DE40673C - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Geweben mit wellenförmigem Verlauf der Schufsfäden - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Geweben mit wellenförmigem Verlauf der Schufsfäden

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DE40673C
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weft threads
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undulating course
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DENDAT40673D
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G. F. LANGER JUN., i. F. LANGER & FISCHER in Hohenstein-Ernstthal
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D03—WEAVING
    • D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00—Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/60—Construction or operation of slay
    • D03D49/62—Reeds mounted on slay

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

Der eingeschossene Faden el des Gewebes, der von der geraden Linie bekanntlich sehr wenig abweicht, wird durch eine weiter unten beschriebene Vorrichtung im offenen Fach in eine Zickzacklinie gelegt, deren Ebene nahezu vertical liegt (Fig. 2), um auf diese Weise so viel Schufsfaden zwischen die Kettenfäden zu bringen, als die Länge der in der Stoffebene zu bildenden ungeraden Linie beträgt.
• Hierauf wird der Schufs mit einem Blatt a (Fig. 7), dessen Riete nach der zu bildenden ungeraden Linie gesetzt sind, angeschlagen.
Damit beim Zickzacklegen der Faden sich von beiden Seiten nachziehen kann, sind in genügender Entfernung die Kettenfäden /°/° eingezogen, um welche sich der Schufs- oder Einschlagfaden e1 herumschlingt, so dafs nach dem Einschiefsen auf der vom Schützen abgewendeten Seite eine genügend lange Schleife liegen bleibt (Fig. 6).
Beim hierauf folgenden Anschlag mit dem gekrümmten Blatt α werden die Fäden /°/° vom Schufsfaden an die Sahlleiste herangezogen (Fig· 7)·
Die Vorrichtung, welche zum Legen des Schufsfadens im Zickzack verwendet wird, ist in Fig. i, 2 und 3 in der Seitenansicht in drei verschiedenen Stellungen dargestellt.
Fig. 4 und 5 zeigen die Drähte dd1 im Schnitt.
Am Brustbaum b des Stuhles, unter und über dem Stoff, sind die Latten oder Schienen cc1 angebracht, an welchen in entsprechender Entfernung schwache Drähte dd1 befestigt sind. Die Drähte sind wie die Kettenfäden/1/2 durch das Blatt α und durch Litzen I ll der Schäfte ss} gezogen, über eine Rolle oder Walze r gelegt und durch die Gewichte g straff gehalten.
Die Schäfte s s1 sind so verbunden, dafs, wenn der eine niedergetreten wird, der andere sich hebt.
Ist der Schufsfaden e1 eingelegt, so wird der Schaft s1 nieder- und 5 hochbewegt, so dafs die Drähte d den Schufsfaden heben, während die Drähte d1 denselben niederhalten, wodurch er gezwungen ist, sich im Zickzack zu legen (Fig. 5). Wird nun während des Umtretens der Schäfte s1 s die Lade angeschlagen, so drängt das nach einer ungeraden Linie geformte Blatt α den Schufsfaden in einer eben solchen Linie nach vorn und schlägt denselben an die fertige Waare an (Fig. 7).
Die Schäfte s2 s3 heben in bekannter Weise die Kettenfäden
Patent-AνSprüche:
Das Verfahren, Gewebe mit wellenförmigem Verlauf der Schufsfäden dadurch herzustellen, dafs der eingetragene Schufsfaden zuerst im offenen Fach in verticaler Ebene wellenförmig gebogen wird und alsdann mittelst eines entsprechend gestalteten Rietblattes in der Ebene des Gewebes die bleibende Wellengestalt empfängt.
Ein zur Ausführung dieses Verfahrens dienender Webstuhl, bei welchem die erste Formänderung des Schufsfadens im offenen Fach mittelst ausgespannter Drähte (d d1) erfolgt, welche mittelst besonderer Schäfte (s sl) in verticalen Ebenen theils gehoben, theils gesenkt werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE 86: Weberei.
    der Schufsfäden.
    Patentirt im Deutschen Reiche vom i. Februar 1887 ab.
DENDAT40673D Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Geweben mit wellenförmigem Verlauf der Schufsfäden Expired - Lifetime DE40673C (de)

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