DE374196C - Linsensystem zum Ausgleich der Bildwanderung bei Kinematographen - Google Patents

Linsensystem zum Ausgleich der Bildwanderung bei Kinematographen

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DE374196C
DE374196C DEZ12390D DEZ0012390D DE374196C DE 374196 C DE374196 C DE 374196C DE Z12390 D DEZ12390 D DE Z12390D DE Z0012390 D DEZ0012390 D DE Z0012390D DE 374196 C DE374196 C DE 374196C
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DE
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film
lens
changes
optical system
converging lens
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Expired
Application number
DEZ12390D
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Carl Zeiss SMT GmbH
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Carl Zeiss SMT GmbH
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B41/00Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor
    • G03B41/02Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film
    • G03B41/04Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator
    • G03B41/08Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator with rotating transmitting member

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein für einen Kinematographen mit gleichförmig bewegtem Film bestimmtes, zwischen den Film und den Projektionsschirm einzuschaltendes 5 optisches System, das eine in Abhängigkeit \on dem Filmantrieb bewegliche Reihe von unter sich gleichen Objektiven und ein feststehendes Linsensystem enthält. Ein optisches System dieser Art ist z. B. in der Patentschrift 241124 beschrieben worden. Es dient dem Zwecke, auf dem Projektionsschirm ruhende, scharfe Bilder zu erzielen und weist eine solche Anordnung auf, daß die Objektive in Form einer Kette aneinandergereiht sind und zwischen dem Film und dem Linsensystem liegen, und daß die Teilung der Objektive der Filmteilung gleich ist. Um auch bei verschieden großen Schirmabständen ein scharfes Bild erhalten zu können, ist die Brennweite des Linsensystems einstellbar gewählt.
Die bekannte Anordnung geht von der Voraussetzung einer unveränderlichen Filmteilung aus. Es hat sich indessen herausgestellt, daß diese Voraussetzung nicht haltbar ist. Man hat deshalb schon vorgeschlagen, Linsen von verschiedener Brennweite in den Strahlengang einzuschalten, doch ist es hierbei nicht möglich, in allen Fällen die Größe des Ausgleichschrittes der Größe des Filmschaltschrittes vollständig gleichzumachen, da zwischen den Brennweiten der einzelnen Linsen naturgemäß Sprünge sein müssen. Es soll deshalb nach der Erfindung sowohl die Objektivreihe als auch mindestens ein Glied des Linsensystems in der Richtung der Hauptachse des Kinematographen einstellbar angeordnet sein. Man gewinnt so die Möglichkeit innerhalb der durch Verstellungsmöglichkeit gegebenen Grenzen die Anpassung für jeden beliebigen Filmschaltschritt zu erreichen. Dabei erstreckt sich die Erfindung nicht nur auf optische Systeme nach Art der in jener Patentschriftbeschriebenen. Das optische System kann z.B. auch so ausgebildet sein wie in der Patentschrift 367319 angegeben ist, so daß
to ~ 21,5
fo— 146
f = 800
s — 10 000 (12 000)
Änderungen der Saallänge 5 beeinflussen also lediglich den gegenseitigen Abstand der Obj ektive und der Sammellinse.
Die Objektive sind zwischen einem Trädie jeweils im Strahlenfeld befindlichen FiImbildchen an ein und demselben in endlicher Entfernung vor dem Film liegenden Ort virtuell abgebildet werden, und daß diese virtuellen Bilder an ein und derselben Stelle des Schirms abgebildet werden. Oder es kann das Linsensystem zwischen dem Film und der Objektivreihe liegen. Auch ist die besondere Form der Obj ektivreihe unwesentlich.
Um bei plötzlich auftretenden Änderungen der Filmteilung schnell ein ruhendes und gleichzeitig scharfes Bild auf dem Schirm einstellen zu können, empfiehlt es sich, jene einstellbar angeordneten Teile zwangläufig miteinander zu kuppeln, so daß ihre Einstellungen gleichzeitig erfolgen. Liegt dabei die Objektivreihe zwischen dem Film und dem Linsensystem, so kann man verschiedenen Entfernungen des Projektionsschirms schon dadurch Rechnung tragen, daß man für ein Glied des Linsensystems eine zusätzliche Verschiebung vorsieht.
In Abb. ι bis 4 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei dem das optische System eine während des Durchgangs durch das Strahlenfeld parallel der Bewegungsrichtung des Films F bewegliche Kette von unter sich gleichen Objektiven«1, α2, α3... und eine hinter dieser Kette angeordnete Sammellinse b in solcher Anordnung enthält, daß von den Filmbildchen am Orte B zusammenfallende virtuelle Bilder entworfen werden. Die Filmteilung ist mit tf, die Objektivteilung mit t0, die Brennweite der Ob- go j ektive mit /0 und die Brennweite der Sammellinse mit / bezeichnet. D ist der Abstand des Bildortes B von den Objektiven, sa der Abstand der Obj ektive vom Film F, δ der Abstand zwischen den Objektiven und der Sammellinse und.? der Abstand der Sammellinse vom Projektionsschirm (die Saallänge). Aus dem folgenden Zahlenbeispiel wird die Größenordnung der Änderungen der Abstände D, sa und δ bei Änderungen der Filmteilung tf und der Saallänge s ersichtlich.
i8,6 295.0
18,8 320.3
19,0 349-6
574,6 (562,0)
549.3 (536,8)
520,0 (507,5)
39,8 40,2 40,6
ger c und einem mit diesem fest verbundenen Paßstück c1 geführt und werden durch ein Triebrad d, das in ihre Fassungen eingreift, angetrieben. Das Triebrad besteht aus zwei
Teilen, die zu verschiedenen Seiten des Trägers c liegen und an diesem Träger gelagert sind. Die Welle d1 des Triebrades ist mit dem Filmantrieb so gekuppelt zu denken, daß die Geschwindigkeit der Objektive während des Durchgangs derselben durch das Strahlenfeld sich zu der Geschwindigkeit des Films verhält wie die Objektivteilung t0 zu der Filmteilung tf. Der Träger c ist längs einer
ίο Schwalbenschwanzführung eines Rahmens e geradegeführt und greift mittels eines Zapfens c2 durch einen seiner Führungsrichtung parallelen Schlitz e1 des Rahmens hindurch in eine Nut/1 eines Rohrkörpers/ ein, der an
!5 dem Rahmen e drehbar so gelagert ist, daß seine Drehachse dem Schlitz e1. parallel ist, und der durch einen Triebknopf eingestellt werden kann. Der Rohrkörper f enthält eine rweitere Nut /2, in die ein Zapfen g eingreift, der ebenfalls durch den Schlitzendes Rahmens e hindurchgreift, und der einem Schlitten g1 angehört/ der längs der gleichen Schwalbenschwanzführung geradegeführt ist wie der Träger c. Der Schlitten g1 trägt einen weiteren Schlitten h, dessen Verschiebungsrichtung mit der des Schlittens g1 zusammenfällt und auf dem
to = 35
fo = 196,2
f =188,5
P = l8,6
tf= 18,8
tf= 19,0
Begnügt man sich damit, den Kinematographen nur für ein und dieselbe Saallänge zu verwenden, so sind die Objektivkette und die Sammellinse in gleicher Weise zu kuppeln wie im ersten Ausführungsbeispiel angegeben ist, während die zusätzliche Einstellung der Sammellinse entbehrlich ist· Die Verwendbarkeit für verschiedene Saallängen setzt voraus, daß sowohl die Sammellinse als auch die Objektivkette in der Richtung der Hauptachse des Kinematographen zusätzlich einstellbar ist.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche :
    i. Für einen Kinematographen mit gleichförmig bewegtem Film bestimmtes, zwischen den Film und den Projektionsschirm einzuschaltendes optisches System, das eine in Abhängigkeit von dem Filmantrieb bewegliche Reihe von unter sich die Sammellinse b befestigt ist. Änderungen der Filmteilung tf erfordern eine Einstellung des Rohrkörpers/ durch Drehen am Triebknopf f°, Änderungen der Saallänge s erfordern eine Einstellung des Schlittens h.
    In Abb. 5 ist ein zweites optisches System dargestellt, auf das die Erfindung anwendbar ist. Es enthält wiederum eine während des Durchgangs durch das Strahlenfeld parallel der Bewegungsrichtung des Films F bewegliche Kette von unter sich gleichen Objektiven a\ a?, as... und eine Sammellinse b. Die Sammellinse liegt aber in diesem Falle zwischen dem Film und der Objektivkette. Die Anordnung ist so getroffen, daß im Abstande D vor der Sammellinse ein virtuelles Bild des Films entsteht. Die Teilung der Einzelbildchen dieses virtuellen. Bildes ist mit tb bezeichnet; -v ist der Abstand der Sammellinse b vom Film. Im übrigen sind die Bezeichnungen die gleichen wie in Abb. 1. Aus dem" folgenden Zahlenbeispiel wird die Größenordnung der Änderungen der Abstände D, sa und δ und der Teilung tb bei Änderungen der Filmteilung tf und der Saallänge s ersichtlich.
    gleichen Objektiven und ein feststehendes Linsensystem enthält und bei dem die Größe des Ausgleichschrittes der Große des Filmschaltschrittes angepaßt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Objektivreihe und mindestens ein Glied des Linsensystems in der Richtung der Hauptachse des Kinematographen einstellbar angeordnet sind.
  2. 2. Optisches System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jene einstellbar angeordneten Teile zwangläufig miteinander gekuppelt sind, so daß ihre Einstellungen gleichzeitig erfolgen.
  3. 3. Optisches System nach Anspruch 2, bei dem die Objektivreihe zwischen dem Film und dem Linsensystem angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Glied des Linsensystems eine zusätzliche Einstellung erfahren kann.
    Ό tb Sa & s = 8000 175.10 35.88 go,7 8 26,01 S == IO 000 173,20 35,7° 90,29 26,82 S = 12 000 172,20 35,58 89,99 27,32 s = 8 000 171,25 35,88 89,73 29,88 S = IO 000 169,45 35,70 89,23 30,68 S= 12 000 i68,26 35,58 88,90 31,20 s = 8 000 167,50 35,88 88,69 33,55 S = IO 000 165,70 35,70 88,18 34,35 S = 12 000 164,60 35,58 87,87 34,84
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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