DE414485C - Verfahren zur Herstellung von braun getonten Umkehrfilmen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von braun getonten Umkehrfilmen

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DE414485C
DE414485C DEE29578D DEE0029578D DE414485C DE 414485 C DE414485 C DE 414485C DE E29578 D DEE29578 D DE E29578D DE E0029578 D DEE0029578 D DE E0029578D DE 414485 C DE414485 C DE 414485C
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reversal
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/26Processes using silver-salt-containing photosensitive materials or agents therefor
    • G03C5/50Reversal development; Contact processes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von braun getonten -Umkehrfilmen. In. der Literatur, insonderheit in den Zeitschriften der I7,inopress.e, sind Verfahren zur Herstellung direkter Positive toder Gegendrucke durch Umkehrung bekanntgeworden. Diese beruhen darauf, daß die photographische Aufnahme in alkalischem Bade kräftig entwickelt wird, dann das Silber in saurem lösenden Bade behandelt und durch Belichtung und Entwicklung das Umkehrbild erzeugt wird.
  • Bekannt ist ferner, daß nach dem Bleichen das Bromsilber des Films mit einer Lösung von Natrium-Hydrosulfit reduziert wird. Man erreicht auf diese Weise schwarze Entwicklungspositive, welche, um einen warmen braunen Ton zu erzeugen, nachträglich in der bekannten Weise gebleicht und mit Schwefelalkalien gefärbt werden müssen.
  • Während bei den bekannten Verfahren nach dem Bleichen die Filme nochlm:als belxchr tet und entwickelt werden müssen, um das noch vorhandene Bromsilber zu reduzieren, wird bei dem der Erfindung zugrunde liegenden Verfahren der gebleichte Film nur mit einer Schwefelverbindung _@e e t,iun das nün.rnehr -endgülltigg warmbraune-Po.sitiv fertig zu erhalten. Das Reduzieren des Bromsilbers kann. durch eine Lösung saurer oder alkalischer Natur stattfinden; als besondersi -geeignet wurden die Sehwefelverbindunaen der Alkalien gefunden. nach der angegehenäii-1VIethöcf8- hergestellten Umkehrfilme zeigen einen wärmeren braunen Farbdon uls die durch Entwicklung öder Reduktion mit Hydrosulfit gemachten Positive.
  • Bekanntgeworden ist zwar schon die Umkehrung von Papiernegativen durch Bühändlung mit Schwefelnatrium, wobei das Bromsilber in braunes Schwefelsilber überführt wird. Diese Methode zeigt sich: aber ohne Abänderung für Filme vollständig ungeeignet, da die Entwicklungsflüssigkeit zur Entwicklung und zur Reduktion des Papieres von Ian:derer Zusammensetzung sein muß. Die Umkehrung von. Papieremulsionen hat in der Praxis keinen Eingang gefunden, weil die nach diesen Verfahren hergestellten Umkehrpapiernegative keine Gleichwertigkeit mit einer normalen Kopie haben. Man erhält nämlich Umkehrbilder von geringer Schärfe, mäßiger Tonabstufung und mangelhafter Brillanz.
  • Die Übertragung dieses in der Literatur angeführten Verfahrens gibt bei Filmen, insonderheit bei dünn ,gegossenen und hart arbeitenden, -einen ganz besonderen Effekt. Man erhält einen Umkehrfilm von besonderer Schärfe und Brillanz mit einem warmbraunen Ton, der einer Filmkopie vollkommen gleichwertig ist. Dasselbe etwa auch bei Papier zu erreichen, ist nach zahlreichen Versuchen nicht gelungen. Es handelt sich bei der Erfindung um die Übertragung eines bekannten, unter bestimmten Verhältnissen abgeänderten Verfahrens auf- Filme, wobei eine noch unbiekännte Wirkung und ein überraschender Erfolg erzielt wurde, der der Amateurkinematographie überaus zustatten kommt.

Claims (1)

  1. PATENT-AN$PRUcFi: Verfahren zur Herstellung von braun getonten Umkehrfilmen, dadurch - gekennzeichnet, daf5 die erste Entwicklung im alkalischen Bad vorgenommen wird, das Silber im sauren Bad gelöst und das Bild ohne darauffolgende zweite Belichtung und zweite Entwicklung durch Schwefelverbindungen in saurer oder alkalischer Lösung 'hervorgerufen wird.
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