DE413584C - Kinematographischer Beiapparat mit einer optischen Bank - Google Patents

Kinematographischer Beiapparat mit einer optischen Bank

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DE413584C
DE413584C DEB114313D DEB0114313D DE413584C DE 413584 C DE413584 C DE 413584C DE B114313 D DEB114313 D DE B114313D DE B0114313 D DEB0114313 D DE B0114313D DE 413584 C DE413584 C DE 413584C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/08Trick photography

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 22.MAl 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 413584 -KLASSE 57 a GRUPPE 37
(B
, Felix Braun in Berlin-Friedenau. Kinematographischer Beiapparat mit einer optischen Bank. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Oktober 1923 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine drehbare optische Bank, welche in erster Linie an kinematographischen Aufnahmeapparaten Verwendung finden soll.
Feststehende, starre, optische Bänke an Kinoaufnahmeapparaten sind bekannt.
Der Zweck der Erfindung soll der sein, daß man mit einem einzigen Handgriff das ganze vor dem Objektiv liegende optische Feld von jeder Apparatur freizulegen und, wiederum durch einen einzigen Handgriff, die gesamte Apparatur ebenso schnell in ihre Anfangslage zurückzuführen imstande ist, ohne daß die optische Achse sich verschiebt. Ferner kann man jeden Punkt des Bildfensters durch Teildrehung der Bank fixieren.
Auf der Zeichnung stellt Abb. ι eine Seitenansicht der Apparatur dar. Der Drehkopf ι beliebiger Ausführung kann am
Stativkopf oder Apparat mit seiner Mitte unter oder neben der optischen Achse angebracht sein. In dem beschriebenen Fall ist der Drehkopf vorn unter dem Objektiv angebracht. Drehkopf ι nimmt in einem Drehlager die optische Bank 2 beliebiger Ausführung auf und wird in seiner jeweiligen Lage durch Griffknebel festgestellt. Der Drehkopf 1 ist mit Gradeinteilung versehen, to die optische Bank erhält in Längsrichtung Zentimeterteilung. Schraube 3 dient zur Befestigung am Apparat oder Stativkopf. Abb. 2 stellt eine Draufsicht auf einen Teil der optischen Bank 2 und den Querschlittenträger 4 dar.
Abb. 3 zeigt einen in Kulisse verstellbaren Ouerschlittenträger 6 und seinen Halte- und Bewegungsmechanismus 7 in Vorderansicht. Gleichzeitig wird die Lage zum Objektiv 8, zum Film 9 und zur optischen Achse 10 gekennzeichnet.
Abb. 4 stellt eine Draufsicht auf den in Kulisse verstellbaren Ouerschlittenträger 6 dar, 7 ist das Halte- und Unterstützungslager.
Die Ingebrauchnahme dieser Apparatur ist folgendermaßen gedacht: am Stativkopf oder einem Ansatzstück ist Drehkopf 1 und Bank 2 durch Schraube 3 befestigt. Auf der Bank 2 finden Irisblende, Vorhang oder andere Blendensätze Platz. Diese sind verstellbar entweder in Richtung der optischen Achse oder auf dem Querschlittenträger 4 und 6 seitwärts der optischen Achse anzubringen, um gegebenenfalls weggeklappt werden zu können.
Die Montierung der optischen Mittel usw. kann außerdem als ein in sich abgeschlossenes Ganzes so auf der an sich schon drehbaren \ Haltevorrichtung (Bank 2) erfolgen, daß die j Träger derselben um die Haltevorrichtung (Bank 2) drehbar sind und so letztere als : Drehkopf benutzen.
Ein Objektiv wechsel, wie er häufig vor- : kommt, oder eine Störung am Bildfenster usw. des Apparates zwingt nicht mehr zum Abmontieren , der vorgesetzten Apparaturen, sondern durch einen einzigen Handgriff ist der Aufnahmetechniker imstände, ohne jede Mühe, indem er die Griffknebel löst, welche die Bank.auf der Kernmarke ο in Übereinstimmung mit der optischen Achse festhielten, die Bank um das ; Drehlager des Kopfes zu schwenken und den ganzen Blendenaufbau aus dem optischen 1 Feld zu bringen, so daß er sofort ohne Mühe den Objektivwechsel oder sonstige Handgriffe am Fenster usw. ungehindert durch die nach unten geschwenkten Blenden, Apparaturen usw. vornehmen kann.
Ferner können durch eine Teildrehung der Bank die optischen Mittel auf jede Ecke des Bildfensters eingestellt werden, indem man, je nachdem die oberen oder unteren Partien des Bildfeldes angefaßt werden sollen, den Träger der Irisblende um einige Millimeter nach oben oder unten verschiebt. Es kann auf diese Weise jede Ecke des Bildfeldes schnell und mühelos auf- und abgeblendet werden. Soll sofort nach der Aufblendung ein Vorhang in Tätigkeit gesetzt werden, so ist die Kulisse vom Querschlittenträger 6, auf dem derselbe montiert ist, um soviel Grad -fzu verschieben, wie der Drehkopf — zeigt, oder umgekehrt; dies zu dem Zweck, daß die Kante des Vorhangs horizontal liegt.
Man kann Blenden und Irisblende sowie sonstige Apparate auf beiden Seiten, über und unter der Bank anbringen und wechselseitig, kontinuierlich benutzen, ohne daß die Freilegung des optischen Feldes behindert wäre. In diesem Falle genügt eine Drehung der Bank von 90°.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: 8g
1. Kinematographischer Beiapparat mit einer einen Querschlittenträger, Blendensätze, den Vorhang u. dgl. tragenden optischen Bank, gekennzeichnet durch einen Drehkopf (1), um dessen Achse die optische Bank (2) derart drehbar ist, daß durch diese Drehung das gesamte optische Feld vor dem Objektiv von jeder Apparatur augenblicklich freilegbar und die ganze Apparatur, wiederum durch einen einzigen Handgriff, ebenso schnell in die Anfangslage zurückführbar ist, ohne daß die optische Achse sich verschiebt.
2. Beiapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Bank (2) befindlichen optischen Mittel durch Teildrehung der Bank auf jeden Punkt des Bildfensters einstellbar sind.
3. Beiapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß wechselweise zu benutzende Blenden usw. an der Bank (2) so angebracht sind, daß sie durch einfache Drehung derselben abwechselnd in Gebrauchsstellung gebracht werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DEB114313D 1923-10-04 1923-10-04 Kinematographischer Beiapparat mit einer optischen Bank Expired DE413584C (de)

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