DE563237C - Springkamera - Google Patents
SpringkameraInfo
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- DE563237C DE563237C DEL79042D DEL0079042D DE563237C DE 563237 C DE563237 C DE 563237C DE L79042 D DEL79042 D DE L79042D DE L0079042 D DEL0079042 D DE L0079042D DE 563237 C DE563237 C DE 563237C
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- Expired
Links
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/02—Bodies
- G03B17/04—Bodies collapsible, foldable or extensible, e.g. book type
Landscapes
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Viewfinders (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Springkamera, insbesondere für Kleinbildformate, mit Objektiven
von kurzer Brennweite, bei der das Objektivbrett in seitlichen Kurven geführt ist. Die
~ 5 bekannten Schließvorrichtungen, bei denen das Objektivbrett durch zwei seitlich vom Objektiv
angeordnete Standartenhebel in die Arbeitsstellung gebracht wird, lassen sich bei Objektiven
von weniger als etwa 75 mm Brennweite schwierig anwenden, da der Raum im Gehäusekörper
sehr beschränkt und die Entfernung von der Ruhe- zur Arbeitsstellung des Objektivbrettes
sehr kurz ist.
Die bisherigen Arten der zusammenklappbaren Aufnahmeapparate mit kurzer Brennweite, die beispielsweise 50 mm für eine Bildgröße von 3 χ 4 cm beträgt, haben sowohl beim Spreizentyp als auch bei der Ausführung nach Art eines herausziehbaren Tubusses den Nach-
Die bisherigen Arten der zusammenklappbaren Aufnahmeapparate mit kurzer Brennweite, die beispielsweise 50 mm für eine Bildgröße von 3 χ 4 cm beträgt, haben sowohl beim Spreizentyp als auch bei der Ausführung nach Art eines herausziehbaren Tubusses den Nach-
ao teil, daß im geschlossenen Apparate der Verschluß
mit der Optik unverdeckt liegt, so daß also sehr leicht diese freiliegenden Teile bei der
Nichtbenutzung des Apparates beschädigt werden können, zumal wenn der Verschluß aus
dem Apparat herausragt. Ein weiterer Nachteil dieser Typen ist der, daß durch das Offenliegen
des Verschlusses im Ruhezustand des Apparates die Verschlußhebel unbeabsichtigt, etwa beim
Tragen, betätigt werden können. Ferner ist bei diesen Ausführungsarten durch das Fehlen eines
Deckbodens die Verwendung eines großen Rahmensuchers unvorteilhaft, so daß man sich
mit kleinen Visiervorrichtungen begnügen muß, die auf dem Gehäusekörper angebracht sind.
Alle diese Nachteile fallen bei dem Gegenstand der Erfindung fort.
Erfindungsgemäß sind die Kurven, in denen das Objektivbrett geführt ist, derart ausgebildet,
daß während des Umlegens des Kamerabodens, der als Kameradeckel dient, das Objektivbrett
parallel zu sich selbst in das Innere des Kameragehäuses verschoben wird. Zu beiden Seiten des
Objektivbrettes sind zwei kulissenartig ausgebildete Kurventräger angeordnet, von denen
die einen gelenkig im Kameragehäuse und die anderen starr am Kameraboden befestigt sind.
In den ausgearbeiteten Kurven laufen Zapfen, welche an dem Verschlußträger angebracht
sind. Das sichere, stoßfreie Gleiten wie auch die Erhaltung gleicher axialer Höhe und Riehtung
bei der Bewegung des Verschlusses werden dadurch erreicht, daß das Objektivbrett auf
jeder Seite in drei Punkten in den Kulissenführungen geführt ist. Die oberen Kurventräger
sind mit den unteren durch ein Zwischenglied verbunden, so daß das Zusammenwirken der
Kurven gewährleistet ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes an einer sonst bekannten
Kamera dargestellt. Es sei erwähnt, daß nebensächliche Teile in der Zeichnung weggelassen
sind, z. B. ist der Balg nirgends dargestellt.
Es stellen dar:
Abb. ι eine Vorderansicht der linken Apparat- 6g
hälfte im geöffneten Zustand,
Abb. 2 einen Längsschnitt durch den geöffneten Apparat,
Abb. 3 die Lage der Bewegungsteile im geschlossenen Apparat, das Gehäuse ist nach der
Linie A-B in Abb. 2 geschnitten,
Abb. 4, 5, 6, 7 die Wirkungsweise der Kurven auf die Zapfenlagerungen des Objektivbrettes
in verschiedenen Phasen der Apparatöffnung, und zwar
ίο Abb. 4 bei um 5 ° geneigtem Boden,
Abb. 5 bei um 20° geneigtem Boden, Abb. 6 bei um 60 ° geneigtem Boden,
Abb. 7 bei geschlossenem Apparat, die Teile sind sämtlich nur angedeutet, Abb. 8 den geöffneten aufgestellten Apparat
mit einer Bodenstütze,
Abb. 9 eine Vorderansicht in der Blickrichtung A in Abb. 8,
Abb. 10 eine vergrößerte Vorderansicht der verriegelten linken Verschlußträgeranwinkeung,
Abb. 11 eine vergrößerte Vorderansicht der durch Druck in Pfeilrichtung entriegelten rechten
Verschlußträgeranwinkelung. Am Gehäuse α ist durch das Scharnier b der
Boden c angelenkt. An diesem ist das Kurventeil d mit der ausgearbeiteten Kurve e befestigt.
Weiter ist im Punkt f die Zugstange g drehbar befestigt, welche beim Schwenken des Bodens
über das Lager Ji das Kurventeil i mit der Kurve k im Punkt y dreht. Beim Schwenken
des Bodens erfolgt also auch eine Drehung der Kurventräger d und i. In der ausgearbeiteten
Kurve k liegen die Zapfen I und m des Objektivbrettes
0 und in der Kurve e der Zapfen n. Bewegt man nun den Boden c, so gleiten die
Zapfen I, m, η in den Kurven entlang. Dabei
sind die Kurven so durchgebildet, daß sich die Mitten der Zapfen I, in, η auf den in Richtung
der optischen Achse verlaufenden, zueinander parallelen Linien E-F, G-H, J-K (Abb. 4, 5, 6, 7)
bewegen und die Verbindungslinien der Mitten in jeder Kurven- bzw. Bodenstellung zueinander
kongruente Dreiecke bilden. Ein großer Rahmensucher f>
läßt sich leicht am Verschlußträger anbringen. Die Feststellung des Bodens und damit auch des Objektivbrettes wird dadurch
erreicht, daß sich (Abb. 1, 2, 10) ein Federriegels, der am Verschlußträger befestigt
ist, in Richtung seiner Federkraft mit einer Anwinkelung (Abb. 1, 2) oder einem Stift (Abb. 10)
vor das Kurventeil d oder in eine Vertiefung desselben legt. Statt dessen kann auch der'
Federriegel gelocht sein und in einen Zapfen an dem Kurventräger d schnappen. Beim Schließen
der Kamera sind die beiden Riegelfedern s mit Daumen und Zeigefinger so weit gleichzeitig einwärts
zu drücken, bis der Stift das Kurventeil losläßt (Abb. 11), während gleichzeitig mit dem
Mittelfinger der Boden leicht anzuheben ist. Der Apparat kann somit mit drei Fingern bequem
entriegelt und geschlossen werden. Das Auffedern des Bodens beim Druck auf den bekannten
Schnäpperknopf geschieht vorteilhaft durch eine Zugfeder, welche an der nach dem
Apparatinnern vorstehenden Achse Ji und an der öse t befestigt ist. Es sei erwähnt, daß die
gesamte Mechanik durch leichteste Federkraft aus der Ruhe- in die Arbeitsstellung springt, da
den Teilen auf ihrer Bahn keinerlei Hemmungen entgegentreten; selbst die vorstehende Anwinkelung
der Feder s läuft bei richtiger Anordnung völlig frei und reibungslos, und zwar in der Kurve e. Für Aufnahmen mit hochgestellter
Kamera, beim Aufstellen auf den Rollfilmraum w, ist noch am linken Kurventeil
d eine Lagerung u für eine Bodenstütze ν
vorgesehen. Diese wird bei Nichtgebrauch in der Richtung nach der Bodenachse b umgeklappt,
so daß sie am Kurventeil d anliegt. Beim Zusammenklappen des Apparates liegt
also die Stütze voll verdeckt im Gehäusekörper und bietet so keinerlei Möglichkeiten des
Hängenbleibens oder Festhakens.
Claims (8)
1. Springkamera, insbesondere für Kleinbildformate, bei der das Objektivbrett in
seitlichen Kurven geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurven derart ausgebildet
sind, daß während des Umlegens des Kamerabodens (c), der als Kameradeckel
dient, das Objektivbrett (0) parallel zu sich selbst in das Innere des Kameragehäuses (a)
verschoben wird.
2. Springkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten
des Objektivbrettes (0) zwei kulissenartig ausgebildete Kurventräger (d, i) angebracht
sind, von denen die einen (i) gelenkig im Kameragehäuse und die anderen (d) starr
am Kameraboden befestigt sind.
3. Springkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Objektivbrett
(0) auf jeder Seite in drei Punkten (I, m, n) in den Kulissenführungen (e, Ji)
geführt ist.
4. Springkamera, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurventräger (d, i) durch ein
Zwischenglied (g) gelenkig miteinander verbunden sind, so daß ihre Bewegungen voneinander
abhängig sind.
5. Springkamera, dadurch gekennzeichnet, daß das Objektivbrett (0) mit einem aufklappbaren
Sucher (fi) ausgerüstet ist, der mit diesem beim Zusammenklappen der
Kamera im Gehäuse verschwindet.
6. Springkamera, dadurch gekennzeichnet, daß das Objektivbrett (0) oder der Kameraboden
(c) mit einer aufklappbaren Bodenstütze versehen ist, die beim Schließen der Kamera im Gehäuseinneren verschwindet.
/. Springkamera, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kameraboden (c) mit seinem einen Ende rechtwinklig nach dem Scharnier (b) hin umgebogen ist und als Stütze
dient.
8. Springkamera, dadurch gekennzeichnet, daß die Endstellungen des Objektivbrettes (o)
in an sich bekannter Weise durch Sicherungsglieder, wie Schnappfedern (s), gesichert
werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL79042D DE563237C (de) | 1931-08-09 | 1931-08-09 | Springkamera |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL79042D DE563237C (de) | 1931-08-09 | 1931-08-09 | Springkamera |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE563237C true DE563237C (de) | 1932-11-03 |
Family
ID=7284539
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL79042D Expired DE563237C (de) | 1931-08-09 | 1931-08-09 | Springkamera |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE563237C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2941460A (en) * | 1957-11-14 | 1960-06-21 | Polaroid Corp | Erecting mechanism for photogrpahic apparatus |
-
1931
- 1931-08-09 DE DEL79042D patent/DE563237C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2941460A (en) * | 1957-11-14 | 1960-06-21 | Polaroid Corp | Erecting mechanism for photogrpahic apparatus |
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