DE404518C - Vorrichtung zum Ausziehen der Zwecken aus gezwicktem Schuhwerk - Google Patents

Vorrichtung zum Ausziehen der Zwecken aus gezwicktem Schuhwerk

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DE404518C
DE404518C DEA38661D DEA0038661D DE404518C DE 404518 C DE404518 C DE 404518C DE A38661 D DEA38661 D DE A38661D DE A0038661 D DEA0038661 D DE A0038661D DE 404518 C DE404518 C DE 404518C
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DE
Germany
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pull
lever
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out lever
shoe
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Expired
Application number
DEA38661D
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Sturm
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Atlas Werke Poehler & Co
Original Assignee
Atlas Werke Poehler & Co
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D61/00Machines for nail-pulling, nail-cutting, or nail-detecting

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ausziehen der Zwecken aus gezwicktem Schuhwerk. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine zum Ausziehen der Zwecken aus dem auf den Leisten gezwickten Werkstück mit Hilfe eines zweiarmigen, auf einem Lenker schwingbar befestigten und die Ausziehklaue tragenden Hebels. Mit diesen Mitteln arbeitende bekannte Maschinen haben nur einen einzigen Antrieb, der in Form einer Exzenterscheibe auf das hintere Ende des Hebels wirkt. Die Folge davon ist eine zwangläufige Bewegung, die der Ausziehklaue eine bestimmte Bahn vorschreibt. Andere Maschinen haben Schwinghebel mit zangenartig arbeitenden Greifern. Abgesehen von der verschiedenen verwickelten Arbeitsweise zeigen diese Maschinen den Nachteil, daß die Falten des Oberlederrandes von den Backen erfaßt und abgerissen werden, wodurch der Schuh erheblich beschädigt werden kann. Von den bekannten Maschinen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand durch einen zweifachen Antrieb, indem sowohl der Lenker als auch der Ausziehhebel einen besonderen Antrieb erhalten. Diese Antriebe sind zweckmäßig so gewählt, daß der Lenker mit Hilfe eines Exzenters in Schwingung versetzt und die Ausziehbewegung des Hebels durch eine Daumenschraube veranlaßt wird, an der das hintere Ende dieses Hebels sich führt. Vermöge dieser Anordnung kann man bei entsprechender Einstellung der Schwingmittel der Ausziehklaue eine solche Bewegung erteilen, daß die Ausziehklaue in einer nahezu geradlinigen Bahn über die untere Seite des Werkstücks bewegt und zum Untergreifen des Kopfes der Zwecken gebracht wird, worauf dem Hebel eine schnelle Schwingbewegung erteilt wird, durch die die Zwecken herausgezogen werden.
  • Ferner gehört zur Erfindung die für den 'Schuh vorgesehene Führung, deren Teile es ermöglichen, daß der Rand des Schuhes nur gegen die untere Seite der Führung gehalten zu werden braucht, wodurch eine genaue Vberwachung der Arbeit überflüssig wird.
  • Auf der Zeichnung ist die Einrichtung gemäß der Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt. Abb. t ist eine Seitenansicht und Abb. a der Grundriß.
  • Der in bekannter Weise an einem Lenker 2 schwingbar gelagerte Ausziehhebel r trägt an seinem einen Ende das Ausziehwerkzeug 3 und an seinem anderen abwärts gebogenen Ende eine Rolle .4. Der Lenker ist im Gestell 6 um einen Bolzen 3 drehbar gelagert. Unterhalb des Drehpunktes io des Ausziehhebels i greift an ihm der Arm 9 des Ringes eines Exzenters 7 an, das auf der Antriebswelle $ fest angeordnet ist. Auf letzterer ist ferner eine zweite Hubscheibe i i angebracht, gegen die die Rolle 4. des Ausziehhebels z. B.. federnd anliegt und durch sie eine Schwingbewegung erhält. An der Arbeitsstelle ist in geringer Entfernung unter dein Ausziehwerkzeug 3 eine Führungsplatte 12 angebracht, die «-ähren( der Benutzung der Maschine stillsteht. Sie ist zweckmäßig am Gestell einstellbar und feststellbar, um sie in -lie richtige Lage zum Ausziehwerkzeug bringen zti können. Diese Platte ist an ihrem freien zwischen Ausziehwerkzeug und Schuh ragenden Rande sehr dünn, so (1a13 beim Andrücken des Schuhes gegen die untere Fläche dieser Zwischenplatte die Köpfe der "Zwecken in die Bewegungsbahn des Ausziehwerkzeugs ragen. Infolgedessen erfaßt die Atisziehklatie 3, wenn sie in flach gestreckter Bewegungsr ichtung nahe über der Zwischenplatte nach vorn bewegt wird, den jeweils in ihretn Bereich befindlichen Zweckenkopf und zieht die Zwecke schnell nach oben frei heraus. Der zur Seitenführung dienende unter der Zwischenplatte 12 vorgesehene seitliche Anschlag ist federnd, und zwar dergestalt nachgiebig, daß er sich sowohl gegenüber cler Schuhspitze als auch ini Gelenk selbsttätig der Form des Werkstücks entsprechend einstellt. In cler Zeichnung ist der Seitenanschlag als gekrümmte Platte 13 dargestellt, die an einem längs verschiebbaren und durch eine Feder 1 5 in der Richtung gegen das Werkstück hin gedrückten Bolzen 14. sitzt, der in einer Bohrung des Gestells 6 geführt ist. An Stelle der Platte, die am Ende des Bolzens fest oder gelenkig angebracht sein kann, kann auch eine Rolle vorgesehen werclen, die demselben Zwecke dient.
  • Die Gebrauchs- und Arbeitsweise der -.Maschine ist folgende: Der Schuh wird finit seiner Bodenfläche gegen die untere Seite der Zwischenplatte 12 und finit seiner Seite gegen die Platte 13 in solche Stellung gedrückt, daß die ringsum eingeschlagenen Zwecken gegen die dünne freie Kante der Zwischenplatte 12 anliegen. Der Antrieb bewegt die Ausziehklaue 3 in flacher Bahn in geringem Abstande über der "Zwischenplatte nach vorn. Wenn sie über die Kante der Zwischenplatte hinwegbewegt wird, untergreift sie den jeweils in ihrer Bewegungsbahn befindlichen Zweckenkopf. Diese Bewegung wird von dem Exzenter 7 veranlaßt, das mit Hilfe seines Ringes und des an diesem vorgesehenen Armes 9 den Lenker 2 und damit den Hebel i nach vorn schwingt. --Nachdem die Klaue den Zweckenkopf unterfaßt hat, drückt die andere Hubscheibe i i die Rolle d. abwärts, so (1a13 das vordere die Ausziehklaue tragende Ende des Hebels i aufwärts geschwungen und bei dieser raschen Bewegung die Zwecke ausgezogen wird. Durch geeignete. Gestaltung der Ausziehbewegung kann erreicht werden, (a13 die ausgezogenen Zwecken selbsttätig abgeworfen werden, ohne daß es hierzu einer besonderen Einrichtung bedarf. Indem (las Werkstück allmählich unter Entlangführung der Zwecken an der dünnen Kante der Zwischenplatte vorgeschoben wird, werden sämtliche rings um den Schaftrand eingeschlagenen Zwecken nach und nach durch den beschriebenen Arbeitsvorgang ausgezogen.
  • In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel wird die Bewegung zum Untergreifen der Zwecken durch ein Kreisexzenter 7 und die Bewegung zum Ausziehen der Zwecken durch eine :N ockenscheibe i i veranlaßt. Es können aber auch beide Bewegungen durch Kreisexzenter oder Hubscheiben, Nutenscheiben oder aber durch Kurbeln veranlaßt werden, ohne daß das Wesen der Erfindung verändert wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Ausziehen der Zwecken aus aufgezwicktem Schuhwerk, deren eine Ausziehklaue tragender Ausziehhebel auf einem Lenker gelagert ist und durch eine Hubscheibe in schwingende Bewegung versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, claß der Ausziehhebel einen zweifachen Bewegungsantrieb erhält, indem sein Lenker durch eine Exzenterscheibe und der Ausziehhebel selbst durch eine Kurvenscheibe, an der er sich mit seinem hinteren, mit einer Rolle versehenen Ende führt, angetrieben wird.
  2. 2. Vorrichtung nach .#,nspruch r, dadurch gekennzeichnet, claß die beiden Antriebe desAusziehhebels von ein und derselben Welle ,aus erfolgen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, claß zur Führung des Schuhes eine feststehende, in eine scharfe Kante auslaufende Stützplatte (12) für die Sohle und unterhalb dieser ein federnder Anschlag (13, 1.1, 15) für den Schuhoberteil vorgesehen sind.
DEA38661D 1922-10-22 1922-10-22 Vorrichtung zum Ausziehen der Zwecken aus gezwicktem Schuhwerk Expired DE404518C (de)

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