DE412687C - Motorlokomotive mit hydraulischem Antrieb - Google Patents
Motorlokomotive mit hydraulischem AntriebInfo
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- DE412687C DE412687C DEL49277D DEL0049277D DE412687C DE 412687 C DE412687 C DE 412687C DE L49277 D DEL49277 D DE L49277D DE L0049277 D DEL0049277 D DE L0049277D DE 412687 C DE412687 C DE 412687C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C9/00—Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars
- B61C9/08—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines
- B61C9/14—Transmission systems in or for locomotives or motor railcars with IC reciprocating piston engines hydraulic, including combinations with mechanical gearing
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Motor Power Transmission Devices (AREA)
Description
Hugo Lentz in Wien.
Die Erfindung besteht in dem zweckmäßigen Zusammenbau von an sich bei Lokomotiven
und Motorwagen bereits bekannten Teilen und betrifft eine Motorlokomotive mit
hydraulischem Antrieb, bei dem der Antriebsmotor und die getriebene Pumpe eine:;
hydraulischen Getriebes in der Gleisrichtung angeordnet sind. Die zugehörige treibende1
Pumpe des Getriebes ist unmittelbar unter ίο der getriebenen Pumpe und rechtwinklig dazu
so tief angeordnet, daß die Sekundärwelle des Getriebes in oder annähernd in die Höhe
der Triebachse zu liegen kommt. Diese Anordnung ergibt verschiedene Vorteile. Zunächst
wird infolge der rechtwinkligen Kreuzung der Pumpensätze des Getriebes der Weg des Treibmittels zwischen treibender und ge- i
triebener Pumpe sowohl für Vorwärts- als | auch für Rückwärtsfahrt annähernd der |
gleiche und zugleich der kürzeste, so daß man für Vorwärts- und Rückwärtsgang den gleichen
Nutzeffekt erhält. Auch läßt sich der | bei Lokomotiven an sich beschränkte Raum
voll ausnutzen, da alle Maschinen in der Mitte des Wagengestells .untergebracht und
bei freier Zugänglichkeit unabhängig von der vorgeschriebenen Spurweite mit beliebig
hohen Leistungen ausgeführt werden können. Endlich erhöht die neue Anordnung auch die
Stabilität der Lokomotive und ist dadurch die Betriebssicherheit eine höhere.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Abb. ι
zeigt eine Seitenansicht einer solchen Motorlokomotive. Abb. 2 eine Vorderansicht mit
einem Querschnitt durch die Antriebsachse. Abb. 3 und 4 zeigen eine andere Anordnung
des hydraulischen Getriebes in Längs- und Querschnitt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 ist ι die Motorlokomotive, in die irgendein
Antriebsmotor 2 (Verbrennungsmotor, Elektromotor u. dgl.) eingebaut ist, der
unmittelbar auf die Primärpumpe eines hydraulischen Getriebes 3 wirkt. Von dem Getriebe wird die Kraft durch die
von den Sekundärpumpen angetriebenen Wellen 4 abgeleitet. Die Achse 4 des Getriebes
liegt etwa in gleicher Höhe mit den Achsen 5 der Treibräder 6. Sie trägt an ihren Enden
Kurbel 7 mit Zapfen 8, an denen die zu den Treibrädern 6 führenden Zugstangen 9 angelenkt
sind. Bei dieser Anordnung des Getriebes bleiben die Zugstangen während einer Umdrehung parallel und ist dadurch die
günstigste Übertragung von dem Getriebe auf die Treibräder gewährleistet.
Bei der Anordnung nach Abb. 1 und 2 ist die antreibende Achse 4 des Getriebes fest
in den Seitenschilden 10 des Tragrahmens gelagert und .ruht zunächst das ganze Gewicht
des Getriebes auf dieser Welle. Um diese Welle jedoch von dem Gewicht des Getriebes
zu entlasten, ist das Getriebegehäuse an Tragzapfen 11 federnd aufgehängt, die ihrerseits
an dem Traggestell der Lokomotive angelenkt sind. Beim Einbauen des Getriebes wird zunächst das ganze Gewicht auf der
Welle 4 ruhen. Durch Anziehen der Schraubenmuttern 12 werden dann die Federn 13,
auf denen das Getriebe ruht, so stark gespannt, bis ihre Gegenwirkung das Gewicht
des Getriebes aufhebt und somit kein Druck auf die Welle 4 mehr kommt. Kleinere
Schwankungen in der Höhe und Achsialschub werden hierbei durch das Gelenk 14 ausgeglichen.
' Bei der Ausführungs'form nach Abb. 3 und 4
erfolgt die Aufhängung des Getriebes dadurch, daß es mittels entsprechender Flansehen
ι S an den Seitenschilden 10 befestigt
ist, so daß diese die ganze Last tragen. Auch hier ist die Treibachse 4 der Sekundärpumpen
in gleicher Höhe mit den Achsen 5 der Treibräder 6 angeordnet, während die Primärwelle
senkrecht darüber und gekreuzt dazu liegt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Motorlokomotive mit hydraulischem Antrieb, bei der der Antriebsmotor und die go getriebene Pumpe in der Gleisrichtung angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zugehörige treibende Pumpe des Getriebes unmittelbar unter der getriebenen Pumpe und rechtwinklig dazu in der Höhe der Triebachsen liegt und die Bewegungsübertragung mittels Kurbeln und Kuppelstangen erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL49277D DE412687C (de) | Motorlokomotive mit hydraulischem Antrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL49277D DE412687C (de) | Motorlokomotive mit hydraulischem Antrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE412687C true DE412687C (de) | 1925-04-25 |
Family
ID=7272888
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL49277D Expired DE412687C (de) | Motorlokomotive mit hydraulischem Antrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE412687C (de) |
-
0
- DE DEL49277D patent/DE412687C/de not_active Expired
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