DE575520C - Poliermaschine fuer Bestecke - Google Patents

Poliermaschine fuer Bestecke

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Publication number
DE575520C
DE575520C DEB147940D DEB0147940D DE575520C DE 575520 C DE575520 C DE 575520C DE B147940 D DEB147940 D DE B147940D DE B0147940 D DEB0147940 D DE B0147940D DE 575520 C DE575520 C DE 575520C
Authority
DE
Germany
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polishing
cutlery
tools
bowl
polishing machine
Prior art date
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Expired
Application number
DEB147940D
Other languages
English (en)
Inventor
August Richter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BERLIN KARLSRUHER INDUSTRIE WERKE AG
Original Assignee
BERLIN KARLSRUHER INDUSTRIE WERKE AG
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Filing date
Publication date
Application filed by BERLIN KARLSRUHER INDUSTRIE WERKE AG filed Critical BERLIN KARLSRUHER INDUSTRIE WERKE AG
Priority to DEB147940D priority Critical patent/DE575520C/de
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Publication of DE575520C publication Critical patent/DE575520C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/001Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for table cutlery

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Polieren von Bestecken an der Laffe. Maschinen hierfür, welche beide Seiten der Laffen gleichzeitig grundieren bzw. polieren, sind: bereits im Gebrauch. Bei diesen werden Polierwerkzeuge, welche an einem schwingenden Träger angebracht sind, durch Federdruck gegen die Laffen gepreßt. Die Halter für die Bestecke werden hierbei um eine im Zentrum der Laffenquerkrümmung liegende Achse schwingbar angeordnet, während die mit dem jeweiligen Laffenlängsschnitt sich verändernde Schwingungsweite des Polierstahles durch entsprechende Anschläge begrenzt wird.
Während nun bei diesen Poliermaschinen die Polierstähle durch besondere Schablonen, welche der Laffenform entsprechen, geführt werden müssen, wird erfindungsgemäß auf diese Schablonen verzichtet und das obere und untere sich gegenüberstehende Polierwerkzeug durch eine Hebelanordnung nach Art einer Parallelführung verbunden. Hierdurch ist es möglich, daß selbst bei unregelmäßiger Laffenoberfiäche die Polierwerkzeuge bei gleichbleibendem Anpressungsdruck immer den gleichen Mindestabstand voneinander haben und auch ohne Schablonenführung auf der Laffenoberfiäche geführt
werden. -
Abb. ι zeigt schematisch die Befestigung eines Löffels 2 in dem Besteckhalter 1. Gegen die Laffenoberfiäche werden die Polierwerkzeuge (Polierstähle oder Blutsteine) 3 durch Federdruck angepreßt. Sie schwingen. um einen Drehpunkt, der annähernd im Krümmungsmittelpunkt des Löffellängsschnittes liegt. Die Schwingbewegung der Werkzeughalter wird durch einen Hebel eingeleitet, der im Drehpunkt' 12 mit der Zugstange 5 verbunden ist, welche durch einen Doppelexzenter 4, der sich während des Ganges der Maschine selbsttätig verändert, gesteuert· wird.
Abb. 2 zeigt die Maschine ebenfalls schematisch im Aufriß. An den Werkzeugträgern 28 sind die Werkzeughalter mit den Polierwerkzeugen 3 befestigt und führen eine Schwingbewegung senkrecht zur Zeichnungsebene aus. Die Besteckhalter 1 werden durch ein Zahnradsegment 10 mittels einer Schnecke 11 gedreht. An den Endstellungen berührt dieses Zahnradsegment einen Ausrückhebel, der sich um den Bolzen 9 drehen läßt. Durch Betätigung dieses Hebels kann mittels der Kupplung 8 die Maschine stillgesetzt werden.
Während nach Abb. 2 der veränderliche Ausschlag der Polierwerkzeuge durch ein Doppelexzenter 4 hervorgerufen wird, wird zur Erreichung desselben Zweckes nach Abb. 3 eine Gelenkkurbelwelle benutzt. Eine Kurvenscheibe 13 nähert bzw. entfernt die Gelenke 14 der Gelenkkurbelwelle, wodurch
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
August Richter in Karlsruhe, Baden.
ebenfalls ein veränderlicher Hub der Zugstange 5 erreicht wird. Um die Maschine aber auch mit gleichbleibendem, festgestellten Ausschlag arbeiten zu lassen, ist nach Abb. 6 ebenfalls ein Doppelexzenter vorgesehen, bei welchem aber die veränderliche feste Einstellung durch Drehen der Scheibe 24, welche in Zahnnuten des Exzenters 25 eingreift, erreicht wird. Hierdurch ist die Möglichkeit gegeben, einen bestimmten Exzenterhub vor Inbetriebsetzung der Maschine einzustellen. Eine besondere Ausführung stellt ebenfalls schematisch gezeichnet Abb. 4 dar. Hier sind in einem besonderen Rahmen 18 mehrefe Werkzeughalter 19 angeordnet. Die Zugstange 5 bewirkt, daß der Rahmen an seinen beiden Lagerstellen senkrecht zur Zeichnungsebene, d. h, in Längsrichtung des Löffels, hin und her pendelt. Die Besteckhalter 20 nach Abb. 5 sind durch eine gemeinsame Kuppelstange 21 miteinander verbunden. Diese Kuppelstange trägt an dem einen Ende eine Laufrolle 22, welche durch die Kurvenscheibe 23 gesteuert wird. Dadurch ist es möglich, daß die eingespannten Löffel 2 alle gleichzeitig dieselbe Schwingbewegung in ihrer Querrichtung ausführen.
Die konstruktive Anordnung der Polierstähle und Werkzeuge geht aus Abb. 7 und 8 hervor. Nach Abb. 8 sind die Polierstähle bzw. Blutsteine 3 in einer Zange 35 durch eine mit Mutter 40 versehene Zugstange 37 in der Buchse 36 eingespannt. Diese Buchse läßt sich im Werkzeugträger 30 in Längsrichtung verschieben. Die notwendige Spannung der Feder 16 wird durch die Mutter 38 eingestellt. Außerdem können mit Hilfe der Mutter 39 die Polierwerkzeuge auch in der Längsrichtung eingestellt werden. An den Polierwerkzeughaltern sind Hebel 29 angelenkt, die nach Art einer Parallelführung durch eine verstellbare Verbindungsstange 17 es ermöglichen, daß die Bewegung des einen Polierstahles sich zwangsläufig auf den anderen überträgt, so daß beim Polieren immer ein gewisser Mindestabstand der beiden Polierwerkzeuge eingehalten wird. Nach Abb. 9 kann die Verbindungsstange der Parallelführung auch zwischen den Werkzeugträgem und dem Polierwerkzeughalter angeordnet sein. Nach Abb. 10 ist die Verbindungsstange der Parallelführung außerhalb der Werkzeugträger 28 angebracht, während für den Normalfall nach Ab'b. 7 und 2 die Verbindungsstange außerhalb der Werkzeughalter 30 liegt. Um die Werkzeughalter 30 auf ihren Trägern 28 beliebig verstellen zu können, sind diese durch eine verstellbare Verbindungsstange 34 (Abb. 7) miteinander verbunden. Die Halter lassen sich auf ihren Trägern in einer Spannute oder Schlittenführung verschieben und durch eine Mutter in beliebiger Lage festhalten. Hierdurch ist es möglich, die Schwingbewegung der Polierwerkzeuge dem Laffenradius entsprechend einzustellen. Zwecks leichteren Einstellens ist an den Werkzeughaltern ein Zeiger angebracht, der auf eine Skala 33 weist.
Es hat sich als zweckmäßig herausgestellt, beim Einrichten der Maschine das ganze Hebelsystem, welches an und für sich nachgiebig schwingbar gelagert ist, feststellen zu können. Zu diesem Zwecke ist auf dem Hebel ein kleiner Feststellhebel 31 angebracht, der sich nach Herumschwenken mit dem Werkzeughalter fest verbinden läßt und damit eine Schwingbewegung der Parallelführung verhindert.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    ι. Poliermaschine für Bestecke, deren Laffe während des Polierens durch einen Besteckhalter etwa um den Mittelpunkt ihrer Querkrümmung gedreht und durch ein Paar gegenüberstehende, in der Längsachse schwingende Polierwerkzeuge bearbeitet werden, wobei der Ausschlag der Werkzeuge dem Laffenumriß entsprechend veränderlich durch eine an einem Hebel des Werkzeugträgers' angelenkte Zugstange mit veränderlichem Hub vollautomatisch von der Maschine selber erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die nach Art einer Parallelführung miteinander verbundenen Polierwerkzeuge (3) auf der Oberfläche der Laffe (2) gleitend von dieser selbst geführt werden.
  2. 2. Poliermaschine für Bestecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenüberstehenden, miteinander durch eine Parallelführung verbundenen, mit Feder- (16) oder Luftdruck unter regulierbarer Vorspannung gegen die Ober- und Unterseite der Laffe (2) gepreßt werdenden Polierwerkzeuge (3) in ihrem gegenseitigen Mindestabstand zwecks besserer Einführung der Laffe durch eine verstellbare Verbindungsstange (17) eingestellt werden, so daß die Bewegung des einen Polierwerkzeuges auf das andere übertragen wird und die Werkzeuge bei ihrer Schwingbewegung dauernd auf der oberen und unteren Laffenoberfläche gleiten und auf dieser auch bei unregelmäßiger Ausbildung der Laffe entlanggeführt werden.
  3. 3. Poliermaschine für Bestecke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeughalter auf dem Träger mittels Skala (33) durch eine verstellbare Verbindungsstange (34) auf dem jeweiligen
    Laftenhalbmesser eingestellt werden können und zur bequemen Handhabung zwecks Ausschalten der Schwingbewegung durch einen Feststellhebel (31) mit dem Verbindungshebel (29) der Parallelführung verbunden werden können.
  4. 4. Poliermaschine für Bestecke nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der Werkzeughalter (30) durch eine am Träger (28) angebrachte Schlittenführung bzw. Spannut erfolgt.
  5. 5. Poliermaschine für Bestecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine beliebige Anzahl in einem Rahmen gemeinsam angeordnete Polierwerkzeuge gleichzeitig schwingen und eine entsprechende Anzahl von Besteckhaltern bekannter Art durch eine gemeinsame, von einer Kurvenscheibe (23) gesteuerte Kuppelstange (21) so miteinander verbunden sind, daß alle Besteckhalter gleichzeitig dieselbe Schwenkbewegung ausführen/
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB147940D 1931-01-24 1931-01-24 Poliermaschine fuer Bestecke Expired DE575520C (de)

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DE (1) DE575520C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1141914B (de) * 1956-12-17 1962-12-27 Willi Hauschild Polier- bzw. Schleifmaschine fuer Werkstuecke mit gekruemmten Oberflaechen, insbesondere fuer Tafelbesteckteile, Instrumententeile u. dgl.
DE1196988B (de) * 1957-10-17 1965-07-15 Wmf Wuerttemberg Metallwaren Spanneinrichtung fuer Besteckpoliermaschinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1141914B (de) * 1956-12-17 1962-12-27 Willi Hauschild Polier- bzw. Schleifmaschine fuer Werkstuecke mit gekruemmten Oberflaechen, insbesondere fuer Tafelbesteckteile, Instrumententeile u. dgl.
DE1196988B (de) * 1957-10-17 1965-07-15 Wmf Wuerttemberg Metallwaren Spanneinrichtung fuer Besteckpoliermaschinen

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