DE183601C - - Google Patents

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DE183601C
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legs
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joints
joint
joint pieces
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L9/00Circular curve-drawing or like instruments
    • B43L9/12Dividers

Landscapes

  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42«. GRUPPE
ALFRED KONSCHAK in FRANKFURTa. M,
Schenkel angelenkt ist.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Februar 1906 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einstellvorrichtung, welche an Zirkeln mit drei Schenkeln eine geeignete \^erwendung finden soll. In der deutschen Patentschrift 41284 werden Zirkel mit drei Schenkeln ent-• weder vermittels der bekannten Kulissenschrauben oder mit Hilfe von übergeschobenen drehbaren Gelenkstücken eingestellt. Während die Kulissenschrauben den Nachteil besitzen, daß dieselben mit Rücksicht auf die Beweglichkeit des Zirkels nicht vollkommen festgezogen werden dürfen, wodurch eine Verstellung des Zirkels leicht erfolgen kann, leiden die übergeschobenen drehbaren Gelenkstücke an dem Mangel, daß die Drehvorrichtung solcher Gelenkstücke nicht in einfacher und leicht zugänglicher Weise nachstellbar eingerichtet werden kann. Eine einfache und leicht ausführbare Nachstellbarkeit der Gelenke von dreischenkligen Zirkeln ist aber von wesentlichem Einfluß für die Brauchbarkeit solcher Zirkel. Da die dreischenkligen Zirkel an sich vier Gelenke besitzen, so ruft jeder geringe Verschleiß schon' Ungenauigkeiten hervor, die die Verwendung solcher Zirkel in Frage stellen würden, wenn solche Ungenauigkeiten nicht ohne weiteres ausgeglichen werden können.
Ein weiterer Nachteil, der den Kulissenschrauben wie den übergeschobenen drehbaren Gelenkstücken anhaftet, ist, daß die Kulissenschrauben und die übergeschobenen drehbaren Gelenkstücke bei dreischenkligen Zirkeln keine Verwendung finden können, 35
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sofern die drei Zirkelschenkel in ein und derselben Ebene sich befinden. Durch Verlegung der drei Zirkelschenkel in ein und dieselbe Ebene erzielt man aber, wie in Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ersichtlich, im oberen Teile des Zirkels . einen natürlichen Zwischenraum, der ein leichtes und bequemes öffnen wie eine vorteilhafte Handhabung ermöglicht, und die Zirkelschenkel an sich können kräftiger und stabiler bei gleicher Raumbegrenzung ausgeführt werden.
Um ein selbsttätiges Verstellen, welches bei den Kulissenschrauben nicht zu vermeiden ist, zu verhüten, eine einfache und leicht zugängliche Nachstellbarkeit der Gelenke zu erzielen und die drei Zirkelschenkel in eine Ebene legen zu können, werden nach vorliegender Erfindung die Gelenke der Zwischenschenkel von den Einstellpunkten vollständig getrennt und die Zwischenschenkel so angelenkt, daß sie die Zirkelschenkel nicht mehr kreuzen. Zirkel mit mehreren in einer Ebene liegenden Schenkeln sind an sich nicht neu.
Die einfachste und zuverlässigste Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die der Einstellung unterworfenen Gelenke e,f bezw. g (Fig. 1 und 2) auf Gelenkstücken h von beliebiger Form und beliebigen Profils ruhen, welche auf den Zirkelschenkeln a, b oder in entsprechenden Öffnungen i (Fig. 3) nach jeder Richtung verschiebbar sind und mittels Schrauben k oder in irgend einer beliebigen anderen Weise vollständig festgeklemmt werden können, ohne die Gelenke e, f
in ihrer Nachstellbarkeit und Beweglichkeit zu beeinflussen. Im allgemeinen genügen zwei verstellbare Gelenkstücke entweder bei den Gelenken e f, f g oder e g. Da die Gelenke e, f, g gänzlich von den Einstellpunkten getrennt sind, können dieselben, wie schon bemerkt, bequem nachstellbar einge^ richtet werden, z. B. durch Anwendung von Schrauben mit konischem Kopf und Gegenmutter. Der Konus kann dann sowohl in den Gelenkstücken h als auch in den Schenkeln c, d gelagert sein. Die Einfachheit der Gelenkstücke h gewährt dabei den Vorzug einer leichten Erneuerung derselben.
Eine weitere Art der Einstellvorrichtung mit gänzlich getrennt von den" Gelenken e,f, g erfolgender Einstellung besteht in der Verlängerung oder Verkürzung je zweier Schenkel bezw. Arme. Die Verlängerung oder Verkürzung kann sowohl bei den Armen c, d als auch bei den Armen a, b oder je einem der Arme c, d und je einem der Arme a, b geschehen. Die Arme müssen dann, wie Fig. 2 zeigt, zum Verstellen in der Längsrichtung eingerichtet werden. Wendet man mehr als eine Gelenkstange d an, dann müssen auch mehrere verstellbare Arme oder bei Verwendung von Gelenkstücken h deren mehrere sein.
Die dritte Art besteht in der Kombination von Gelenkstücken h und verstellbaren Armen a, b, c, d. Bei dieser Ausführung ist nur ein Gelenkstück, z. B. bei Gelenk/ und eine verstellbarer Arm, z. B. d, erforderlich.
Die Einstellung des Zirkels geschieht in der Weise, daß, nachdem die Schenkel a, b, c in ihrem Längenverhältnis entsprechend der gewünschten Teilung möglichst genau dimensioniert sind, man mittels eines Winkels oder
4.0 einer Reißschiene oder dergl. mehrere Zirkel-Öffnungen prüft, ob die drei Spitzen (Fig. 4) eine gerade Linie bilden. Je nachdem nun die Mittelspitze die gerade Linie überragt oder dieselbe gar nicht berührt, muß man den Zirkel schließen und nach Lösung der Befestigungsschrauben die Arme c, d bezw. deren Gelenke e, f in jder einen oder der anderen Richtung entsprechend verschieben. Aus der schematischen Fig. 4 ist ersichtlich, daß geringe Abweichungen der Gelenke e,f von ihrer theoretischen Lage und demgemäß solche in der Länge der Gegenseiten wesentliche Differenzen der Mittelspitze von der Geraden aufweisen. Während in dem einen Falle die Mittelspitze über die Gerade greift, reicht sie im anderen nicht an dieselbe heran, die beiden Arme c, d fallen ineinander.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Zirkelmit drei Schenkeln, von denen der mittlere an einem der seitlichen Schenkel angelenkt ist und mittels dieses Gelenkes und einer Gelenkstange gegen die äußeren Schenkel verstellt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenke (e,f, g) derart auf besonderen, auf den Zirkelschenkeln (a, b, c) verstellbaren und durch geeignete Klemmvorrichtungen feststellbaren Gelenkstücken (h) angebracht sind, daß die drei Zirkelschenkel in eine Ebene gelegt werden können.
2. Eine Ausführungsform des Zirkels nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkstücke (h) oder ein Teil derselben fest auf den Zirkelschenkeln angeordnet oder durch einfache Gelenke ersetzt sind, hingegen die Schenkel (a, b, c) sowie die Gelenkstange (d) in ihrer Länge verstellbar eingerichtet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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