DE357485C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von photographischen Negativen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von photographischen NegativenInfo
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- DE357485C DE357485C DEW58310D DEW0058310D DE357485C DE 357485 C DE357485 C DE 357485C DE W58310 D DEW58310 D DE W58310D DE W0058310 D DEW0058310 D DE W0058310D DE 357485 C DE357485 C DE 357485C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B15/00—Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
- G03B15/02—Illuminating scene
- G03B15/06—Special arrangements of screening, diffusing, or reflecting devices, e.g. in studio
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Cameras Adapted For Combination With Other Photographic Or Optical Apparatuses (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 28. AUGUST 1922
REICH S PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 357485 -KLASSE
57b GRUPPE
(W5S3IO
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von photographischen Negativen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Mai 1921 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung, durch welche
während der Zeitdauer der Belichtung des lichtempfindlichen Films oder der Platte ein
solch beleuchteter Hintergrund des aufzunehmenden Gegenstandes erzeugt wird, daß
die Umrißlinien desselben scharf auf einem dunklen oder schwarzen Hintergrund auf dem
entwickelten Negativ oder als lichter oder weißer Hintergrund auf dem positiven Abzug to
erscheinen. Bisher war es allgemein üblich, wenn Bilder
mit klaren Umrißlinien erwünscht waren, den zu photographierenden Gegenstand vor einen
weißen oder stark beleuchteten Hintergrund zu stellen, welcher das ganze Bildfeld deckte;
wenn jedoch die Aufnahme auf diese Weise gemacht wurde, stellten sich ernstliche Mangel
deshalb ein, weil im Umriß des photographierten Gegenstandes sich eine »Verschleierung« durch
die Lichtstrahlen ergab, die vom Hintergrund ίο auf die Linse und den Gegenstand unter verschiedenen
Winkeln trafen. Es ist allgemein gebräuchlich, mittels eines Pinsels nach dem bekannten
Deckverfahren den Umriß des Gegenstandes zu verbessern, so gut dies mit der Hand
möglich ist, indem der Hintergrund um den Gegenstand herum übermalt wird. Dieses von
der Hand ausgeführte Abdecken mit einem Pinsel, einer Feder u. dgl. erfordert nicht nur
große Geschicklichkeit, sondern auch viel Zeit, ao und insbesondere, wenn es sich um Gegenstände
handelt, die sehr unregelmäßige und feine Linien aufweisen, ist es selbst für den geschicktesten
Künstler unmöglich, ein durchaus zufriedenstellendes Bild herzustellen. Diese Abdeckarbeit kann gänzlich vermieden
werden, und nach vorliegendem Verfahren ist es möglich, Negative und Positive mit guten
Umrißlinien mit weißem oder lichtem Hintergrund mittels eines Lichtverteilers zu erzielen,
indem derselbe hinter dem aufzunehmenden Gegenstand bewegt wird, derart, daß sich die
Lichtstrahlen im wesentlichen in der Linse kreuzen.
Die hierdurch erzielte Wirkung sei erst nach Beschreibung der verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung im nachstehenden erklärt.
In den Zeichnungen ist
Abb. ι teilweise Seitenansicht, teils senkrechter Schnitt durch den Erfindungsgegenstand. Abb. 2 ist eine Draufsicht und teilweise ein Horizontalschnitt durch die in Abb. 1 gezeigten Teile.
Abb. ι teilweise Seitenansicht, teils senkrechter Schnitt durch den Erfindungsgegenstand. Abb. 2 ist eine Draufsicht und teilweise ein Horizontalschnitt durch die in Abb. 1 gezeigten Teile.
Abb. la zeigt ein Negativ, das durch den in den Abb. 1 und 2 gezeigten Apparat genommen
wurde.
Abb. 3 ist eine Seitenansicht des in Abb. 1 und 2 gezeigten Lichtverteilers.
Abb. 4 ist ein vergrößerter Horizontalschnitt an der Linie 4-4 der Abb. 3.
Abb. 5 ist ein senkrechter Schnitt an der Linie 5-5 der Abb. 4.
Abb. 5 ist ein senkrechter Schnitt an der Linie 5-5 der Abb. 4.
Abb. 6 zeigt einen Teil des in Abb. 3 dargestellten Lichtverteilers.
Abb. 7 ist eine der Abb. 6 ähnliche Ansicht einer abgeänderten Ausführungsform des Lichtverteilers.
Abb. 8 ist eine schaubildliche Ansicht eines
der Verschlußglieder, welche in der in Abb. 7 gezeigten Ausführungsform angewendet werden.
Abb. 9 ist eine Draufsicht eines abgeänderten
Lichtverteilers.
Abb. 10 ist eine Vorderansicht des in Abb. 9
gezeigten Licht Verteilers.
Abb. 11 ist eine teilweise Draufsicht, teilweise
Horizontalschnitt des in den Abb. 9 und 10 gezeigten Lichtverteilers, und
Abb. 9a zeigt ein Negativ, das mit dem in Abb. 10 und 11 gezeigten Lichtverteiler belichtet
wurde.
Der photographische Apparat 12 (Abb. 1
bis 6) ist auf einem Tisch 13 angeordnet. Der im vorliegenden Fall zu photographierende
Gegenstand ist ein auf einen Tisch 16 gestellter Stuhl 14, und der Tisch ist mit einer Glasplatte 16
versehen. Der Tisch und Stuhl befinden sich in passender Stellung vor der Kamera. Der
Tisch 15 besitzt ein in der Querrichtung verlängertes Gestell 15« zu einem nachstehend beschriebenen
Zweck.
Der in Abb. 1 gezeigte Lichtverteiler besteht aus einer engen, in senkrechter Richtung ver-,
längerten Lampenröhre oder Kammer 17, welche am unteren Ende vorzugsweise mit einem
mit Rädern versehenen Rahmen oder Gestell 18 über den Boden bewegt werden kann.
Ein aufrechter, rechteckiger Rahmen ist starr mit dem Tisch 13 verbunden und erstreckt
sich zu beiden Seiten oberhalb und unterhalb der Linsenröhre 12« der Kamera 12. Diese
Röhre 12a (Abb. 2) enthält die üblichen Lin- g0
sen I2Ö.
In der Vorderwand, die der Kamera gegenüberliegt, besitzt die Lichtkammer 17 eine Anzahl
von senkrecht übereinander angeordneten Lichtdurchgangskanälen 20. Diese werden zwisehen
den drei ortsfesten senkrechten Platten 21 und 22 und den dazwischenliegenden, um
Horizontalachsen drehbaren Ablenkplatten 23 gebildet. Durch die Verstellbarkeit der Ablenkplatten
23 können die Lichtauslässfe 20 in Riehtung auf die Linse 12 δ der Kamera eingestellt
werden (Abb. I und 5). Fernerhin befinden sich die Lichtkanäle in zwei senkrechten Reihen
und sind in bezug aufeinander versetzt angeordnet, dadurch, daß die Ablenkungsplatten 23
in den durch Platten 22 und 21 gebildeten senkrechten Kanälen gegeneinander versetzt sind.
Die Innenwände der Lichtauslässe 20 sind vorzugsweise schwarz angestrichen. Außen an der
Vorderwand der Lichtkammer 17 sind in regelrechten Abständen voneinander wagerechte
Stangen 24 in entsprechenden Lagern drehbar angeordnet. Diese Stangen 24 gehen durch die
senkrechten äußeren Wände 22 hindurch und sind dort an den Ablenkplatten 23 befestigt,
bilden daher wagerechte Drehachsen für die Ablenkplatten. Am anderen Ende sind die
Stangen mit abgeflachten Knöpfen versehen. Die Knöpfe ragen nach den Seiten zu über die
Kanten der Lichtkammer hinaus und werden dort in den Einkerbungen 26 der Einstellplatten
27 in einer bestimmten Lage zueinander
gehalten (Abb. 4). Die Richtung der länglichen - Einkerbungen in den Platten 27 (Abb. 3) bestimmt
die Richtung der Ablenkplatten und somit der Auslaßkanäle in bezug auf die Linse
in senkrechter Ebene. -Die Einstellplatten 27 sind an den Außenseiten der Lichtkammer befestigt
und können zwecks Auswechselung leicht abgenommen werden.
Es ist ersichtlich, daß die Einstellung der Ablenkplatten 23 verschieden und entsprechend
den verschiedenen Entfernungen des Lichtverteilers von der Kamera ist, und daß daher für
die verschiedenen Einstellungen verschiedene Platten 27 vorgesehen sein müssen, Durch die Einstellung der Ablenkplatten 23
werden die Lichtauslässe 20 in senkrechter Richtung gegen die Linse der Kamera verstellt,
doch müssen Vorkehrungen getroffen werden, um diese Lichtauslässe in seitlicher Richtung
gegen die Linse der Kamera zu verstellen, wenn die Lichtkammer seitlich oder in horizontaler
Richtung hinter dem zu photographierenden Gegenstand bewegt wird. Diese Bewegung
wird dadurch ermöglicht, daß obere und untere Schwingarme 28, 29, die starr an dem oberen
und unteren Ende der Lichtkammer 17 und drehbar an dem oberen und unteren Teil des
starren Rahmens 19 vermittels Drehzapfen ο. dgl.
befestigt sind, welche sich in einer Senkrechten befinden, die durch die Linse 126 der Kamera
hindurchgeht. Diese Schwingarme 28, 29 bewegen, wie ersichtlich, die Lichtkammer in
der Ebene eines Zylindermantels, dessen Achse durch oder nahezu durch die Linse der Kamera
geht.
Nach der bevorzugten Ausführungsform befinden sich Glühlampen 30 in zwei senkrechten
Reihen in dem Vorderteil der Lichtkammer 17 (Abb. 4), und kleine Reflektoren 31 befinden
sich hinter diesen Glühlampen und sind derart angeordnet, daß sie das Licht gegen die Rückwand
der Lichtkammer werfen. Wie aus Abb. 2 und 4 ersichtlich, besitzt die Lichtkammer eine
rechteckige, schachtelartige Form, deren Innenraum vorzugsweise weiß angestrichen ist. Der
Hintergrund 32 (Abb. 2) ist dunkel und besteht aus einem Vorhang o. dgl.
Zur Ausführung des Verfahrens wird die vorstehend beschriebene Vorrichtung in der folgenden
Weise betätigt:
Das zum Photographieren erforderliche Licht kann entweder natürliches oder künstliches
Licht sein, das in der üblichen Weise angewendet wird. Es muß natürlich von solcher Stärke
sein, daß weder eine Über- noch Unterbelichtung verursacht wird, wenn das Bild mit dem beleuchteten
Hintergrund aufgenommen wird. Während der Belichtungsdauer wird der Lichtverteiler
im Hintergrund einmal oder mehrere Male durch die Schwingzone im Hintergrund des zu photographierenden Gegenstandes be-
! wegt. Das bewegte Licht, welches den Hintergrund für einen Augenblick beleuchtet, wird
auf dem Negativ scharfe Umrißlinien hervorrufen, selbst von Blättern, Blumen, Farnkräutern,
Spitzen u.dgl., welche so zart gebaut sind, daß deren genaue Umrißlinien durch den
Pinsel bei der Abdeckarbeit nicht eingehalten werden können. Fernerhin ist das Bild für den
größeren oder einen beträchtlichen Teil der Belichtungsdauer gegen den dunklen Hintergrund
aufgenommen, wodurch Einzelheiten des Bildes , kräftig entwickelt werden. Weiter verhindert
der dunkle Hintergrund eine Rückstrahlung des Lichtes, welche, wie allgemein bekannt, die
Umrißlinien zerstört und dem Bild ein verschleiertes Aussehen verleiht. Dies wird durch
das vorliegende Verfahren verhindert, nach welchem Bilder mit scharfen Umrißlinien erzeugt
werden können, und wie erwähnt, wird durch den beweglichen Lichtverteiler dem Bild
Schärfe in den Umrissen erteilt, die gewünschten Einzelheiten werden im Bild hervorgerufen,
und die Abdeckarbeit von Hand aus wird gänzlich vermieden.
Bilder der Negative, die nach diesem Verfahren hergestellt werden, besitzen einen dunklen
Hintergrund, der sich bis an die Kanten des Bildes erstreckt, und ein Bild, z. B. von
einem runden Gegenstand, wird seine dunkelsten go Linien an den Seiten haben, wodurch der Eindruck
einer Rundung erhöht wird. Wie vorstehend erwähnt, ist eine Verschleierung des Bildes ausgeschlossen, nichtsdestoweniger ist
auch bei der Ausübung des vorliegenden Verfahrens beobachtet worden, daß, wenn z. B.
ein vorn gelegenes Bein des Stuhles in dem Bild ein hinteres teilweise überdeckt, eine
feine, weiße Trennungslinie diese voneinander abgrenzt. Dies scheint auf die leichte Abweichung
der Winkel von Lichtstrahlen zurückzuführen zu sein, welche von irgendeinem der
Lichtauslässe 20 ausgehen, und diese erzielte ; Wirkung ist sehr wünschenswert, denn hierdurch
wird verhindert, daß vorn gelegene Teile nicht in weiter hinten gelegene Teile übergehen,
sondern deutlich voneinander getrennt sind.
Nach der in den Abb. 7 und 8 gezeigten Ausführungsform besitzt die Lichtkammer nur eine
senkrechte Reihe von Lichtauslässen 20a, die zwischen den schiefen Ablenkplatten 23« gebildet
werden, die einzeln an Einstellstangen 24« befestigt sind, welche in passenden Lagern an
der Lichtkammer unterstützt sind.
Das nach der Abb. la gezeigte entwickelte Negativ y zeigt den Stuhl nicht in schaubildlicher
Ansicht, obzwar er für gewöhnlich so erscheinen würde. Diese Abbildung soll nur veranschaulichen,
daß das Bild durch einen dunklen Hintergrund auf dem Negativ abgegrenzt wird. Es ist ersichtlich, daß die untere Schwing-
stange 29 in der dargestellten, bevorzugten ' Ausführungsform unterhalb des Gestells 15«
des Tisches 15 ungehindert ausschwingen, und ; daß die Lichtkammer 27 leicht verstellt und an |
den Schwingstangen 28, 2g in verschiedenen Abständen von der Kamera befestigt werden
kann. Diese Einstellung zusammen mit der Einstellung der Ablenkplatten ermöglicht das ;
Richten der Lichtauslässe 20 gegen die Linse to der Kamera hin. Es ist von Wichtigkeit, daß
■ die beiden senkrechten Reihen von Lichtauslässen 20 (Abb. 6) zueinander versetzt ange- !
ordnet sind, so daß bei der Bewegung der Lichtkammer die eine Lichtauslaßreihe jene
Streifen überdeckt, welche sonst durch die Ablenkplatten entstehen würden, und so eine
gleichmäßige Hintergrundbeleuchtung durch die j Bewegung der Lichtkammer hinter dem aufzunehmenden
Gegenstand erzielt wird. ao Nach der Ausführungsform gemäß Abb. 9,
10 und 11 können der Tisch und der Stuhl
in der bereits bsschiiebenen Weise angeordnet sein, doch ist in diesem Fall die Lichtkammer
tragbar, welche von der bedienenden Person getragen und verstellt werden kann. Diese
Lichtkammer besteht aus dem Lampengehäuse 33, welches mit einem seitlich herausragenden
Gi iff 34 versehen ist, und in diesem Gehäuse befindet sich eine Glühlampe 35, die Strom
durch die durch den Arm des Griffes 34 geführten Drähte 36 erhält. Eine Glasplatte 37,
vorzugsweise in Opalfarbe, erstreckt sich quer im Innern des Lampengehäuses 33. Außerhalb
der Platte 37 ist das Gehäuse 33 mit einer Anzahl von im Kreuz verlegten Abteilungen versehen,
welche eine Anzahl von parallelen Lichtauslässen 38 bilden.
Im Gebrauch dieser handbetätigten Lampenkammer hinter dem zu photographierenden
Gegenstand ist beträchtliche Geschicklichkeit erforderlich, um die Lichtauslässe 38 stets
möglichst genau auf die Linse zu richten. Das Licht wird um den Rand des Gegenstandes und
zwischen die öffnungen desselben gelenkt, so j daß das Negativ mit einem dunklen, beträcht- '
lieh großen Rand um das Bild herum und mit dunklen Öffnungen in demselben versehen wird,
wie im wesentlichen in Abb. 9a gezeigt ist, in welcher das entwickelte Negativ mit y1 angedeutet
ist. Natürlich kann bessere Arbeit mit der in den Abb. 1 bis 5 gezeigten Vorrichtung
verrichtet werden als mit der in den Abb. 9, 10, 11 gezeigten, und viel mehr Geschicklichkeit
ist im Gebrauch der letzteren erforderlich als mit der ersteren.
Claims (8)
1. Verfahren zur Herstellung von photographischen Negativen, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Lichtkammer (17, 17a) hinter dem zu photographierenden Gegenstand
(14) während der Zeitdauer der Belichtung bewegt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtkammer (17,
17a) vor dem üblichen dunklen Hintergrund, abar hinter dem aufzunehmenden Gegenstand
bewegt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während der Bewegung
der Lichtkammer (17, 17«) hinter dem zu photographierenden Gegenstand die Lichtstrahlen
aus derselben sich im wesentlichen in der Linse (i2Ö) der Kamera (12) treffen.
4. Beleuchtungsvorrichtung für das Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet
durch eine Lichtkammer (17, 17a), die so angeordnet ist, daß ihre Strahlen nach
der Aufnahmekamera gehen, und daß sie dabei hinter dem aufzunehmenden Gegenstand
bewegt werden kann.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtkammer (17,
17«) mit einer Anzahl übereinander angeordneter Lichtauslässe (20) versehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtauslässe
(20) in einer Reihe übereinander und in einem Winkel zueinander derart angeordnet
sind, daß alle Auslässe im wesentliehen genau auf die Linse (i2Ö) gerichtet
sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampenkammer
(17, 17«) in einem Kreisbogen ausgeschwungen werden kann, dessen Mittelpunkt im
wesentlichen in der Linse (12&) der Kamera (12) liegt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel
der Lichtauslässe (20) geändert werden kann, um die Lampenkammer in verschiedenen
Abständen von der Kamera wirken zu lassen.
Hierzu^ 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW58310D DE357485C (de) | 1921-05-05 | 1921-05-05 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von photographischen Negativen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW58310D DE357485C (de) | 1921-05-05 | 1921-05-05 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von photographischen Negativen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE357485C true DE357485C (de) | 1922-08-28 |
Family
ID=7605450
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW58310D Expired DE357485C (de) | 1921-05-05 | 1921-05-05 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von photographischen Negativen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE357485C (de) |
-
1921
- 1921-05-05 DE DEW58310D patent/DE357485C/de not_active Expired
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