DE405209C - Dengelmaschine - Google Patents

Dengelmaschine

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DE405209C
DE405209C DEW63274D DEW0063274D DE405209C DE 405209 C DE405209 C DE 405209C DE W63274 D DEW63274 D DE W63274D DE W0063274 D DEW0063274 D DE W0063274D DE 405209 C DE405209 C DE 405209C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D3/00Non-abrasive sharpening devices for scythes, sickles or the like
    • A01D3/06Non-abrasive sharpening devices for scythes, sickles or the like with pressing rollers or pressing discs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 30. OKTOBER 1924
R E IC H S PATE NTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 405209 KLASSE 45 c GRUPPE 4
(W 63274 ini45ca)
Wilhelm WoIz in Beutenmühle b. Gailsdorf, Wttbg.
Dengelmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Februar 1923 ab.
Dengelmaschinen, deren Preßkörper eine ziehende Wälzbewegung gegen die Sense hin ausführen, sind bekannt. Bei diesen Maschinen, bei denen ein flacher Preßkörper angebracht ist, der durch ein Exzentergetriebe und Hebelverbindung über die Schneiden hinweggezogen wird, ist der Preßkörper gegen ein festes Lager durch eine Wippe oder einen Pendelkörper abgestützt, der, um der Abnutzung Rechnung zu tragen, verstellbar gelagert ist.
Derartigen Ausführungen haftet, auch wenn

Claims (1)

  1. als Dengelkörper eine Walze Verwendung findet, der Nachteil an, daß die Schneide der Sense einer allzustarken Beanspruchung und damit der Rißbildung ausgesetzt ist, wenn nicht gleichzeitig mit der Schwächung auch eine Auswalzung eingeleitet wird.
    Bei der nachstehend beschriebenen Erfindung ist dieser Mangel dadurch beseitigt, daß der Druckkörper als Walze ausgebildet ist, die ίο ihrerseits durch ein Zuggestänge bzw. durch eine Kurbelstange mit dem gleichen Antrieb derart in A'erbindung steht, daß sie bei gleichzeitiger Verschiebung eine Drehbewegung erhält, wodurch nicht bloß eine Schwächung, sondern gleichzeitig auch ein Auswalzen der ; Sensenschneide herbeigeführt wird.
    Dadurch wird eine günstige Schärfwälzuug erreicht, die die Schneide gegen Ausschlitzen schützt und die Arbeit in einem einzigen Hub vollzieht. Die Drehachse der Walzenvorschubhehel liegt zu diesem Zwecke exzentrisch zu : den seitlichen Lagerbolzen, um welche der Fußhebel schwingt.
    Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in vier Abbildungen dargestellt, es . zeigt:
    Abb. ι eine Seitenansicht, Abb. 2 den Längsschnitt,
    Abb. 3 die \Orschubeinrichtung in natürlicher Größe,
    Abb. 4 den Schnitt A-B.
    Der Fußhebel 1 ist, wie an anderen Maschinen bekannt, durch eine Zugstange 2 mit einer : hier nicht gezeichneten Fußtritteinrichtung ; verbunden, wodurch erreicht wird, daß der : Landwirt beide Hände zur Handhabung des Sensenblattes frei bekommt. Der Hebel 1 ist mittels zweier Gabeln 4 in zwei Bolzen 3 am ; Gestell 6a kippbar gelagert. An schräg nach oben gerichteten Zwischenhebeln 5 greift je eine Schubstange (> an, an deren Ende die ' Walzenachse 7 gehalten ist. Dieselbe ist an ihren Enden vierkantig geformt und besitzt seitliche Bunde 8, damit eine gemäß der Er- ; findung dazwischen gelagerte Walze 9 eine genaue seitliche Führung im Gestell 6a erhält. i Gegenüber der Walze 9 ist ein als Amboß ' dienender Stahlkeil ι ο verschiebbar eingelagert, : um ihn nach Bedarf auswechseln zu können, wenn er gehärtet oder nachbearbeitet werden soll. Durch die Niederkippbewegung des Hebels 1 führt die Walze 9 einen etwa 4 mm langen Vorschub aus, wodurch das dazwischen gelagerte Sensenblatt S stark zusammengepreßt wird, weil von oben her eine Wippe 11 die Niederhaltung der Walze veranlaßt. Die Regelung des Druckes auf das Sensenblatt wird mittels eines quer hindurchgehenden Keils 12 vollzogen, welcher am hinteren Ende ein Schneckenrad 13 aufnimmt, das mittels eines Handrädchens 14 und der Achse 15 verstellt werden kann, wodurch auch die Verschiebung des Keils veranlaßt wird. Bei der Verschiebung wird eine Zwischenwelle 16 über der Wippe 11 entweder nach unten gepreßt oder nach oben etwas freigegeben. Die Wippe 11 ist nach hinten mit einem Gabelstück 17 vereinigt, welches durch eine Welle 18 mit einem inneren Preßhebel 19 (Abb. 3 und 4) vereinigt ist. Dieser greift mittels eines Bolzens 22, welcher außerhalb der Mitte der Achsen 3 des Fußhebels sitzt, an einem Schaltstück 23 an, das von einer Regulierschraube 20 gehalten ist, um die Höher- oder Tief er stellung der inneren Hebel zu ermöglichen. Wird z. B. durch Einlegen von Blechplättchen zwischen Teil 23 und Hebel 1 die Achse 22 höher verlegt, so macht die Wippe 11 und damit die Walze 9 eine größere Vorwärtsbewegung, wodurch das Sensenblatt etw as tiefer gewalzt wird, hervorgerufen durch die größeren Entfernungen der Achsenmitten der Wellen 22 und 3. Die dargestellte Maschine läßt sich durch ein seitliches Winkelpaar 21 an einem Tisch T o. dgl. befestigen.
    P ATENX- An spruch:
    Dengelmaschine mit durch eine einstellbare Wippe abgestütztem Druckkörper g0 für die Sense, der durch Exzenter angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkörper als Walze (9) ausgebildet ist, die ihrerseits durch ein Zuggestänge mit dem Exzenterantrieb derart in Verbindung steht, daß sie bei gleichzeitiger Verschiebung eine Drehbewegung erhält, so daß außer der Schwächung der Schneide gleichzeitig ein Auswalzen derselben herbeigeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEW63274D 1923-02-25 1923-02-25 Dengelmaschine Expired DE405209C (de)

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