DE873501C - Optische Anordnung bei der Bildprojektion mit optischem Ausgleich - Google Patents

Optische Anordnung bei der Bildprojektion mit optischem Ausgleich

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DE873501C
DE873501C DEK5066D DEK0005066D DE873501C DE 873501 C DE873501 C DE 873501C DE K5066 D DEK5066 D DE K5066D DE K0005066 D DEK0005066 D DE K0005066D DE 873501 C DE873501 C DE 873501C
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DE
Germany
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optical
axis
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arrangement
condenser system
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Expired
Application number
DEK5066D
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English (en)
Inventor
Alfred Deglmann
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Klangfilm GmbH
Original Assignee
Klangfilm GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B41/00Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor
    • G03B41/02Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film
    • G03B41/04Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator
    • G03B41/08Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator with rotating transmitting member

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optical Elements Other Than Lenses (AREA)

Description

  • Optische Anordnung bei der Bildprojektion mit optischem Ausgleich Es ist bekannt, bei der Bildprojektion einen optischen Ausgleich zu verwenden, z. B. ein Vielkantprisma. Bei den bekannten Anordnungen wird durch eine Lampe über ein Kondensorsystem das Bildfenster beleuchtet und hinter dem Bildfenster ein rotierendes Prisma zum Ausgleich angeordnet. Es ist weiterhin bekannt, daß bei der Verwendung eines Prismas der Ausgleich der Filmbewegung nicht ganz vollständig ist. Es wurden daher bereits zusätzlich optische Mittel im Strahlengang der Projektion vorgeschlagen, welche eine Kompensation herbeiführen sollten. Es hat sich jedoch gezeigt, daß diese Mittel noch kein brauchbares Ergebnis brachten. Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, einen möglichst guten Bildstand zu erreichen und ferner die Bildhelligkeit hierbei nicht unnötig herabzusetzen. Das Wesen der Erfindung besteht darin, durch Wahl der Lage und Anordnung des Kondensorsystems zwischen Bildlampe und Bildfenster den Bildstand bzw. die Bildwirkung zu verbessern. Dies kann nach der Erfindung dadurch erreicht werden, daß die optische Mitte des Kondensorsystems oder einzelne Glieder desselben aus der optischen Achse des Gesamtsystems um einen zur Verbesserung des Bildstandes ausreichenden Betrag herausgerückt wird. Das Kondensorsystem oder einzelne Glieder desselben können gemäß der Erfindung zu diesem Zweck winklig und/oder verschoben zur optischen Achse angeordnet werden. Zweckmäßig wird die Anordnung so getroffen, daß das Kondensorsystem aus drei Linsen besteht, von denen die vordere der Bildlampe zugekehrte Linse in ihrer Lage entsprechend der Erfindung verändert wird. Es körnen natürlich auch andere Kombinationen im Köndensorsystem gewählt werden. Das Kondensorsystem wird nach der Erfindung zweckmäßig so angeordnet und eingerichtet, daß das Bild der Lichtquelle um einen geringen Betrag außerhalb der Drehachse des Prismas liegt, und zwar vorzugsweise so, däß das Bild etwas oberhalb oder unterhalb dieser Achse liegt. Eine eindeutige theoretische Erklärung für den den Bildstand verbessernden Effekt der Schrägstellung des Kondensors läßt sich zur Zeit nicht geben, jedoch haben Versuche mit verschiedenen Objektiven, Prismen und Lampenstellungen erwiesen, daß der Effekt unter den verschiedensten Bedingungen reproduzierbar ist.
  • Die Erfindung und weitere Einzelheiten werden an Hand der Abb. i bis beispielsweise erläutert. Abb. i zeigt eine übliche Anordnung für die Projektion mit optischem- Ausgleich. Eine Lampe i beleuchtet über ein Kondensorsystem 2 das Bildfenster 3, das in. einer Bahn 4 angeordnet ist, über die der Film 5 geführt wird. Das Prisma 6 dient als Ausgleichsmittel. Die Projektion erfolgt durch das Objektiv 7. Wie die Darstellung zeigt, liegen hierbei die optischen Mittel symmetrisch zur optischen Achse A des Gesamtsystems.
  • Die Maßnahmen, -die gemäß der Erfindung an dem Kondensorsystem 2 zwischen Lampe und Bildfenster vorgenommen sind, können aus den Abb. 2 bis 7 entnommen werden. In diesen Abbildungen ist ein dreiteiliges Kondensorsystem dargestellt, bestehend aus zwei gleich großen plankonvexen Linsen a und b und einer kleineren plankonvexen Linse c; diese Linse kapn auch nach Art einer Meniskuslinse ausgebildet sein.
  • In Abb. 2 sind die einzelnen Glieder des YCondensorsystems symmetrisch zu der Achse B angeordnet und dieses System ist gegenüber der optischen Achse A der Gesamtordnung um den Betrag rl verschoben. Hierbei liegen die beiden Achsen parallel. Ferner liegen parallel die planen Seiten der Linsen. Die Symmetrieachse B des Kondensorsystems bildet einen spitzen Winkel mit der optischen Achse A des Gesamtsystems öder mit anderen Worten, die planen Seiten der Linsen bilden einen Winkel mit der optischen Achse, der von 9o° verschieden ist.
  • In Abb. 3 ist die Anordnung so getroffen, daß die Achse B des Linsensystems unter einem spitzen Winkel zur optischen Achse A liegt.
  • Abb. 4 zeigt eine Optik, bei der die Anordnungen in Abb. 2 und 3 kombiniert sind. Das Kondensorsystem ist aus der optischen Achse gemäß Abb. 2 herausgerückt und gemäß Abb.3: schräg gestellt. Auch hier bildet die Symmetrieachse B einen gpitzen Winkel zur optischen Achse A: Während bei der Anordnung nach Abb., 3 der Schnittpunkt der beiden Achsen A und B innerhalb des- Kondensorsystems liegt, befindet sich bei der Anordnung nach -Abb. 4 dieser Schnittpunkt außerhalb des Kondensörsystems.
  • In Abb. 5 liegen die Linsen a und b symmetrisch zur optischen Achse A, während die vordere Linse c gegenüber dieser Achse gedreht ist. Bei der Abb. 6 ist die vordere Linse c aus der optischen Achse um den Betrag d herausgerückt, während die beiden anderen Linsen a und b symmetrisch zur optischen Achse A liegen.
  • In der Abb:7 ist die vordere Linse c gegenüber der optischen Achse A verschoben und verdreht; während die beiden anderen Linsen a und b symmetrisch zur optischen Achse liegen. Die Anordnungen nach Abb. 5, 6 und 7 zeichnen sich- also dadurch aus, daß die Symmetrieachse der vorderen Linse c nicht mehr übereinstimmt mit der Symmetrieachse der übrigen Teile des Köndensorsystems. Die Symmetrieachse dieser Linse c bildet entweder einen spitzen Winkel zur optischen Achse des Gesamtsystems bzw. zur Symmetrieachse der übrigen Teile des Kondensorsystems oder ihre Achse- ist parallel zur optischen Achse verschoben. Die Abb. 8 zeigt das Prisma 6 mit dem bisherigen Strahlengang 8 (ausgezogene Linie), bei dem das Bild der Lichtquelle mit der Drehachse des Prismas zusammenfällt. Es wurde bereits gesagt, daß es unter Umständen zweckmäßig sei; das Bild der Lichtquelle unterhalb oder oberhalb der Drehachse des Prismas anzuordnen, wie dies die gestrichelte Linie in Abb:8 zeigt, wobei der Bildpunkt um einen geringen Betrag oberhalb der Achse liegt.
  • Das Wesen der Erfindung ist nicht abhängig von der dargestellten Zahl der Linsen und auch nicht von ihrer Form. Anstatt eines dreiteiligen Systems kann auch z. B. ein mehrteiliges bzw. ein einteiliges System verwendet werden. Es können z. B. auch statt plankonvexer Linsen andere geeignete Formen benutzt werden.
  • Die Führungsbahn für den Film kann eben oder gebogen sein, sie kann auch drehbar angeordnet sein. Es hat sich gezeigt, daß sich die Erfindung bei rotierenden Filmbahnen besonders nützlich anwenden läßt. Bei einer Bildprojektion mit vierundzwanzig Bildern pro Sekunde kann es unter Umständen zweckmäßig sein, gleichzeitig mit den Anordnungen nach der Erfindung noch eine Abdeckblende in bekannter Weise zu verwenden; diese hat den Vorteil; daß bei der durch die Erfindung erreichten Kleinhaltung des Fehlers auch nur eine kleine Blende notwendig ist (geringer Lichtverlust).

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Optische Anordnung beider Bildprojektion mit optischem Ausgleich mittels Vielkäntprisma unter Verwendung eines Kondensorsystems zwischen Lampe und Bildfenster, -dadurch gekennzeichnet, daß die optische Mitte -des- Kondensorsystems oder einzelne- Glieder -desselben aus der optischen Achse der Gesamtanordnung um einen zur Verbesserung des Bildstandes ausreichenden Betrag herausgerückt ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das Kondensatorsystem oder einzelne Glieder desselben winklig und/oder verschoben zur optischen Achse angeordnet ist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch z oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kondensorsystem so angeordnet und eingerichtet ist, daß das Bild der Lichtquelle um einen geringen Betrag außerhalb der Drehachse des Prismas vorzugsweise unterhalb oder oberhalb dieser Achse liegt.
DEK5066D 1938-11-03 1938-11-03 Optische Anordnung bei der Bildprojektion mit optischem Ausgleich Expired DE873501C (de)

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