DE409125C - Maximalausschalter in Stoepselform - Google Patents

Maximalausschalter in Stoepselform

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DE409125C
DE409125C DES63256D DES0063256D DE409125C DE 409125 C DE409125 C DE 409125C DE S63256 D DES63256 D DE S63256D DE S0063256 D DES0063256 D DE S0063256D DE 409125 C DE409125 C DE 409125C
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Germany
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plug
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DES63256D
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EDUARD SPINDLER
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EDUARD SPINDLER
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/60Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism cartridge type, e.g. screw-in cartridge

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Description

Die Erfindung betrifft einen Maximalausschalter, welcher in Form eines Sicherungsstöpsels ausgeführt und ebenso zu handhaben ist und gegenüber einem solchen den Vorteil hat, daß er nach erfolgtem Ausschalten, stets wieder gebrauchsfertig ist. Maximalausschalter in Stöpselform sind bereits in verschiedenen Ausführungen bekanntgeworden. Diese stellen aber in der Hand des Laien mehr
ίο oder minder gefährliche Apparate dar, mit denen leicht Mißbrauch getrieben werden kann und bei deren Gebrauch Unglücksfälle eintreten können, wenn bestimmte Bedienungsvorschriften nicht eingehalten werden. Der Schalter nach der Erfindung besitzt diese Nachteile nicht. Hat derselbe durch Überstrom selbsttätig ausgeschaltet, so erfolgt seine Wiedereinschaltung in bekannter Weise dadurch, daß man ihn lockert bzw. aus seinem Sockel herausdreht und ihn dann wieder festschraubt. Gegenüber bekannten Ausführungen dieser Art hat der neue Schalter aber den Vorteil, daß er eine einwandfreie Freiauslösung besitzt, durch welche sowohl der Schalter selbst gegen Beschädigungen als auch die ihn betätigende Person gegen Verletzungen beim Schalten unter Kurzschluß geschützt ist.
In den Zeichnungen stellt die Abb. 1 einen aus dem Sockel herausgedrehten Stöpselschalter dar. Abb. 2 ist der zugehörige Grundriß. Abb. 3 zeigt den Schalter im eingeschraubten Zustand nach erfolgter Maximalauslösung und Abb. 4 die entsprechende Draufsicht. In den Abbildungen ist α ein Isolationskörper nach Art eines Sicherungsstöpsels mit den Elektroden b und c. In seinem Innern befindet sich eine Spule d mit einer Kupferwicklung e. In der Spule steckt ein Messingrohr / mit einem unbeweglichen Kernstück g aus Eisen. Ferner befindet sich lose verschiebbar im Rohr der Anker h mit
dem zylindrischen Ansatz / und der Messingstange £. Letztere trägt an ihrem oberen Ende das kegelförmige Isolationsstück /, welches in den Anzeigestiftm ausläuft. Eine Feder« drückt den Anker // mit einer gewissen Kraft vom Kern g weg. Über der Spule d sitzt die Isolationsplatte o, welche die beiden federnden Kontakte ρ trägt. Eine Abdeckplatte q, welche ein Anzeigeloch r besitzt; das wiederum ίο durch einen Glaskörper s abgeschlossen ist, schließt den Schaltraum nach außen ab. Mehrere ins Freie führende Schlitze y in der Haube q ermöglichen einen Ausgleich des beim Abschalten entstehenden Überdrucke; und verhindern ein Explodieren des Stöpsels. Die Öffnungen y sind so angebracht., daß die Hand des Bedienenden gegen die austretenden, glühenden Gase geschützt ist. In der rohrförmigen Elektrode c befindet sich noch ein Druckteller t und ein Isolationspfropfen 11. Die Teile t und ti werden durch eine Feder ν (Abb. 1) so weit auseinandergepreßt, als dies die an diesen Teilen befindlichen Distanzbügel w zulassen, so daß der Pfropfen u aus der Elektrode c herausragt. Beim Einschrauben des Stöpsels wird der Pfropfen α von dem Gegenkontakt im Elementenkasten (Abb. 3) zurückgedrückt, bis er mit der Elektrode c abschneidet, d. h. bis der Stöpsel Kontakt \ macht. Dann ist aber auch die Feder ν noch | weiter zusammengedrückt, und die Distanzbügel w sind entsprechend ineinandergeschoben. Der von u kommende und auf t lastende Federdruck wird von einer Sperrung χ aufgenommen, deren Sperrglieder beispielsweise Kugeln sein können, die unter dem Druck des Tellers t von den trichterförmig versenkten Rohrwandungen in das Innere des Rohres / ausweichen möchten, aber durch den Ansatz / des Ankers h daran gehindert sind. Wird jedoch der Anker h von dem Kern g angezogen, wie dies bei Überstrom : der Fall ist, so folgen die Kugeln unter dem j Druck des Tellers t nach und übertragen nun j den Druck der Feder ν auf den Anker bzw. den Auslösekegel /, der beim weiteren Nachobengehen. die Kontaktfedern ρ auseinanderspreizt und somit die Ausschaltung herbeiführt. Beim Ausschalten wird zwar die Anker rückdrückfeder η noch etwas weiter gespannt; trotzdem verharrt der Schalter jedoch in seiner Ausschaltstellung, weil die Feder ν bedeutend stärker ist als die Feder n. Will man wieder einschalten, so muß man dem Pfropfen u Gelegenheit geben, wieder aus der Elektrode c herauszutreten, d. h. man muß den Stöpsel lockern. Unter dem Einfluß der Feder η schiebt sich dann der Anker h r.:: dem ganzen Inhalt der rohrförmigen Elektrode c so weit zurück, bis die Sperrung wie- Co der einschnappt bzw. die beiden Kugeln χ wieder aus dem engen Rohr / heraus und auf den Rand desselben geschoben sind. Die Schalterkontakte ρ sind dann zwar wieder geschlossen, aber die Leitung wurde dabei schon vorher durch das Herausschrauben des Stöpsels an der Elektrode c unterbrochen. Nachdem der Stöpsel wieder festgedreht ist, ist der Stromkreis vollständig geschlossen, und zwar, wie Abb. 1 zeigt, von der Elektrode c durch die Wicklung e über die Schalterkontakte ρ nach der Gewindeelektrode b.
In dem bisher Gesagten wurde angenommen, daß die Auslösung des Schalters bzw. die Aufhebung seiner Sperrung in der Einschaltstellung durch magnetische Kraft hervorgerufen wird. Es kann jedoch auch ein Schalter mit thermischer Auslösung benutzt werden. Es könnten ferner an Stelle der Sperrkugeln χ Sperrklinken verwandt werden, oder es kann der Pfropfen α an seinem vorstehenden Ende mit einer Metallarmierung versehen sein, passend für vorhandene Unverwechselbarkeitseinrichtungen an Sicherung^- 8g elementen, wobei die eigentliche Stromschließung erst dann erfolgen würde, wenn der Pfropfen beim Einschrauben des Stöpsels so weit zurückgedrückt wäre, daß die Metallarmierung die Elektrode c berührt. Auch kann der Pfropfen überhaupt aus Metall sein und die Elektrode selbst darstellen, die in diesem Fall mit einem im Innern des Stöpsels befindlichen Gegenkontakt erst dann in Berührung kommen darf, wenn sie beim Einschrauben des Stöpsels ein Stück zurückgedrückt ist.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Maximalausschalter in Stöpselform mit magnetischer oder thermischer Auslösung, dessen Schalterkontakt sich nach erfolgter selbsttätiger Auslösung durch Lockern des Stöpsels wieder selbsttätig schließt, dadurch gekennzeichnet, daß beim Lockern oder Herausdrehen des Stöpsels der Stromkreis an zweiter Stelle sicher unterbrochen wird, bevor sich der Schalterkontakt selbsttätig schließt, und daß beim Einschrauben des Stöpsels der Mechanismus für die selbsttätige Auslösung vorbereitet ist, bevor der Stromkreis an zweiter Stelle geschlossen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES63256D 1923-07-04 1923-07-04 Maximalausschalter in Stoepselform Expired DE409125C (de)

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DES63256D DE409125C (de) 1923-07-04 1923-07-04 Maximalausschalter in Stoepselform

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DE409125C true DE409125C (de) 1925-01-31

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