DE411930C - Einstellvorrichtung fuer die Anzeige- und Typenraeder von Registrierkassen - Google Patents

Einstellvorrichtung fuer die Anzeige- und Typenraeder von Registrierkassen

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DE411930C
DE411930C DEK79176D DEK0079176D DE411930C DE 411930 C DE411930 C DE 411930C DE K79176 D DEK79176 D DE K79176D DE K0079176 D DEK0079176 D DE K0079176D DE 411930 C DE411930 C DE 411930C
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DE
Germany
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display
gear
type wheels
adjustment
adjustment device
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Expired
Application number
DEK79176D
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Kolbe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Stahl AG
Original Assignee
Krupp Stahl AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING; CALCULATING OR COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C7/00Input mechanisms
    • G06C7/10Transfer mechanisms, e.g. transfer of a figure from a ten-key keyboard into the pin carriage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

  • Einstellvorrichtung für die Anzeige- und Typenräder von Registrierkassen. Die Erfindung bezieht sich auf solche Einstellvorrichtungen für die Anzeige- und Typenräder von Registrierkassen mit hin und her schwingenden Antriebsgliedern für die Stellscheib-en, durch welche die Anzeige- und Typenräder unter Vermittlung eines Planetenrades unmittelbar aus der alten in die neue Stellung gebracht werden, ohne erst die Nulllage durchlaufen zu müssen.
  • Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art wird der Planetenradträger bei der Verstellung der Stellscheibe aus seiner Normallage bewegt und alsdann nach Feststellung der Stehscheibe durch das Triebwerk der Maschine in seine Normallage zurückbewegt, wobei die Einstellung der Anzeige- und Typenräder erfolgt. Demgegenüber besteht das Wesen der Erfindung darin, daß die zum Zwecke der Einstellung der Anzeige- und Typenräder erfolgende Überführung der Planetenradträger in ihre Normallage während der Bewegung der die Stellscheiben einstellenden Antriebsglieder bewirkt wird. Der gesamte Einstellvorgang für die Stellsc'heiben und für die Anzeige- und Typenräder geht also in demselben Zeitabschnitt vor sich, wodurch für andere Verrichtungen der Maschine an Zeit gewonnen wird.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Verbindung reit einer Tastenregistrierkasse schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht der in Betracht kommenden Teile der Registrierkasse in Ruhestellung, nachdem vorher der Wert der dritten Taste von unten registriert worden ist, Abb. 2 eine der Abb. i entsprechende Darstellung bei der Stellung der Teile nach Niederdrücken der Taste 6 und nach hierauf vollendeter Einstellschwingung und Abb. 3 eine der Abb. a entsprechende Darstellung nach erfolgter Rückschwingung.
  • Die Stehscheiben A sind lose drehbar auf einer Welle B gelagert, mit der die zum Antrieb der Stellscheiben dienenden Mitnehmerscheiben C undrehbar verbunden sind. Der Welle B wird bei jedem Kassengange in bekannter Weise durch einen in der Zeichnung nicht dargestellten Schubkurbelantrieb eine hin und her schwingende Bewegung., nämlich eine Einstellschwingung, im Sinne des Uhrzeigers und eine Rückschwingung erteilt. Jede Mitnehmerscheibe C besitzt einen Absatz ei, der sich gegen den abgesetzten: Fuß eines mit der Stellscheibe gelenkig verbundenen Stellriegels D legen kann, ferner einen Mitnehmerzapfen c2 für den Planetenradträger E und einen Mitnehmerzapfen c3, der zum Zurückführen der Stehscheibe A in ihre Nullage dient. An jeder Stellscheibe A ist durch einen Zapfen al ein an dem Stellriegel D angreifender Winkelhebel F schwingbar gelagert. Die Stellriegel sind an ihrem Kopfende zugespitzt und können in Rastengl einer Verriegelungsplatte 0 eingreifen. In dieser Stellung werden die Riegel D durch den Kranz c4 der Mitnehmerscheibe C festgehalten. Die Stellscheiben A sind ferner mit je einer Aussparung a2 (Abb. 2) für den Zapfen e3 der Mitnehmerscheibe C und mit einem Zahnkranze a3 versehen, in den ein an dem Träger E gelagertes Planetenrad 11 und ein. am Gehäuse gelagertes Zahnrad J eingreifen, das während des Einstellens in geeigneter Weise mit den Additionsrädern gekuppelt ist. An dem Träger E ist noch ein Zwischenrad K gelagert, das mit dem Planetenrade H und mit einem Zahnkranze 1i eines Doppelsegmentes L in Eingriff steht. Der Träger E ist an der .einen Seite mit einer Aussparung ei (Abb. i und 3) für den Mitnehmerzapfeu e2 und an der gegenüberliegenden Seite mit einer Aussparung e2 (Abb. i und 3) für eine am Gehäuse befestigte Anschlagstange M versehen, die zur Begrenzung der Schwingbewegung sämtlicher Planetenradträger E dient. Die Anordnung der Stange M und der Aussparungen ei, e`-' des Planetenträgers E ist so getroffen" daß sich der Zapfen c2 der Mitnehmerscheibe C in die Aussparung ei und die Aussparung e2 an die Stange M legen, wenn die Scheibe C beim Einstellen in die höchste Stellung geschwenkt worden ist (Abb. 2). Das Doppelsegment L besitzt einen zweiten Zahnkranz 12, mit dem ein Zahnrad N in Eingriff steht, das zum Verstellen der auf der Zeichnung nicht dargestellten Sehau- und Typenräder dient und durch Einlegen einer Sperrschiene O in seiner jeweiligen Lage festgehalten werden kann.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist die folgende: Nachdem durch Niederdrücken einer Taste eine Registrierung vorbereitet worden ist, erfolgt durch einen Kassengang eine Hin- und Herschwingung der Mitnehmerscheibe C, wobei die Sperrschiene O vor der Einstellschwingung das Zahnrad N freigibt und vor der Rückschwingung wieder sperrt. Bei der Einstellschwingung, die im Uhrzeigersinne erfolgt, nimmt der Absatz c1 der Scheibe C den Stellriegel D und damit auch die Stellscheibe A so lange mit, bis der Winkelnebel F gegen den Fuß der niedergedrückten Taste stößt. Hierbei wird der Winkelhebel F um den Zapfen a1 gedreht und der Stellriegel D so weit verschoben, daß er den Absatz cl der Mitnehmerscheibe C freigibt und sein. Kopfende sich in eine der Rasteng' der Verriegelungsplatte G legt. In dieser Lage werden der Stellriegel D und somit auch die Stellscheibe A dadurch festgehalten, daß beim Weiterschwingen der Mitnehmerscheibe C ihr Kranz c4 an dem Fuße des Stehriegels D 'entlanggleitet.
  • Durch die Drehung der Stellscheibe A werden das in ihren Zahnkranz a3 eingreifende Zahnrad J und das damit verbundene Addierwerk eingestellt, und das Planetenrad H sowie das in dieses eingreifende Zwischenrad K in Umdrehung versetzt. Das Doppelsegment L und das Zahnrad N werden jedoch wegen der größeren Masse und Reibung der Schau-, Typen- und Zwischenräder noch nicht mitgenommen, sondern das Zwischenrad K rollt auf dem noch feststehenden Zahnkranze l1 im Sinne des Uhrzeigers ab, wobei das Planetenrad H an dem sich drehenden Zahnkranze ai ebenfalls abrollt, aber im entgegengesetzten Sinne, so daß der Planetenradträger E im Uhrzeigersinne langsamer als die Stellscheibe A geschwenkt wird.
  • Ist, wie hier angenommen wurde, eine höhere Taste gedrückt worden (Taste 6) als bei dem vorhergehenden Kassengange (Taste 3), so wird der Planetenradträger E durch die Anschlagstange M aufgehalten, bevor der Zahnkranz as seine Drehung beendet hat, und das Doppelsegment L wird von diesem Augenblicke an derart gedreht, daß das die Schau- und Typenräder antreibende Zahnrad N um einen bestimmten Betrag im Uhrzeigersinne verstellt wird. Wird jedoch dieselbe Taste gedrückt wie bei der vorhergehenden Registrierung, so erreicht der Planetenradträger seinen Anschlag M in demselben Augenblicke, wo der Zahnkranz a3 zur Ruhe kommt, so daß das Zahnrad N seine Lage beibehält. Wird schließlich eine niedrigere Taste gedrückt als beim vorhergehenden Kassengange, so ist die Drehung des Zahnkranzes as bereits beendet, bevor der Planetenradträger E die Anschlagstange M erreicht hat. In diesem Falle schiebt der Zapfen. c-" der Seheibe C den Planetenradträger E, nachdem der Zahnkranz a3 zur Ruhe gekommen ist, vor sich her und nimmt ihn bis zur Nullage, d. h. bis zum Anschlage M, mit. Da aber hierbei, umgekehrt wie im ersten Falle, der Zahnkranz a73 feststeht und der Planetenradträger E geschwenkt wird, so dreht sich jetzt des Planetenrad H im entgegengesetzten Sinne wie vorher, und das Zahnrad N wird nunmehr entgegengesetzt zum Uhrzeigersinne verstellt.
  • Sobald die Umstellung der Schau- und Typenräder beendet ist, wird das Zahnrad N durch die Sperrschiene O in seiner neuen Lage festgehalten. Bei der Rückwärtsschwingung der Mitnehmerscheibe C legt sich ihr Anschlag c3 in die Aussparung a= der Stellscheibe A ein und führt diese in ihre Anfangslage zurück, nachdem der Stellri:egel D von dem Kranze c4 der Mitnehinerscheibe C freigegeben worden ist. Durch die hierbei erfolgende Rückwärtsdrehung des Zahnkranzes a3- wird der Planetenradträger E ebenfalls zurückgeschwenkt, wobei das Planetenrad H an dem Zahnkranz a3 im Uhrzeigersinne abrollt, bis der Träger, je nach dem Werte der zuletzt gedrückten Taste, von dem je die Größe der Rückschwingung der Stellscheibe A abhängt, bis zum nächsten Kassengange in einem entsprechenden Abstande vom Anschlage M stehen bleibt.
  • Die beschriebene Anordnung bietet den. Vorteil, daß die Neueinstellung der Schau-und Typenräder zu Beginn des Maschinenspieles erfolgt, so daß zum Drucken verhältnismäßig viel Zeit zur Verfügung steht. An dem Wesen der Erfindung wird jedoch nichts geändert, wenn die Anordnung so getroffen ist, daß zu Beginn des Maschinenspieles die Stellsc'heiben A in ihre Nullstellung zurückgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATEN- T-A:cst'rt-cHr: 1. Einstellvorrichtung für das Anzeige-und Druckwerk von Registrierkassen, bei der die Anzeige- und Typenräder unter Vermittlung eines Planetenrades unmittelbar aus der alten in die neue Stellung gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Zwecke der Einstellung der Anzeige- und Typenräder erfolgende überführung der Planetenradträger (E) in ihre Normal:agewährend der Einstellbewegung der die Stehscheiben (A) bewegenden Antriebsglieder (C) bewirkt wird. z. Einstellvorrichtung nach Anspruch z, gekennzeichnet durch einen am Antriebsglied (C) berest'gt-en Mitnehmer (c2), der bei jeder Einstellschwingung des Gliedes (C) gegen den Planetenradträger (E) trifft, so daß der Plane"enradträger auch dann in seine Nullage zurückgeführt wird, wenn er bei Beendigung der Einstellscheibenschwingung noch nicht an dem Anschlag (M) anliegt.
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