DE17067C - Photographischer Apparat zur Aufnahme im Freien - Google Patents

Photographischer Apparat zur Aufnahme im Freien

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DE17067C
DE17067C DENDAT17067D DE17067DA DE17067C DE 17067 C DE17067 C DE 17067C DE NDAT17067 D DENDAT17067 D DE NDAT17067D DE 17067D A DE17067D A DE 17067DA DE 17067 C DE17067 C DE 17067C
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DE
Germany
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plate
photographic apparatus
chamber
objective
baths
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Active
Application number
DENDAT17067D
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English (en)
Original Assignee
J. LEFEUVRIER in Merdrignac, Frankreich
Publication of DE17067C publication Critical patent/DE17067C/de
Active legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/48Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus
    • G03B17/50Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cameras Adapted For Combination With Other Photographic Or Optical Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57: Photographie.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. August 1881 ab.
Die Behandlung der Platten beim Photographiren im Freien ist bekanntlich deshalb mit Schwierigkeiten verbunden, weil der hierzu nothwendige dunkle Raum gewöhnlich nur in sehr mangelhafter Weise hergestellt werden kann, und soll der auf beiliegender Zeichnung dargestellte Apparat diesem Uebelstande abhelfen.
Fig. ι ist die Längenansicht des zum Theil aufgeschnittenen Apparates,
Fig. 2, 3 und 4 stellen Details dar.
Das Objectiv 3 sitzt an dem vorderen Rahmen 1, der in einer Führung der Unterlage S gleitet und von dem hinteren Rahmen 2, mit dem er durch einen blasebalgartigen Zug verbunden ist, nach Bedarf entfernt werden kann. In der viereckigen Kammer, die sich an den Rahmen 2 anschliefst, befindet sich zunächst die Platte P mit der Oeffnung M, Fig. 2 und 3. Platte P dreht sich um eine an ihrer unteren Kante " befestigte Achse, die in den Seitenwänden der Kammer gelagert ist und in die Knöpfe XX endet. In die vier Schlitze J der Platte P werden die flachen Ansätze h und h', Fig. 4, in welche die Schenkel g und g' der Bügel G enden, gesteckt und durch Umlegen der Vorreiber H, Fig. 2, die sich in Einschnitte von h und h' legen, festgehalten. Die beiden Bügel G sind durch zwei Querstäbe ζ ζ' verbunden und versteift, und an dem Zusammenstofs von g' und G bilden die Bügel kleine Bogen, Fig. 4, in welche die untere Kante der Negativ- oder Mattglasplatte eingeschoben werden kann, während die obere Kante durch ein in der Mitte von z, Fig. 3, sitzendes Häkchen noch an dem so VOn3 ζ ζ' und G G gebildeten Drahtgitter befestigt wird.
Die Platte P mit der Glasplatte kann nun durch Drehung der Knöpfe XX in die in Fig. 1 punktirte Lage gebracht und hierdurch die Glasplatte innerhalb der dunklen Kammer in das Bad Q getaucht werden. Um P in der verticalen Lage zu fixiren, damit die Negativplatte genau die Stelle der zuvor an. G G befestigten Mattglasplatte einnehme, befindet- sich in P eine Kerbe O, in welche sich der Haken T' des durch Feder R, Fig. 1, nach oben gezogenen Stiftes T legen kann. Drückt man die Feder R nieder, so tritt Haken T' aus Kerbe O, und man kann nun mit der anderen Hand P vermittelst des Knopfes X in die horizontale Lage drehen. Der Raum der Kammer wird durch drei Schieber getheilt. Der erste, A, bewegt sich in verticalen Schlitzen im Rahmen 2 und setzt sich auf die umlegbare, mit Scharnier £>' an dem Boden der Kammer befestigte Leiste D auf. Der zweite Schieber B ist seitlich aus der Kammer herausziehbar und findet seinen unteren Schlitz auf der kleinen Leiste b, welche den das Bad Q enthaltenden Napf vor Verschiebung sichert. Der dritte Schieber C befindet sich am Ende der Kammer und ist wie A in verticalen Schlitzen ausziehbar. An den in· Fig. 1 punktirt bezeichneten Stellen sind in den Schieber C, wie in die obere Platte der Kammer K Scheiben gelben Glases eingesetzt, die den Operirenden in den Stand setzen, die Wirkung der Bäder auf die Platten zu verfolgen.
Bei der Benutzung des Apparates werden zunächst die Schieber ABC aus der Kammer
herausgezogen, dann nach Auslösung von T' P in die horizontale Lage gedreht und auf G eine Mattglasplatte gelegt und durch den erwähnten, zwischen G und g' gebildeten Falz wie das an ζ sitzende Häkchen befestigt. Hierauf wird P in die verticale Lage gedreht und die nach Art der gewünschten Aufnahme nothwendige Entfernung des Objective 3 von der Mattglasplatte durch Verschieben des Rahmens 1 auf Unterlage S hergestellt. Alsdann wird das Objectiv mit einem Deckel geschlossen, Schieber A eingeschoben, P horizontal gelegt, die Mattglasplatte durch eine mit Collodium behandelte Platte ersetzt und P wieder vertical gedreht. Auf dem Boden der Kammer wird das Silberbad eingeschoben, Schieber C geschlossen und die Platte durch Drehung von P schnell und gleichmäfsig, wie dies bei der hier angegebenen Construction möglich ist, in das Silberbad eingetaucht. Man taucht jetzt durch oscillirendeBewegungen, die man den Knöpfen XX ertheilt, die Platte so lange ein, bis sie geeignet präparirt erscheint. Dann wird P vertical gestellt und Schieber B eingeschoben. Wird jetzt Schieber A herausgezogen, so kann man nach. Entfernung des Deckels vom Objectiv wie gewöhnlich operiren. Ist die Aufnahme beendet, so wird Objectiv 3 wieder bedeckt und A eingeschoben. Jetzt kann C geöffnet und die verschiedenen beim Waschen und Fixiren nothwendigen, Q ersetzenden Bäder nach einander eingeschoben und, nachdem C geschlossen, B herausgezogen, das Eintauchen der Platte durch Drehung von P bewirkt werden. Jedesmal, wenn ein neues Bad benutzt werden soll, wird P vertical gestellt, B geschlossen und, nachdem C geöffnet, das alte Bad herausgenommen und ein neues eingesetzt.
Die hier geschilderte Anwendung des Apparates bezieht sich speciell auf die Aufnahme von Landschaften, während bei Aufnahme von Portraits einige einfache, in der Praxis der Photographic bekannte Modificationen vorzunehmen sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Construction eines photographischen Apparates zum Operiren im Freien, bei dem die Negativplatte in der drehbaren Platte P mit dem durch Querstücke ζ ζ und Bügel G G gebildeten Gitter befestigt und innerhalb einer hinter dem Objectiv 3 befindlichen dunklen, durch drei Schieber ABC getheilten Kammer in dieser ohne Lichtzutritt in die verschiedenen Bäder getaucht werden kann, während durch abwechselndes Herausziehen und Einschieben der einzelnen Schieber auch das Einbringen neuer Bäder ohne Lichtzuführung zur Platte bewirkt wird, wobei die Wirkung des Eintauchens auf die Platte durch gelbe Glasscheiben in K und C vom Operirenden beobachtet werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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