DE173454C - - Google Patents
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- DE173454C DE173454C DENDAT173454D DE173454DA DE173454C DE 173454 C DE173454 C DE 173454C DE NDAT173454 D DENDAT173454 D DE NDAT173454D DE 173454D A DE173454D A DE 173454DA DE 173454 C DE173454 C DE 173454C
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03D—APPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
- G03D13/00—Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
- G03D13/02—Containers; Holding-devices
- G03D13/04—Trays; Dishes; Tanks ; Drums
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- Photographic Developing Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57c. GRUPPE
HANS TIRMANN und HUGO TIRMANN in.PIELACH B. MELK, N.-Ö.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. September 1904 ab.
Die den Gegenstand der zu beschreibenden Erfindung bildende Entwicklungsvorrichtung
gehört zu derjenigen Art, bei welcher die belichtete Platte unter Vermeidung einer zum
Aufenthalt einer Person geeigneten Dunkelkammer aus der Kassette entnommen und in
einen Plattenträger eingesetzt wird, mittels dessen sie durch nach außen geführte Handhaben
in die verschiedenen Bäder eingesenkt
ίο werden kann. Der Plattenträger ist entweder
in einem über den Bädern befindlichen Raum aufwärts- und querverschiebbar angeordnet,
wie dies an sich bei solchen Apparaten schon bekannt ist, oder er befindet sich in ebenfalls
bekannter Weise in einer Transportkassette, die nach dem Einziehen der. Platte lichtdicht
abschließbar ist und lichtdicht sowohl an den Raum zum Überführen der Platten aus der
Kassette in den Träger als auch an einen die Bäder enthaltenden Raum anschließbar ist.
Der Raum, in welchem das Überführen der Platte aus der Kassette in den Plattenträger
erfolgt, ist in bekannter Weise durch mit Gummistulpen ausgestattete Handlöcher von
außen zugänglich.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß der Raum, in welchem das
Entnehmen der Platten aus der Kassette erfolgt, von dem den Plattenträger bei seiner
Beschickung einschließenden Raum durch eine mit absperrbaren Verbindungstüren versehene
Scheidewand getrennt ist. · Der erste Raum ist mit einer Tür versehen, durch die
die Kassetten, Plattenschachteln usw. eingeführt werden. Der zweite Raum besitzt entweder
einen nach außen führenden Schlitz, auf den eine, den Plattenträger aufnehmende Übertragungskassette aufgesetzt werden kann,
oder er ist mit einer Vorrichtung versehen, die ein Heben und Senken des Plattenträgers
sowie ein Seitwärtsschieben desselben ermöglicht. In den in den zweiten Raum hineingesenkten
Tragrahmen wird vermittels der durch die Handlöcher des ersten Raumes eingeführten
Hände durch die Verbindungstür hindurch die Platte eingehängt. Dann wird die Verbindungstür geschlossen, so daß die
Hände aus den Handlöchern herausgezogen werden können, ohne daß das durch die Handlöcher
eindringende Licht der Platte gefährlieh
werden könnte; die . frei gewordenen Hände können nun zu den weiteren Manipulationen
gebraucht werden, also zum Ausheben des Tragrahmens und Überführen der Tragrahmenkassette zum Entwickelraum.
Zur Vereinfachung kann der Entwickelraum in unmittelbare Verbindung mit dem vorhin
genannten zweiten Räume gebracht werden, so daß der die Platte tragende Tragrahmen
durch einfache . Verschiebung in diesem zweiten Raum in den Entwickelraum gebracht
werden kann. Diese Manipulation wird durch eine geeignete Einrichtung von außen her bewirkt, so daß die Hände nicht
ins Innere eingeführt zu werden brauchen. Der Entwickelraum enthält in bekannter
Weise durchsichtige Standwannen und besitzt einerseits Schauöffnungen, andererseits eine
mit Bezug auf Färbung veränderliche Beleuchtungsöffnung, so daß der Entwicklungs-Vorgang
von außen beobachtet werden kann, ohne daß es nötig wäre, die' Platte früher aus
dem Bade zu heben, als bis die Entwicklung bezw. Fixierung beendet ist.
Auf den Zeichnungen sind zwei Ausführungsformcn des Apparates dargestellt, und
zwar zeigt:
Fig. ι eine schaubildliche Gesamtansicht der einen Ausführungsform.
Fig. 2 ist ein Vertikalschnitt durch die in Fig. ι vorn befindliche Seite des Apparates.'
Fig. 3 zeigt einen Vertikalschnitt durch jenen Teil des Apparates, welcher zum Entwickeln,
Waschen und Fixieren der Platten dient.
Die Fig. 4 und 5 stellen den Behälter mit dem vertikal verschiebbaren Tragrahmen in
unter rechtem Winkel zueinander vorgenommenen vertikalen Längsschnitten dar.
Fig. 4a ist ein Horizontalschnitt durch den Tragrahmen mit der Platte.
Fig. 6 zeigt in einem Horizontalschnitt eine besondere Ausbildung des Entwicklungsraumes für die Behandlung von Entwicklungspapier.
Die Fig. 7, 8 und 9 stellen in einem Vertikalschnitt nach der Linie x-x der Fig. 8, sowie
in Vorderansicht und perspektivischer Ansicht eine zweite Ausführungsform des Apparates
dar, während
Fig. 10 eine Vorrichtung zeigt, die bei der Entwicklung von Platten größerer Dimensionen
in Anwendung kommt.
Die in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Ausführungsform
des Apparates besteht aus einem in bekannter Weise mit Handlöchern 2 ausgestatteten, allseitig geschlossenen bezw.
lichtdicht schließbaren Kasten 1, welcher in seinem Innern durch eine nach unten aufklappbare
Wand 3 in zwei Räume 4 und 5 abgeteilt ist. Der Raum 5 ist nach oben durch einen Schieber 6 und der vordere größere
Raum durch einen Deckel 7 verschließbar. Der Schieber 6 kann im Bedarfsfalle durch
einen anderen Schieber ersetzt werden, wel- eher mit entsprechend gefärbten Glastafeln
versehen ist, um, wenn nötig, farbiges Licht in den Kasten eindringen zu lassen.
In dem Deckel 7 befindet sich eine Schauöffnung mit einem Trichter 42 aus Paragummi,
welche Öffnung durch einen auf der Innenseite des Deckels 7 angebrachten Schieber
43 verschlossen werden kann.
Die Vorrichtung zum Entwickeln, Waschen und Fixieren der Platten hat eine der Hauptsache
nach bekannte Einrichtung. Sie besteht im wesentlichen aus einem Kasten 8, in welchen die Wanne 9 mit dem Entwickelbad
sowie mehrere Schieber und farbige Glasplatten, deren Zweck später erklärt wird,
eingeschoben sind, ferner aus einem, mit dem Kasten 8 durch einen Balg 10 auf beliebige
Entfernung einstellbar verbundenen Okular 11 zur Beobachtung der Vorgänge in
. dem Entwickelraum von außen.
Die Handhabung des Apparates ist folgende:
Die in der Belichtungskassette befindliche Platte wird durch Öffnen des Deckels 7 in den
Kasten 1 eingebracht; sodann wird auf den Schlitz 12 des Schiebers 6 (Fig. 2) ein mit
dem vertikal verschiebbaren Traggestelle ausgestatteter Behälter 13 aufgesetzt, wie er in
ähnlicher Weise bereits verwendet worden ist und welcher nach unten durch einen Schieber
14 abschließbar ist. Das Traggestell für die Platten besteht aus zwei durch Rohrstutzen
15 des Behälters hindurchgehenden Stangen. 16, die außen durch einen Handgriff
17 und unten durch ein Querstück 18 miteinander verbunden sind. An die beiderseits
vorstehenden Enden des Querstückes 18 kann in bequemer Weise ein zur Aufnahme
der Platte dienender, aus drei Leisten bestehender Rahmen 19 eingehängt werden, zu
welchem Belaufe die vertikalen Leisten des Rahmens nahe dem oberen Ende kleine
schlitzartige Öffnungen 44 besitzen.
Nach dem Aufsetzen des Behälters 13 auf den Schieber 6 wird der Schieber 14 geöffnet
und der Tragrahmen mit Hilfe des Handgriff es 17 nach abwärts geschoben. Man kann
sodann, nach sorgfältigem Verschluß des Kastens 1, durch die mittels lichtdichter Manschetten
21 abschließbaren Handlocher 2 hindurch im Innern des Kastens die Platte 20,
welche, wie schon erwähnt, sich bereits im Kasten 1 befindet, nach Öffnen der Tür 3 in
den Rahmen 19 einlegen und letzteren an das Traggestell anhängen. Sollte beim Einlegen
der Platten in die Kassetten das Erkennen der Glas- und Schichtseite der photographischen
Platte zu schwierig sein, so empfiehlt es sich, den Schieber 6 durch den früher erwähnten roten Glasschieber zu ersetzen, wobei
das Einlegen der Platte durch die Schau-Öffnung 42 bei unschädlichem roten Licht
wahrgenommen werden kann.
Nachdem die Tür 3 wieder geschlossen ist und die Hände aus den Öffnungen 2 entfernt
wurden, kann nach dem Emporziehen des Tragrahmens, sowie nach Abschließen des Behälters
13 durch den Schieber 14, der Behälter 13, in welchem sich nun die zu entwickelnde
Platte eingeschlossen befindet, auf den oberen, aus dem Entwicklerraum 8 hervorstehenden
Rand der Wanne 9 aufgesetzt werden, worauf die Entwicklung vorgenommen wird. Dieselbe geschieht durch
Öffnen des Schiebers 14,. durch mehrmaliges
Auf- und Abwärtsschieben des Tragrahmens mittels des Handgriffes 17 und schließlich
durch Belassen der Platte in dem Bade.
Die Entwickelwanne ist ein Gefäß, dessen vordere und rückwärtige Wand, aus Glas,-platten
oder Zelluloid 22 besteht. Im Innern des Kastens 8 sind, wie schon angeführt,
mehrere Schieber vorgesehen, von denen einer (23) vor der Wanne angeordnet und als '
ίο zum Zwecke des Abblendens des außerhalb
der Platte durch die Wanne dringenden Lichtes auswechselbare Blende für verschiedene
Plattengrößen ausgebildet ist, während von den übrigen, hinter der Wanne befindl-ichen
Schiebern: 24 eine fein gekörnte Mattglasscheibe, 25 eine gelbe, 26 eine rote
Glasscheibe und 27 eine lichtundurchlässige Platte aus Karton oder dergleichen ist. Der
Kasten 8 ist noch mit einem vollkommen lichtdicht schließenden Deckel 28 versehen.
Die Entwicklung der Platte vollzieht sich nach dem Eintauchen in das Bad zuerst in
voller Dunkelheit, sodann geschieht die Fertigentwicklung· nach Öffnen des Deckels
28 und Zurückziehen des Kartonschiebers 27 bei natürlichem oder jedem beliebigen künstlichen
Lichte. Diese Entwicklung läßt sich in bekannter Weise durch das einstellbare
Okular 11 von außen in jeder Phase beobachten. Letzteres ist mit einem, das Auge
lichtdicht umgebenden Gummitrichter 29 versehen und bei Nichtgebrauch durch einen
Schieber 30 abschließbar.
Die Entwicklung der Platte wird im erforderlichen Moment durch Hochheben des
Tragrahmens unterbrochen, worauf nach Schließen des Schiebers 14 der Behälter 13
entfernt und der in der aus dem Kasten 8 herausziehbaren
Wanne enthaltene Entwickler durch Wasser ersetzt wird. Die Platte wird dann im Wasser einige Male auf- und abbewegt
und abtropfen gelassen, worauf der Behälter 13 auf ein mittlerweile in den
Kasten 8 eingeschobenes Fixierbad aufgesetzt wird, in welchem die Platte durch Eintauchen
und Verbleibenlassen fixiert wird. Auch dieser Vorgang, kann wieder durch das Okular 11
beobachtet werden.
Durch Einstellen der. roten oder gelben Glasscheibe 25 oder 26 ist es ermöglicht, rotes
oder gelbes Licht in den im übrigen vollkommen lichtdicht abgeschlossenen Entwickelkasten
8 einfallen zu lassen. Die Mattglasscheibe 24 hat den Zweck, das Erblicken von außerhalb befindlichen Gegenständen zu
verhindern und das Arbeiten bei künstlichem Lichte, z. B. bei einer Kerzenflamme, zu erleichtern.
Die in Fig. 6 dargestellte Ausführungsform des Entwickelkastens 8 findet besonders
dann Anwendung, wenn Kopien auf Entwicklungspapier hervorgerufen Werden sollen. Der
Entwickelkasten besitzt zu diesem Behuf e einen freien würfelförmigen Raum, dessen
rückwärtige Seitenfläche mit der Wanne 9 und den beschriebenen Schiebern 23 bis 27
ausgestattet ist, während die linke und rechte, eventuell auch die obere Seitenfläche mit den
gleichen Schiebern 24 bis 27 versehen sind. Diese Einrichtung bezweckt, eine in der
Wanne befindliche, zu entwickelnde Kopie z. B-. auf Bromsilberpapier von vorn beleuchten
zu können, da eine Durchleuchtung der Kopie, wie bei Glasplatten, nicht möglich ist.
Selbstverständlich muß hierbei der dem Okular 11 gegenüberliegende Deckel 28 des
Kastens geschlossen sein.
Die in den Fig. 7, 8 und 9 dargestellte Ausführungsform der Vorrichtung unterscheidet
sich von der früher beschriebenen dadurch, daß der Transportbehälter 13 in Wegfall
kommt und das Entwickeln, Waschen und Fixieren der Platte in getrennt angeordneten
Fächern desselben Raumes vor sich geht, der mit dem Raum des Plattenträgers in Verbindung
steht.
Die Vorrichtung besteht nach, dieser Ausführungsform
aus zwei Kammern 31, 32, welche durch drei Bälge miteinander in Verbindung
stehen und innerhalb der durch die Balglängen gegebenen Grenzen einander genähert
oder voneinander entfernt werden können. Die beiden unten befindlichen Bälge
10, 10 dienen wie früher zum Beobachten des Vorganges beim Entwickeln bezw. Fixieren
der Platte oder des Films, während der obere, über die ganze Apparatbreite reichende
Balg 33 (in Fig. 9 nicht gezeichnet) die Handgriffe beim Einhängen der Platte in den
Tragrahmen ermöglicht.
Der rückwärtige Teil 32 der Vorrichtung ist in mehrere Räume geteilt, von denen der
obere 34 wie früher durch eine aufklappbare Wand 3 verschließbar ist. In die obere
Seitenwand ist ein Schieber 35 eingelassen, welcher mit dem bereits früher beschriebenen,
vertikal verschiebbaren Tragrahmen für die Platten ausgestattet ist.
Die Handhabung dieses Apparates ist ähnlich der des vorher beschriebenen:
Nachdem die zu entwickelnde Platte in ihrer Kassette durch eine der in der Rückwand des
Teiles 32 vorgesehenen Türen 36 eingebracht worden ist, kann man durch die mit Manschetten
21 ausgestatteten Handlocher des vorderen Teiles 31 in das Innere des Balges
33 gelangen und nach Niederklappen der Wand 3 das Einhängen der Platte in den Tragrahmen bei vollkommenem Lichtabschluß vornehmen. Bemerkt sei, daß auch
bei dieser Ausführungsform der Vorrichtung, und zwar in der oberen Seitenwand des Teiles
31, eine Schauöffnung 42 mit Schieber 43 vorgesehen ist, um das Unterscheiden der Glas-
und Schichtseite der zu entwickelnden Platte zu erleichtern. Das hierzu nötige rote Licht
kann durch die Glasschieber und die Glaswände des Bades 9 in den Raum 34 gelangen,
und zwar bei geöffneter Tür 28 und zurückgezogenem Schieber 27 des ebenso wie früher
ausgestatteten, unterhalb der Kammer 34 angeordneten Entwicklungsraumes.
Die Tür 3 wird nach erfolgtem Einhängen der Platte in den Tragrahmen geschlossen
und der Schieber 35 nach Entfernung der Hände aus der Vorrichtung in eine solche
Lage gebracht, daß die Platte über der Entwicklerwanne 37 hängt, in welcher die Entwicklung
genau in derselben Weise, wie früher beschrieben, vorgenommen wird.
Nach dem Entwickeln wird die Platte hochgehoben und der Schieber 35 so weit nach
rechts verschoben, daß die Platte über dem in der Mitte befindlichen A¥asserbad 38 sich
befindet. Nach erfolgtem Waschen und Abtropfenlassen der Platte, welcher Vorgang
von außen nicht beobachtet zu werden braucht, wird der Schieber 35 abermals um ein Stück
weiter nach rechts verschoben und die Platte in das Fixierbad 39 getaucht.
Sowohl die Kammer mit dem Entwicklungsals auch diejenige mit dem Fixierbad
sind hier mit dem früher beschriebenen Schiebern 23 bis 27 versehen. Die Beobachtung
kann hier gesondert durch die beiden Okulare 11 und Bälge 10 erfolgen. Bei
gTÖßeren Vorrichtungen kann anstatt eines einfachen Okulars ein nach Art der Operngucker
mit zwei Gläsern ausgestattetes verwendet werden.
Die Wannen der zur Verwendung kommenden Bäder sind mit Ablaufhähnen 40 versehen,
auf welche Schläuche 41 aufgesteckt werden können, um die Badeflüssigkeit ablassen
und erneuern zu können.
Die Fig. 10 zeigt eine besondere Ausbildung des Entwicklungsraumes für große
Plattendimensionen. Damit bei der Entwicklung großer photographischer Platten durch
die naturgemäß auch größer dimensionierten Schieber 24 bis 27 nicht zu viel Licht auf die
Platten fallen kann, ist die Rückseite des Raumes 8 mit einem trichterförmigen Ansatz
45 versehen, an dessen kleinerer. Endfläche erst die Schieber 24 bis 27 und die Abschlußtür
28 vorgesehen sind.
Claims (4)
- Patent-An Sprüche:i. Vorrichtung zum Einlegen, Entwickeln, Waschen und Fixieren von photographischen Platten oder Films bei natürlichem oder künsth'chem Lichte, gekennzeichnet durch die Vereinigung eines in bekannter Weise durch lichtdicht anschließende Manschetten von außen zugänglichen Manipulationsraumes (4 bezw. 33) mit einem zweiten Räume (5 bezw. 34), der von dem ersten durch eine mit lichtdicht schließenden Klappen oder Türen (3) versehene Scheidewand getrennt ist und in welchem sich ein in bekannter Weise von außen her geführter Plattenträger (16—19) befindet, zu dem Zwecke, bei geöffneten Verbindungstüren die im ersten Raum aus den Kassetten ausgehobene Platte in den in den zweiten eingebrachten Tragrahmen einzuhängen, worauf die Verbindungstüren geschlossen werden und die weiteren Manipulationen, also entweder das Ausheben des Tragrahmens in lichtdichte Behälter oder das unmittelbare Einführen des Tragrahmens in den eigentlichen Entwickelraum, von außen her geschehen. .
- 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Räume, der Manipulationsraum und der Plattenträgerraum, innerhalb zweier fester Kasten (31, 32) untergebracht sind, die miteinander durch einen zusammenklappbaren Balg (33) in Verbindung stehen, zum Zwecke, die Vorrichtung, wenn sie nicht gebraucht wird, auf ein kleines Volumen bringen zu können.
- 3.'Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen außen an den Entwickelraum anzusetzenden sich verjüngenden Kasten (45, Fig. 10), an dessen äußerem Ende in bekannter Weise verschieden gefärbte ein- und ausschiebbare Lichtfilter angeordnet sind, zum Zwecke, namentlich bei Apparaten für größere Plattendimensionen die einfallende Lichtmenge zu verringern, trotzdem aber die ganze Platte zu beleuchten.
- 4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch einen außen an den Entwickelraum anzusetzenden Kasten (8, Fig. 6), dessen Scitenwände, allenfalls auch Deckfläche, mit ein- und ausschiebbaren verschieden gefärbten Lichtfiltern versehen sind, zum Zwecke, von verschiedenen Seiten beliebig regelbares Licht in den Entwickelraum gelangen zu lassen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE173454C (de) |
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