DE699182C - Verstellvorrichtung fuer den Biegewangenhub einer Abkantmaschine - Google Patents

Verstellvorrichtung fuer den Biegewangenhub einer Abkantmaschine

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DE699182C
DE699182C DE1936SC109054 DESC109054D DE699182C DE 699182 C DE699182 C DE 699182C DE 1936SC109054 DE1936SC109054 DE 1936SC109054 DE SC109054 D DESC109054 D DE SC109054D DE 699182 C DE699182 C DE 699182C
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DE1936SC109054
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D5/00Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves
    • B21D5/04Bending sheet metal along straight lines, e.g. to form simple curves on brakes making use of clamping means on one side of the work
    • B21D5/042With a rotational movement of the bending blade

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

  • Verstellvorrichtung für den Biegewangenhub einer Abkantmaschine Die Erfindung betrifft eine mit rascher Hubfolge arbeitende Abkantmaschine. Entsprechend dem zu verformenden Werkstoff und der Gestalt der aufzustellenden Abkantungen ist bei diesen . Maschinen erforderlich, daß der Hub der Biegewange in weiten Grenzen verstellbar ist. Hierfür ist bei einer bekannten Maschine, dieser Art eine Vorrichtung vorgesehen,- die an einer Spindel angreift, -durch deren Verstellung während des Arbeitens der Maschine über ein-selbsthemmendes Getriebe und einen Arm die Lage eines Zapfens verändert wird. An dem Zapfen, dessen Lage den Hub der Biegewange .bestimmt; greift ein Lenker an, der über eine Schwinge mit der Antriebskurbel und über einen weiteren Lenker mit der Biegewange verbunden ist. Um deren Hub zu vergrößern, ist bei der bekannten Maschine auf der vorerwähnten Spindel ein Handrad verkeilt,, dessen Drehung in dem einen oder anderen Sinne eine Vergrößerung oder Verringerung des Biegewängenhubes bewirkt. Lediglich durch, eine Verstellung aixf diese Weise können jedoch die Vorteile einer mit rascher Hubfolge arbeitenden Abkantrilaschine mit veränderlichem Biegewangenhüb nur ungenügend ausgenutzt werden. Sind die zu verformenden Werkstücke, wie beispielsweise Flugzeugrumpfteile,_ unregelmäßig pnd sperrig gestaltet, so müssen diese während des Abkantens mit beiden Händen gehalten und zwischen den Werkzeugen hindurchgeführt werden.. Jede Verdrehung des Handrades zwecks Verstellens des Biegewangenhubes erfordert daher eine Unterbrechung der Bearbeitung. Ein stetiges Abkanten des Werkstückes läßt- sich -nun ohne weiteres dann. erreichen, wenn gemäß der Erfindung als Verstellvorrichtung für das Vergrößern und.- das Verringern des Biegewangenhubes je eine aus Hebel und Gestänge bestehende,- an sich bekannte Fußverstellung verwendet wird. Die Anlenkung der beiden Fußverstellungen .an der Stellspindel erfolgt vorteilhaft durch zwei gegensinnig wirkende Freilaufkupplungen, die über je ein entgegen der Wirkung einer Feder betätigtes Gestänge mit je einem Fußhebel verbunden und.. auf der Stellspindel angeordnet sind, die eine mit einem auf. dem Lagerzapfen des Armes, fest angeordneten Schneckenrad kämmende Schnecke trägt. ' - - " Schneckenrad und Schnecke bilden ierbei das selbsthemmende .Get@i"ebe - f t Bei = der bekannten, vorstehen" erwähnten Abkantmaschine,. bei der der Biegewangen, hub durch ein Handrad :verstellt wird, ist die Stellspindel im Maschinengestell schwenkbar gelagert und mit Gewinde in einem im . Arm schwenkbar gelagerten Stein geführt. Erfindungsgemäß sind- auch bei dieser Maschine, deren selbsthemmendes Getriebe aus dem schwenkbar gelagerten Stein und der in diesem geführten,. mit Gewinde versehenen Stehspindel besteht, zwei gegensinnig wirkende Freilaufkupplungen vorgesehen, die über je ein entgegen-der Wirkung einer Fedr-r betätigtes Gestänge mit je einem Fußhebel verbunden und auf der Steilspindel angeordnet sind.
  • Znr Erhöhung der Freizügigkeit in der Betätigung -der Steilspindel können gemäß der Erfindung sowohl ein Handrad als auch die beiden Fußverstellungen. gleichzeitig verwendet werden. In diesem Fall sind auf der Steilspindel die beiden Freilaufkupplungen und ein mit diesen koppelbares Handrad derart angeordnet, daß die Spindel entweder durch Betätigen der Fußhebel oder des Handrades verstellt werden kann. Diese Vereinigung von Fuß- und Handverstellung bietet ü. a. den Vorteil, daß der zu Beginn der Bearbeitung eines Werkstückes erforderliche Biegewangenhub, der während der Bearbeitung des vorhergehenden Werkstückes ein größtes Maß angenommen hatte, anstatt durch mehrmaliges Bedienen des betreffenden Fußhebels durch schnelles Drehen des Handrades eingestellt werden kann. In diesem Fall sind die Freilaufkupplangen, um deren getriebene Teile nicht mitdrehen zu müssen; von dem Handrad entkuppelt: Wird dagegen der Biegewangenhub im Laufe der Bearbeitung des Werkstückes durch Betätigen der Fußhebel verändert, so wird zuvor das Handrad mit den Freiläufen gekuppelt. Nunmehr erfolgt- die Verdrehung der. SSpindel nicht ,allein. ,durch den Fußhebel, sondern zusätzlich durch die.-Energie des umlaufenden Handrades, die die Spindel über-die dieser durch den Fußhebel erteilten -Verdrehung hinaus noch .ein Stück weiter verstellt. -Dieser der -Spindel durch die: Energie -des Handrades erteilte :Machlauf- kann genau abgestimmt .und .somit jede-gewünschteVeretellung des-Biegewangenhubes »erhalten weiden.
  • Eine :.aus Hebel und Gestänge bestehende Fußverstellung ist bereits- bei einer -mit rascher Hubfolge arbeitenden Abkantmaschine verwendet worden. Bei dieser Maschine sind-die die Umlaufbewegung der Kurbel. in die Schlagbewegung der Biegewange tonsetzenden Getriebeteile abweichend von der vorbeschriebenen Bauart ausgebildet. Im Gegensatz zu der Erfindung ist -ferner die Fußverstellung derart mit dem Getriebe verbunden, daß der Fußhebel nur -eine stufenweise Verstellung der. schwingenden -Arbeits-und Rücklaufbewegüngen- der Biegewange ermöglicht. Gerade bei der Bedienung 'solcher Abkantmaschinen, bei denen der Biegewangenhüb -während des - Arbeitens- der Maschine - verstellbar ist, muß besonders feinfühlig gearbeitet werden; der Biegewangen-. hub muß daher .entsprechend der gewünschten Aufstellung des Werkstückrandes stufenlos -verändert werden können.
  • Die Zeichnung veranschaulicht in den-A.bb: i -,und 2- -zwei --Ausführungsformen der Verstellvorrichtung gemäß der Erfindung in schematischer Darstellung.
  • Beide Abkantmaschinen stimmen in folgenden Teilen überein: Im Maschinengestell i ist die mit einem nicht dargestellten Antrieb in Verbindinzg stehende, im Zeigersinn umlaufende Antriebskurbel 2 gelagert. An dieser greift die Schwinge 3 an, die mit ihrem andern Ende einen die Lenker 4 und 5 verbindenden Zapfen umfaßt. Der Lenker 4. ist bei 6 mit dem im Maschinengestell i bei 7 (Abb. 2 ) schwingbar gelagerten Arm 8 verbunden, während der Lenker 5 .an der Biegewange 9 angreift, die auf der im Maschinengestell i fest angeordneten Führung i o in einer Kreisbahn geführt wird. Auf dem bei i i angedeuteten Auflagetisch ruht das Werkstück 12, das durch die über ein nicht dargestelltes, mit dem Hauptantrieb verbundenes Gestänge gesteuerte Spannwange 13, abwechselnd während des Arbeitshubes gegen den Tisch i i gedrückt und während des Rücklaufs der Biegewange 9 freigegeben wird. Kurbel 2, Schwinge g, Lenker q. und 5, Arm 8 und Biegewange 9 nehmen die aus der Zeichnung ersichiiiche Lage ein, wenn die Biegewange 9 den größten Arbeitshub soeben vollendet -hat. Während eines gleichbleibenden Biegewangen1-behält der Arm 8 -in bezog auf das Maschinenges stell i seine Lage unverändert bei, - so daß der Lenker 4 infolge der von der Kurbel 2 und der- Schwinge 3 auf diese -übertragenen Bewegungen um den Punkt 6 schwingt. Diese Bewegurig überträgt der Lenker 5 auf die Biegewange 9, die somit die von der Tischebene abstehende Kante des -Werkstückes iz in einem Winkel aufstellt, der der Größd des Biegewangenhubes verhältnisgleich ist. Dieser -Hub nimmt mit dem Winkel ab; den Lenker 5 und Arm 8 miteinander bilden. Die -Verstellung des "Armes 8 erfolgt -bei einer bekannten, in - der Einleitung erwähnten . Abkantmaschine durch die in Abb. 2 - angedeutete, voct,dem Handrad-42 verstellte Spindel-35, die weiter unten im einzelnen erläutert ist. Bei dieser bekannten Maschine war es also möglich, den Biegewangenhub während des Arbeitens der Biegewange-9 durch Verschwenken des - Armes 8 - zir verändern; wenn auch für die Bedienung- des Rades 42 eine Hand das Werkstück z freigeben muß.
  • Die, Abkantmaschine -nach -Abb. i .weist die : Steilspindel 2i auf, .die :zwei Freilaufkupplttngen 22 trägt. Jede Kupplung 22 ist über je ein Gestänge z3 mit einem Fußhebel->,4.-verbunden. Um die -Deutlichkeit der Zeichnung nicht zu beeinträchtigen, sind in den -Abb..i i und 2 jeweils nur ein Gestänge und e- in Fußhebel dargestellt, und zwar mit vollen Linien. in Ruhestellung und mit unterbrochenen Linien, unter Verwendung von mit dem Index versehenen Bezugszeichen, am Ende einer Schaltbewegung. Die in den Lagern 25 und 26 dreh- und unverschiebbar gelagerte Spindel 2 t trägt das Kegelrad 27, das mit dem Kegelrad 28 kämmt. Dieses ist ebenso wie die Schnecke 29 'auf der in den Lagern 30,31 gehaltenen Welle 32 befestigt. Die Schnecke 29 kämmt mit dem Schneckenrad 33, das auf einer mit dem Arm 8 starr verbundenen Welle angeordnet ilst, die gleichzeitig-als Lagerzapfen dieses Armes 8 dient. Schnecke 29 und Schneckenrad 33 bilden das selbsthemmende Getriebe. Unter der Wirkung der Feder 34 nehmen die Fußhebel die Ruhestellung 24 ein. Zur Veränderung des Biegewangenhubes wird, um den Arm 8 über die Getriebe 27, 28, 29, 33 zu verschwenken, der betreffende Fußhebel, 24 ein oder mehrere Male niedergetreten. Sinngemäß erfolgt die entgegengesetzte Änderung des Biegewangenhubes durch Betätigen des andern Fußhebels.
  • Aus Abb. 2 geht hervor, mit welchen Mitteln der Arm 8 bisher verschwenkt wurde: Die durch das Handrad 42 betätigte Spindel 35 ist in dem Schwenklager 36 gelagert und mit ihrem Gewinde in dem Stein 37 geführt, der seinerseits am Arm 8 schwenkbar gehalten ist. Gewindespindel 35 und Stein 37 bilden das selbsthemmende Getriebe. Durch Verdrehen _ des Handrades 42 in dem einen. oder andern Sinn wurde der Arm 8'verstellt und damit der Biegewangenhub verändert. Bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung dieser Bauart sind auf der Spinde135 zwei Freilaufkupplungen 38 vorgesehen,, die über je ein Gestänge 39 mit je einem Fußhebe14o verbunden sind. Diese werden wiederum entgegen der Wirkung je einer Feder 4 1 in demselben Sinn wie bei der Vorrichtung nach Abb. z betätigt.
  • Die Verstellvorrichtung gemäß der Erfindung erlaubt somit das ununterbrochene Aufstellen von Abkantungen am Werkstück, ohne daß dieses zum Verstellen des Biegewangenhubes von einer Hand freigegeben werden muß. Der Biegewangenhub kann in dem einen oder anderen Sinn sowohl allein von Fuß als auch allein von Hand um jedes gewünschte Maß verstellt werden.
  • Die Erfindung ist nicht auf mit rascher Hubfolge .arbeitende Abkantmaschinen beschränkt, sondern umfaßt ganz allgemein alle solche Werkzeugmaschinen, bei denen eine zur Veränderung der Arbeitsweise der Maschine dienende Spindelverstellung durch Fußhebel und Gestänge erfolgt. Die den Erfindungsgedanken bestimmende Aufgabe besteht in ihrer allgemeinen Fassung darin, bei einer Spindelver stellung von der Handbedienung abzugehen, damit das Werkstück ununterbrochen bearbeitet werden kann. Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht in der technischen Lehre, für die Spindelverstellung in dem einen oder anderen Sinne je eine aus Hebel und Gestänge bestehende, än sich bekannte Fußverstellung zu verwenden; die Bedienung von Fuß macht den Gebrauch einer Hand oder beider Hände für das Verstellen der Spindel entbehrlich, daher kann auch das Werkstück in einem ununterbrochenen Fluß bearbeitet werden. Bei kleineren Werkstücken bedeutet dies cfin sicheHindurchführen des Werkstückes durch die Maschine, als wenn zum Zweck der Spindelverstellung .eine Hand das Werkstück vorübergehend freigeben müßte. Bei größeren und sperrigen Werkstücken ist das Halten und Führen mit nur einer Hand schlechterdings ausgeschlossen, so daß, erst die erfindungsgemäße Spindelverstellung dieununtexbrochene Bearbeitung sperriger Werkstücke ermöglicht.

Claims (3)

  1. . PATENTANSPRÜCHE i. Verstellvorrichtung für den Biegewangenhub einer mit rascher Hubfolge arbeitenden Abkantmaschine, angreifend an einer Stehspindel, die über ein selbsthemmendes Getriebe einen Arm während des Arbeitens der Maschine verschwenkt,, der einen Zapfen trägt, an dem ein Lenker. angreift, der über eine Schwinge mit der Antriebskurbel und über einen weiteren Lenker mit der Biegewange verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß für das Rechts- und für das Linksdrehen der Steilspindel je eine an sich bekannte Fußverstellung vorgesehen ist.
  2. 2. Abkantmaschine nach Anspruch z., gekennzeichnet durch zwei gegensinnig wirkende, auf- der Steilspindel (2l,'35) angeordnete Freilaufkupplungen (22, 38), die über je ein entgegen der Wirkung einer Feder (34, 4 r ) betätigtes Gestänge (23, 39) mit je einem Fußhebel (24, 40) verbunden sind.
  3. 3. Abkantmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Steilspindel (2r bzw. ,35) außer den Freilaufkupplungen (22 bzw. 38) ein mit diesen kuppelbares Handrad (42) angeordnet ist.
DE1936SC109054 1936-01-28 1936-01-28 Verstellvorrichtung fuer den Biegewangenhub einer Abkantmaschine Expired DE699182C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959075C (de) * 1949-10-22 1957-02-28 Fagus Werk Karl Benscheidt Maschine mit Kraftantrieb zum Biegen von Profilstahl, insbesondere beim Herstellen von Stanzmessern
DE969993C (de) * 1941-09-20 1958-08-07 Walter Eckold Maschine zur spanlosen Formung von handgesteuerten Blechen oder Profilen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE969993C (de) * 1941-09-20 1958-08-07 Walter Eckold Maschine zur spanlosen Formung von handgesteuerten Blechen oder Profilen
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