DE40603C - Mit einem Pfluge verbundene Säe-, Eg£en- und Samendeck-Vorrichtung - Google Patents

Mit einem Pfluge verbundene Säe-, Eg£en- und Samendeck-Vorrichtung

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DE40603C
DE40603C DENDAT40603D DE40603DA DE40603C DE 40603 C DE40603 C DE 40603C DE NDAT40603 D DENDAT40603 D DE NDAT40603D DE 40603D A DE40603D A DE 40603DA DE 40603 C DE40603 C DE 40603C
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DE
Germany
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seed
plow
sowing
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harrowing
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT40603D
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English (en)
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M. WAINZ in Kärolyfalva
Publication of DE40603C publication Critical patent/DE40603C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B49/00Combined machines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine mit einem Pfluge combinirte Säe- und Eggen-Vorrichtung, mittelst welcher es ermöglicht werden soll, das Ackern, Säen und Eggen auf einmal zu vollführen, ohne dafs die auch bisher benöthigte Zugkraft verstärkt werden müfste.
Fig. ι der anliegenden Zeichnung giebt eine Oberansicht, Fig. 2 eine Vorderansicht; Fig. 3 zeigt den hinteren Theil in der Vorderansicht, während die Fig. 4 bis 8 Einzeldarstellungen sind.
Die Construction besitzt drei Hauptbestandteile :
i. Den Pflug, 2. die Säe-Vorrichtung, 3. die Eggenzähne in Verbindung mit der Samendeckplatte. Die eine Achse t des Pflugkarrens, von vorn gesehen die linksseitige, ist verlängert. Auf diese Achse ist ein kleines Zahnrad α aufgekeilt. Das Karrenrad wird statt des üblichen Achsbolzens mit einer Schraubenzwinge b festgehalten.
An der Achsenverlängerung ist die Säe-Vorrichtung angebracht, und zwar mittelst zweier Eisenbänder c (Fig. 5) an beiden Seiten der Vorrichtung, welche in einen Ring auslaufen. Mit Hülfe dieser Ringe wird die Vorrichtung auf die Achse geschoben und hier mittels je einer durch die Ringe hindurchgehenden Schraube befestigt.
Die Säe-Vorrichtung bildet einen unten abgerundeten Kasten E, in dessen Mitte der etwas überragende schmälere und mittels einer Scheidewand f getheilte Samenbehälter ex eingesetzt ist. Der Boden dieses Samenbehälters hat eine halsartige Verengung, unter welcher die später zu beschreibende Achse h läuft, während sich an den beiden Seitenwänden je eine längliche Oeffnung und nächst dieser letzteren für den Achsenlauf noch je eine runde Oeffnung befindet. Durch das Einsetzen des Samenbehälters ex ex wird der innere Raum dieses letzteren in zwei Seitenkästen e2 geschieden, an deren Boden eine der Rundung derselben sich anpassende Platte g (Fig. 6) angelöthet ist, welche Platte beiläufig bis zur Viertelhöhe der rückwärtigen Wand des Kastens emporsteigt, sich von dieser Wand allmälig mehr und mehr entfernend. Auf diese Weise erhalten die Seitenkästen e2 einen von der einen Seite offenen, nach unten sich stets verengenden Doppelboden. Die untere Fläche des Doppelbodens ist durchlocht, und wird dieses Loch von einem vorspringenden Rohr q umgeben. Oberhalb dieses Loches ist in die Bodenecke des Kastens die Platte r zwischenliegend eingefügt (Fig. 7).
Den ganzen Kasten E durchzieht eine horizontale Achse h, deren eines Ende das in a greifende Zahnrad ax trägt. Auf den in die Kästen e2 hineinreichenden Theil dieser Achse ist je ein Schöpfrad i aufgekeilt. An den beiden Aufsenwänden des Samenbehälters ex ist je eine mit Einkerbungen, und Zahlen versehene Regulirplatte k (Fig. 5) angebracht, deren unteres Ende oberhalb der dort befindlichen Oeffnungen zu liegen kommt, und kann das Erweitern oder Verengern dieser Oeffnungen mittels Höher- oder Niederstellens der Platten geregelt werden. Am rückwärtigen Theil des Kastens E befindet sich zum Absperren der Oeffnung im Doppelboden der
Seitenkästen e2 eine Sperrvorrichtung. Diese besteht aus zwei lothrecht herabreichenden Platten Z, welche an ihrem oberen Ende auf zwei waagrechten, unter einander liegenden Metallstäben m η beweglich angebracht sind. Unterhalb des Stabes η befindet sich ein schiefer Arm ο (Fig. 8), welcher an dem Kasten E befestigt ist.
Durch Verschieben eines mit seinem unteren Ende an der Wand des Kastens beweglich befestigten flachen Eisenstückes ρ nach rechts oder links, welches Eisenstück rückwärts mit einem die Arme ο und η umfassenden Ohr ρ, versehen ist, drückt sich der untere Theil der Platten / an die Platte g bezw. die Rückwand des Samenbebälters, wodurch der Doppelboden des Kastens bezw. die dort befindliche Oeffnung geschlossen oder geöffnet wird.
Ferner sind an der Achse if unterhalb der Röhren q die Samen abfuhrenden Trichter s mittels der Ringe S1 lose angebracht und mittels der Schraubenzwingen S2 an ihrem Bestimmungsorte festgelegt. Am Vordertheil des Trichters befindet sich ein Furchenspalter sz, während am rückwärtigen Theil (in einem nach unten mündenden Futteral) ein Gewichtskörper S4 angebracht ist.
Am rückwärtigen Theil des Pflugbalkens ist in einer stark mit Eisen verkleideten Durchbohrung eine Eisenstange u (Fig. 3) befestigt, an welche mittels Schraubenzwingen schief nach rückwärts gehend drei immer kleiner werdende Eggenzähne ν angeschraubt sind. An eben dieser Eisenstange u ist auch mit Hilfe der Tragarme χ die Samendeckplatte y in schiefer Richtung befestigt.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich, ist es mittels dieser combinirten Construction ermöglicht, das Ackern, Säen, Eggen und Samendecken gleichzeitig in einem Gange und mit einer Arbeit zu vollführen, ohne dafs (wie dies im Wege von Proben nachgewiesen wurde) eine bedeutende Verstärkung der Zugkraft erforderlich wä're. Der Pflug verrichtet das Ackern und mittels der Eggenzähne ν auch das Eggen, während auf dem Fufse in die bereits aufgeackerte Furche das Säen dadurch erfolgt, dafs mittels der durch α α, bewirkten Drehbewegung des Rades am Pflugkarren das Schöpfrad / den aus dem Kasten ex durch die Seitenwandöffnungen desselben nach e2 sich ergiefsenden Weizen u. s. w. durch die Trichter s hindurch der Erde zuführt und der derart angebaute Samen durch den Samendeckerj' sofort zugestrichen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine mit einem Pfluge combinirte Säe-, Eggen- und Samendeck-Vorrichtung zu gleichzeitiger Ausführung des Ackerns, Säens, Eggens und Samendeckens in einer Verrichtung, bestehend aus einem auf die verlängerte Achse (t) eines Pflugkarreris angebrachten Saatkasten (EJ, welcher in einen Mittelkasten (ej und zwei Seitenkästchen (ej getheilt ist, welche letztere mit ersterem durch je eine mittels Platte (k) regulirbare Oeffnung verbunden sind, ferner aus je einem auf der in den Seitenkästchen laufenden, mittels der durch das Pflugkarrenrad in Bewegung gesetzten Zahnräder (a aj bewegten Achse (h) aufgekeilten Schöpfrad (i), welche Schöpfräder das Saatkorn durch den mit der Sperrvorrichtung (Imnoppj versehenen Doppelboden des Seitenkastens und durch die unterhalb dieses Bodens angeordneten Trichter (s) hindurch seinem Bestimmungsorte zuführen; ferner noch aus den auf einer in den rückwärtigen Theil des Pflugbalkens eingesetzten Eisenstange (u) befestigten Eggenzähnen (vj, endlich aus dem an eben dieser Stange befestigten Samendecker (y):
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT40603D Mit einem Pfluge verbundene Säe-, Eg£en- und Samendeck-Vorrichtung Expired - Lifetime DE40603C (de)

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DE (1) DE40603C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3474496A (en) * 1966-11-19 1969-10-28 Desma Werke Gmbh Apparatus for making shoes by injection molding

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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