AT234508B - Schlitzverschluß für photographische Kameras - Google Patents

Schlitzverschluß für photographische Kameras

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AT234508B
AT234508B AT528562A AT528562A AT234508B AT 234508 B AT234508 B AT 234508B AT 528562 A AT528562 A AT 528562A AT 528562 A AT528562 A AT 528562A AT 234508 B AT234508 B AT 234508B
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lever
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plane shutter
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AT528562A
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Kamera & Kinowerke Dresden Veb
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Description


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  Schlitzverschluss für photographische Kameras 
Die Erfindung betrifft einen Schlitzverschluss für photographische Kameras mit zwei nacheinander an der Belichtungsöffnung vorbeigeführten Schiebern. 



   Es sind schon Schlitzverschlüsse vorgeschlagen worden, bei denen die Schieber der Belichtungsöff- nung nur teilweise abdeckend ausgebildet sind und zur lichtdichten Abdeckung derselben die Schieber mit flexiblen Verschlusselementen, beispielsweise gummierten Vorhängen, verbunden sind. Dadurch erreicht man infolge des geringen Gewichtes und der geringen Masse des Verschlusses eine relativ grosse Verschluss- geschwindigkeit. Um die Verschlussgeschwindigkeit aber noch mehr zu steigern, ist es notwendig, Ge- triebe einfacher Bauart mit geringem Gewicht und geringer Masse zum Bewegen der Schieber zu verwen- den. 



   Es ist vorgeschlagen, zum Bewegen der Schieber ein zentrisches Schubkurbelgetriebe anzuwenden. 



   Mit einem zentrischen Schubkurbelgetriebe wird zwar eine Steigerung der Verschlussgeschwindigkeit erreicht, aber da das Getriebe in der Verschlusselementenebene angeordnet ist, macht sich ein erheblicher Raumbedarf für das Getriebe notwendig. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Getriebe zum Bewegen der Schieber zu schaffen, das aus einem Minimum an Einzelteilen besteht, geringes Gewicht und geringe Masse besitzt und so in der Kamera angeordnet ist, dass es ein Minimum an Raum in derselben benötigt. 



   Das wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass das als viergliedrige kinematische Kette ausgebildete Hebelgetriebe rechtwinklig zur Verschlusselementenebene angeordnet und der Koppelhebel : über eine Stift-Lochverbindung mit den Schiebern verbunden ist. 



   Erfindungsgemäss kann das Hebelgetriebe als Kurbelschwinge oder Koppelschleife ausgebildet sein. 



  In besonderer Ausbildung der Erfindung ist der besagte Koppelhebel mit einer ortsfesten Antriebsfeder verbunden und besitzt einen Stift, der in einer Aussparung eines mit den Schiebern verbundenen Zapfens verschiebbar ist. Einem weiteren vorzugsweisen Merkmal der Erfindung entsprechend ist zur Führung der Schieber entweder ein an sich bekanntes Scherenkreuz angeordnet, wobei besagter Zapfen als Drehzapfen desselben ausgebildet ist oder sind Führungsleisten vorgesehen und besagter Zapfen ist fest mit den Schiebern verbunden. 



   Nach einer weiteren erfindungsgemässen Lösung der Aufgabe ist zur Führung der Schieber ebenfalls ein an sich bekanntes Scherenkreuz angeordnet und eine ortsfeste Feder mit einem doppelarmigen Hebel des Scherenkreuzes verbunden. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. 



   Es zeigen Fig. 1 einen Schlitzverschluss mit Kurbelschwingen zum Bewegen und einem Scherenkreuz zur Führung der Schieber ; Fig. 2 einen Schlitzverschluss mit Kurbelschwingen zum Bewegen und einer Führungsleiste zur Führung der Schieber ; Fig. 3 einen Schlitzverschluss mit Koppelschleifen zum Bewegen und einem Scherenkreuz zur Führung der Schieber ; Fig. 4 einen Schlitzverschluss mit   Koppelschlei-   fen zum Bewegen und einer Führungsleiste zur Führung der Schieber ; Fig. 5 einen Schlitzverschluss mit einem Scherenkreuz zur Führung der Schieber und einer am Scherenkreuz angreifenden Antriebsfeder. 



   Der vorliegende Schlitzverschluss entsprechend den Fig.   1-5   besteht aus den Schiebern 1 und 2, wobei diese durch Niete 3 mit den Vorhängen 4 und 5 verbunden sind. Der Schieber 1 schliesst mit dem 

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Vorhang 4 in der Stellung gemäss den Fig.   1 - 5   die Belichtungsöffnung 6 ab, während der Schieber 2 sich mit dem Vorhang 5 ausserhalb und oberhalb der   Belichtungsöffnung   6 befindet. 



   Die Scherenkreuze (s. Fig. 1, 3 und 5) zur Führung der Schieber 1 und 2 bestehen aus je zwei sche- renartig angeordneten doppelarmigen Hebeln 7,8 und 9,10, die in je einem gemeinsamen Drehzapfen   i11   und 12 gelagert sind. Der doppelarmige Hebel 7 ist mittels seines Stiftes 13 in einem Schlitz 14 des
Gehäuses 15 geführt und mit dem Schieber 1 durch einen Drehzapfen 16 verbunden. Der doppelarmige
Hebel 8 ist mittels seines Stiftes 17 in einem Schlitz 18 des Schiebers 1 geführt und mit dem Gehäuse 15 durch den Drehzapfen 19 verbunden. Der doppelarmige Hebel 9 ist mittels seines Stiftes 20 (s. Fig. 5) in einem Schlitz 21 des Gehäuses 15 geführt und mit dem Schieber 2 durch einen Drehzapfen 22 verbunden. 



   Der doppelarmige Hebel 10 ist mittels seines Stiftes 23 in einem Schlitz 24 des Schiebers 2 geführt und mit dem Gehäuse 15 durch einen Drehzapfen 25 verbunden. Der Schieber 1 besitzt noch eine abgewinkel- te Kante 26 zum besseren Übereinandergleiten der Schieber 1 und 2 nach dem Belichtungsvorgang. 



   Das Hebelgetriebe zum Bewegen der Verschlusselemente entsprechend Fig.   1   besteht aus zwei Kurbel- schwingen. Die Koppelhebel 27 und 28 der Kurbelschwingen sind abgewinkelt, ragen durch eine Ausspa- rung 29 der Seitenwand 30 und besitzen Stifte 31 und 32, welche in Bohrungen der Drehzapfen 11 und 12 geführt sind. Der Koppelhebel 27 ist über Drehzapfen 33 und 34 mit den Hebeln 35 und 36 verbunden, welche um die gehäusefesten Drehzapfen 37 und 38 schwenkbar gelagert sind. Ausserdem besitzt der Kop- pelhebel 27 noch eine abgewinkelte Nase 39, die mit einer Feder 40 verbunden ist, welche um einen ge- häusefesten Stift 41 gelagert ist. An der abgewinkelten Nase 39 greift ein um einen gehäusefesten Zapfen
42 gelagerter Sperrhebel 43 mit seiner Sperrnase 44 an. 



   Der Koppelhebel 28 ist über Drehzapfen 45 und 46 mit den Hebeln 47 und 48 verbunden, welche um die gehäusefesten Drehzapfen 49 und 50 schwenkbar gelagert sind. Ausserdem besitzt der Koppelhebel 28 noch eine abgewinkelte Nase 51, die mit einer Feder 52 verbunden ist, welche um einen gehäusefesten
Stift 53 gelagert ist. An der abgewinkelten Nase 51 greift ein um einen gehäusefesten Zapfen 54 gelager- ter Sperrhebel 55 mit seiner Sperrnase 56 an. 



   Das Hebelgetriebe zum Bewegen der Verschlusselemente entsprechend der Anordnung nach Fig. 2 ist das gleiche wie das der Fig. 1. An Stelle des Scherenkreuzes zur Führung der Schieber 1 und 2 gemäss
Fig. 1 ist bei der Anordnung nach Fig. 2 eine Führungsleiste 57 vorgesehen. Dabei sind die Stifte 31 und 32 der Koppelhebel 27 und 28 in Zapfen 58 und 59 verschiebbar, wobei der Zapfen 58 fest mit dem Schieber 1 und der Zapfen 59 fest mit dem Schieber 2 verbunden ist. Ausserdem sind bei der Anordnung nach Fig. 2 die Sperrhebel 43 und 55 um einen gemeinsamen, gehäusefesten Zapfen 60 gelagert. 



   Das Hebelgetriebe zum Bewegen der Verschlusselemente entsprechend Fig. 3 besteht aus zwei Koppelschleifen. Die Koppelhebel 61 und 62 der Koppelschleifen sind abgewinkelt, ragen durch die Aussparung 29 der Seitenwand 30 und besitzen Stifte 63 und 64, welche in Bohrungen der Drehzapfen 11 und 12 der Scherenkreuze nach Fig. 1 geführt sind. Der Koppelhebel 61 ist über einen Drehzapfen 65 mit dem Hebel 66 verbunden, welcher um einen gehäusefesten Drehzapfen 67 schwenkbar gelagert ist. Der Koppelhebel 61 besitzt noch einen Schlitz 68, in welchem ein gehäusefester Stift 69 angeordnet ist. Am Koppelhebel 61 ist eine abgewinkelte Nase 70 vorgesehen, die mit einer Feder 71 verbunden ist, welche um einen gehäusefesten Zapfen 72 gelagert ist. An der abgewinkelten Nase 70 greift ein um einen gehäusefesten Zapfen 73 gelagerter Sperrhebel 74 mit seiner Sperrnase 75 an. 



   Der Koppelhebel 62 ist über einen Drehzapfen 76 mit dem Hebel 77 verbunden, welcher um einen gehäusefesten Drehzapfen 78 schwenkbar gelagert ist. Der Koppelhebel 62 besitzt noch einen Schlitz 79, in welchem ein gehäusefester Stift 80 angeordnet ist. Am Koppelhebel 62 ist eine abgewinkelte Nase 81 vorgesehen, die mit einer Feder 82 verbunden ist, welche um einen gehäusefesten Zapfen 83 gelagert ist. An der abgewinkelten Nase 81 greift ein um einen gehäusefesten Zapfen 84 gelagerter Sperrhebel 85 mit seiner Sperrnase 86 an. Die Scherenkreuze zur Führung der Schieber 1 und 2 sind die gleichen, wie in der Anordnung nach Fig. 1. 



   Das Hebelgetriebe zum Bewegen der Verschlusselemente entsprechend Fig. 4 ist das gleiche, wie das der Anordnung nach Fig. 3. An Stelle des Scherenkreuzes zur Führung der Schieber 1 und 2 gemäss den Fig. 1 und 3 ist bei der Anordnung nach Fig. 4 die Führungsleiste 57 entsprechend Fig. 2 angeordnet. Dabei sind die Stifte 63 und 64 der Koppelhebel 61 und 62 im Zapfen 87 und 88 verschiebbar, wobei der Zapfen 87 fest mit dem Schieber 1 und der Zapfen 88 fest mit dem Schieber 2 verbunden ist. Ausserdem sind bei der Anordnung nach Fig. 4 die Sperrhebel 75 und 85 um einen gemeinsamen gehäusefesten Zapfen   89 gelagert. gelagert.   



   Die Fig. 5 zeigt eine Anordnung mit den Scherenkreuzen nach Fig. 1. An Stelle des Hebelgetriebes zum Bewegen des Schiebers 1 ist eine an den gehäusefesten Zapfen 90 gelagerte Feder 91 mit dem Stift 13 

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 des doppelarmigen Hebels 7 verbunden. Ein um den gehäusefesten Zapfen 92 gelagerter Sperrhebel 93 greift mit seiner Sperrnase 94 an dem Stift 13 an. An Stelle des Hebelgetriebes zum Bewegen des Schie- bers 2 ist eine um den gehäusefesten Zapfen 95 gelagerte Feder 96 mit dem Stift 20 des doppelarmigen
Hebels 9 verbunden. Ein um den gehäusefesten Zapfen 97 gelagerter Sperrhebel 98 greift mit seiner Sperr- nase 99 an dem Stift 20 an. 



   Der in der Fig. 1 dargestellte Schlitzverschluss ist in einer solchen Stellung gezeigt, bei der er für eine Bildaufnahme bereit ist. Die Bildaufnahme kommt dadurch zustande, dass durch ein nicht mit dar-   gestelltes Auslösegetriebe der Sperrhebel 43   aus dem Bereich der Nase 39 geschwenkt wird. Durch die Wir- kung der Feder 40 wird der Schieber 1 mit seinem Vorhang 4 aus dem Bereich der   Belichtungsöffnung   6 ge- bracht. Nach entsprechender Zeit wird durch das gleiche Auslösegetriebe auch der Sperrhebel 55 aus dem
Bereich der Nase 51 geschwenkt und durch die Wirkung der Feder 52 folgt der Schieber 2 mit seinem Vorhang 5 dem Schieber 1.

   Nach diesem Belichtungsvorgang ist der Schieber 1 mit seinem Vorhang 4 unter- halb und ausserhalb der Belichtungsöffnung 6 und der Schieber 2 mit seinem Vorhang 5 die Belichtungs- öffnung 6 abdeckend angeordnet. Die Anordnungen in den Fig.   2 - 4   haben die gleiche Wirkungsweise wie die der Fig. 1. 



   Die Anordnung nach Fig. 5 hat folgende Wirkungsweise :
Durch das schon genannte nicht mit dargestellte Auslösegetriebe wird der Sperrhebel 93 aus dem Bereich des Stiftes 13 geschwenkt. Durch die Wirkung der Feder 91 wird der Schieber 1 mit seinem Vorhang 4 aus dem Bereich der Belichtungsöffnung 6 gebracht. 



   Nach entsprechender Zeit wird durch das gleiche Auslösegetriebe auch der Sperrhebel 98 aus dem Bereich des Stiftes 20 geschwenkt und durch die Wirkung der Feder 96 folgt der Schieber 2 mit seinem Vorhang 5 dem Schieber 1. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schlitzverschluss für photographische Kameras mit zwei von einem Hebelgetriebe nacheinander an der Belichtungsöffnung vorbeigeführten Schiebern, dadurch gekennzeichnet, dass das als viergliedrige kinematische Kette ausgebildete Hebelgetriebe rechtwinklig zur Verschlusselementenebene angeordnet und der Koppelhebel (27, 28,61, 62) über eine Stift-Lochverbindung (31,32, 63,64) mit den Schiebern (1, 2) verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Schlitzverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelgetriebe als Kurbelschwinge ausgebildet ist.
    3. Schlitzverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelgetriebe als Kurbelschleife ausgebildet ist.
    4. Schlitzverschluss nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Koppelhebel (27, 28 ; 61,62) mit einer ortsfesten Antriebsfeder (40, 42 ; 71,82) verbunden ist und einen Stift (31, 32 ; 63, 64) besitzt, der in einer Aussparung eines mit den Schiebern (1, 2) verbundenen Zapfens (11, 12 ; 87, 88) geführt ist.
    5. Schlitzverschluss nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung der Schieber (1, 2) ein an sich bekanntes Scherenkreuz angeordnet ist und besagter Zapfen (11,12) als Drehzapfen ausgebildet ist.
    6. Schlitzverschluss nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung der Schieber (1, 2) Führungsleisten (57) vorgesehen sind und besagter Zapfen (87,88) fest mit den Schiebern (1, 2) verbunden ist.
AT528562A 1962-04-11 1962-07-02 Schlitzverschluß für photographische Kameras AT234508B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3940780A (en) * 1973-10-16 1976-02-24 Nippon Kogaku K. K. Light-intercepting device for cameras having focal plane shutters

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3940780A (en) * 1973-10-16 1976-02-24 Nippon Kogaku K. K. Light-intercepting device for cameras having focal plane shutters

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