hilfswicklungen durch die Hauptwicklung ersetzt ist, die andere einen von der Hauptwicklung verschiedenen Schritt besitzt und in jeder zu einer Spule der Hauptwicklung parallel geschalteten Spule so viel hintereinandergeschaltete Windungen aufweist, daß bei Erregung durch ein sinusförmiges Feld die in der Hilfswicklung induzierte Spannung ebenso groß ist wie die in der Hauptwicklung induzierte. q.. Kaskadenumformer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregermaschine des Synchronmotors eine vom Gleichstrom des Einankerumformers durchflossene Hilfserregerwicklung besitzt, die so bemessen ist, daß die durch zusätzliche Erregung im Synchronmotor erzeugte Blindleistung in jedem Augenblick die Blindleistung des Umformers aufhebt.
DEF51186D 1921-04-05 1922-02-21 Kaskadenumformer zur Umformung von Wechselstrom in Gleichstrom mit entgegen dem Sinn des Drehfeldes umlaufendem, mit einem Synchronmotor unmittelbar gekuppeltem Laeufer Expired DE473253C (de)

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