CH112407A - Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Mehrfarbenraster. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Mehrfarbenraster.

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CH112407A
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  Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher     Mehrfarbenraster.       In der Schweiz. Patentschrift Nr.     46990     ist ein Verfahren zur Herstellung von Mehr  farbenpunktrastern beschrieben, welches darin  besteht, dass gelöste gefärbte Substanzen in  einer Flüssigkeit, mit welcher sie nicht misch  bar sind,     einulsioniert    werden, so dass die  farbige Substanz sich in kleine Tropfen teilt,  die später die Farbelemente des Rasters  bilden sollen. Die nach diesem Verfahren her  gestellten Rasterteilchen bestehen aus ge  färbten Schellack-,     Dextrin-,    Albumin- oder  ähnlichen Teilchen. Die so hergestellten Raster  sind aber nicht wasserunlöslich, sondern werden  durch Feuchtigkeit leicht zerstört.  



  Dieses Verfahren ist zur Herstellung  wasserunlöslicher     Mehrfarbenraster    dadurch  ausgebaut worden, dass man wasserunlösliche  oder     schwerlösliche    Farbkörper aus     Farb-          stoffen    und Gerbsäure in Alkohol gelöst ver  wendet hat. Anstatt dieser Farbkörper können  auch solche aus basischen Farbstoffen und  Wolfram-,     Molybdän-    oder     Phosphorwolfram-          säure    in Ammoniak gelöst benutzt werden.  Die Herstellung der Rasterteilchen selbst ist  die gleiche, wie in der Schweiz.

   Patentschrift    Nr. 4699U beschrieben, jedoch haben die unter  Einhaltung bestimmter Massnahmen herge  stellten Rasterteilchen den Vorteil, direkt auf  einem glatten Schichtträger, wie zum Bei  spiel Glas, Zelluloid usw., zu haften, im  Gegensatz zu den nach den bisherigen Ver  fahren hergestellten, bei denen zum Haftbar  machen der Rasterteilchen eine     Vorpräparation     des Schichtträgers nötig war.  



  Nach dem neuen Verfahren wird also die  Rasterherstellung wesentlich dadurch verein  facht, dass es gelingt, farbige Partikel her  zustellen, die direkt auch auf unpräparierten  Oberflächen festhaften.     SolchefarbigePartikel     können erfindungsgemäss auf einer unprä  parierten Unterlage festhaftend erhalten wer  den, wenn man eine     Farbkörperlösung    in  einer neutralen dicken     Lösung    von Kautschuk  oder einem kautschukähnlichen Stoff     emul-          sioniert.     



  In diesem Sinne verfährt man beispiels  weise wie folgt:  Eine     wässerig-alkoholische    Lösung eines  wasserunlöslichen Farbkörpers, erhalten zum  Beispiel durch Auflösung eines basischen      Farbstoffes in einer alkoholischen Gerbsäure  lösung, wird durch Schütteln in einer dicken       Benzol-Kautschuklösung        emulsioniert.    Wäscht  man aus dieser Emulsion von kleinen     Farb-          tröpfchen    und     Kautschuk-Benzollösung    durch  Verdünnen mit Benzol den Kautschuk all  mählich aus in der Weise, dass man die  Farbtröpfchen sich absetzen lässt, dann die  überstehende Kautschuklösung abhebert und  wieder mit frischem Benzol auffüllt und diese  Operation mehrmals wiederholt,

   so erhält  man schliesslich in Benzol aufgeschlämmte  Farbtröpfchen, die noch nicht zusammenfliessen,  da sie an der Oberfläche noch eine dünne       Kautschuhhülle    besitzen. Nur so weit wird  nämlich der zugesetzte Kautschuk entfernt.  Mittelst dieser dünnen klebrigen Kautschuk  hülle ist es möglich, die     Farbtröpfchen    auch  an     unpräparierten    Oberflächen, wie Glas usw.,  zum Haften zu bringen. Es haften dann nur  die Tröpfchen fest, die unmittelbar auf dem  Schichtträger liegen, der Überschuss     kann     entfernt werden.

   Beim Trocknen verdunstet  das Lösungsmittel der Farbteilchen (Alkohol,       bezw.    Ammoniak), und es bleiben die aus  dein Farbkörper, also     Farbstoff    und Gerb  säure,     bestehenden    Rasterteilchen zurück. Ein  Zusatz von Harz zur     Kautschuk-Benzollösung,     z. B. von     Dammarbarz,    macht die Emulsion  noch stabiler     Lind    trägt dazu bei, das Zusam  menfliessen der Tröpfchen noch weiter zu  verhindern.  



  Die verwendeten     Farbstofflösungen    be  stehen also aus Lösungen basischer Farb  stoffe in wässerig-alkoholischer Gerbsäure;  sie sind bei Gegenwart von Alkohol noch  leicht löslich. Erst wenn dieser verdunstet  ist, trocknen sie an und werden dann un  löslich. Die Rasterteilchen bestehen nach  dem     Antrochnen    aus einem trockenen     Farb-          lack    oder Farbkörper, der sich zusammen  setzt aus einem basischen     Farbstoff    und Gerb  säure.

   Ebenso verhalten sich die bei Gegen-    wart von Ammoniak hergestellten Farb  lösungen aus basischen     Farbstoffen    und Wol  fram-,     iyfolybdän-    oder     Phosphorwolframsäure,     die nach dem Verdunsten des Ammoniaks  den Lach bilden.  



  <I>Beispiel</I>  Je 1 Liter einer     Farbkörperliisttng    der  angegebenen Art wird mit etwa der drei  fachen     Menge    einer sehr dicken, reinen Kaut  schuklösung oder mit einer Lösung     emul-          sioniert,    in welcher der Kautschuk teilweise  durch Harz, z. B.     Dammarlrarz,    ersetzt ist.  Man stellt so getrennt drei     Farblackemul-          sionen    in den     Crrundfarben    her.

   Da zum Auf  tragen auf die Unterlage die so     erhaltenen          Farbemulsionen    zu dick sind, wird der Kaut  schuk durch wiederholte     Dekantierung    mit  Lösungsmitteln, wie Benzol, Benzin, Tetra  ehlorkohlenstoff usw., entfernt. Die drei ge  wonnenen Mengen von Rasterteilchen, in einer  geeigneten Menge des gewählten     Dekan-          tierungsmittels        aufgeschlemmt,    werden dann  im richtigen Verhältnis gemischt und auf die  Unterlage aufgetragen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung wasserunlös licher Mehrfarbenpunktraster für Farben photographie, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer unpräparierten Unterlage direkt farbige Partikel festhaftend aufgetragen wer den, welche durch Emulsionierung einer Farb- körperlösung in einer neutralen, dicken Lösung von Kautschuk oder einem kautsehukähnlichen Stoff erhalten werden. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Ernulsionierung unter Zusatz einer Harzlösung vornimmt.
CH112407D 1923-06-01 1924-05-22 Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Mehrfarbenraster. CH112407A (de)

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CH112407D CH112407A (de) 1923-06-01 1924-05-22 Verfahren zur Herstellung wasserunlöslicher Mehrfarbenraster.

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