DE409873C - Vorrichtung zum Ausbeulen und Richten von unrund gewordenen Wetterlutten, duennwandigen Rohren u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Ausbeulen und Richten von unrund gewordenen Wetterlutten, duennwandigen Rohren u. dgl.

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DE409873C
DE409873C DEM78504D DEM0078504D DE409873C DE 409873 C DE409873 C DE 409873C DE M78504 D DEM78504 D DE M78504D DE M0078504 D DEM0078504 D DE M0078504D DE 409873 C DE409873 C DE 409873C
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pressure medium
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rigid
bulging
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D1/00Straightening, restoring form or removing local distortions of sheet metal or specific articles made therefrom; Stretching sheet metal combined with rolling
    • B21D1/06Removing local distortions
    • B21D1/08Removing local distortions of hollow bodies made from sheet metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 12. FEBRUAR 1925
REICHS PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 409873 KLASSE 49 f GRUPPE 10
(M7S5o4l\49P)
Maschinenfabrik Schieß, Akt-Ges. in Düsseldorf.
Vorrichtung zum Ausbeulen und Richten von unrund gewordenen Wetterlutten,
dünnwandigen Rohren u. dgl.
Zusatz zum Patent 399268.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26.JuIi 1922 ab. Längste Dauer: 7. Juli 1939.
Die Erfindung betrifft eine weitere Aus- eines besonderen starren Elementes (Stange
gestaltung und Vervollkommnung der Vor- o. dgl.), längs welchem ein Druckmittelzulei-
richtung nach Patent 399268 und besteht tungsschlauch befestigt ist, erfolgen,
darin, daß der dem Preßzyliiider zunächst ge- Vorteilhaft ist es hierbei, die starr ausge-
legene Teil der Druckmittelzuleitung derart bildete Druckmittelzuleitung so zu verlegen, starr ausgeführt ist, daß mittels dieses Teiles ; daß die Richtung der Mittelachse des starren
das Einstellen der Vorrichtung im Rohr von Teiles in ihrer Verlängerung durch den
außerhalb desselben erfolgen kann. Schwerpunkt oder annähernd durch den
Hierdurch wird, zumal bei längeren aus- Schwerpunkt der Vorrichtung in zusammen-
zubeulenden Rohren, eine wesentliche Erleich- gezogenem Zustand geht. Hierdurch wird
terung in der Handhabung der Vorrichtung erreicht, daß das Verdrehen der Vorrichtung
erzielt. zwecks Ansetzens derselben an die jeweils
Die starre Ausbildung an sich kann sowohl auszubeulende Stelle des Rohres durch eindurch Verwendung eines Rohres als Druck- ■ faches Drehen des starren Teiles leicht und
mittelleitung als auch durch Anbringung genau vorgenommen werden kann, da die
Achse des Rohres, welches die Drehbewegung bewirkt, durch den Schwerpunkt der ganzen Vorrichtung geht und damit die zu drehen- , den Gewichte zentrisch in bezug auf die Drehachse liegen und im Gleichgewicht mit- > einander sind. Bei einer solchen Bauart | kommt eine Hubarbeit, wie solche bei exzentrisch an der Drehachse wirkenden Gewichten ' erforderlich ist, nicht in Frage. ;
Es ist für den Errindungsgedanken belang- i los, ob die starre Druckmittelzuleitung am | Preßzylinder außerhalb des Schwerpunktes angreift und erst in die genannte Richtung gekröpft ist, oder ob etwa der Druckmittel-Xg kanal des Preßzylinders selbst in der Wan- ' dung des letzteren oder außerhalb desselben ; hochgeführt ist, so daß die starre Druckmittelzuleitung selbst unmittelbar in Schwerpunktshohe am Preßzylinder, gegen Verdrehung gesichert, angesetzt wird, im ersteren Fall kann die Sicherung gegen Verdrehung entweder durch Schellen oder durch am Preßzylmder vorgesehene Aussparungen oder Ansätze u. dgl. erfolgen, im letzteren durch Vera5 bolzen oder Verschrauben der Befestigungs- > elemente (Muttern o. dgl.) gegeben werden , usw. !
Ferner ist es zweckmäßig, das freie Ende ! der starren Druckmittelzuleitung abzubiegen, ι 3ο so daß eine schlüsselartige Handhabe für das Verdrehen und Verschieben der Vorrichtung im auszubeulenden Rohr entsteht. Lange und j Winkel- bzw. Bogenführung sowie das Maß ; der Abbiegung können hierbei beliebig ge- ' wählt sein.
Schließlich ist es bei der erfindungsgemäß ι starren Ausführung eines Teiles der Druck- j mittelzuleitung möglich und ratsam, das Druckmittelabsperr- und Regelorgan an das freie Ende des starren Teiles zu verlegen, so daß Handhabung und Druckmittelregelung an ein und derselben Stelle vorgenommen werden können. Bei Einrichtungen mit abgebogenem Ende der starren Druckmittelzuleitung kann die Einordnung des Druckmittelregelorgans naturgemäß sowohl vor der Abbie- j gung als auch in dem abgebogenen Teil oder ! an dessen Ende erfolgen. Ebenso ist es bei j gerade verlaufendem, starrem Druckmittelzuleitungsteil belanglos, ob das Druckmittelregelorgan in den starren Teil verlegt ist oder dessen Abschluß bildet. ;
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs- ! beispiel des Erfindungsgegenstandes darge- ' stellt, und zwar unter Zugrundelegung einer | Vorrichtung, bei welcher das Rohrstück als | starre Druckmittelzuleitung dient, welches j am Preßzylinder außerhalb des Schwerpunktes der Vorrichtung ansetzt, in die Schwerpunktslage hineingekröpft ist und durch eine Schelle in dieser Stellung befestigt wird, während sein freies Ende rechtwinklig abgebogen ist und das Druckmittelregelorgan hinter dem Knick als Abschluß des starren Zuleitungsteiles und Übergang zum nachgiebigen Teil trägt.
Abb. I zeigt die Gesamtanordnung bei aufgeschnittenem Rohr, im Aufriß, Abb. 2 einen Grundriß und Abb. 3 einen Seitenriß zu Abb. 1.
Es bezeichnet c den Preßzylinder, an welchen das Rohr 0 in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise angeschlossen ist. Zur Befestigung des Rohres ο am Preßzylinder c dient die Schelle p. Das freie Ende q des Rohres 0 ist im Winkel gebogen. Mit i ist das Druckmittelregelorgan, z. B. ein einfacher Kegelhahn, bezeichnet.
Zweck und Wirkungsweise der Erfindung sind an Hand der Zeichnung ohne weiteres g0 klar.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Ausbeulen und Richten von unrund gewordenen Wetterlütten, dünnwandigen Rohren u. dgl. nach Patent 399268, dadurch gekennzeichnet, daß die aem PreiSzylinder zunächst gelegenen Teile der Druckmittelzuleitung starr ausgebildet sind, so daß mittels go dieser Teile die Einstellung der Vorrichtung im Rohr von außerhalb desselben erfolgen kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der starr ausgebildete Teil der Druckmittelzuleitung so angeordnet ist, daß die Richtung der Mittelachse dieses Teiles in ihrer Verlängerung durch den Schwerpunkt oder annähernd durch den Schwerpunkt der lo0 Vorrichtung in eingezogenem Zustande geht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des starren Teiles der Druckmittelzuleitung derart abgebogen ist, daß das abgebogene Ende als Handhabe zum Drehen und Verschieben der Vorrichtung dient.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, no dadurch gekennzeichnet, daß das Druckmittelabsperr- und Regelorgan an dem freien Ende der starren Druckmittelzuleitung angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM78504D 1922-07-26 1922-07-26 Vorrichtung zum Ausbeulen und Richten von unrund gewordenen Wetterlutten, duennwandigen Rohren u. dgl. Expired DE409873C (de)

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