DE951193C - Kinoaufnahmeapparat - Google Patents

Kinoaufnahmeapparat

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Publication number
DE951193C
DE951193C DEP14082A DEP0014082A DE951193C DE 951193 C DE951193 C DE 951193C DE P14082 A DEP14082 A DE P14082A DE P0014082 A DEP0014082 A DE P0014082A DE 951193 C DE951193 C DE 951193C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
prism
frame
window
lens
housing
Prior art date
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Expired
Application number
DEP14082A
Other languages
English (en)
Inventor
Henri Chevallaz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Paillard SA
Original Assignee
Paillard SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Paillard SA filed Critical Paillard SA
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Publication of DE951193C publication Critical patent/DE951193C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

  • Xinoaufnahzn:eapparat Die Erfindung bezieht sich auf einen Kino@aufnahmeapparat mit einem Objektivträger, insbesonders mit einem drehbaren solchen und mit einer ortsfesten Reflex-Suchvorrichtung, welche ein zwischen Objektiv und Verschluß eingefügtes Prisma =Lufweist.
  • Derartige Apparate sind bekannt, weisen jedoch den Nachteil auf, daß die hintere Seite des Prismas zwecks Reinigung nicht leicht zugänglich ist.
  • Der erfindungsgemäße Apparat bezweckt diesem Nachteil abzuhelfen; er unterscheidet sich von den bekannten Apparaten dadurch, daß das Prisma in einem in bezug auf das Gehäuse des Apparates angelenkten Rahmen enthalten ist, so daß eine Schwenkung des Rahmens es gestattet, das Prisma in eine Stellung zu versetzen, in welcher die Reinigung seiner hinteren Seite möglich wird.
  • Die Zeichnung stellt beispielsweise schematisch eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Apparates dar.
  • Fig. z ist eine Vorderansicht, in welcher der drehbare Objektivträger sich in einer Stellung befindet, in welcher das Prisma freigelegt ist; Fig. a ist eine Seitenansicht, in welcher das Prisma in einer Stellung sichtbar ist, welche die Reinigung seiner hinteren Fläche gestattet; Fig. 3 ist ein Schnitt nach III-III der Fig. i ; Fig. 4 und 5 zeigen in größerem Maßstabe zwei Ansichten des Prismas und seines gelenkigen Rahmens.
  • Der teilweise dargestellte Kinoaufnahmeapparat weist ein Gehäuse i, einen Träger 2 für den Objektivträger, einen drehbaren Objektivträger 3, eine Reflexsuchvomrichtung VR, einen Verschluß 4 und ein Bildaufnahmefenster 5 auf. Die Filmebene ist durch F bezeichnet.
  • Die Reflexsuchvorrichtung VR besteht aus einem Okular 6 und einer Reihe von Linsen und Prismen, von denen ein Prisma P zwischen dem nicht dargestellten Objektiv und dem Verschluß 4. eingefügt ist. Das Prisma P weist eine halbreflektierende Fläche 7 auf, welche dazu dient, einen Teil des Strahlenbündels, das vom Objektiv auf den Film geht, gegen das Okular 6 zu reflektieren, wie es durch den axialen Strahl 8 auf der Fig.3 dargestellt ist: Auf seiner oberen Seite weist das Prisma P eine mattierte Fläche 9 auf, auf welcher das reflektierte Bild erscheint. Das Prisma P ist in einem Rahmen io angeordnet, welcher gegenüber der Fläche 9 ein Fenster i i aufweist, dessen Öffnung derjenigen des Fensters eines Projektionsapparates entspricht.
  • Eine mit einer der Seiten des Rahmens io starr verbundene. Achse 12 kann sich mit ihren Enden in Lagern drehen, welche in Lappen 13 eines Plättchens 14 vorgesehen sind. Dieses letztere weist an seinem, den Lappen 13 entgegengesetzten Ende zwei längliche Öffnungen 15 auf, durch welche es mittels Schrauben 17 an einem weiteren Plättchen 16 befestigt ist. Zwei Schrauben 18 sind auf das Plättchen 14 geschraubt, durchdringen es und stützen sich auf das dahinterliegende Plättchen 16 ab. Außerdem besitzt das Plättchen 14 noch eine längliche Öffnung i9, welche dazu vorgesehen ist, mit einem mit dem Plättchen 16 fest verbundenen Ansatz 2o zusammenzuwirken, um eine horizontale Verschiebung des Plättchens 14 auf dem Plättchen 16 sicherzustellen. Eine auf dem Plättchen 14 befestigte Blattfeder 21 stützt sich auf den Rahmen io und trachtet danach, ihn gegen eine Schraube 22 (s. Fig. i ) angedrückt zu halten, wenn das Prisma sich in seiner Arbeitslage befindet.
  • Das Plättchen 16 weist zwei längliche Öffnungen 23 auf, durch welche es am Träger 2 mittels Schrauben 24 (s. Fig. 3) befestigt ist.
  • Eine im Träger 2 vorgesehene Ausnehmung 25 (s. Fig. 3) erlaubt es, einen Filter zwischen Objektiv und Prisma P einzufügen.
  • Wie aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, bilden die Plättchen 14 und i6 eine Stütze, auf welcher der Rahmen io, in welchem sich das Prisma P befindet, angelenkt ist. Ist das Prisma in seiner Arbeitsstellung, wie in Fig. i dargestellt, so wird der Rahmen io durch die Feder 21 gegen die in den Revolverträger 2 eingeschraubte Schraube 22 angedrückt.
  • Die Bildeinstellung auf der mattierten Fläche 9 erhält man durch die Verschiebung des Prismas P parallel zur optischen Achse des Objektivs. Dank den beiden Schrauben 18 und der Schraube 22 ist diese Verschiebung möglich.. Die Elastizität des Plättchens 14 erlaubt es den Schrauben 18, den Abstand zwischen seinem die Lappen 13 tragenden Ende und dem Plättchen 16 zu verändern. Das Prisma P kann so entsprechend der optischen Achse des Objektivs verschoben werden, wobei die Schraube 22 gewährleistet, daß diese Verschiebung des Prismas P parallel zu demselben geschieht.
  • Die Zentrierung des Fensters i i gegenüber dem Fenster 5 erfolgt einerseits durch die vertikale Verschiebung des Plättchens 16 auf dem Träger 2, dank den länglichen Öffnungen 23, und andererseits durch die horizontale Verschiebung des Plättchens 14 auf dem Plättchen 16, dank den länglichen Öffnungen 15.
  • Soll die hintere Seite des Prismas P gereinigt werden, so stellt man den Objektivträger 3 in die Lage zurück, in welcher das Prisma P vollständig freiliegt, wie in der Fig. i dargestellt. Wie aus dieser Figur ersichtlich, weist der Objektivträger 3 eine ziemlich halbrunde Form auf, so daß er in einer gewissen Winkellage das vom Rahmen io getragene, Prisma P erscheinen läßt. Dann erfaßt man das freie Ende des Rahmens io, zieht ihn nach außen und bewirkt die Drehung der Achse 12 in den Lappen 13 entgegen der Wirkung der Feder 21, bis der Rahmen ungefähr im Winkel von 9o° verschoben würden ist. Diese Stellung ist in Fig. 5 gestrichelt dargestellt. Dank der dem Rahmen io gegebenen Form hört dann die Wirkung der Feder 21 auf. In dieser Stellung des Rahmens io ist die hintere Seite des Prismas P zwecks Reinigung vollständig zugänglich (s. Fig. 2).
  • Nach erfolgter Reinigung wird der das Prisma P tragende Rahmen io in seine Arbeitsstellung zurückgeführt (s. Fig. i), und der Objektivträger kann derart verschoben werden, daß eines seiner Objektive vor das Prisma P zu stehen kommt.
  • Wie aus vorstehendem ersichtlich ist, ermöglicht die Konstruktion des beschriebenen Apparates auf leichte Art und Weise die Reinigung der hinteren Seite des Prismas P, welches sich zwischen dem Objektiv und dem Verschluß befindet.

Claims (6)

  1. PATENTANSPROCHE:-i. Kinoaufnahmeapparat mit einem Objektivträger, insbesonders mit einem drehbaren solchen und mit einer ortsfesten Reflexsuchvorrichtung, welche ein zwischen Objektiv und Verschluß eingefügtes Prisma aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Prisma (P) in einem in bezug auf das Gehäuse (i) des Apparates angelenkten Rahmen (io) enthalten ist, so daß eine Schwenkung des Rahmens (io) es gestattet, das Prisma (P) in eine Stellung zu versetzen, in welcher die Reinigung seiner hinteren Seite möglich wird.
  2. 2. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (io) gegenüber einer mattierten Fläche (9) des Prismas (P), auf welcher das Bild erscheint, ein Fenster (ii) aufweist, dessen Öffnung derjenigen des Fensters-eines Projektionsapparates entspricht.
  3. 3. Apparat nach Anspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (io) auf einer mit dem Gehäuse (i) des Apparates fest verbundenen Stütze angelenkt ist, welche durch zwei Plättchen (i4 und 16) gebildet ist, von denen das erste (i6) einstellbar auf dem Gehäuse (i) des Apparates befestigt ist, während das zweite (i4) ebenfalls einstellbar auf dem ersteren (i6) befestigt ist und zwei im wesentlichen parallel zur optischen Achse des Objektivs angeordnete Lappen (i3) trägt, welche die Gelenkachse (i2) des Rahmens (io) auf der Stütze tragen, derart, daß eine Zentrierung des Fensters (ii) des Rahmens (io) in bezug auf das Fenster (5) der Bildaufnahme des Apparates möglich wird.
  4. 4. Apparat nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stütze des Rahmens (io) parallel zur optischen Achse des Objektivs einstellbar ist, so daß die Einstellung des Bildes auf der mattierten Fläche (9) des Prismas (P) möglich wird.
  5. 5. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein elastisches Organ (2i) vorgesehen ist, um den Rahmen (io) in der Arbeitsstellung des Prismas. (P) zu hatten.
  6. 6. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der- Objektivträger (3) von annähernd halbrunder Form ist, so daß eine seiner Winkellagen es gestattet, das Prisma (P) vollständig freizulegen.
DEP14082A 1954-06-16 1955-05-10 Kinoaufnahmeapparat Expired DE951193C (de)

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DE951193C true DE951193C (de) 1956-10-25

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ID=4550062

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DEP14082A Expired DE951193C (de) 1954-06-16 1955-05-10 Kinoaufnahmeapparat

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