DE411965C - Brueckenanordnung zum Gegensprechverkehr in der drahtlosen Telephonie - Google Patents

Brueckenanordnung zum Gegensprechverkehr in der drahtlosen Telephonie

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DE411965C
DE411965C DEL56091D DEL0056091D DE411965C DE 411965 C DE411965 C DE 411965C DE L56091 D DEL56091 D DE L56091D DE L0056091 D DEL0056091 D DE L0056091D DE 411965 C DE411965 C DE 411965C
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Germany
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bridge
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wireless telephony
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Alcatel Lucent Deutschland AG
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FELIX GERTH DR
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/38Transceivers, i.e. devices in which transmitter and receiver form a structural unit and in which at least one part is used for functions of transmitting and receiving
    • H04B1/40Circuits
    • H04B1/54Circuits using the same frequency for two directions of communication
    • H04B1/56Circuits using the same frequency for two directions of communication with provision for simultaneous communication in two directions

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)

Description

(L 56091
Für den Gegensprechverkehr mittels drahtloser Telephonie müssen bekanntlich Schaltungen verwendet werden, die es einem angeschlossenen Teilnehmer ermöglichen, gleichzeitig die Gegenstation zu hören und die eigene Sendestation zu besprechen, ohne daß die empfangene Sprache der Gegenstation auf die eigene Sendeantenne einwirkt. Denn dann würde eine Rückkopplung der gesamten Gegensprechanlage eintreten. Eine derartige bekannte Schaltung ist in Abb. 1 dargestellt, in welcher mit E ein Empfänger, mit 6" ein Sender, mit t ein Telephon bezeichnet ist. Diese Anordnung ist eine übliche Brückenschaltung, wie sie sich aus Abb. 2 ergibt. Der Brückentransformator ist in beiden Abbildungen mit b bezeichnet, der Brückenausgleich k ist in Form einer künstlichen Leitung ausgebildet., durch die die Teilnehmerleitung praktisch ge-
zo nau nachgebildet wird. Die Empfangsstation E ist derart angeordnet, daß sie von der Sendestation 5 nicht direkt beeinflußt wird. Die Primärspule des Brückentransformators b ist mit einem Mittelanschluß versehen, an den die Sekundärspule des Eingangstransformators, dessen Primärspule mit dem Empfänger verbunden ist, herangeführt wird. Bei der Schaltung nach Abb. 2 ist die Anordnung nach Abb. 1 mit zwei getrennten Transformatoren in der Brücke dargestellt.
Bei derartigen Schaltungen ist es nicht möglich, die Beeinflussung des Empfängers auf den Sender vollkommen zu vermeiden, da ein vollständiger Brückenausgleich infolge des notwendigen Vorhandenseins eines Eisenkernes in den Brückentransformatoren und der dabei auftretenden Verzerrung der Sprachschwingungen nicht zu erzielen ist.
Es ist versucht worden (Patentschrift 353920, Abb. 2) durch eine Brückenanordnung von zwei Wechselstromwiderständen (glt g2 der Abb. 2) ein Gegensprechen zu ermöglichen. Da dies bei festen Werten der Wechselstromwiderstände — genau wie oben beschrieben — zu Rückkopplungen führt, wird in dieser Patentschrift vorgeschlagen, in die Teilnehmerleitung eine so hohe Dämpfung einzuschalten, daß dieser gegenüber die Unter-
schiede. In'den Eigenschaften der verschiedenen Teilnehmerleitungen zu vernachlässigen sind. Wenn es sich darum handelt, ganze Fernsprechnetze eines größeren abgeschlossenen Landesteils (einer Insel z. B.) durch Gegensprechverkehr mit anderen Gebieten zu ,verbinden, können die Unterschiede in den Eigenschaften der Fernleitungen zu den einzelnen Punkten dieses Gebietes jedoch so groß
to sein, daß das Verfahren nur mit einer sehr lästig großen Dämpfung wirksam bleibt. Andererseits ist es untuniich, die Einrichtungen so zu treffen, daß die Wechselstromwiderstände ^1 und g2 der genannten Abbildung während des Betriebes je nach Bedarf geändert werden, da zur siche.rnen Vermeidung einer Rückkopplung die Feineinstellung sehr scharf sein müßte, man aber zur stetigen Veränderlichkeit räumlich sehr große Drehkondensatoren und bei Vermeidung von Eisen sehr große Spulen nötig hätte.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß an Stelle des oder der Brückentransformatoren bzw. der Wechselstromwiderstände Ohmsche Widerstände ver- »5 wandt werden, bei denen eine stetige so genaue Feineinstellung möglich istj daß durch sie eine praktisch vollkommene Abgleichung der Brücke erreicht werden kann. Infolgedessen ist auch eine Beeinflussung des eigenen Senders durch die empfangenen Gespräche und somit eine unerwünschte Rückkopplung nicht mehr möglich.
Abb. 3, in welcher im übrigen die gleichen Bezugszeichen gelten, zeigt eine Ausführungsform mit einem Ohmschen Widerstand w.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Brückenanordnung für Gegensprechverkehr in der drahtlosen Telephonie, dadurch gekennzeichnet, daß die Brückenzweige mit Ausnahme des Teilnehmers und der Teilnehrnerabgleichung nur aus Ohmschen Widerständen bestehen, wobei Sender und Empfänger an die Diagonalpunkte der Brücke entweder direkt oder transformatorisch angelegt sind.
    Abb.
    Abb. 2.
    / ι- :
DEL56091D 1922-07-22 1922-07-22 Brueckenanordnung zum Gegensprechverkehr in der drahtlosen Telephonie Expired DE411965C (de)

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