DE405663C - Schloss fuer Klappbartschluessel - Google Patents

Schloss fuer Klappbartschluessel

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DE405663C
DE405663C DEK80972D DEK0080972D DE405663C DE 405663 C DE405663 C DE 405663C DE K80972 D DEK80972 D DE K80972D DE K0080972 D DEK0080972 D DE K0080972D DE 405663 C DE405663 C DE 405663C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
    • E05B35/003Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor for keys with movable bits
    • E05B35/004Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor for keys with movable bits pivoting about an axis perpendicular to the main key axis

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  • Knives (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 6. NOVEMBER 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 405663 KLASSE 68 a GRUPPE 85
(K 80972 Ul\68a*)
Franz Kunz in Düsseldorf-Unterrath.
Schloß für Klappbartschlüssel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Februar 1922 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Schloß ' Drehen und bei leichtem Druck auf den Schlüssel
für Klappbartschlüssel, und zwar für solche, der Bart durch Anstoßen an eine feststehende
bei denen das Vorderteil des Schlüsselschafts Platte in die Schließlage umklappt. Nach der
sich in eine in dem Schloß gelagerte drehbare Erfindung ist diese Platte mit einer Ausneh-
Führungsscheibe schiebt, worauf alsdann beim : mung versehen, die beim Drehen des Schlüs-

Claims (2)

  1. sels eine Führung für den Bart Hld?t und dessen Umklappen erleichtert. Die Platte ist daher im folgenden als »Führungsplatte« bezeichnet. Xach der Erfindung ist ferner die Führungsplatte, d;ie hierzu auf beiden Seiten mit derartigen Führungen versehen ist, im Schloß derartig gelagert, daß sie sich von einer Schloßwand zur anderen verschieben kann, wodurch es ermöglicht wird, ein .Schloß, ίο dessen innere Schloßhöhe nicht mehr als die Breite des Schliisselbartes beträgt, von beiden Seiten zu benutzen.
    Ein Alisführungsbeispiel eines solchen Schlosses ist in der Zeichnung dargestellt. Darin ist:
    Abb. ι das Schloß nach Abnahme der Vorderwand,
    Abb. 2 ein Ausführungsbeispiel eines Klappbartschlüssels,
    Abb. 3 die in der Mitte durchgeschnittene Führungsplatte in vergrößertem Maßstab.
    Abb. 4 bis 6 zeigen eine schematische Darstellung der Wirkungsweise.
    In dem Gehäuse 1 sind in üblicher Weise die Falle 2 mit der Drückernuß 3 sowie der Riegel 4 mit der Zuhaltung 5 angeordnet. Der Schlüssel besteht aus dem Schaft 7, an dem der Bart 6 schwingbar angebracht ist. Während des Xichtgebrauchs liegt der Bart an dem Teil 8 des Schaftes an, dessen Spitze dabei etwas über ihn hinausragt und an dem er durch eine Feder festgehalten wird.
    Der Schlüssel wird mit gestrecktem Bart durch ein kreisrundes Schlüsselloch einge- : führt und trifft dabei auf ein Platten- ! bündel 10, 11, 12, in dessen mittlerer Platte 11 zwischen runden Löchern 17 der Platten 10 ; und 12 eine kreisrunde Führungsscheibe 13 j drehbar gelagert ist. Diese trägt einen der ! Form der Schlüsselspitze entsprechenden, gewöhnlich halbmondförmigen Ausschnitt 9, in den sich die Spitze des Schlüsselschafts nach kurzer Drehung hineinschiebt, bis der Bart an den vollen Teil der Platte anstößt. Die 1 Löcher 17 in den Platten 10 und 12 sind nach j unten hin durch Ausschnitte 18 mit radialen, | etwas abgerundeten Wänden 16 erweitert, ; Auch die Wände der runden Löcher 17 sind 1 nach außen abgeschrägt. Der Durchmesser i der Löcher 17 ist am Grunde etwas kleiner als die Breite des Endes des Bartes 6. Das Ende des Bartes ist zweckmäßig etwas abgerundet. Der Bart tritt mit dem abgerundeten Teil zwischen die abgeschrägten Wände des Lochs 17 ein, kann sich aber noch nicht bis zur Platte 13 vorschieben, solange .er an beiden Seiten auf den Wänden der Löcher _ 17 aufliegt (Abb. 5'). Wird der Schlüssel so
    gedreht, bis die eine Seitenkante des
    Bartes an den Ausschnitt 18 gelangt, so gleitet dessen gegenüberliegende Kante an der schrägen Wand des Loches 17 herunter, und der Bart erhält eine geringe Schrägstellung, durch die er etwas in den Ausschnitt 18 vortritt (Abb. 4, 6). Beim weiteren Drehen stößt er dann bei X an die Wand 16 des Ausschnitts und gleitet an dieser herunter, wodurch er in die Schließlage umgeklappt wird. Wird der Schlüssel danach weitergedreht, so trifft der Bart auf die Zuhaltung und den Riegel.
    Bei Schlössern mit nur einem Schlüsselloch ist das Plattenbündel 10, 11, 12 dem Schlüsselloch gegenüber fest im Schloß angebracht. Bei Schlössern mit zwei gegenüberstehenden Schlüssellöchern ist das Plattenbündel mit Löchern 14 auf Stifte 15 verschiebbar aufgesteckt, so daß es beim Einführen des Schlüssels von diesem jedesmal bis an die gegenüberliegende Schloßwand gedrückt wird, worauf dann in der vorbeschriebenen Weise das Umlegen des Bartes und das Schließen erfolgt.
    Paten τ-An Sprüche:
    i. sSchloß für Klappbartschlüssel, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte, auf die der Schlüssel trifft, in einem runden, mit aligeschrägten Kanten versehenen Ausschnitt (17) eine drehbare Führungsscheibe (13; mit einer Öffnung (g) zur Aufnahme der Schlüsselspitze und daran anschließend eine Ausnehmung (18) mit radial zur Führungsöffnung (9) stehenden, abgerundeten Kanten (16) enthält.
  2. 2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsplatte (10, 11, 12) auf jeder Seite eine Ausnehmung (16) enthält und auf Stiften (15 j zwischen den beiden Schloßwänden verschiebbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK80972D 1922-02-26 1922-02-26 Schloss fuer Klappbartschluessel Expired DE405663C (de)

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