DE46040C - Photograpbische Camera - Google Patents
Photograpbische CameraInfo
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- DE46040C DE46040C DENDAT46040D DE46040DA DE46040C DE 46040 C DE46040 C DE 46040C DE NDAT46040 D DENDAT46040 D DE NDAT46040D DE 46040D A DE46040D A DE 46040DA DE 46040 C DE46040 C DE 46040C
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- slide
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- shaft
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- Expired - Lifetime
Links
- 241000446313 Lamella Species 0.000 claims description 3
- 210000001331 nose Anatomy 0.000 claims 5
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/08—Shutters
- G03B9/36—Sliding rigid plate
- G03B9/44—Curved track and plate
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Stereoscopic And Panoramic Photography (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 57: Photographie.
LUDWIG MEYER in BERLIN. Photographische Camera.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine photographische Camera, die verschiedenen Anforderungen
entspricht. Es sollen mit dieser Camera, bei möglichst geringer Gröfse derselben,
sowohl einzelne als auch stereoskopische Bilder erhalten werden können und beide, je
nach Wunsch, als Zeit- oder als Momentaufnahmen.
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι zur einen Hälfte eine Vorderansicht, zur anderen ein verticaler Längsschnitt,
Fig. 2 eine Oberansicht,
Fig. 3 ein verticaler Querschnitt durch ein Objectiv,
Fig. 4 ein verticaler Querschnitt nahe der Mitte des Apparates, wodurch zugleich eine
Seitenansicht eines Objectivträgers erhalten ist.
Der Apparat besteht aus zwei neben einander auf einem Rahmen b stehenden Objectivträgem
α α aus Blech oder anderem passenden Material. Die Objective c haben gleiche und
unveränderliche Brennweite und sind von irgend einer als entsprechend anerkannten Construction.
Der Rahmen b ist am geeignetsten aus Blech zu machen und nimmt in seinen hakenförmigen
Längsführungen d lichtdicht die Cassette, die einfach oder doppelt sein kann, auf. Die Achsen der
Objective sind 6 bis 7 cm von einander entfernt, um gute stereoskopische Bilder zu erhalten.
Der Verschlufs der Objective geschieht durch Schieber e. Diese Schieber e können,
wenn einzelne Bilder erhalten werden sollen, jeder für sich arbeiten, oder aber für stereoskopische
Bilder beide gleichzeitig. Auf jedem Träger α ist eine kreisbogenförmige flache
Führung f angebracht, in der sich der Schieber e, der entsprechend kreisbogenförmig ge-'bildet
ist, lichtdicht und leicht verschieben läfst. Die Führung f ist mit der Fassung des
darunter liegenden Objectivs lichtdicht verbunden und besitzt eine dem Objectiv c entsprechende
Oeffnung. Auch der Schieber e besitzt in der Mittelstellung ein der Oeffnung
des Objectivs entsprechendes rundes oder eckiges Loch, so dafs in dieser Schieberstellung
allein eine Aufnahme erfolgen kann. Jeder Schieber e trägt am äufseren Ende einen Haken
h, von dem aus eine Zugfeder nach einem zweiten Haken /z1 adf dem Rahmen b geht,
wodurch die zwei Schieber e also nach aufsen gezogen werden. Die inneren Enden der
Schieber e sind mit einer Nase g ausgerüstet,
deren Zweck nachstehend näher erläutert werden wird.
Zwischen den beiden Objectivträ'gern α ist ein um eine kleine Welle beweglicher Hebel i
gelagert, der durch eine Feder (hier eine Drahtfeder) in der Richtung des Pfeiles Fig. 4 gedrückt
wird. Der Hebel i ist gespalten und jede Lamelle concentrisch zu dem nächstliegenden
Schieber e gebogen. Beide Lamellen haben je zwei Haken i1 und i2, von denen
die unteren i1 bei der Anfangsstellung der Schieber e über die Nasen g derselben greifen
Claims (2)
- und die Schieber e festhalten. In dieser Anfangsstellung sind die Löcher in den Schiebern e nach der Mitte des Apparates gezogen und die Objective ganz geschlossen. Die Haken i2 am Ende der Hebellamellen i greifen über die Nasen g, wenn die Schieber e in der Mittelstellung und die Objective offen sind, also wenn exponirt wird.Der Hebel i besitzt noch einen Arm_/, durch dessen Herunterdrücken der Hebel i in der dem Pfeil entgegengesetzten Richtung bewegt wird. Die Schieber e seien nun in der Anfangsstellung, so werden durch einen kurzen Druck auf den Hebel j die Haken i1 gleichzeitig ausgelöst, die beiden Schieber e durch ihre Federn herumgezogen und gleichzeitig von den Haken i2 in der Mittellage arretirt werden, bis ein weiterer Druck auf den Hebel j diese Haken i2 auslöst und die Schieber e gleichzeitig wieder beide Objective schliefsen. Während die Haken P die Schieber e festhalten, geschieht die Exponirung, die natürlich beliebig lange erfolgen kann. Werden die Schieber e durch die Haken i1 in der Anfangsstellung gehalten, so läfst ein einmaliges, etwas tieferes Herabdrücken des Hebels j die Haken i2 nicht zum Festhalten der Nasen g kommen, sondern beide Schieber e fahren gleichzeitig in ihre Endstellung; die Exponirung war eine momentane. Da es aber schwierig oder wenigstens unsicher ist, den Hebel j mit dem Finger genau so weit herunterzudrücken, als eventuell erforderlich ist, so geschieht es mechanisch durch das Drehen am Knopf einer gekröpften Welle I, die an den Seiten der Träger α gelagert ist und gegen deren Kröpfung der Hebel j von unten her sich anlegt. Steht die Kröpfung nach oben, so ist der unterste Haken i1 in Eingriff; wird die Welle / etwa um 900 gedreht, so wird der Haken i1 ausgelöst, aber der Haken z2 fängt die Nase g des Schiebers e. Wird die Kröpfung nach unten gedreht, so löst auch der Haken P aus. Läfst man von der Anfangsstellung aus die Welle / rasch einen halben Umgang machen, so kommt i2 gar nicht in Thätigkeit, die Schieber wirken also als Momentverschlufs. Das Einstellen der Schieber e in die Anfangslage geschieht durch Zurückschieben derselben von Hand. Damit man noch besser fühlen kann, in welchem Augenblick das Drehen der Welle I aufhören mufs, damit die Objective offen bleiben, stöfst in diesem Augenblick ein Arm k der Welle I auf eine Feder m. Der, wenn auch leichte, Widerstand zeigt das Aufhörenlassen des Drehens an, wird aber leicht überwunden, wenn man absichtlich rasch und halb herum drehen will.In der Weise, wie bisher beschrieben, behandelt, erhält man mit dieser Camera stereoskopische Zeit- oder Momentbilder. Sollen nur Einzelbilder gemacht werden, so hängt man die Feder des einen Schiebers e, der sich in der Anfangsstellung befindet, aus, so dafs nur das eine Objectiv zum Gebrauch kommt. Für das zweite Bild wird die Feder des gebrauchten Objectivs ausgehängt und die des anderen wieder eingehängt. Auf diese Weise können mit demselben Apparat ohne sonstige Veränderung einzelne Zeit- oder Momentbilder gemacht werden.Für Momentaufnahmen wird der Apparat in einer Hand gehalten und mit der anderen der Verschlufs operirt. Für Zeitaufnahmen wird er mit einer Hand auf einem beliebigen festen Gegenstand während der Exposition festgehalten und der Verschlufs mit der anderen Hand bewirkt. Das Ein- und Ausschrieben der Cassette bezw. das Öeffnen und Schliefsen ihres Schiebers bietet nichts Neues, wenigstens nicht für die vorliegende Erfindung.Dafs die ganze Camera klein genug ist, um in eine Kleidertasche gesteckt zu werden, geht daraus hervor, dafs sie bei einer Länge von 120 bis 130 mm nur 65 mm breit und 55 mm hoch ist. Sie kann aber noch kleiner gemacht werden, wenn man auf stereoskopische Aufnahmen verzichtet, also nur ein Objectiv c mit einem Träger α verwendet. Die Einrichtung, den Verschlufs zu bewirken, wird dadurch noch einfacher, bleibt aber dem Wesen nach dieselbe.Wenn gewünscht, können die Führungen f mit den Schiebern e auch in das Innere der Objectivträger α verlegt werden, in welchem Falle auch der Hebel i, in doppelter Ausführung angewendet, nach innen verlegt wird.Die Welle der Hebel i ij geht dann lichtdicht in beiden Trägern a. Das Wesen der Erfindung wird aber auch durch diese Aenderung der Lage einzelner Theile nicht beeinflufst.Patenτ-Ansprüche:i. Eine photographische Camera mit einem oder zwei Objectiven von unveränderlicher Brennweite, dadurch charakterisirt, dafs der Objectivverschlufs, aus einem bezw. zwei kreisbogenförmigen flachen, von einer bezw. zwei Federn gezogenen Schiebern e mit Nase g bestehend, durch den mit zwei bezw. vier Haken il P ausgerüsteten Hebel ij für Zeitaufnahme aus der durch Eingriff des bezw. der Haken über die Nase g geschlossenen Anfangsstellung durch geringe Drehung des Hebels ij in die geöffnete Stellung, unter Eingriff des bezw. der Haken über die Nase g und dann durch weitere Drehung des Hebels ij unter Aus-lösung des bezw. der Haken in die geschlossene Stellung gebracht wird, während für Momentaufnahme der Objectivverschlufs aus der geschlossenen Anfangsstellung durch gröfsere und rasche Drehung des Hebels ij sofort in die geschlossene Endstellung gebracht wird.
- 2. An einer in Anspruch i. angegebenen Camera die Einrichtung, den Hebel ij mechanisch zu bewegen, bestehend in einer gekröpften Welle /, durch deren Drehung die Kröpfung auf den Arm j in der gewünschten Weise einwirkt, und einem An-. zeigerarm k, der auf die Feder m trifft.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE46040C true DE46040C (de) |
Family
ID=321174
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT46040D Expired - Lifetime DE46040C (de) | Photograpbische Camera |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE46040C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1062541B (de) * | 1956-10-06 | 1959-07-30 | Frederick Louis Otto Roehrig | Verschluss fuer fotografische Kameras mit zwei Objektiven |
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- DE DENDAT46040D patent/DE46040C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1062541B (de) * | 1956-10-06 | 1959-07-30 | Frederick Louis Otto Roehrig | Verschluss fuer fotografische Kameras mit zwei Objektiven |
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