DE41229C - Brahma - Chubbschlofs - Google Patents

Brahma - Chubbschlofs

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Publication number
DE41229C
DE41229C DENDAT41229D DE41229DA DE41229C DE 41229 C DE41229 C DE 41229C DE NDAT41229 D DENDAT41229 D DE NDAT41229D DE 41229D A DE41229D A DE 41229DA DE 41229 C DE41229 C DE 41229C
Authority
DE
Germany
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beard
brahma
chubbschlofs
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT41229D
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English (en)
Original Assignee
R. ZWANZIG in Giebichenstein bei Halle a. S
Publication of DE41229C publication Critical patent/DE41229C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
    • E05B35/14Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor with keys of which different parts operate separate mechanisms

Landscapes

  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Brahma-Chubbschlofs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. März 1887 ab.
Bei der in den Fig. 1 bis 7 dargestellten Schlofsconstruction geschieht das Herabdrücken sämmtlicher Zuhalteplatten durch einen an einem Zuhaltungsriegel angebrachten Stift. Der Schliefsriegel trägt eine Anzahl Riegelköpfe, welche in Form von Bolzen an einer gemeinsamen Riegelschiene befestigt sind und durch besondere Stahlstifte gehalten werden. Der Schlüsselbart ist aus einzelnen verstellbaren Stücken zusammengesetzt, wohingegen der röhrenartig gestaltete Bartträger sich auf dem Schlüsseldorn verdrehen und in seiner Achsrichtung verschieben läfst.
Die Einzeleinrichtung des Schlüssels sowie des Schlosses geht aus nachfolgender Erläuterung hervor:
Der Zuhalteriegel a, welcher durch das excentrische Schliefsstück b bewegt wird, ist mit dem Zuhaltestift c versehen, der nicht nur in den Einschnitt des Hauptriegels A eingreift, sondern auch sämmtliche Zuhalteplatten d bezüglich deren Einschnitte e durchdringt. Hierdurch wird erreicht, dafs beim Bewegen des Zuhalteriegels der Hauptriegel nebst Zuhalteplatten freigelegt oder festgehalten wird. Beim Herabgehen des Zuhalteriegels α werden die Zuhalteplatten d in ihre unterste Lage zurückgebracht. Damit jede der einzelnen Zuhalteplatten freies, nur vom Schlüsselbart beeinflufstes Spiel erhält und nicht eine von den daneben liegenden mitgenommen werden kann, sind Zwischenplatten eingeführt, welche stets in ihrer Lage verharren und durch Schlitz f (s. Fig. 4) vom Hauptriegelstift g gehalten werden. Hauptriegel A, der nach erfolgter Aushebung der Zuhaltung mit einem Drückerhebel unmittelbar bewegt werden kann, trägt an seinem Ende eine Schiene h, an welcher sich die Schliefsbolzen i? befinden. Diese werden nur durch glasharte Stahlstifte i gehalten, was den Zweck hat, dafs beim Anbohren des Schlosses nur immer ein einzelner Riegelbolzen erbohrt und zurückgeschlagen wird, wobei der glasharte Stift zerspringt und das Schlofs nicht geöffnet, sondern durch die übrigen Bolzen noch gehalten wird.
Die Einrichtung des Schlüssels ist folgende: Damit die Brahma - Einschnitte auf ihre Tiefe nur von dem Besitzer des Schlüssels richtig gestellt werden können, ist der Schlüsseldorn an seinem vorderen Theil mit einer Gradeintheilung versehen, Fig. 5 und 6, nach welcher der verschiebbare Bartträger / in seiner Achsenrichtung verschoben wird, um durch die Mutter m in der richtigen Stellung erhalten zu werden. Aufser dieser Verstellung läfst sich der Bartträger / verdrehen, was ebenfalls nach einer bestimmten Gradeintheilung geschieht, die durch die mit Zeichen versehenen Einschnitte im Stellrohr η und Schlüsselträger dargestellt wird. Der richtige Eingriff von η in Z und die richtige Längsverschiebung des Bartträgers bedingt die schliefsende Wirkung des Schlüssels auf die Brahma-Einrichtung und die Chubbzuhaltungen. Durch die Herstellung des Bartes aus einzelnen Theilen s s und durch entsprechendes Verlegen der Chubbplatten d kann man den Schlüsselbart beliebig verändern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Brahma-Chubbschlofs, dessen mit Zwischenlagern versehenen Zuhalteplatten d anstatt durch Federn durch den Stift c des Zuhalteriegels α zurückgebracht werden und dessen Schlüssel mit aus einzelnen verstellbaren Theilen s gebildetem Bart versehen ist, welch letzterer sich in der Achsrichtung verschieben, als auch verdrehen läfst, wobei zur Erzielung der richtigen Stellung die Gradeintheilung am Schlüsselschaft und die mit Zeichen versehene Verzahnung an dem Rohrtheile η und dem Bartträger / angebracht ist, während der Hauptriegel A mit der Schiene h versehen ist, an ,welcher die einzelnen durch Stahlstifte i gehaltenen Schliefsbolzen angebracht sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT41229D Brahma - Chubbschlofs Expired - Lifetime DE41229C (de)

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