DE484305C - Photographische Kamera - Google Patents

Photographische Kamera

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DE484305C
DE484305C DES88754D DES0088754D DE484305C DE 484305 C DE484305 C DE 484305C DE S88754 D DES88754 D DE S88754D DE S0088754 D DES0088754 D DE S0088754D DE 484305 C DE484305 C DE 484305C
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DE
Germany
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cassette
photographic camera
slide
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area
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ARTUR SINNHUBER
MARTIN KAUTZ
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ARTUR SINNHUBER
MARTIN KAUTZ
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/023Multi-image cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cameras In General (AREA)

Description

  • Photographische Kamera Gegenstand der Erfindung ist eine photographische Kamera für mehrere Aufnahmen, die auf einem in einer Kassette eingespannten Bildträger durch wechselweise erfolgende Belichtung der Teilfelder bei entsprechender Verschiebung des Objektivs vorgenommen werden.
  • Um die Freigabe der jeweilig zu belichtenden Teilfläche mit der Objektivbewegung in Einklang zu bringen und sie dabei selbsttätig erfolgen zu lassen, sind nach der Erfindung die Teilflächen des Bildträgers derart durch Einzelschieber der Kassette abgedeckt, daß der Schieber der jeweilig zu belichtenden Teilfläche bei der Verstellung des Objektivträgers mittels besonderer übertragungsglieder geöffnet wird.
  • Die Einzelheiten der Erfindung sind an Hand der Zeichnung erläutert, die eine Kamera für Straßenaufnahmen als Ausführungsform der Erfindung beispielsweise darstellt.
  • Es zeigt die Abb. i einen über die Längsachse der Kamera geführten senkrechten Schnitt, die Abb.2 eine Seitenansicht des Vorderteiles der Kamera, die Abb.3 einen wagerechten Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 2, die Abb. 4 die Kassette für den Bildträger in Vorderansicht, und die Abb. 5 bis 8 zeigen Einzelheiten.
  • Es ist i die photographische Kamera, die auf einem hier nicht dargestellten Stativ aufruht und mit diesem durch eine Anschlußhülse 2 verbunden wird. Die hintere Wand 3 der Kamera ist zu einer Tür mit einem Schlupfloch 4 ausgebildet, an das ein Schutzbeutel 5 aus dunklem Stoff angeschlossen ist, um durch diesen hindurch in das Innere der Kamera hineinzugelangen, ohne daß dabei Lichtstrahlen in die Kamera eindringen können. Auf dem Boden 6 der Kamera ist ein versenkter Behälter 7 mit einer Deckelklappe 8 angeordnet, der zur Aufnahme von Requisiten, wie Bildträger, Platten, Fixierbad usw., dient.
  • Auf der Stirnwand 9 der Kamera ist das Objektiv io angeordnet, das auf einer wagerecht verschiebbaren Platte i i befestigt ist. Diese Platte verschiebt sich in Führungen 12 eines senkrechten Schiebers 13, der seinerseits in auf der Stirnwand 9 der Kamera befestigten Führungen 14 läuft. Die beiderseitigen Bewegungen des Objektivs werden durch zwei auf dem Deckelteil 15 der Kamera oder deren Seitenwand 16 (Abb. 2) angeordnete Schwenkhebel 17 und i8 bewirkt. Der wagerecht ausschwenkbare Hebel 17 greift auf eine von dem Schieber i i hochgeführte Stange i9 mit einer an ihm vorgesehenen Schlitzführung 2o an, während der in senkrechter Richtung bewegliche Schwenkhebel 18 gleichfalls mit einer Schlitzführung 21 an einem mit dem senkrechten Schieber 13 durch Schrauben 22 verbundenen, in '-Form ausgebildeten Führungsstange 22' angreift.
  • Auf dem Bodenteil 6 der Kamera ist in bekannter Weise ein Schlitten 23 angeordnet, der die Kassette 24 für den Bildträger trägt und der von außen her durch ein Zahnrad 25 oder eine Zahnstange 26 vermittels eines Drehknopfes 27 in Führungen a8 längs verschoben wird. Die Bildfläche der Kassette 24 selbst ist durch ein einlegbares Rahmenkreuz 29 in vier Flächenteile 30 unterteilt, die einzeln bei verschiedener Stellung des Objektivs belichtet werden können. Für eine jede Teilfläche ist ein Schieber 3 r vorgesehen, der in seiner normalen Lage die entsprechende Teilfläche 30 gegen Belichtung verdeckt. Der Bildträger 32 (Film, Platte oder lichtempfindliches Papier) wird in bekannter Weise zwischen das Rahmenkreuz 29 und eine Klapptür 33 gelegt. Um den Schiebern 3i eine gute Führung zu gewähren, sind einerseits an der Kassette wagerecht ausladende Führungsschienen 34 vorgesehen, andererseits sind die wagerechten Sprossen des Rahmenkreuzes 29 selbst mit Führungsnuten 35 versehen (Abb. 5).
  • Zur selbsttätigen Zurückführung der Schieber 31 sind Zugfedern 26 vorgesehen, die einerseits an einem auf der Kante 37 der T-förmig ausgebildeten Schieber 31 angeordneten Bü&e138, anderseits an mit der Kassette fest verbundenen Randleisten 39 der Klapptür 33 angreifen.
  • Um alle vier Schieber 31 zugleich in ihrer herausgezogenen Lage festzuhalten, sind an den beiden mittleren Führungsschienen 34 umlegbare Kreuzköpfe 4o angeordnet, die, hinter die Kantenteile 37 der Schieber gelegt, diese in ihrer Rückbewegung hindern. Dies ist erforderlich, wenn mit der Kamera eine Aufnahme mit gleichzeitiger Belichtung der ganzen Bildfläche vorgenommen werden soll, in welchem Falle auch das Rahmenkreuz 29 entfernt und ein gewöhnlicher Bildrahmen 41 (Abb.6) vor dem Bildträger eingelegt wird.
  • Um die wagerechte Eigenbewegung des das Objekt io tragenden Schiebersr i zum Zurückbewegen der Schieber 3 1 auszunutzen, ist rechts und links vom Objektiv je eine weit nach hinten bis zu den Schiebern 31 zurückgeführte Stange 42 befestigt, deren freies Ende sich in der Mittellage des Objektivs vor die Vorderkante 43 der T-förmigen Schieber 31 legt (Abb. i bis 3), und zwar derart, daß eine jede Stange 42 zwei übereinanderliegende Schieber 31 betätigt.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Das Objektiv wird zunächst aus der mittleren Lage durch Verschwenken des Hebels r 8 nach oben verschoben, wobei die Stangen 42 in den Bereich der oberen beiden Schieber 31 der Kassette 24 überführt werden. Danach wird das DbjektivdurchdenHebeli7s:eitlich, beispielsweise nach rechts, verschoben und so durch die rechte Stange 42 der obere rechte Schieber mitgenommen. Hierdurch wird die rechte >bere Teilfläche des Bildträgers freigelegt, und die erste Aufnahme kann erfolgen. Dann wird das Objektiv durch den Hebel 17 in die linke Endlage hinübergeschoben, wobei zugleich die linke obere Bildfläche zur Aufnahme freigelegt wird. Gleichzeitig wird der rechte obere Schieber in seine Ausgangslage durch die Feder 36 zurückgeführt.
  • Nach erfolgter zweiter Aufnahme wird das Objektiv durch den Hebel 17 wieder nach der Mitte zurückgeschoben, um es dann durch den Hebel 18 abwärts in den Bereich der unteren Teilflächen 3o zu bringen. Die beiden Stangen 42 greifen jetzt an beiden unteren Schiebern 31 an, so daß die Belichtung der unteren Teilflächen nunmehr in gleicher Weise wie die der oberen vor sich gehen kann.
  • Die weitere Behandlung des Bildträgers, wie das Entwickeln und Fixieren, erfolgt in bekannter Weise innerhalb der Kamera durch die in dem Behälter 7 untergebrachten Zubehörteile.
  • Bei Anwendung des Positivverfahrens wird die Aufnahme nach der Erfindung durch dieselbe Kamera vorgenommen. Zu diesem Zwecke ist ein nach vorn weit ausladender konsolartiger Arm 44 vorgesehen, der an der Stirnwand der Kamera durch einen Steckverschluß 45 leicht abnehmbar befestigt wird und der eine an ihm längsverschieblich angeordnete zweite Kassette 46 trägt, in die das Negativ zur Aufnahme des Positivs eingelegt wird. Diese Kassette hat eine mit der ersten Kassette 24 übereinstimmende Flächeneinteilung.
  • Durch die Erfindung ist eine einfache Kamera, insbesondere für Straßenphotographen, geschaffen, die es ermöglicht, aus einer Stellung in rascher Reihenfolge mehrere Aufnahmen auf demselben Bildträger vorzunehmen und die Bilder an Ort und Stelle binnen kürzester Zeit anzufertigen.

Claims (7)

  1. PATENTANSTRÜCFIE: r. Photographische Kamera für mehrere Aufnahmen auf einem in Einzelfelder unterteilten, in einer Kassette eingespannten Bildträger durch wechselweise Belichtung der Teilfelder bei entsprechender Verschiebung des Objektivs, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilflächen des Bildträgers derart durch Einzelschieber (3i) der Kassette abgedeckt sind, daß der Schieber der jeweilig zu belichtenden Teilfläche bei der Verstellung des Objektivträgers mittels besonderer Übertragungsglieder geöffnet wird. -
  2. 2. Photographische Kamera nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an dem verstellbaren Träger (I I) des Objektivs Stangen (42) befestigt sind, deren freie Enden vor Anschlägen (43) der Schieber (30 liegen.
  3. 3. Photographische Kamera nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber (3i) durch Schließfedern (36) in ihre Ausgangslage selbsttätig zurückbewegt «-erden, sobald die Mitnehmer (d.2) aus dem Bereich der Anschläge (q.3) kommen. q..
  4. Photographische Kamera nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei benachbarte Schieber (3i) durch eine gemeinsame Anhaltevorrichtung, beispielsweise umlegbare Kreuzköpfe (q.0), in ihrer Offenlage feststellbar sind.
  5. 5. Photographische Kamera nach Anspruch i bis d., dadurch gekennzeichnet, daß die Kassette (24) auf einem Schlitten (23) bekannter Art in der Kamera längsbeweglich ist und durch ihre Zurückbewegung sämtliche Schieber (31) gleichzeitig aus dem Bereich der Mitnehmer (d.2) gebracht werden können.
  6. 6. Photographische Kamera nach Ansprach i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung des Objektivträgers (i i) in zwei zueinander senkrechten Richtungen durch zwei auf der Kamera gelagerte, in zwei zueinander senkrecht liegenden Ebenen schwenkbare Hebel (i7, 18) betätigt wird, deren einer an dem einen, der andere an dem anderen Schieber (ii bzw. 13) angreift.
  7. 7. Photographische Kamera nach Anspruch i bis 6, gekennzeichnet durch einen in die Kassette (Z4) einlegbaren, die Unterteilung der Aufnahmefläche aufweisenden Rahmen (2g), dessen Sprossen zugleich mit Führungsnuten (35) für die Querschieber (31) der Kassette versehen sind. B. Photographische Kamera nach Anspruch i bis 7, gekennzeichnet durch einen auf der Kamera leicht abnehmbar zu befestigenden, nach vorn weit ausladenden Konsolarm (q.q.) mit einer an ihm längsverschieblich angeordneten zweiten Kassette (q.6), die eine mit der ersten Kassette (2q.) übereinstimmende Flächeneinteilung -aufweist und bei Anfertigung des Bildes nach dem Positivverfahren zur Aufnahme des Negativs dient.
DES88754D 1928-12-01 1928-12-01 Photographische Kamera Expired DE484305C (de)

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