DE53442C - Apparat zum Hervorrufen und Fixiren photographischer Bilder - Google Patents

Apparat zum Hervorrufen und Fixiren photographischer Bilder

Info

Publication number
DE53442C
DE53442C DENDAT53442D DE53442DA DE53442C DE 53442 C DE53442 C DE 53442C DE NDAT53442 D DENDAT53442 D DE NDAT53442D DE 53442D A DE53442D A DE 53442DA DE 53442 C DE53442 C DE 53442C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cuvette
frame
transport
plate
guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT53442D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. SILBERGLEIT in Gleiwitz
Publication of DE53442C publication Critical patent/DE53442C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D13/00Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
    • G03D13/02Containers; Holding-devices
    • G03D13/04Trays; Dishes; Tanks ; Drums
    • G03D13/06Light-tight tanks with provision for loading in daylight

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat, in welchem nach geschehener Aufnahme mit den Trockenplatten diejenigen Operationen vorgenommen werden sollen, welche sonst in der Dunkelkammer ausgeführt werden.
Dieser Apparat und sein Zubehör soll im Folgenden beschrieben, dann das damit auszuführende Verfahren erläutert und schliefslich noch seine vortheilhafte Zusammenstellung mit einigen Hülfsmitteln für den praktischen Gebrauch angegeben werden.
Der eigentliche Apparat, in Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 im Grundrifs dargestellt, besteht aus drei Haupträumen A E und C, die durch die den Raum E einschliefsenden farbigen Gläser α α, von denen die hintere Scheibe rubinroth und gegen das Licht zu matt geschliffen und die vordere Chromgelb ist, von einander getrennt sind. Der Raum A ist mit einem zur Anlage des Gesichtes passend ausgeschnittenen Auszug B versehen. Der Raum C nimmt die Lampe F auf und trägt den Schornstein D. An der einen verticalen Schmalwand von E befinden sich die Führungsbleche n, einen Zwischenraum freilassend, während die untere Schmalwand nur theilweise durch die Streifen g bedeckt wird.
Auf dem einen Ende der oberen Schmalwand sitzt ein hohles Kästchen b, Fig. 8, in dem sich der Schlüssel c dreht, der in dem Ansatz χ geführt und gehalten wird.
Zu diesem Apparat gehören eine Cuvette mit Cuvettenrahmen und eine Transport- und Fixircuvette.
Die Cuvette ist in Fig. 4 im Längsschnitt, in Fig. 5 im Grundrifs, in Fig. 4a (an Fig. 1) im Querschnitt des oberen Einschiebetheiles und in Fig. 8 perspectivisch gezeichnet. Sie besteht aus dem Metallmantel G, wird durch den bei g drehbaren Deckel s lichtdicht geschlossen und hat neben demselben die Führungsleisten r. An der einen Schmalseite befindet sich das Eingufsrohr ν und an der unteren Schmalwand der Ablafshahn w. An der anderen Schmalwand ist die Führung t angeordnet, in welche die Führungsleiste Z des Cuvettenrahmens d pafst. Diese Anordnung ist in Fig. 3 in Seitenansicht, in Fig. 1 im Verticalschnitt (als Fig. 3 a) und in Fig. 2 im Horizontalschnitt (als Fig. 3 b) ersichtlich. Der Verschlufs bezw. die Oeffnung dieses Cuvettenrahmens an der vierten Seite wird durch den Vorreiber k bewirkt, welcher an der Stange h rechtwinklig sitzt, die ihre Führung im Rahmen hat und über ihm in dem Hohlstück e ausläuft. Die Umbiegung m der Führungsleiste I dient als Handgriff zum bequemen Ein- und Ausschieben des Rahmens in die Cuvette. Wie auch aus Fig. 1 und 2, ersichtlich, passen die Führungsleisten r der Cuvette derartig in die Führung g des Apparattheiles E, dafs letzterer hierdurch lichtdicht abgeschlossen wird. Ebenso pafst die Führungsleiste / des Cuvettenrahmens nicht nur in der Führung t der Cuvette, son-
dern auch in der Führung η des Theiles E. Drittens kommt das Hohlstück e des Cuvettenrahmens genau um den Schlüssel c des Kästchens b am Theil E zu sitzen, wodurch durch Drehen von c der Vorreiber k hin- und herbewegt und so der Rahmen geöffnet und verschlossen werden kann.
Die Transport- und Fixircuvette, in Fig. 6 und 7 in Ansicht und Grundrifs gezeichnet, ist an Form und Gröfse der vorbeschriebenen Cuvette vollständig gleich, auch hat sie den gleichen Deckel und die gleichen Führungsleisten; die verticalen Längswände bestehen aber aus gelbem oder rothem Glase und die Theile ν n> und i sind bei ihr nicht vorhanden, sie läfst sich also ebenfalls lichtdicht in die Führung g des Theiles E einschieben.
Um nun die praktische Verwendung dieses Apparates mit Zubehör zu erläutern, soll vorausgeschickt werden, dafs vor der Hervorrufung und Fixirung die Benutzung eines Wechselkastens erforderlich ist. Der Gang der Operationen ist alsdann folgender:
ι. Im Wechselkasten wird aus dem Packet Platten eine entnommen und in die hölzerne Cassette gelegt, worauf die Aufnahme stattfindet, und zwar mit jedem beliebigen vorhandenen Apparat.
2. Nach erfolgter Aufnahme werden a) die die exponirte Platte enthaltene Cassette, b) der Cuvettenrahmen, Fig. 3, 3 a, 3, 3 b, und c) die Cuvette, Fig. 4, 4a und 5, in den Wechselkasten gelegt, die Platte aus der Cassette in den Cuvettenrahmen befördert und dieser selbst in die Cuvette geschoben, die dann mit ihrem Deckel verschlossen wird.
3. Die so mit Rahmen und Platte versehene Cuvette wird nun aus dem Wechselkasten genommen und in den Apparat unterhalb des Theiles E eingeführt, Fig. 4 a und 8.
4. Nachdem in das Mafsgefäfs die Entwickelungsflüssigkeit (verdünnte Pyrogallussäure) abgemessen ist, wird auf das Rohr ν der Cuvette ein Trichter gesetzt und dieselbe in die Cuvette befördert. Zur Verhütung von Blasen kann ein Doppeltrichter oder ein Filter in dem einfachen Trichter angewendet werden. Nach 5 bis 10 Secunden wird der. die Platte tragende Rahmen, Fig. 3, 3 a und 3 b, an seinem Griff m hochgeschoben, um durch Anlegen des Gesichtes in B, welches aufserdem mit einem Tuch überdeckt wird, und nachdem die Lampe F entzündet ist, zu sehen, wie weit die Entwickelung gediehen ist. Diese Beobachtung wird von Zeit zu Zeit wiederholt. Hält man dann die Platte für dicht genug, so wird die Entwickelungsflüssigkeit durch den Hahn w abgelassen und derselbe wieder geschlossen, worauf so lange klares Wasser aus- und abgelassen wird, bis man glaubt, dafs die Platte genügend abgespült ist. . .
5. Nunmehr wird der Rahmen so vollkommen in die Höhe geschoben, dafs er die Cuvette ganz verläfst und sein Hohlstück e genau um den Schlüssel c zu sitzen kommt; er selbst sitzt dann mit seinen Führungsleisten Z in E.
6. Die Transport- und Fixircuvette, Fig. 6 und 7, wird in die Führung g des Apparatstückes E derart eingeschoben, dafs die darin befindliche Cuvette sich so viel auf dem entgegengesetzten Ende daraus entfernt, wie erstere von der anderen Seite hineinkommt, bis sie vollkommen die gehabte Lage derselben einnimmt. Hierauf wird der Schlüssel c gedreht, der Vorreiber k öffnet den Rahmen und die Platte gleitet in die Transport- und Fixircuvette, worauf ihr Deckel sorgfältig geschlossen wird.
7. Die Fixir- und Transportcuvette wird aus der Führung gezogen und in einen Fixirbehälter gestellt, der unterschwefligsaures Natron enthält.
8. Ist die Fixirung erfolgt, was man deutlich durch die Scheiben der Transport- und Fixircuvette sehen kann, sobald man sie aus dem Behälter hebt und gegen das Licht hält, so wird sie in den Wässerungsbehälter L gebracht, der aus einem länglichen, schmalen Kasten besteht, Fig. 9, unten an der einen Schmalseite bei η das Einflufsrohr ζ, und an der anderen Schmalseite oben bei λ das Ausflufsrohr £■ hat, damit ein bequemer und continuirlicher Wasser-Zu- und -Abflufs stattfinden kann.
In Fig. 8 ist die praktische Anordnung dieses Apparates so gezeichnet, dafs er mit den drei Säulen α auf dem Untersatz β befestigt ist, der in die Leisten γ des Behälters H ein- und ausgeschoben werden kann; letzterer hat genau unterhalb des Ablafshahnes w der eingeschobenen Cuvette G die Oeffnung ε und trägt auf seinen Säulen 5 den Behälter K, der mit entsprechenden Hähnen, z. B. ω für v, u. a. versehen ist. Das Ganze ist derart angeordnet, dafs die Wasserbeschaffung und der Verbleib des verbrauchten Wassers mit dem Apparat verbunden ist.
Schliefslich sei noch bemerkt, dafs auch die Cuvette G hinsichtlich des Zu- und Abflusses nach Art des Wässerungsbehälters L mit den Röhren ζ und £r eingerichtet sein kann, um durch das allmälige Hochsteigen der Flüssigkeit Flecken zu vermeiden und die richtige Gleichmäfsigkeit zu erzielen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Apparat zum Hervorrufen und Fixiren photographischer Bilder, bestehend' aus einem Auszug A B einer Laterne CDF und einer
    zwischen diesen befindlichen Kammer E mit Seitenführung η, horizontaler Führung g und Stelleinrichtung b χ c nebst zugehöriger Cuvette G mit Cuvettenrahmen dehklm und Transport- und Fixircuvette, derart angeordnet, dafs die Kammer E durch farbige Scheiben a a von dem Auszuge und der Laterne getrennt und durch Einschieben der Cuvette G oder der Transportcuvette lichtdicht zu verschliefsen ist, um die im Cuvettenrahmen eingespannte und in der Cuvette behufs Hervorrufens befindliche Platte zur Beobachtung in die Kammer E einzuschieben, wobei die Anordnung des Schlüssels c und des die Platte haltenden . Vorreibers k derart getroffen ist, dafs man mit ersterem letzteren öffnet, sobald der Rahmen nach Beendigung der Entwickelung hochgeschoben und die Cuvette G gegen die Transport- und Fixircuvette ausgewechselt ist, wodurch die lichtdichte Ueberführung der Platte von der einen in die andere Cuvette bewirkt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT53442D Apparat zum Hervorrufen und Fixiren photographischer Bilder Active DE53442C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE53442C true DE53442C (de)

Family

ID=328098

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT53442D Active DE53442C (de) Apparat zum Hervorrufen und Fixiren photographischer Bilder

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE53442C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3214132C2 (de)
DE53442C (de) Apparat zum Hervorrufen und Fixiren photographischer Bilder
AT21233B (de) Transportable Dunkelkammer.
DE2115487C3 (de) Tageslicht-Entwicklungsgerät
DE561692C (de) Tageslichtentwicklungsvorrichtung
DE522639C (de) Taschen-Dunkelkammer
AT133741B (de) Tragbare Dunkelkammer.
DE687237C (de) Tageslichtentwicklungseinrichtung
DE451211C (de) Dunkelkammer
DE195013C (de)
DE545388C (de) Vorrichtung zum Behandeln von photographischen Platten und Flachfilmen
DE173454C (de)
DE863300C (de) Vorrichtung zum Entwickeln von fotografischen Filmen oder Platten, insbesondere Roentgenfilmen
DE64467C (de) Apparat zum Entwickeln und Fixiren photographischer Platten
DE413218C (de) Entwicklungsvorrichtung mit mehreren, von aussen den Einblick gestattenden Fluessigkeitsbehaeltern
DE549922C (de) Tragbare Dunkelkammer in Gestalt eines Koffers
DE851455C (de) Vergroesserungsansatz
DE577088C (de) Vorrichtung zum Entwickeln von Lichtpausen
DE832991C (de) Lichtpausmaschine
DE184540C (de)
DE508132C (de) Plattenkorb fuer Liegeentwicklung photographischer Negative
DE58091C (de) Wechselkasten mit drehbarer Entwicklungsschale
DE211987C (de)
DE17067C (de) Photographischer Apparat zur Aufnahme im Freien
DE441269C (de) Vorrichtung zum Bleichen von Textilgut mittels Sauerstoff- oder Ozonflotte