DE58310C - Entwickelungsapparat, für photographische Platten - Google Patents
Entwickelungsapparat, für photographische PlattenInfo
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- DE58310C DE58310C DENDAT58310D DE58310DA DE58310C DE 58310 C DE58310 C DE 58310C DE NDAT58310 D DENDAT58310 D DE NDAT58310D DE 58310D A DE58310D A DE 58310DA DE 58310 C DE58310 C DE 58310C
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03D—APPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
- G03D13/00—Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
- G03D13/02—Containers; Holding-devices
- G03D13/04—Trays; Dishes; Tanks ; Drums
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE jB7: Photographs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. November 1890 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat zum ununterbrochenen Exponiren und sofortigen
Entwickeln der belichteten Platten ohne eine Dunkelkammer.
Der ganze Apparat setzt sich aus den zwei Haupttheilen: 1. Camera mit Platten- oder
Silberbadkasten, 2. dem Entwickelungsapparat zusammen.
Die Camera .4, Fig. 1, ist an der Stelle, an welcher bei der Belichtung die Platte zu stehen
kommt, mit Schlitzen α α1 α2 versehen, welche
durch Schieber luftdicht verschlossen werden können.
Unter der Camera ist der Behälter B, Fig. 2, für die unexponirten Platten (Trockenplatten)
oder, wenn mit nassen Platten gearbeitet werden soll, für das Silberbad angebracht.
Der Behälter B, Fig. 2, hat genau an der Stelle, wo sich der Schlitz a1 in der Camera
befindet, in dem Deckel einen entsprechenden Schlitz c, durch welchen die Verbindung
zwischen der Camera A und dem Behälter B hergestellt wird. Beim Arbeiten mit Trockenplatien
wird in den Behälter B der eigentliche Plattenkasten C, Fig. 3, gebracht; letzterer wird
durch den Deckel c verschlossen. Im Innern des Plattenkastens C stehen die Trockenplatten
//'/a etc· zwischen Führungsleisten senkrecht.
In der Vorderwand H1 des Plattenkastens C
befindet sich eine Oeffnung g, durch welche die durch die Vorderwand i des Behälters B
gehende Schraube k nach Einführung des Plattenkastens C in den Behälter B gesteckt
und dann an der im Innern des Plattenkastens angeordneten Wand I festgeschraubt wird.
Der Plattenkasten C kann durch Drehen der an der Vorderwand i des Behälters B befestigten
Schraube m in dem Behälter B nach vorwärts" und rückwärts geschoben werden.
Ist der Plattenkasten C in den Behälter B gebracht, so wird sein Deckel e an der Hinterwand
des Behälters B befestigt. Wird nun an der Schraube m entsprechend gedreht, so bewegt
sich der Plattenkasten C gegen die Vorderwand i des Behälters B zu und es gelangen
nach einander sämmtliche in dem Plattenkasten untergebrachte Platten fflf2 etc. unter die
Oeffnung c in dem Deckel des Behälters B und können von hier durch den Greifer D,
Fig. 4, durch die Oeffnung a1 in die Kammer A gebracht und belichtet werden. Zur
Widerlage des Greifers D beim Ausheben der Platten//1/2 etc. aus dem Plattenkasten dient
die Wand Z, welche bei der Vorwärtsbewegung des Plattenkastens C durch die Schraube k in
ihrer Lage genau neben dem Schlitz c, Fig. 2, festgehalten wird.
Die auf vorbeschriebene Art und Weise nach einander belichteten Platten//1/- etc. werden
nun in dem nachfolgend beschriebenen Apparat sofort nach der Belichtung entweder einzeln
oder hinter und mit einander entwickelt.
Den Entwickelungsapparat stellen Fig. 5, 6 und 7 dar.
'. Derselbe besteht zunächst aus einer beliebigen Anzahl. Behälter EFGHIK, Fig. 7. Der
Behälter E dient zur Aufnahme einer Anzahl Entwickelungsbäder L zum Entwickeln der belichteten
Platten.
Der Raum F ist mit einer Brause M zum Abwaschen der entwickelten Platten versehen.
Der Behälter G nimmt verschiedene Fixirbäder N zum Fixiren der abgewaschenen Platten
auf.
In dem Behälter H befindet sich eine Brause O
zum Abwaschen der fixirten Platten. Ein weiterer Raum / kann noch verschiedene Be-
Claims (3)
- hälter P zur Aufnahme von Flüssigkeit für die Verstärkung der Platten enthalten.Der letzte Raum K dient zum Herausnehmen oder Aufstapeln der entwickelten Platten. In letzterem Falle kann er ähnlich dem Behälter B eingerichtet sein.Von den hinter einander angeordneten Entwickelungsbädern L, Fixirbädern N und Verstärkungsbädern P kann jedes einzelne zur Verwendung gebracht werden, indem nämlich durch Schrauben tuv jedes beliebige Bad so eingestellt werden kann, dafs die Platten beim Entwickeln in das vorher bestimmte Bad gelangen müssen.Zur Speisung der Brausen M und O dient der Wasserbehälter Q. Zur Aufnahme des den Brausen entfliefsenden Wassers dient der Behälter R. Um nun die belichteten Platten aus der Camera in den Entwickelungsapparat und aus einer Abiheilung des letzteren in die andere bringen zu können, ist oben auf dem Entwickelungsapparat die Laterne S angebracht. Dieselbe besteht aus zwei Theilen T1 T, zwischen denen so viel Raum verbleibt, dafs zwischen ihnen die mit dem Greifer, Fig. 4, erfafste Platte bequem nach der Seite geführt und über die Scheidewände der Abtheilungen EFGH und / gehoben werden kann.Die Innenwände der beiden die Laterne S bildenden TheileT"!"1 werden durch rothes Glas gebildet, hinter bezw. vor welchen durch die Schrauben XX Lichter zur Beobachtung der Entwicklung der Platten hin- und hergeschoben werden können. Zu diesem Zwecke find auch Oeffnungen η in der Vorderseite des Theiles T der Laterne angebracht.Zur Verhütung des Eindringens von Licht in die Camera und in den Entwickelungsapparat wird der zwischen T und T1 oben verbleibende Schlitz durch die in Fig. 8 dargestellte Einrichtung verschlossen. Diese Einrichtung besteht aus einem biegsamen Band 0, welches an beiden Enden aufgerollt ist und durch Federn stets in gespanntem Zustande erhalten wird. In das Band 0 ist der Greifer D entsprechend eingeschaltet. Diese Vorrichtung zum Verschliefsen des Schlitzes kann jedoch nur dann Anwendung finden, wenn eine Platte dann erst wieder belichtet wird, wenn die vorher belichtete Platte vollständig entwickelt ist. Um mehrere Aufnahmen in kurzen Zeiträumen hinter einander machen und sofort gleichzeitig neben einander entwickeln zu können, wird der Verschlufs der Laterne nicht durch ein aus einem Stück bestehendes Band ο gebildet, in welchem nur ein Greifer D angeordnet ist, sondern es werden Verschlufsplättchen ρ ρ u. s. w., Fig. 9, an einander gereiht, in welchen in bestimmten Abständen Greifer D eingesetzt sind, so dafs sich in der Camera eine Platte zur Belichtung befindet, während sich in jedem der Behälter EFGHI gleichzeitig eine Platte befinden kann. Zur gleichzeitigen Seitwärtsbewegung sämmtlicher Platten sind auf den mit Haken q mit einander verbundenen Plättchen ρ ρ u. s. w. Zahnstangen r angebracht, welche sich unmittelbar an einander reihen und in welche ein entsprechendes Zahnrädchen s greift, durch dessen Drehung eine gleichzeitig seitliche Verschiebung der Platten ρ ρ u. s. w. stattrindet.Pa Text-Ansprüche:ι . Ein Entwickelungsapparat für belichtete photographische Platten in oder aufser unmittelbarer Verbindung mit einer photographischen Camera, bestehend aus der Aneinanderreihung verschiedener Behälter EFGHI, in welchen die zur Entwickelung nöthigen Entwickelüngsbäder L, Spülvorrichtungen M und O. Fixirbäder N und Verstärkungsbäder P in geeigneter Reihenfolge Aufnahme finden, und in welche die mittelst Greifer D gehaltene Platte dadurch von einem Abtheilungsbehälter in den anderen übergeführt werden, dafs über den Behältern eine aus zwei Theilen T T1 bestehende Laterne S angeordnet ist, in welche die Platten mit den Greifern D in die Höhe gehoben und über die Scheidewände der Abtheilungen von einem Behälter in den anderen lichtdicht übergeführt werden können, wobei gleichzeitig durch Geffnungen η an der Laterne 5 die Entwickelung der Platten beobachtet werden kann.
- 2. Bei dem durch Anspruch 1. gekennzeichneten Entwickelungsapparat die Anordnung von mehreren hinter einander liegenden verstellbaren Behältern LL u. s. w,, NN u. s. w., PP u. s. w. zur Aufnahme verschiedener Entwickeiun^s-. Fixir- und'Ver-Stärkungsbäder in den entsprechenden Ab,-^ theilungen E G und /. um einen beliebigen Entwickler, eine beliebige Fixirflüssigkeit oder einen beliebigen Verstärker zur Entw.ickelung jeder Platte verwenden zu können.
- 3. In Verbindung mit dem durch Anspruch 1. und 2. gekennzeichneten Entwickelungsapparat die Anwendung einer aus Plattenkasten C und Behälter B bestehenden Cassette, welch letztere oben mit einem Schlitz c versehen ist, durch welchen die in dem Plattenkasten C aufbewahrten Tiockenplatten durch den Greifer D, der Reihe nach herausgenommen, zur Belichtung gebracht und durch den seitlichen Schlitz a1 in dem photographischen Apparat in den Entwickelungsapparat übergeführt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE58310C true DE58310C (de) |
Family
ID=332622
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT58310D Expired - Lifetime DE58310C (de) | Entwickelungsapparat, für photographische Platten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE58310C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0199517A3 (de) * | 1985-04-12 | 1987-02-04 | Harry Arthur Hele Spence-Bate | Filmblatthandhabung |
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- DE DENDAT58310D patent/DE58310C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0199517A3 (de) * | 1985-04-12 | 1987-02-04 | Harry Arthur Hele Spence-Bate | Filmblatthandhabung |
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