DE761694C - Verfahren zum Bedrucken von Kunstseide - Google Patents

Verfahren zum Bedrucken von Kunstseide

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DE761694C
DE761694C DED81079D DED0081079D DE761694C DE 761694 C DE761694 C DE 761694C DE D81079 D DED81079 D DE D81079D DE D0081079 D DED0081079 D DE D0081079D DE 761694 C DE761694 C DE 761694C
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Expired
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DED81079D
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English (en)
Inventor
Ernst Dr Goette
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Deutsche Hydrierwerke AG
Original Assignee
Deutsche Hydrierwerke AG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/44General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using insoluble pigments or auxiliary substances, e.g. binders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zum Bedrucken von Kunstseide Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bedrucken von Kunstseide vermittels Druckpasten, (die neben Pigmenten in Verbindung mit anionaktiven und kationaktiven Emulgatoren durch einen Gehalt an Kunstharzen gekennzeichnet sind, die aus bas@Ischen Gruppen mit Säure gebildete Salzgruppen enthalten und durch Kondensation von Diicyan-,dtamnd, einem wasserlöslichen Dicyandiiamidinsalz und einer Oxoverbindung erhalten werden:. Das Druckverfahren wird in bekannter Weise durchgeführt, wobei anschließend an das Aufbringen der Druckpasten gedämpft, fixiert und geseift wird. Durch diese Nachbehandlungdies bedruckten Materials wird das die Salzgruppen enthaltende Kunstharz in unilösliche Form übergeführt. Man erhält damit auf glänzender Kunstseide einen waschechten Matteffekt. Die Druckpasten können mit bekannten neutralen Druckverdünnungsmitteln auf die gewünschte Kons,isternz eingestellt werden. Die bei diesemVerfahren verwendeten Salzgruppen enthaltenden Harze erhält man z. B. durch Kondensation von Dicvandiamid, einem lialogenwasserstoffsauren Dicvandiamidinsalz und Formaldelivd.
  • Für den Mattdruck geeignete Mischungen. die bekannte farbige oder weiße Pigmente enthalten. lassen sich z. B. in der Weise herstellen. daß man das Pigment mit einer anionaktiven Seife emul,_-iert und die Emulsion durch Zugabe einer äquivalenten oder etwas überstöchiometrisclien 1Tenge einer k:ationaktiven Seife ausfällt. Die erhältliche Paste trägt man in die erwärmte konzentrierte Lösung eines Harzes der zuvor beschriebenen Art ein, wobei man vorteilhaftenveise die Harzmenge derart bemiPt. daß sie etwa der Menge der übrigen Hilfsstoffe (Anionseife. Pigment, hations-eifeä entspricht. Diese Mischung stellt nach dem Erkalten eine steife Paste dar, die mit den üblichen Druckverdünnungsmitt, n, wie Glycerin, Äthylenglykol u. d,-I., auf die erforderliche Konsistenz gebracht wird. Das Drucken mit dieser Paste geschieht in allgemein üblicher Weise, worauf die Ware °edämpft und zur Fixierung mit einer verdünnten Lösung von Glaubersalz und Soda oder einer anionaktiven Seife behandelt wird. In einem alkalisch eingestellten Seifenbadkann de Ware anschließend noch kochend nachgeseift «-erden.
  • Das Drucken kann mit gefärbter und unaefärliter Ware vorgenommen werden. wobei in jedem Fall besondere Effekte durch die aufgebrachten. mattierend wirkenden Harze erzielt werden. Diese 'Effekte bzw. Farbkontraste lassen sich noch verstärken, wenn man tingefärlte EWare bedruckt und dann das unterschiedliche Ziehvermögen von matten und glänzenden Partien für Farbstoffe ausnutzt.
  • Man hat zur Fixierung von Pigmentdrucken bereits Einwirkungsprodukte von .A le lamin und Formaldehyd verwendet, die aber den Nachteil haben, ydaß sie ihre Konsistenz verändern, «-as beim Druck größerer Warenpartien und leim Lagern unvorteilhaft ist. Verwendet man beim Drucken nach einem anderen Verfahren Pasten. in denen d as Piginent lediglich von Anion- und Kationseifen eingehüllt ist. so bekommt man zwar auch einen guten Matteffekt auf der Kunstseide; dieser Matteffekt ist jedoch nicht beständig und im Seifenbad wieder entfernhar.
  • Beispiel i oo Gewichtsteile einer wäßrigen Lösung der -Natr:,umsalze von Allzvischwefelsäuren finit "bis io Kohlenstoffatomen, etwa einem Gehalt von 15 °lo an aliphatischen Alkoholei entsprechend, «-erden zusammen mit 25o Gewichtst--ilen Zinksulfid(Sachtolitlij zu einer Paste verarbeitet. -.o Gewichtsteile dieser Zinksulfidpaste «-erden mit 12 Gewichtsteilen einer wäßrigen Lösung, die etwa 33 % I)i,metlivlaminoessigsäuredodecvlesterchlormethvlat enthält, unigesetzt und die hierbei erbältliche Paste in io4 Gewichtsteile einer heilten @o°Joigen wäB-rigen Lösung eines Harzes aus i 1ToI Dicvandiamid, #, 1lol Guanvlharnstoffclilorid und - 1Io1 Formalin eingetragen. Nunmehr gibt man so viel Tetrahvdrofurfur@-lalkohol oder Athvlenghvkol zu, bis eine zügige Druckpaste entsteht. die wie iiblich aufgedruckt und gedämpft wird. Darauf läßt man die bedruckte Ware im breiten Zustand ein Bad passieren, das g g Soda und 5 g Glaubersalz im Liter enthält. Anschließend wird die Ware kochend finit einem sodahaltigen Seifenbad geseift, um die nichtfixierten Teilchen zu entfernen.

Claims (3)

  1. PATENTA\SPAC"CHH: i. Verfahren zum Bedrucken von Kunstseide. dadurch gekennzeichnet, d@aß man Druckpasten verwendet. «-elche neben an sich bekannten Pigmenten in N"erbindung mit anionaktiven und kationaktiven Emulgatoren Kunstharze enthalten, welche aus basischen Gruppen mit Säuren gebildete Salzgruppen enthalten und durch Kondensation von Dicvandiamid. einem wasserlöslichen Dicvandianiidinsalz und einer Oxoverbindung gebildet sind, und die erhaltenen Drucke anschließend unlöslich machen.
  2. 2. 1'erfahren gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man die Drucke durch Behandlung mit Lösungen alkalischer Mittel unlöslich macht.
  3. 3. Verfahren gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. daß man die Drucke durch Behandlung mit Lösungen wasserlöslicher Sulfate unlöslich macht. :T. Zerfahren gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man die Drucke durch I:ehandlung finit Lösungen anionaktiver Verbindungen. iiishesondere Seifen, unlöslich macht. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vorn Stand der Technik :find im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften N-r.-T33 152, 63z796; französische Patentschriften -Nr. 772 788, 82-1530, 826 631. 839 908.
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