DE382808C - Drehbares Sicherheitsschloss - Google Patents

Drehbares Sicherheitsschloss

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DE382808C
DE382808C DEH86511D DEH0086511D DE382808C DE 382808 C DE382808 C DE 382808C DE H86511 D DEH86511 D DE H86511D DE H0086511 D DEH0086511 D DE H0086511D DE 382808 C DE382808 C DE 382808C
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DE
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DEH86511D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B21/00Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein drehbares Sicherheitsschloß für Geldschränke, Türen, Koffer und sonstige verschließbare Gegenstände, bei dem die Gesamteinrichtung auf einer in einem Gehäuse drehbaren, in der Ruhestellung am Gehäuse verriegelten Scheibe angeordnet ist, deren Entriegelung durch die Drehung des Schlüssels unter Auslösung der Zuhaltungen erfolgt, worauf dann unter ίο Drehung der Scheibe mit der Gesamteinrichtung die Zurückziehung des Türriegels o. dgl. erfolgt. Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art erfolgt die Drehung der Scheibe durch den Schlüssel mittels ihres Riegels nach dessen Zurückziehung aus der Gehäusewand. Doch kann hier nur eine Teildrehung ausgeführt werden, worauf eine Sperrung eintritt, die so lange bestehen bleibt, bis die Zurückdrehung erfolgt. Demgegenüber erfolgt die
so Drehung des Schlüssels beim Erfindungsgegenstand zunächst auf der drehbaren Scheibe um einen gewissen Winkel, wobei die Entriegelung dieser Scheibe unter Auslösung der Zuhaltungen erfolgt. Dann befindet sich der Schlüssei, der mit Doppelbart versehen ist, einer Aussparung in der drehbaren Scheibe gegenüber, die seinen Bartprofilen entspricht. In diese wird der Schlüssel nun hineingeschoben, und so erfolgt dann die Drehung der entriegelten Scheibe mit der Gesamteinrichtung, gleichzeitig damit aber auch die eines Bügels, Ansatzes o. dgl., der mit der Drehscheibe fest verbunden ist, sich außerhalb des Gehäuses befindet und zur Bewegung des Türriegels dient. Das Wesen der Erfindung liegt nun darin, daß die Drehung nach beiden Richtungen hin erfolgen kann. Hierdurch wird erreicht, daß das Schloß in einer einzigen Ausführungsform sowohl für '■ rechtsschlägige als auch für linksschlägige ι Türen o. dgl. ohne weiteres verwendet werden ; kann.
I Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar in den Abb. 1 bis 3 in der Form ; für einen Geldschrank und in den Abb. 4 bis 6 j in der Ausführung für eine gewöhnliche Tür. I Abb. ι zeigt das Schloß ohne Deckplatte mit ' einer Zuhaltung und dem Sperriegel in der i Sperrstellung,
■ Abb. 2 das vollständige Schloß im Schnitt 1 und
Abb. 3 das Schloß mit ausgelöstem Sperrriegel vor Beginn der Drehung.
Abb. 4 zeigt das Schloß nach einer Vierteldrehung, und
Abb. 5 und 6 zeigen Oberansicht und Seitenansicht dieser Anwendungsform.
Das Schloß besteht aus einem Gehäuse a, in dem die drehbare Scheibe b angeordnet ist. Von letzterer erstreckt sich durch eine Bohrung des Gehäuses α nach außen ein Ansatz c, durch den die Verriegelung des Geldschrankes, der Tür u. dgl. in bekannter Weise erfolgt. Die Scheibe b wird zweckmäßig aus zwei Teilen hergestellt, an deren einem b1 der Ansatz c be festigt ist, während der andere, b", mit der Aussparung d für den Schlüssel versehen ist. Mit der Scheibe b1 und ψ sind ferner die beiden Führungsstücke e für den Sperriegel / verbunden, der in der Sperrstellung (s. Abb. i) sich in einem Ausschnitt g in der Wandung des Gehäuses α befindet. Am hinteren Ende ist der Sperriegel mit einem kleinen Ansatz h versehen, der dazu dient, zu verhindern, daß für den: Fall, wo mit einem nachgemachten Schlüssel, der zwar den Zuhaltungen entsprechend gestaltet ist, nicht aber in die Aussparung d
der Scheibe b2 paßt, das Schloß wohl nach rechts gedreht werden kann, dabei aber der Riegel so verschoben wird, daß der Ansatz h in eine Aussparung i des Gehäuses α eintritt, wodurch er dann gesperrt wird. Über den Scheiben δ1, bz befindet sich eine Anzahl Zuhaltungen k, die sich um einen in der Platte b befestigten Stift I drehen können. Die Zuhaltungen sind ohne Feder und in der Mitte so ίο ausgeschnitten, daß die eine Stufe des einen Schlüsselbartes das Anheben, die entsprechende Stufe des anderen Schlüsselbartes dagegen das Niederbewegen der Zuhaltungen bewirkt. Am Riegel/ befindet sich der sogenannte Tourenstift w, der bei der erforderlichen Einstellung sämtlicher Zuhaltungen in die übereinstimmenden Ausschnitte κι derselben bei der Verschiebung des Sperriegels f eintritt, wie dies Abb. 3 zeigt. Der Tourenstift« ist zahnartig ausgebildet, und neben den Ausschnitten η der Zuhaltungen befinden sich entsprechende Ausschnitte n1. Hierdurch wird erreicht, daß bei Verwendung eines nicht ganz genau nachgebildeten Schlüssels ein Schließen unmöglich ist, da dann einer der Zähne des Tourenstiftes m beim Ausheben der Zuhaltung durch das gleichzeitige Vorschieben des Riegels f in eine der Kerben n1 der Zuhaltung tritt und dadurch ein weiteres Anheben der Zuhaltung unmöglich macht.
Bei der in den Abb. 4 bis 6 dargestellten Anwendung des drehbaren Sicherheitsschlosses bei gewöhnlichen Türen zeigt Abb. 4 das Schloß nach einer Vierteldrehung und den auf dem Vierkant befestigten Bügel o·, der bei der Drehung des Schlosses die Auslösung der Zuhaltung/) und den Vorschub des Riegels q bewirkt. Sowohl die Zuhaltung/> als auch der Riegel q sind mit Stiften r und s versehen, so daß die Verriegelung oder Entriegelung der Tür von innen auch ohne Benutzung des dreh- j baren Schlosses erfolgen kann, während naturgemäß dies von außen nur mittels des letzteren geschehen kann.
Bei dieser Ausführungsform sind das drehbare Schloß, der Riegel und die Zuhaltung auf einer Platte t angebracht, die an der Tür befestigt wird. Die Zuhaltung/» und der Riegel q erhalten ihre Führung in zwei an der Platte t angebrachten Führungskloben u. An der oberen Kante befindet sich ein Sperrstück V1 das ein vollständiges Herausheben der Zuhaltung/1 bzw. ein Herausfallen derselben beim Transport verhindern soll. Die Wirkungsweise der Einrichtung ist fol- ! gende: Nach Einführung des Schlüssels erfolgt zunächst eine Drehung desselben auf der i
Scheibe b2 innerhalb der inneren Ausschnitte der Zuhaltungen k und des Sperriegels f, wobei erstere angehoben werden und letzterer aus 60 dem Ausschnitt g in der Gehäusewandung herausgezogen wird. Sobald letzteres geschehen ist, befindet sich der Schlüssel in der Stellung, daß er mit seinem Doppelbart in den entsprechenden Ausschnitt d der Platte 2 ein- 65 geführt werden kann. Von da an kann eine Drehung der ganzen inneren Einrichtung erfolgen, und zwar nach Belieben rechts oder links herum, je nachdem der durch den Ansatz c bzw. auf diesem befestigte Bügel 0 die 7° Verschiebung eines dem Riegel q in Abb. 4 entsprechenden Riegels nach links oder rechts herum zu bewirken hat. Nach erfolgter Verschiebung des Riegels q erfolgt die Sperrung des drehbaren Schlosses nach beendeter voll- 75 ständiger Umdrehung desselben bis in die Anfangsstellung dadurch, daß der Schlüssel in der der Umdrehung nach seiner Einführung entgegengesetzten Richtung so weit herumgedreht wird, bis er durch Zug nach außen 8o aus der Aussparung heraustritt und bei der weiteren Drehung zunächst den Sperriegel f in den Ausschnitt g der Gehäusewandung schiebt und gleichzeitig mit dem unteren Barte die Zuhaltungen niederdrückt, wodurch die sonst 85 zu diesem Zwecke verwandten Federn entbehrlich werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Drehbares Sicherheitsschloß für Geldschränke, Türen, Koffer und sonstige verschließbare Gegenstände, bei dem die Gesamteinrichtung auf einer in einem Gehäuse drehbaren Scheibe angeordnet ist, die durch einen Riegel so lange festgestellt ist, bis durch eine Teildrehung des Schlüssels die Zuhaltungen ausgelöst sind und der Riegel zurückgeschoben ist, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Scheibe (b) mit einer dem Bartprofil entsprechenden Vertiefung (d) versehen ist, die in der Ruhestellung der Scheibe zur Einführungsöffnung des Schlüssels so im Winkel versetzt ist, daß der Schlüssel sie nach der zur Entriegelung der Scheibe notwendigen Drehung erreicht, worauf der Schlüssel in diese Vertiefung eingeführt wird und die Drehung der Scheibe mit der Gesamteinrichtung in beliebiger Richtung erfolgt und durch einen mit der Scheibe fest verbundenen Ansatz o. dgl. die Bewegung des Türriegels (q) 0. dgl. in der einen oder anderen Richtung bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH86511D Drehbares Sicherheitsschloss Expired DE382808C (de)

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