DE403590C - Verfahren zur Herstellung wasserunloeslicher Mehrfarbenraster - Google Patents

Verfahren zur Herstellung wasserunloeslicher Mehrfarbenraster

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DE403590C
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • G03C7/04Additive processes using colour screens; Materials therefor; Preparing or processing such materials
    • G03C7/06Manufacture of colour screens
    • G03C7/08Manufacture of colour screens from diversely-coloured grains irregularly distributed

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Description

  • Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher mehrfarbenraster. Es ist bekannt, Mehrfarbenraster durch Auftragen in den Grundfarben gefärbter, in einer Flüssigkeit emulgierter Körperchen auf den Rasterträger in der `eise herzustellen, daß die Emulsion durch Einpressen, Zusainnienschütteln o. dgl. einer farbigen Flüssigkeit finit einer anderen Flüssigkeit hergestellt wird, in welcher die erstgenannte Flüssigkeit ganz oder nahezu unlöslich ist. Man hat nach diesem Verfahren weiter unlösliche Mehrfarbenraster in der Weise hergestellt, daß man Verbindungen aus basischen Farbstoffen und Gerbsäure, in Alkoholen, oder aus basischen Farbstoffen und Wolfram-, Molybdän- oder I'hospliorwolfrainsäiire, in Ammoniak gelöst, in bekannter Weise emulsioniert und die feinen Farbkörperchen auf eine Unterlage aufgebracht hat. Bei den letztgenannten Verfahren ist stets das Einulsionieren in Harzlösungen vorgenommen worden, und dies Verf:ihren bedingt die Benutzung einer alkalischen Haftfläche, die z. B. aus Gelatine und Borax oder N atriunisilikat oder einem basisch gemachten Zelhilosederivat hergestellt worden ist.
  • Es wurde nun gefunden, daß man durch passende Wahl des Emulsionierungsmittels Farbkörperchen herstellen kann, die auch an Oberflächen stark haften, die keine besondere Reaktionsfähigkeit besitzen, z. B. Glas, Zellu-10;c1, Zelluloseaz°tat, gehärtete Gelatine u. dgl., wodurch die Rasterherstellung sehr vereinfacht wird. Solche Teilchen entstehen z. B., wenn eine farbige, wässerige oder wässerigalkoholische Lösung in einer Lösung von reinem Kautschuk mit Zusatz eines geeigneten Härzes in Benzol, Toluol o. dgl. emulsioniert wird. In diesen Einulsionierungsflüssigkeiten trägt erfahrungsgemäß das Harz, z. B. Daminarharz, nur dazu bei, die Teilchen dauerhafter zu machen, so daß sie nach der Emulsionierung nicht zusammenfließen. Der Kautschuk dagegen, der auch ganz oder teilweise durch Guttapercha, Balata oder einen anderen Stoff chemisch neutralen Charakters ersetzt werden kann, gibt dein Eniulsionslack die erforderliche Viskosität. Der Zusatz von Harz zu der Kautschuklösung ist also nicht unbedingt notwendig. Die Rasterherstellung selbst bleibt dieselbe wie bisher für Emulsionsraster üblich, nur daß die Rasterunterlage, gewöhnlich Glas oder Film, nicht mit einem besonders reaktionsfähigen Oberzug versehen zu werden braucht. Die Teilchen haften an der neutralen Unterlage fest, die in der Flüssigkeit, in welcher die Rasterteilchen suspendiert sind, angebracht oder durch sie durchgezogen wird, während überliegende Teilchen, die mit der Unterlage keinen Kontakt haben, abfallen oder weggespült werden.
  • Beispiel. Je i 1 der Lackfarbenlös:ung wird getrennt mit etwa der dreifachen Menge einer sehr dicken reinen Kautschuklösung oder einer, in der der Kautschuk teilweise durch Harz, z. B. Dammarharz, ersetzt ist, einulsioniert. Da zum Auftragen auf die Unterlage die erhaltenen Farbemulsionen zu dick sind, wird der Kautschuk durch Auswaschen mit Lösungsmitteln, wie Benzol, Benzin, Tetrachlorkohlenstof usw., entfernt. Die drei einzelnen Farben werden dann im richtigen Verhältnis gemischt und auf die Unterlage aufgetragen.
  • Man hat zwar bereits bei dem zuerst erwähnten bekannten Verfahren Kautschuklösung den fertig ernulsionierten Teilchen zugesetzt, jedoch nur, nachdem die erste Emulsionierung unter Benutzung von Dammarlack bewirkt worden war, und ausgesprochen nur zu dem Zweck, beim Auftragen der Teilchen auf die Unterlage ein Zusammenfließen der drei Farbelemente zu verhindern. Außerdem wird bei diesem Verfahren nur ganz dünne Kautschuklösung verwendet. Auf die Ausführbarkeit des oben geschilderten neuen Verfahrens und seine neue Wirkung war aus diesen Angaben nicht zu schließen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Mehrfarbenraster unter Benutzung von in Alkoholen oder Ammoniak gelösten Verbindungen basischer Farbstoffe mit Gerbsäure oder Wolfram-, Molybdän- oder Phosphorwolframsäure, dadurch gekennzeichnet, daß die Ernulsionierung in einer neutralendicken Flüssigkeit, z.B. einerKautschuklösung, der auch eine Harzlösung zugesetzt werden kann, vorgenommen wird, worauf die Farbkörperchen auf eine neutrale Unterlage, wie Glas, Nitrozellulose usw., aufgebracht und eingetrocknet werden.
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