DE404089C - Fahrzeug mit Drehgestellen - Google Patents
Fahrzeug mit DrehgestellenInfo
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- DE404089C DE404089C DES58611D DES0058611D DE404089C DE 404089 C DE404089 C DE 404089C DE S58611 D DES58611 D DE S58611D DE S0058611 D DES0058611 D DE S0058611D DE 404089 C DE404089 C DE 404089C
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- DE
- Germany
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- vehicle
- bogie
- bogies
- spring
- attached
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F5/00—Constructional details of bogies; Connections between bogies and vehicle underframes; Arrangements or devices for adjusting or allowing self-adjustment of wheel axles or bogies when rounding curves
- B61F5/02—Arrangements permitting limited transverse relative movements between vehicle underframe or bolster and bogie; Connections between underframes and bogies
- B61F5/16—Centre bearings or other swivel connections between underframes and bolsters or bogies
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Springs (AREA)
Description
Für den ruhigen Lauf von Drehgestellwagen durch Gleiskrümmungen hat es sich als
förderlich erwiesen, die Drehzapfen im Drehgestell senkrecht zur Fahrtrichtung federnd
zu lagern. Diese Federung ist bisher immer in der Weise ausgeführt worden, daß die
oberen Enden von senkrecht angeordneten Blattfederbündeln sich gegen das Drehzapfenlager
stützten. Die Federbunde waren miteinander gekuppelt und die unteren Enden der Blattfederbündel wurden durch Zugstangen
gehalten, deren Enden mit daraufsitzenden Spannmuttern von der Seite des Drehgestelles
aus zugänglich waren. Die senkrecht angeordneten Federn mit ihrer Kupplung lassen
nun nicht mehr zu, daß ein Bremszylinder unter dem Mittelquerträger des Drehgestelles
angeordnet wird, wodurch andernfalls ein einfaches Bremsgestänge erhalten werden könnte. J
Auch bereiten bei Anordnung des Brems-Zylinders an einer anderen Stelle die senkrechten
Federn Schwierigkeiten bei der Führung des Bremsgestänges. Vor allem aber liegen die Federn, insbesondere wenn elektrische
Motoren in solch Drehgestell eingebaut sind, an einer schwer zugänglichen Stelle; es können daher etwaige Brüche nicht
ohne weiteres wahrgenommen und gebrochene Federn nur schwierig ausgewechselt werden.
Anderseits hat man bei Schiebegestellen bereits für die Aufnahme der Seitendrücke Zugstangen
wagerecht in Richtung des Federspiels geführt. Um nun auch bei Drehgestellen mit in der Richtung senkrecht zur
Wagenmitte federnd verschiebbaren Dreh-Zapfenlagern den Raum unter dem Mittelträger
des Drehgestelles frei zu halten und eine .leichte Überwachung und Auswechslung der
*) Von dem 'Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Alfred Grimm in Charlottenburg:
Federn zu erlangen, werden von den die Seitendrücke aufnehmenden Organen Zugstangen
wagerecht in Richtung des Feder* spiels geführt und an diesen Blattfedern befestigt,
die sich an den Drehgestellrahmen legen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
ö ist der Drahtgestellrahmen, in dem die
ίο Auflager b, b für den Wagenkasten c starr
und das Drehzapfenlager d senkrecht zur Fahrzeugachse verschiebbar gelagert ist. Der
Drehzapfen e ist hohl ausgeführt und in seine Bohrung taucht ein Stift f, an den mittels
einer Schelle g zwei Zugstangen k,t h angreifen.
Die Zugstangen h durchsetzen den Drehgestellrahmen und tragen außen ösen /,
durch die Federbunde k hindurchgesteckt sind. Die Federbunde legen sich mit den
Enden gegen den Drehgestellrahmen und Schrauben m in den ösen / ermöglichen es,
den Federbunden eine Vorspannung zu geben.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß die
neue Drehzapfenlagerung den Raum unter dem Drehgestellquerträger nicht in Anspruch
nimmt und daß die Federn an besonders gut zugänglicher Stelle liegen, so daß Federbrüche
leicht erkannt und gebrochene Federn ohne besondere Mühe ausgewechselt
werden können.
Claims (2)
1. Fahrzeug mit Drehgestellen, bei denen das Drehzapfenlager in der Riehtung
senkrecht zur Wagenmitte federnd verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß von den die Seitendrücke aufnehmenden
Organen (J und g) Zugstangen (A) in für Schiebegestelle bekannter Weise
wagerecht in Richtung des Federspiels geführt und an diesen sich außen an den Drehgestellrahmen (a) legende Blattfedern
(k) befestigt sind.
2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellorgane
(/ und g) an dem am Wagenkasten (c) * sitzenden Drehzapfen (e) angreifen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES58611D DE404089C (de) | 1922-01-15 | 1922-01-15 | Fahrzeug mit Drehgestellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES58611D DE404089C (de) | 1922-01-15 | 1922-01-15 | Fahrzeug mit Drehgestellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE404089C true DE404089C (de) | 1924-10-18 |
Family
ID=7492668
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES58611D Expired DE404089C (de) | 1922-01-15 | 1922-01-15 | Fahrzeug mit Drehgestellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE404089C (de) |
-
1922
- 1922-01-15 DE DES58611D patent/DE404089C/de not_active Expired
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